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Zug kollidiert mit umgestürztem Baum

17. September 2026 2 Minuten gelesen
Bahnunfall bei Fridolfing

39 Reisende bleiben unverletzt

Fridolfing. Ein Personenzug ist am Mittwochnachmittag, 16. September 2026, auf der Bahnstrecke zwischen Mühldorf und Freilassing mit einem umgestürzten Baum kollidiert. Der Zug entgleiste durch den heftigen Zusammenstoß kurzzeitig, sprang anschließend jedoch wieder in das Gleis zurück. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt niemand Verletzungen.

Bahnunfall bei Fridolfing: Zug trifft Baum mit hoher Geschwindigkeit

Die Bundespolizei Freilassing erhielt gegen 16:40 Uhr die Meldung über den Bahnunfall bei Fridolfing. Auf Höhe der Gemeinde lag ein umgestürzter Baum auf den Gleisen. Ein Personenzug näherte sich mit hoher Geschwindigkeit und kollidierte mit dem Hindernis.

Zum Unfallzeitpunkt hielten sich neben dem Triebfahrzeugführer insgesamt 39 Reisende im Zug auf. Trotz der erheblichen Wucht des Aufpralls blieben nach aktuellem Kenntnisstand alle Insassen unverletzt.

Zug und Gleiskörper erheblich beschädigt

Eine Streife der Bundespolizei fuhr unmittelbar zur Unfallstelle. Die Einsatzkräfte stellten erhebliche Schäden am Zug und am Gleiskörper fest. Die Reisenden verließen den Zug und setzten ihre Fahrt anschließend mit Bussen fort.

Für die Verbindung zwischen Freilassing und Garching richteten die Verantwortlichen einen Schienenersatzverkehr ein. Wegen der Schäden am Gleiskörper ruht der Zugverkehr auf dem betroffenen Streckenabschnitt weiterhin.

Unwetter und mögliche Wurzelfäule als Ursache

Der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Freilassing untersucht jetzt die genaue Ursache. Nach derzeitigem Stand stürzte der Baum mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit infolge eines Unwetters um. Zusätzlich könnte Wurzelfäule den Baum geschwächt haben.

Hinweise auf ein Fremdverschulden fanden die Ermittler bislang nicht. Neben der Untersuchung zur Unfallursache sicherten die Fachkräfte auch Spuren am Ereignisort. Damit dauern die Ermittlungen zum Bahnunfall bei Fridolfing an.

Mehrere Einsatzorganisationen arbeiten zusammen

Bundespolizei, Landespolizei Bayern, Feuerwehr, Rettungsdienst und die Notfallmanager der Deutschen Bahn arbeiteten an der Unfallstelle eng zusammen. Die Einsatzkräfte sicherten den Bereich und betreuten die Fahrgäste. Der Bahnunfall bei Fridolfing endete trotz des erheblichen Zusammenstoßes ohne Verletzte.

Weitere aktuelle Meldungen finden Leser in unseren Bereichen Verkehr, Deutschland und News.

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