Baby stirbt nach Pool-Unfall auf Fuerteventura
Für eine Familie aus Großbritannien endete der Urlaub auf der Kanareninsel Fuerteventura mit einer tragischen Nachricht. Ein nicht einmal ein Jahr altes Mädchen, das am 15. Juni bewusstlos aus dem Pool eines Hotels in Lajares gezogen worden war, ist nach mehreren Tagen im Krankenhaus verstorben.
Der Vorfall ereignete sich in dem kleinen Ort Lajares im Norden der beliebten Ferieninsel. Nach Angaben britischer Medien ging gegen 9.50 Uhr ein Notruf bei den Rettungsdiensten ein. Zu diesem Zeitpunkt hatten Personen das Kind bereits aus dem Schwimmbecken geborgen.
Rettungskräfte reanimierten das Kind vor Ort
Sanitäter trafen kurze Zeit später am Unglücksort ein und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das Mädchen hatte einen Herzstillstand erlitten. Die Einsatzkräfte konnten den Kreislauf des Kindes stabilisieren und bereiteten anschließend den Transport in eine Spezialklinik vor.
Ein Rettungshubschrauber brachte das Kind in das Universitätskrankenhaus Materno Infantil auf Gran Canaria. Dort übernahmen Spezialisten die weitere Behandlung auf der Kinderintensivstation.
Ärzte kämpften mehrere Tage um das Leben des Babys
Die Mediziner behandelten das Mädchen mehrere Tage lang in kritischem Zustand. Trotz aller Bemühungen konnten sie die Folgen des Unfalls jedoch nicht mehr rückgängig machen. Nach Angaben der behandelnden Ärzte erlitt das Kind irreversible neurologische Schäden.
Wenig später folgte die traurige Gewissheit: Das Baby verstarb im Krankenhaus. Die Nachricht löste sowohl auf den Kanaren als auch in Großbritannien große Betroffenheit aus.
Warnung vor Gefahren an Hotelpools
Nach dem Unglück erinnerte Sebastian Quintana, Präsident der spanischen Organisation „Canarias 1500 Km de Costa“, an die Risiken für Kleinkinder in der Nähe von Schwimmbecken. Er appellierte an Eltern, ihre Kinder jederzeit im Blick zu behalten und sie insbesondere im Wasser nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
Gerade bei kleinen Kindern können bereits wenige Sekunden ohne Aufsicht zu lebensgefährlichen Situationen führen. Deshalb empfehlen Experten, Kinder am und im Wasser ständig zu begleiten.
Polizei untersucht die Hintergründe
Bislang ist nicht bekannt, wie es zu dem Unglück im Pool des Familienhotels kommen konnte. Die zuständigen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen und prüfen die genauen Umstände des Vorfalls.
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Weiterführende Informationen zum Thema Wassersicherheit und Prävention bieten unter anderem die DLRG sowie offizielle Stellen der spanischen Polizei.
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