Bei einer mehrtägigen Suchaktion in einem Wald im Dortmunder Westen hat die Polizei skelettierte Teile einer unbekannten männlichen Leiche gefunden.
Die Mitarbeiterin einer Seniorenresidenz im Dortmunder Westen hörte am Montag (27.12.2021) Hilferufe aus einem Wald. Ihr Notruf löste einen mehrstündigen Sucheinsatz aus, bei dem die Polizei auch einen Hubschrauber und Spürhunde einsetzte. In der Nacht zu Dienstag (28.12.) brach die Polizei diesen Einsatz ab, da nicht ermittelt werden konnte, von wem die Hilferufe ausgegangen sind.
Allerdings entdeckten Spürhunde in dem Waldgebiet zwischen dem Seniorenwohnheim und Bahngleisen zufällig die skelettierten Leichenteile eines Mannes, dessen Identität noch nicht bekannt ist. Die Suche wurde in den folgenden Tagen bei Tageslicht fortgesetzt. Aktuell schließt die Rechtsmedizin ein Fremdverschulden aus.
Bereits jetzt steht fest, dass es sich nicht um den seit dem 29. Oktober 2021 vermissten Alexander Michael aus Dortmund-Bodelschwingh handelt. Dieser wird weiterhin vermisst.
Nach ersten Erkenntnissen der Rechtsmedizin deuten die Teile des Skeletts auf einen 40- bis 45-jährigen Mann hin. Größe: ca. 1,90 Meter. Er trug eine Tarnhose der Marke “Nirvana” in der Größe XL und Springerstiefel (Größe 44). In der Nähe des Fundortes im Wald wurden eine Plastiktüte der Bäckerei “Yormas”, ein Stofbeutel der Firma “Kik” und eine braune Glasflasche gefunden.
Weitere kriminaltechnische Untersuchungen dauern an.
Die Dortmunder Polizei bittet um Hinweise auf einen vermissten Mann, auf den die oben genannten Details zutreffen. Hinweise bitte an die Kriminalwache unter Tel. 0231/132 7441.
Auch im Jahr 2021 hatte die Polizei Bielefeld wieder mit allerhand kuriosen Fällen zu tun. Hier eine Auswahl ungewöhnlicher, überraschender, lustiger oder unglaublicher Einsätze der Polizei Bielefeld aus dem Jahr 2021:
Lkw verliert Container (mit Foto)
Ein ungewöhnlicher Unfall ereignete sich am Dienstag, 26.01.2021, an einem Einmündungsbereich in Altenhagen, als sich eine sogenannte Wechselbrücke eines Lkw selbstständig machte und auf dem Gehweg landete. Bei dem Unfall wurden keine Personen verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden an einer Litfaßsäule. Ein 54-jähriger Bielefelder Lkw-Fahrer bog gegen 14:30 Uhr vom Kusenweg nach links in die Brönninghauser Straße ab. Während des Abbiegevorgangs löste sich der Wechselcontainer, kippte zur rechten Seite und verschob eine Litfaßsäule. Glücklicherweise befanden sich an der Unfallstelle keine Passanten auf dem Gehweg oder dem angrenzenden Spielplatz. Bei der Unfallaufnahme erkannten Beamte des Verkehrsdiensts, dass die Verbindungselemente zwischen Lkw und Wechselbrücke nicht verriegelt waren. Der 54-Jährige hatte seine Pflichten als Lkw-Fahrer verletzt und erhielt eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige. Ein Autokran war nötig, um den augenscheinlich unbeschädigten und leeren Container auf den Lkw zu heben.
Auf nur einem Rad in die Verkehrskontrolle
Polizeibeamte wurden am Montag, 22.02.2021, bei einer Verkehrskontrolle an der Herforder Straße auf einen Motorradfahrer aufmerksam, der augenscheinlich mit mehr als den zulässigen 50 km/h nur auf dem Hinterrad stadteinwärts fuhr. Zunächst nahmen die Polizisten gegen 22:15 Uhr, in Nähe der Einmündung Finkenstraße, ein lautes Motorengeräusch eines Motorrades wahr. Weil der Fahrer auf dem Hinterrad fuhr, leuchtete der Hauptscheinwerfer nicht die Straße aus, sondern strahlte nach oben. Auch wenn sich die Beamten aufgrund ihrer Erfahrungen einig waren, dass der Motorradfahrer weit über 100 km/h schnell fuhr, so gelang es nicht, eine ordnungsgemäße Geschwindigkeitsmessung der herannahenden Honda CBR durchzuführen. Eine erste Äußerung des 26-jährigen Bielefelder Motorradfahrers bestätigte den Verdacht der Beamten zu der deutlich überhöhten Geschwindigkeit. Für die Polizisten bestand der Verdacht, dass der Motorradfahrer durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren die höchstmögliche Geschwindigkeit erreichen wollte. Sie nahmen eine Verkehrsstrafanzeige auf.
Mit Beute Grillparty veranstaltet
In der Nacht zu Dienstag, 30.03.2021, brachen Unbekannte auf einem Brackweder Sportplatz eine Lagerhütte auf. Die vorgefundenen Grillutensilien nutzten die Einbrecher und bereiteten damit mitgebrachtes Grillgut zu. Zwischen Montag, gegen 21:00 Uhr, und Dienstag, gegen 07:45 Uhr, hielten sich Einbrecher auf dem Sportplatz im Bereich der Sportstraße und der Sauerlandstraße auf. Am Zaun blieb ein Stuhl zurück, den die Unbekannten mutmaßlich als Kletterhilfe benutzten. Zunächst brachen die Täter eine Hütte auf, aus der sie Grills, Holzkohle, Anzünder und Stühle entnahmen. Im Anschluss richteten sie sich damit in wenigen Metern entfernt einen Grillplatz ein. Zurück blieben einige unzubereitete Lebensmittel, gefüllte Getränkebecher und gegrillte Würstchen. Die Lebensmittel wurden nicht in der aufgebrochenen Hütte gelagert, sondern waren von den Tätern offensichtlich mitgebracht worden.
Ein Verkehrsschild wurde am Montag, 19.04.2021, durch einen Verkehrsunfall an der Paderborner Straße durch die Fensterscheibe eines circa 47 Meter entfernten Hauses katapultiert. Der Unfallverursacher – ein Lexus-Fahrer – flüchtete. Eine Anwohnerin der Paderborner Straße schreckte gegen 02:30 Uhr durch ein lautes Geräusch auf und hörte ein Fahrzeug mit lautem Motorengeräusch wegfahren. Sie ging in ihr Badezimmer und fand dort auf dem Boden ein Verkehrsschild. Das Fenster und ein Hängeschrank waren beschädigt. Ein bislang unbekannter PKW-Fahrer war zuvor gegen die Verkehrsinsel an der Paderborner Straße, Höhe Hausnummer 304, gefahren, so dass die Halterung des darauf befindlichen Verkehrsschildes beschädigt wurde. Bei dem Aufprall löste sich das Verkehrszeichen, schleuderte durch die circa 47 Meter entfernte Fensterscheibe gegen den Badezimmerschrank und kam im Raum zu liegen. Der Unfallfahrer fuhr mit seinem an der Front beschädigten Lexus weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Nach einem Zeugenaufruf der Polizei stellte sich der 25-jährige Unfallflüchtige aus Lippe kurze Zeit später der Polizei.
Verdächtige Beobachtung und eine harmlose Erklärung
Als am Donnerstag, 28.05.2021, eine Bielefelderin bei der Leitstelle der Polizei anrief und eine verdächtige Beobachtung schilderte, wurden rasch umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Rund vier Stunden später gab es eine Entwarnung für alle Beteiligten. Im Bereich Löllmannshof hatte die Zeugin gegen 14:50 Uhr gesehen, wie ein weißer Daimler mit zwei Personen angefahren kam und anhielt. Als beide Personen ausstiegen, verschlug es der Bielefelderin den Atem, denn eine Person stieg in den Kofferraum, während die andere sagte, dass dies die letzte Chance für ihn sei. Anschließend sei der Pkw davongefahren. Nach umfangreichen Ermittlungen der Polizei konnte der Fahrzeughalter zur Aufklärung beitragen: zwei Wochen zuvor hatte der Bielefelder das Fahrzeug gekauft und sich über ein Klappern im Bereich des Kofferraums geärgert. Um dem Geräusch auf den Grund zu gehen, hatte er eine Fahrt mit einem Kfz-Mechaniker unternommen, der schließlich in den Kofferraum gestiegen war, um während der Fahrt das Klappern im Kofferraum zu orten und später zu reparieren. Der Mechaniker, ein 45-jähriger Bielefelder, bestätigte die Geschichte des 21-Jährigen. Die Polizei betont ausdrücklich, dass sich die Melderin mit ihrem Anruf bei der Polizei richtig und gut verhalten hat, auch wenn sich die Beobachtung als harmlos herausgestellt hat.
Illegaler Hanfanbau entdeckt (mit Foto)
Am Dienstag, 01.06.2021, flog ein Dealer auf, der in der eigenen Wohnung Betäubungsmittel herstellte. Nach einem Zeugenhinweis begaben sich Streifenbeamte gegen 16:30 Uhr zu einer Wohnung an der Oelkerstraße. Da der Verdacht bestand, dass sich in der Wohnung nicht unerhebliche Mengen an Betäubungsmitteln befanden, hatten die Beamten zuvor einen Durchsuchungsbeschluss beim Bielefelder Amtsgericht beantragt. Bereits beim Betreten der Wohnung schlug ihnen ein intensiver Cannabisgeruch entgegen. Den 42-jährigen Mieter trafen sie nicht an. Ein zusätzlich abgeschlossener Raum weckte das Interesse der Beamten. In diesem Zimmer befand sich eine Vorrichtung zur Aufzucht von Hanfpflanzen. Dabei handelte es sich um eine raumhohe Konstruktion aus Zeltplanen, an der eine Abluftanlage mit Schlauch angebracht war. Darin befanden sich mehrere Hanfpflanzen in Töpfen, sowie mehrere an der Decke zum Trocknen aufgehängte Pflanzen. Auf dem Balkon lagen weitere Hanfpflanzen zum Trocknen aus. Die Beamten stellten 160 Gramm Haschisch, 680 Gramm Marihuana und 1550 Gramm Amphetamin sicher. Sie erstatteten gegen den 42-jährigen Bielefelder Anzeige wegen des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln.
Ehrliche Finderin bringt 700 Euro zur Polizei
Am Sonntagmorgen, 13.06.2021, betrat eine 38-jährige Bielefelderin gegen 09:00 Uhr, eine Bankfiliale in der Braker Straße und machte einen überraschenden Bargeldfund. Auf einem Kontoauszugsdrucker lag eine Tüte mit zahlreichen Geldscheinen – insgesamt ein Betrag von 700 Euro. Die ehrliche Finderin musste nicht lange überlegen und brachte das Geld zur Polizeiwache Nord. Anhand der Videoaufzeichnungen des Vorraums konnte die rechtmäßige Besitzerin, eine 58-jährige Bielefelderin, ermittelt werden. Die Besitzerin zeigte sich bei der Übergabe erleichtert. Über den Anruf von der Polizei, dass ihr Geld abgegeben wurde, war sie zuerst verwundert, aber natürlich erleichtert, teilte sie mit.
Toilettenpapier verursacht schweren Sturz
Eine Bielefelderin verlor am Dienstag, 29.06.2021, die Kontrolle über ihr Fahrrad, als sich eine Packung Toilettenpapier in den Speichen des Vorderrads verfing. Die 54-jährige Bielefelderin fuhr gegen 12:05 Uhr die Albert-Schweitzer-Straße in Richtung Schloßhofstraße. Während der Fahrt hing die Packung am linken Griff des Lenkers. In einer Linkskurve geriet das Toilettenpapier zwischen Vordergabel und Speichen. Dadurch blockierte der Reifen und die Frau kam zu Fall. Bei dem Unfall zog sich die 54-Jährige schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte kümmerten sich um die Frau. Zur weiteren Behandlung wurde ein Notarzt mit einem Rettungshubschrauber eingeflogen. Im Anschluss brachten die Rettungskräfte die Bielefelderin in ein Krankenhaus, in dem sie stationär aufgenommen wurde.
Mit dem E-Scooter über die A 2
Am Sonntagmittag, 08.08.2021, standen die Telefone bei der Einsatzleitstelle der Polizei Bielefeld nicht mehr still. Der Fahrer eines E-Scooter, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h, nutzte gegen 11:20 Uhr die A 2 in Fahrtrichtung Hannover zwischen den Anschlussstellen Bielefeld- Süd und Bielefeld- Ost. An der Anschlussstelle Bielefeld- Ost verließ der 24-jährige Fahrer die Autobahn wieder. Er konnte auf der Lageschen Str. durch Einsatzkräfte der Autobahnpolizeiwache Herford angetroffen und kontrolliert werden. Der Fahrer gab an, das Gefährt am Vortag gekauft zu haben und nun die Reichweite des Akkus zu testen. Dass er damit nicht auf der Autobahn fahren darf, wisse er nicht. Er habe sich auch nichts dabei gedacht, da er ja ganz rechts gefahren sei und niemand gehupt habe. Die eigentlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung hatte er für den E- Scooter nicht abgeschlossen, so dass die Fahrt beendet war. Nach Entrichtung einer Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens durfte er seinen Weg zu Fuß fortsetzen.
Getuntes E-Bike gestoppt
Wegen des hohen Tempos und einer starken Beschleunigung wurden Beamte des Verkehrsdiensts der Polizei am Dienstag, 07.09.2021, auf den Fahrer eines E-Bikes aufmerksam und zogen das Rad aus dem Verkehr. Gegen 20:00 Uhr fiel den Polizisten der Fahrer eines Mountainbikes auf, weil er ungewöhnlich schnell auf dem Radweg entlang der Eckendorfer Straße unterwegs war. Selbst nach einem Ampelstopp beschleunigte der Radfahrer in kürzester Zeit auf etwa 45 km/h. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten, dass der 36-jährige Bielefelder ein unzulässiges elektronisches Bauteil installiert hatte. Damit war er in der Lage, die ursprüngliche Begrenzung des Elektromotors auf 25 km/h abzuschalten. Durch diese Manipulation handelt es sich nicht mehr um ein Elektro-Mountainbike, sondern um ein Motorrad. Allerdings konnte der 36-Jährige nicht die erforderliche Versicherung und Zulassung vorweisen. Einen entsprechenden Führerschein besaß er nicht. Zudem erkannten die Polizisten, dass der Mountainbike-Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen unterwegs war. Im Anschluss an die Kontrolle wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die Beamten stellten sein Fahrrad sicher. Enttäuscht trat der 36-Jährige seinen Heimweg ohne das technisch manipulierte Fahrrad an.
Untersuchungshaft für Champagnerdieb
Am Dienstagmittag, 12.10.2021, entwendete ein Ladendieb neun Champagnerflaschen im Wert von mehreren hundert Euro. Am Mittwochnachmittag ging der Wiederholungstäter in Untersuchungshaft. Gegen 12:30 Uhr betrat der vermeintliche Kunde, ein 23-jähriger Mann ohne festen Wohnsitz, einen Supermarkt in der Teutoburger Straße, in Höhe der Webereistraße. Nachdem der Dieb insgesamt neun Flaschen Champagner in einen mitgeführten Rucksack deponiert hatte, wollte er das Geschäft, ohne zu bezahlen, verlassen. Ein Ladendetektiv war jedoch auf den 23-Jährigen aufmerksam geworden und stoppte ihn. Der Täter war bereits am 02.10.2021 bei einem Ladendiebstahl im selben Supermarkt aufgefallen. Nach der Tat war er allerdings mit der Beute entkommen. Am Mittwochnachmittag, 13.10.2021, ordnete der zuständige Haftrichter des Amtsgerichtes Bielefeld Untersuchungshaft gegen den Mann an.
Polizisten geleiten Schwangere ins Krankenhaus
Bielefelder Polizisten halfen am Mittwoch, 17.11.2021, im Stau stehenden werdenden Eltern und lotsten sie unversehrt zur Frauen- und Kinderklinik. Nach einem Verkehrsunfall mit Sachschaden gegen 07:00 Uhr auf der A 33 im Bereich der Anschlussstelle Paderborn-Elsen riefen die Unfallbeteiligten die Polizei. Polizeibeamten der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock erhielten den Auftrag, den Unfall aufzunehmen. Während sie sich auf der Anfahrt befanden und an einer Ampel warteten, machten sich die Insassen eines Skoda Fabia bemerkbar. Der Mann und seine hochschwangere Frau befanden sich auf dem Weg ins Krankenhaus und kamen aufgrund einer Serie von roten Ampeln nur langsam voran. Die Beamten zögerten nicht lange und übernahmen den ungewöhnlichen Einsatz. Während die Unfallbeteiligten abgesichert auf dem Seitenstreifen der A 33 auf den nächsten Streifenwagen warteten, lotsten die angesprochenen Polizisten den PKW samt der werdenden Familie zum Krankenhaus nach Paderborn, wo das Fachpersonal übernahm. Wie die Polizei Bielefeld in Erfahrung bringen konnte, sind die Eltern und ihr, gegen 10:30 Uhr, geborener kleiner Sohn trotz der Aufregung wohlauf.
PKW-Fahrer drängelt ausgerechnet hinter Polizisten
Ein PKW-Fahrer aus Düsseldorf geriet am Montagmittag, 06.12.2021, auf der A 2 beim Drängeln an einen Zivilwagen der Autobahnpolizei. Polizisten in einem zivilen Streifenwagen überholten gegen 12:35 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der BAB 2 in Richtung Dortmund mehrere auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen fahrende Fahrzeuge. Im Bereich der Anschlussstelle Vlotho West näherte sich dem Streifenwagen von hinten ein Geländewagen, fuhr dicht auf den Streifenwagen auf und hupte. Während des gesamten Überholvorgangs des zivilen Streifenwagens fuhr der SUV-Fahrer dem Vorausfahrenden dicht auf. Als die Verkehrslage den Fahrstreifenwechsel auf den mittleren Fahrstreifen ermöglichte und der Funkwagen dazu ansetzte, zog der Jaguar an dem noch teilweise auf dem linken Fahrstreifen befindlichen Polizeifahrzeug vorbei. Der SUV-Fahrer hupte, zeigte den Insassen eine Handgeste und beleidigte sie damit. Daraufhin gaben sich die Insassen unter zur Hilfenahme des mobilen Blaulichts als Polizisten zu erkennen und gaben dem Jaguar-Fahrer Anhaltezeichen. Auf einem an der Abfahrt gelegenen Parkplatz erfolgte die Kontrolle des 65-jährigen Fahrers aus Düsseldorf. Das Ergebnis ist ein Strafverfahren wegen Nötigung im Straßenverkehr und Beleidigung.
Eine Auseinandersetzung unter Eheleuten hat am Dienstag (28.12.2021) in Graurheindorf die Polizei auf den Plan gerufen: Ein 25-Jähriger soll seine Ehefrau geschlagen haben. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Außerdem musste er die Wohnung verlassen. Die Beamten sprachen gegen ihn auch ein zehntägiges Rückkehrverbot aus.
Die Zehn-Tage-Frist einer polizeilichen Wohnungsverweisung soll den Opfern Zeit geben, sich Beratung und Unterstützung in einer Hilfseinrichtung vor Ort zu holen. Die Frau wurde von den Beamten auf die Hilfsangebote und ihre Rechte hingewiesen.
Häusliche Gewalt – Das Opfer bleibt, der Täter geht. Weitere Informationen und Handlungsempfehlungen finden Sie unter:
Mit Bildern aus Überwachungskameras fahndet die Polizei nach einem Tatverdächtigen in einem Fall von Diebstahl und Computerbetrug. Einer 71 Jahren alten Gelsenkirchenerin wurde am 19. August 2021 die EC-Karte bei einem Einkauf gestohlen. Mit der Bankkarte wurden zwischen dem 19. und 20. August 2021 diverse unbefugte Käufe und Bargeldabhebungen getätigt. Bei einem Fall wurde der Tatverdächtige von Überwachungskameras gefilmt. Da sonstige Ermittlungsansätze ausgeschöpft sind, hat das Amtsgericht Essen nun die Veröffentlichung der Bilder angeordnet. Wer Hinweise zu der abgebildeten Person geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Gelsenkirchen unter den Rufnummern 0209 365 8112 im Kriminalkommissariat 21 oder unter 0209 365 8240 bei der Kriminalwache zu melden.
Am Dienstagmorgen, 28.12.2021, kollidierten ein Vito, ein Passat und ein Kia auf der A2 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und Gütersloh. Vier PKW-Insassen wurden leicht verletzt.
Gegen 06:30 Uhr befuhr eine 47-jährige Frau aus Rheda-Wiedenbrück mit einem Vito die mittlere Fahrspur. Als sie auf die linke Fahrspur wechselte, verlor die Vito-Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stieß mit der Mittelleitplanke zusammen. Ein nachfolgender VW Passat, der von einem 30-jährigen Mann aus Bad Oeynhausen gefahren wurde, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Vito. Ein Kia-Fahrer, der die linke Spur nutzte, fuhr in die Unfallstelle.
Der Kia-Fahrer, ein 68-jähriger Portugiese und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Ebenso erlitten die Vito-Fahrerin und der Passat-Fahrer leichte Verletzungen.
Am Lkw eines 47-jährigen Bersenbrückers, der die rechte Fahrspur nutzte, entstand leichter Sachschaden durch die verunfallten Pkw.
Die drei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Schadenshöhe wird auf insgesamt rund 15.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn war für die Unfallaufnahme bis 08:15 Uhr gesperrt.
Zudem stießen zwei Pkw gegen 08:05 Uhr, etwa 700m vor der Unfallstelle, in der Rettungsgasse zusammen. Es entstand ein leichter Sachschaden. Die Fahrer blieben unverletzt.
Bereits am 1. Weihnachtstag nahm die Bundespolizei am Hauptbahnhof
Trier drei Tatverdächtige, nach einem begangenen Diebstahl im IC 119, fest.
Die drei Männer entwendeten zuvor im IC 119 auf der Fahrt von Köln nach Koblenz
einer 66-jährigen Reisenden ihre Geldbörse und einer 22-Jährigen ihre
Spielekonsole. Nach Ankunft im Hauptbahnhof Koblenz verließen die
Tatverdächtigen zunächst unerkannt den Zug, wurden jedoch zwei Stunden später,
aufgrund der detaillierten Personenbeschreibung des Zugbegleiters, am
Hauptbahnhof Trier vorläufig festgenommen.
Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um drei in Trier lebende Männer
nordafrikanischer Abstammung im Alter zwischen 23 und 36 Jahren. Laut
polizeilichen Erkenntnissen sind sie in der Vergangenheit schon häufiger wegen
verschiedener Eigentumsdelikte auffällig geworden. Nach Abschluss der
polizeilichen Maßnahmen wurden sie an ihre Wohnanschrift entlassen.
Ein Zeuge informierte den Rettungsdienst am Montag (27.12.2021) gegen 18.35 Uhr über eine verletzte am Busbahnhof in Meschede. Staatsanwaltschaft und Polizei suchen weitere Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können.
Nach ersten Erkenntnissen kam es um 18.30 Uhr zwischen dem 24-Jährigen und mehreren Männern im Eingangsbereich von McDonalds zu einem Streit. Dabei schlugen, traten und stachen die Unbekannten auf den 24-Jährigen ein.
Anschließend flüchteten die Täter in einem bordeauxfarbenen Pkw. Dabei handelt es sich vermutlich um einen getunten BMW (lauter Auspuff) mit der Städtekennung “LP” für Lippstadt. Der Rettungsdienst lieferte den Mann in ein Krankenhaus ein. Dort konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Die Staatsanwaltschaft Arnsberg und eine Mordkommission der Dortmunder Polizei ermitteln aufgrund eines versuchten Tötungsdelikts und suchen Zeugen – darunter zwei Mädchen, die kurz nach der Tat das Opfer ansprachen und angaben, das Geschehen gefilmt zu haben.
Hinweise auf die Tat, Tatverdächtige und das Fluchtfahrzeug bitte an die Kriminalwache der Polizei in Dortmund unter Tel. 0231/132 7441. Die Mordkommission bittet vor allem die Mädchen um Kontaktaufnahme.
Am späten Abend des ersten Weihnachtstages (25. Dezember, gegen 22:40 Uhr) wurde eine 24-jährige schwangere Frau auf offener Straße von zwei maskierten Unbekannten geschlagen und getreten.
Die junge Frau wurde von einem Bekannten an der Karnaper Straße zwischen den Straßen In der Mark und Bräukerwald abgesetzt, als plötzlich zwei maskierte Männer auf sie zugingen und unvermittelt auf sie einschlugen und eintraten. Selbst als sie am Boden lag, traten die Tatverdächtigen weiter auf sie ein.
Die zukünftige Mutter wurde bei dem Angriff leicht verletzt und vor Ort von Rettungskräften behandelt. Zur weiteren Kontrolle wurde sie vorsorglich in ein Essener Krankenhaus gebracht.
Zeugen beobachteten im Nachgang, wie drei Maskierte in die Straße In der Mark flüchteten.
Die beiden unmittelbar an dem Angriff beteiligten Tatverdächtigen werden mit einem südländischen / arabischen Phänotypen und dunkler Kleidung beschrieben. Einer der Täter sei ca. 170-175 cm groß, habe helle Augen und blonde/braune Haare. Der andere Mann wird auf ca. 20 – 25 Jahre alt geschätzt.
Wenn Sie Zeuge des Angriffs wurden, Sie flüchtende Personen oder verdächtige Fahrzeuge im Bereich In der Mark bemerkten oder Ihnen die Identität der mutmaßlichen Täter bekannt ist, melden Sie sich bitte unter der 0201/829-0 bei der Polizei Essen.
Eine Joggerin erlitt am Sonntagnachmittag, 26.12.2021, Bissverletzungen, die ihr zwei Hunde zufügten. Die Hundehalterin ging weiter, ohne ihre Personalien preis zu geben. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine 29-jährige Bielefelderin joggte gegen 15:00 Uhr über einen Waldweg von Babenhausen in Richtung Dornberg. Ihr kam eine Frau mit zwei Hunden, vermutlich der Rasse Border Collie, entgegen. Einer der Hunde, ein dicklicher mit weißem längerem Fell, lief an der Schleppleine, die die Frau um den Bauch gebunden hatte. Der zweite und größere Hund, mit braunem Fell, lief frei.
Beide Hunde liefen auf die Joggerin zu und bissen sie. Die Hundehalterin fragte die Bielefelderin, nachdem diese sie angesprochen hatte, “Haben sie sie erwischt?” Sie nannte einen Namen und ging weiter, ohne der Leichtverletzten ihre Personalien genannt zu haben.
Das Opfer beschrieb die Hundehalterin als 60 bis 65 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß, schlank, ungeschminkt, mit grauen kurzen Haaren und bekleidet mit einem Mantel.
Zeugen werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 14 unter 0521-545-0 zu wenden.
Gelsenkirchen – Am Heiligabend gegen 18:00 Uhr kam es im Ortsteil Bulmke-Hüllen auf der Sternstraße zu einem Raubdelikt zum Nachteil einer Gelsenkirchenerin. Als die 42-jährige Frau nach Hause kam und ihre unbeleuchtete Wohnung betrat, traf sie dort auf zwei bislang unbekannte, mit Sturmhauben maskierte, Täter.
Diese hatte sich zuvor über die Balkontür Zugang zur Wohnung verschafft. Die Täter bedrohten die Frau mit einem Messer, schlugen auf sie ein, drückten sie zu Boden und forderten von ihr die Herausgabe von Wertgeständen. Anschließend fesselten sie die Geschädigte mit Kabelbindern und Tape Band bevor sie die Wohnung verließen. Die Frau konnte sich schließlich befreien und auf der Straße Passanten um Hilfe bitten, die dann die Polizei verständigten. Die Geschädigte wurde nach Erstversorgung vor Ort mit einem Krankenwagen zur weiteren Behandlung in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ein weiteres Raubdelikt ereignete sich gegen 23:45 Uhr im Ortsteil Feldmark in einer Wohnung auf der Feldmarkstraße. Hier hielt sich der Geschädigte in einer Wohnung eines Bekannten auf um dort fernzusehen. Plötzlich drang ein bislang unbekannter Täter in die Wohnung ein, nachdem er sich zuvor gewaltsam Zugang über die Terrassentür verschafft hatte. Der Täter bedrohte den 35-jährigen Gelsenkirchener mit einem Messer und forderte von ihm auf Englisch Bargeld. Anschließend fesselte er den Geschädigten mit einem Elektrokabel. Schließlich entwendete der Täter noch Parfüm und den Fernseher bevor er durch den Garten flüchtete. Der Geschädigte konnte sich nach ca. 45 Minuten befreien und seinen Bekannten informieren, der dann die Polizei verständigte. Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, ca. 180 – 184 cm groß, dunkelblonde, kurze Haare, englisch sprachig, schwarze Jacke mit Kapuze, dunkle Adidas-Jogginghose, dunkle Sportschuhe, Handschuhe, führte einen schwarz / roten Rucksack mit.
Sachdienliche Hinweise in beide Fällen bitte unter den Rufnummern 0209 / 365-8112 (Kriminalkommissariat 21) oder -8240 (Kriminalwache).
Der Arzt Ahmad-Mujtaba Mostakiem (40) und sein Team opfern die Weihnachtstage für den Kampf gegen Corona.
In einem Hotel am Duisburger Hauptbahnhof hat der Neurologe (40) am Freitagmorgen einen Impfmarathon gestartet.
Bis zum 27. Dezember um 18 Uhr soll Tag und Nacht durchgeimpft werden.
Dafür habe er rund 15 Mitarbeiter engagiert und mehrere Tausend Impfdosen von verschiedenen Herstellern bestellt, so Mostakiem, Arzt mit afghanischen Wurzeln. Darunter sei auch ein Kinder-Impfstoff. Geimpft werden sollte im Drei-Schicht-Betrieb. Impfberechtigte können ohne Anmeldung vorbeikommen!
Bereits am Morgen des Heiligen Abends bildete sich eine Schlange von rund 30 Impfwilligen.
Zu Weihnachten träfen sich viele Familien. Wenn noch Ungeimpfte dann zum Pieks überredet würden, könne man gleich in seiner Impfstelle Nägel mit Köpfen machen – ohne Anmeldung, sagt Mostakiem. Wie viele Menschen kommen, kann er nicht vorhersagen.
Sein Einsatz über Weihnachten wird auch finanziell gewürdigt: Vom 24. bis einschließlich 26. Dezember gibt es von der Kassenärztlichen Vereinigung 36 statt der üblichen 28 Euro pro Impfung.
Wichtig: Für die Impfwilligen ist die Spritze dennoch wie üblich kostenlos.
Ein rechtskräftig verurteilter Mörder hat in Münster seine Fußfessel abgelegt und ist geflüchtet – kurz bevor er seine Haft hätte antreten müssen. Die Polizei veröffentlichte im Rahmen ihrer Fahndung am Mittwochnachmittag Fotos von dem Mann und bat um Hinweise.
Der 56-Jährige war im Januar dieses Jahres 27 Jahre nach dem gewaltsamen Tod der damals 16-jährigen Nicole Schalla vom Landgericht Dortmund zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Weil die Justiz keine Fluchtgefahr sah und das Urteil noch nicht rechtskräftig war, blieb der Deutsche nach dem Schuldspruch frei und bekam eine Fußfessel.
Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, wurde das Urteil nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshof vor wenigen Tagen rechtskräftig. Am Dienstag sei die Staatsanwaltschaft darüber informiert worden, woraufhin sie die Haft vollstrecken lassen wollte. Nach Polizeiangaben hat der 56-Jährige am Dienstagabend um 20.10 Uhr in Münster seine Fußfessel abgelegt und sein Handy zurückgelassen. In dem Fahndungsaufruf heißt es:
«Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Suche nach dem Flüchtigen gebeten.» Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen wurde das mutmaßliche Fluchtfahrzeug des Verdächtigen und seiner Lebensgefährtin im gesamten Schengenraum zur Fahndung ausgeschrieben. Gegen die Frau wird demnach auch ermittelt, weil sie ihrem Lebensgefährten bei der Flucht geholfen haben soll. Dem Vernehmen nach prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie auch gegen die Frau einen Haftbefehl beantragt. Anwältin Arabella Pooth, die Nicole Schallas Eltern als Nebenkläger vor Gericht vertreten hatte, sagte am Mittwoch der dpa: «Es war klar, dass der Mann sich seiner Haftstrafe nicht stellen würde.»
Dass er seinerzeit nach dem Prozess zunächst auf freiem Fuß geblieben war, sei rechtlich zwar möglich gewesen, aber aus ihrer Sicht falsch. Dass der Mann nun verschwunden sei, sei für die Eltern des Opfers «eine Katastrophe» und nicht zu begreifen. Sein Verteidiger Udo Vetter bestätigte am Mittwoch, dass auch er die Entscheidung des Bundesgerichtshofes erhalte habe.
Mehr wisse er derzeit nicht. Im Prozess hatte der Anwalt stets auf die schwachen Indizien hingewiesen.
Der Gerechtigkeit sei nicht genüge getan, wenn jemand verurteilt werde. «Es muss auch der Richtige verurteilt werden», so Vetter. Der heute verurteilte Mörder war 2018 nach einer Neuauswertung von DNA-Spuren festgenommen worden. Dabei ging es um eine Hautschuppe, die auf der Leiche von Nicole Schalla gefunden worden war.
Das 16-jährige Opfer war 1993 in einem Dortmunder Vorort überfallen und erwürgt worden – aus sexuellen Motiven. Ein erster Prozess war wegen einer kranken Richterin geplatzt. Nach dem Urteil hatte das Oberlandesgericht Hamm entschieden, dass der Verurteilte aus der überlangen Untersuchungshaft bis zu einem rechtskräftigen Urteil entlassen werden musste. Aus Sicht des OLG hatte sich das Landgericht zwischen den beiden Prozessen zu viel Zeit gelassen. Das OLG sah keine Fluchtgefahr. Auf Antrag der Polizei in Münster hatte das Amtsgericht Münster im April 2021 das Tragen einer Fußfessel für den Deutschen mit Wohnsitz in Münster angeordnet.
Eine Richterin hat heute (23.12.) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster Haftbefehl gegen eine 54-jährige Münsteranerin erlassen. Sie steht im Verdacht, ihrem Verlobten Ralf Hörstemeier, Beihilfe zu einer Zuwiderhandlung gegen die Anordnung der elektronischen Aufenthaltsüberwachung nach dem Polizeigesetz NRW (“elektronische Fußfessel”) zu leisten.
Der rechtskräftig wegen Mordes verurteilte Hörstemeier hatte am Dienstagabend (21.12.) seine elektronische Fußfessel gewaltsam entfernt. Seitdem ist er vermutlich zusammen mit seiner 54-jährigen Verlobten auf der Flucht. Diese wird nun ebenfalls mit Haftbefehl gesucht.
Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Aufenthaltsort des Paares geben können.
Nach einem Raubüberfall auf einen Döner-Imbiss in der Poststraße in Plettenberg am Mittwochabend (22.12.2021) wurde eine männliche Person durch einen Schusswaffengebrauch der Polizei schwer verletzt. Um 21.44 Uhr betrat ein unbekannter Mann den Geschäftsbereich und forderte unter Vorhalt einer Schusswaffe die Tageseinnahmen. Im Anschluss flüchtete er mit einer unbekannten Geldsumme. Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung traf eine Polizeistreife gegen 21.50 Uhr im Bereich der Breddestraße auf eine männliche Person. In der Folge kam es zu einem Schusswaffengebrauch durch die Polizei. Hierbei wurde die Person schwer verletzt. Inwieweit es sich bei der Person um den Tatverdächtigen aus dem vorangegangen Raubüberfall handelt, ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Die Identität des Verletzten ist noch nicht geklärt. Dieser wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum genauen Tatgeschehen werden durch eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Hagen durchgeführt. Weitere Auskünfte werden zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gegeben.
Mit Lichtbildern fahndet die Polizei nach dem mutmaßlichen Dieb eines hochwertigen E-Mountainbikes. Der Diebstahl ereignete sich am 18. Oktober in einem Fachgeschäft an der Harkortstraße in Dortmund.
Der Mann betrat den ersten Zeugenangaben zufolge gegen 13.05 Uhr das Geschäft und interessierte sich für das Zweirad. Mit einem Mitarbeiter vereinbarte er eine Probefahrt auf dem Gelände. Trotz eines als Pfand hinterlegten Ausweises kehrte er von dieser Probefahrt jedoch nicht zurück. Das Dokument erwies sich im Anschluss als gefälscht.
Die Polizei sucht einen mutmaßlichen Dieb.Die Polizei sucht einen mutmaßlichen Dieb.
Die Polizei sucht nun mit Lichtbildern nach dem Mann, der als ca. 185 cm groß und schlank beschrieben wird. Kennen Sie den Unbekannten auf den Fotos und können Hinweise zu seiner Identität und/oder seinem Aufenthaltsort machen? Dann melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.
Ein 51-jähriger Gütersloher steht in Verdacht, in den frühen Morgenstunden des Dienstags, 21.12.2021, einem Wirt mit einem Messer Verletzungen am Kopf zugefügt zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen war der Gütersloher zu Gast in einem Lokal an der Kaiserstraße. Dort unterhielt er sich über einen längeren Zeitraum mit dem Wirt, einem 52-jährigen Gütersloher.
Nach Aussage des 52-Jährigen, sei der Gast gegen 04:45 Uhr aufgestanden und habe ihn unvermittelt mit einem Messer angegriffen. Dabei erlitt er Verletzungen am Kopf.
Im Anschluss daran flüchtete der Tatverdächtige aus dem Gebäude.
Ein Zeuge verständigte unterdessen Polizei und Rettungskräfte.
Kurze Zeit später stellten Gütersloher Streifenbeamte den 51-Jährigen an der Straße Unter den Ulmen und nahmen ihn vorläufig fest.
Um den Tathergang und das Motiv des Tatverdächtigen zu klären, hat eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter die Ermittlungen aufgenommen.
Weitere Auskünfte zu den laufenden Ermittlungen können derzeit nicht erteilt werden.
In einem bei der Staatsanwaltschaft Köln geführten Verfahren wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Anlagebetruges durchsucht die Polizei seit den frühen Morgenstunden (21. Dezember) vier Wohnungen in Köln, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Ostheim vor der Rhön.
Die bislang identifizierten Beschuldigten sind verdächtig, seit mindestens fünf Jahren auf einer von ihnen betriebenen Webseite Aktienhandel vorgetäuscht und 107 bislang erfasste Investoren um rund 6 Millionen Euro betrogen zu haben. Die abgebildeten Aktienkurse waren so manipuliert, dass die Investoren keine Gewinnchancen hatten und letztlich einen Totalverlust hinnehmen mussten.
Die Einsatzmaßnahmen dauern noch an. Weitere Details werden Staatsanwaltschaft und Polizei frühestens am Nachmittag veröffentlichen.
Bei einem Unfall auf der A 44 hat sich am Montagnachmittag (20. Dezember) ein Pkw mehrfach überschlagen. Der 41-jährige Fahrer wurde schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen war der Mann aus Salzkotten um 13.55 Uhr zunächst auf dem linken Fahrstreifen der A 44 in Richtung Kassel unterwegs. Laut Zeugen wechselte der Pkw-Fahrer auf die rechte Spur, bevor er in Höhe des Parkplatzes Mühlhauser Tal wieder beabsichtigte auf die linke Spur zu fahren. Aus bislang ungeklärter Ursache stieß er bei dem Überholvorgang gegen das Heck eines Aufliegers einer Sattelzugmaschine. Der 41-Jährige verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und überschlug sich mehrfach. Ein Rettungswagen brachte den schwer Verletzten in ein Krankenhaus. Der 59-jährige Fahrer des Sattelzugs aus Dortmund blieb unverletzt.
Einsatzkräfte leiteten den Verkehr für die Dauer der Unfallaufnahme über den Parkplatz Mühlhauser Tal ab. Schätzungsweise entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Die maximale Staulänge betrug in etwa vier Kilometer.
Zu einem versuchten Raubdelikt ist es in der heutigen Nacht zum 19. Dezember in Bochum-Wiemelhausen gekommen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand waren zwei Jugendliche (15 und 17 Jahre alt) zu Fuß auf dem Steinring in Richtung Querenburger Straße unterwegs. Einer von beiden führte einen E-Scooter. Gegen 00.30 Uhr hielt plötzlich ein grauer 1er BMW neben ihnen und vier unbekannte Männer stiegen aus. Die Bochumer Jungen wurden auf den Scooter und auf Wertgegenstände angesprochen. Im weiteren Verlauf wurden die Jugendlichen körperlich attackiert. Einer von ihnen wurde auch zu Boden gestoßen und bekam einen Tritt gegen den Kopf. Das Kriminelle Quartett erbeutete den E-Scooter. Ein Verstauen ins Fahrzeug misslang. Daraufhin fuhren die unbekannten Männer ohne Beute in Richtung Querenburger Straße davon.
Die jungen Bochumer verblieben augenscheinlich unverletzt.
Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben: zwischen 19 und 20 Jahre alt, ausländisches Aussehen (osteuropäisch), einer war circa 190 cm groß und trug eine schwarze Winterjacke, zwei weitere hatten eine Basecap auf, davon war eine beigefarben mit dem Aufdruck “Gucci” und einer hatte auffällig abstehende Ohren.
Zeugen werden gebeten, sich beim zuständigen Kriminalkommissariat 32 unter der Rufnummer 0234 909-8205 oder außerhalb der Geschäftszeit sich auf der Kriminalwache unter der Durchwahl -4441 zu melden.
Ein unbekannter Räuber überfiel Freitagnacht (17. Dezember) um 23:10 Uhr auf der Bunsenstraße, Ecke Schederhofstraße eine 34 Jahre alte Essenerin.
Die Überfallene gab an, dass der Räuber die Handtasche verlangte. Da sie sich jedoch wehrte, griff der Mann zu einem Messer und verletzte die Essenerin hiermit.
Gewaltsam gelang es dem Räuber, die schwarze Umhängetasche von der Schulter zu reißen.
Der Unbekannte flüchtete daraufhin über die Schederhofstraße in Richtung Innenstadt.
Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Räuber bislang nicht ermittelt werden.
Dieser wird wie folgt beschrieben: Er soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein, zirka 165 cm groß sein und graue Haare haben. Bei der Tat trug der Mann schwarze Kleidung, eine schwarze Schirmmütze und eine OP-Maske.
Rettungskräfte brachten die Essenerin in ein Krankenhaus, in dem ihre Verletzungen behandelt wurden.
Hinweise zum Räuber nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen.