Kategorie: NRW

  • Durchsuchungen und Festnahme nach Raubüberfällen bei fingierten Sex-Treffen

    Durchsuchungen und Festnahme nach Raubüberfällen bei fingierten Sex-Treffen

    Gestern Morgen (3. Dezember) haben Beamtinnen und Beamte der Kripo Köln mit richterlichen Beschlüssen im Ortsteil Holweide die Wohnungen von drei 16-, 17- und 19-jährigen Verdächtigen durchsucht und unter anderem ein Mobiltelefon sichergestellt. Gleichzeitig vollstreckten Polizisten in Essen einen Haftbefehl wegen des Verdachts des mehrfachen Raubes gegen einen 24 Jahre alten Mann. Der Festgenommene steht im dringenden Verdacht, zusammen mit einigen Komplizen in jeweils unterschiedlicher Konstellation mehrfach andere Männer über Internat-Portale zu angeblichen Sex-Treffen gelockt und dort überfallen und beraubt zu haben.

    Verdeckte Ermittlungen führten die Fahnder unter anderem zu dem 24-jährigen Wohnsitzlosen, der versucht hatte, in Essen “unterzutauchen”. Insbesondere bei dem Festgenommenen wird geprüft, ob er auch für weitere Taten verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen dauern an.

  • Schwerer Verkehrsunfall endet für zwei junge Männer tödlich

    Schwerer Verkehrsunfall endet für zwei junge Männer tödlich

    Ein mit drei männlichen Personen besetzter Pkw Mercedes-Benz (AMG C63) befuhr am frühen Samstagmorgen gegen 04:00 Uhr die K 34 von Bad Wünnenberg-Leiberg kommend in Fahrtrichtung Bad Wünnenberg-Haaren. In einer langgezogenen Rechtskurve kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte nach einer Drehung um die Hochachse rechtsseitig mit einem Straßenbaum.

    Der 31-jährige Fahrzeugführer aus Bad Wünnenberg und der 27-jährige Mitfahrer vorn im Pkw aus Büren mussten von der Feuerwehr aus dem stark beschädigten Fahrzeug befreit werden und verstarben an der Unfallstelle. Der aus Bad Wünnenberg stammende 21-jährige Mitfahrer im Fond des Pkw wurde schwerverletzt in ein Paderborner Krankenhaus gebracht.

    Die K 34 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme zwischen Bad Wünnenberg-Haaren und Bad Wünnenberg-Leiberg gesperrt.

  • 56 Strafanzeigen mit 115 gefälschten Impfausweisen: Polizei warnt

    56 Strafanzeigen mit 115 gefälschten Impfausweisen: Polizei warnt

    Dortmund

     

    Apotheken und vereinzelt auch Arztpraxen zeigten im November 2021 der Polizei in Dortmund 56 Urkundenfälschungen an, bei denen Täterverdächtige mit gefälschten Impfnachweisen versuchten, einen QR-Code zum Beispiel für die Corona-Warn-App zu erhalten. Die für diese App eingescannten QR-Codes sind die personalisierten Nachweise für eine Coronaschutzimpfung, die bei Einlasskontrollen vorzuzeigen sind.

    Gegenstand der 56 Ermittlungsverfahren sind u.a. 115 gefälschte Impfnachweise und -ausweise, bei denen Apotheken und Ärzte einen Fälschungs-Verdacht schöpften. Das im Umgang mit Dokumenten und Menschen sehr erfahrene Personal erkannte in diesen Fällen die Fälschungs-Merkmale, überprüfte die in den Impfausweisen vermerkten Informationen an verschiedenen Stellen und verständigte bei begründetem Verdacht die Polizei.

    Da in den Impfbüchern immer auch die Personalien der Ausweisinhaber stehen, ist in zahlreichen Fällen eine Identifizierung der Tatverdächtigen leicht und damit das Entdeckungsrisiko hoch. Mögliche juristische Konsequenzen können nach Anklagen wegen Urkundenfälschung durch die Staatsanwaltschaft in den Verurteilungen vor Gericht zu empfindlichen Geldstrafen führen. Bei einem nicht vorbestraften Ersttäter sind zum Beispiel 30 bis 60 Tagessätze möglich. Damit kann eine Geldstrafe schnell auch ein Monatsgehalt übersteigen. § 267 des Strafgesetzbuches sieht darüber hinaus Freiheitsstrafen vor (bis zu fünf Jahre).

    Aufmerksam sind nicht nur Apotheken und Arztpraxen, sondern auch andere Bürgerinnen und Bürger. Sie gaben der Polizei Hinweise auf den Online-Handel mit gefälschten Impfnachweisen und -ausweisen, was ebenfalls ein Ermittlungsverfahren nach sich zog.

    Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange dankt den Apothekern und Arztpraxen für die Anzeigebereitschaft: “Denn wer einen Impfnachweis fälscht oder vorlegt, begeht nicht nur eine Straftat, sondern gefährdet in der aktuellen Lage die eigene Gesundheit und auch das Leben anderer Menschen. Fest steht: Die Pandemie können wir nur gemeinsam bewältigen. Für alle, die einen Nachweis für eine Impfung gegen Covid19 erhalten möchten, habe ich einen wertvollen Tipp: Übernehmen auch Sie Verantwortung. Zeigen Sie Solidarität – lassen Sie sich impfen. Das schützt nicht nur vor einer eigenen schweren Erkrankung und trägt zum Infektionsschutz bei, sondern führt kostenlos zu einem QR-Code, der vollkommen legal den Impfschutz nachweist.”

  • Baum stoppt rutschenden PKW

    Baum stoppt rutschenden PKW

    Am Donnerstagabend, 02.12.2021, kam ein PKW auf winterglatter Fahrbahn bei einem Verkehrsunfall vor einem Baum zum Stehen. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

    Ein 29-jähriger Bielefelder befuhr gegen 21:35 Uhr den Lipper Hellweg in Richtung Osningstraße. In Höhe der Hausnummer 116 verlor er vermutlich aufgrund der Fahrbahnglätte die Kontrolle über seinen Skoda Superb. Der PKW rutschte gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Ford Focus, der durch den Zusammenstoß auf den davor geparkten Renault Twingo geschoben wurde. Der Skoda schleuderte anschließend über die Fahrbahn nach links, rutschte über den Bordstein und Gehweg und kam vor einem im Vorgarten stehenden Baum zum Halten. Der 29-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Nach einer ersten Versorgung am Unfallort brachten Rettungskräfte ihn in ein Krankenhaus.

    Alle Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 9500 Euro.

  • 19-jähriger Autofahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall

    19-jähriger Autofahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall

    Porta Westfalica, Kreis Herford – Am Donnerstagmorgen ist ein 19 Jahre alter Autofahrer aus dem Kreis Herford bei einem schweren Verkehrsunfall auf der “Freiherr-vom-Stein-Straße” (B 61) in Barkhausen tödlich verletzt worden. Rettungskräfte, darunter Notärzte, brachten ihn nach einem Zusammenstoß im Begegnungsverkehr schwerstverletzt ins Mindener Klinikum, wo er trotz intensivster Bemühungen der behandelnden Ärzte seinen Verletzungen erlag.

    Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der 19-jährige Hiddenhausener um kurz vor neun Uhr einen Opel in Richtung Minden gesteuert, als er aus ungeklärter Ursache kurz vor der Zufahrt des Drachenfliegerlandeplatzes offenbar zunächst die rechtsseitige Leitplanke touchierte. Von da schleuderte das Auto auf die Gegenfahrbahn. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem Volkswagen einer 62 Jahre alten Mindenerin, die gemeinsam mit ihrer Tochter (37) und zwei Hunden in Richtung Bad Oeynhausen unterwegs gewesen war. Durch den Unfall wurde der Opel mit enormer Wucht an der Fahrerseite getroffen. Während das Auto der Mindenerin auf dem angrenzenden Radweg zum Stehen kam, fand der Opel auf der Gegenfahrspur seine Endposition.

    Ersthelfer setzten den Notruf ab und kümmerten sich um die Verunfallten. Der 19-Jährige wurde im Opel eingeklemmt und musste von Kräften der alarmierten Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Die VW-Fahrerin stand sichtbar unter dem Einfluss der Geschehnisse und erlitt einen Schock. Mutter und Tochter kamen verletzt ins Krankenhaus nach Bad Oeynhausen.

    Zur Unfallaufnahme wurde die Örtlichkeit großräumig abgesperrt. Der Verkehr der vielbefahrenen Bundesstraße wird zur Stunde weiterhin abgeleitet. Zur Reinigung der Fahrbahn wurde eine Spezialfirma angefordert. Auch die untere Wasserschutzbehörde erschien wegen auslaufender Betriebsstoffe an Ort und Stelle. Zudem unterstützte ein Sachverständiger die Polizisten bei der umfangreichen und zeitintensiven Spurensicherung sowie der Rekonstruktion der Abläufe. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die beiden sich während des Unfalls im Volkswagen befindlichen Hunde blieben dem Anschein nach unverletzt.

  • Telefonbetrug: Ehepaar verständigte Polizei nach Schockanruf – Geldabholer festgenommen

    Telefonbetrug: Ehepaar verständigte Polizei nach Schockanruf – Geldabholer festgenommen

    Telefonbetrüger hatten am vergangenen Montag (29.11.2021) ein Ehepaar (52, 57) aus Rheinbach-Oberdrees ins Visier genommen. Mit der Masche des Schockanrufs hatten sie versucht, an das Geld und die Wertsachen der beiden zu gelangen. Die zeigten sich aber wenig beeindruckt – mit ihrer Hilfe konnte die Bonner Polizei schließlich einen mutmaßlichen Geldabholer festnehmen.

    Zur Tatzeit gegen 15:00 Uhr hatten die Betrüger angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. In dem sogenannten Schockanruf stellte sich ein Polizist vor, der berichtete, dass der Sohn der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben soll. Bei dem Unfall sei eine Person ums Leben gekommen. Um eine Untersuchungshaft für den Sohn abzuwenden, solle das Ehepaar eine Kaution in Höhe von 48.000,- Euro entrichten.

    Die Angerufenen durchschauten den Betrugsversuch und informierten auf einer anderen Leitung die Polizei. Kriminalbeamte kamen daraufhin unverzüglich zur Wohnanschrift des Ehepaares, um eine fingierte Geldübergabe einzuleiten. Nachdem man am Telefon einen Übergabetermin vereinbart hatte, erschien gegen 17:30 Uhr schließlich ein 19-jähriger Abholer an der Wohnanschrift. Er wurde vor Ort festgenommen. Da für ihn keine Haftgründe vorliegen, befindet er sich wieder auf freiem Fuß. Gegen ihn wird weiter ermittelt.

    Die Polizei warnt: Betrüger geben sich als Polizisten aus und berichten bei “Schockanrufen” von Verkehrsunfällen, die Ihnen nahestehende Personen verschuldet haben sollen. Seien Sie misstrauisch bei allen Anrufen – gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich!

       - Rufen Sie Ihren vermeintlichen Verwandten unter einer Ihnen 
         bekannten Nummer zurück und vergewissern Sie sich, ob 
         tatsächlich eine Notlage vorliegt.
       - Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren familiären oder 
         finanziellen Verhältnissen. Die richtige Polizei befragt Sie am 
         Telefon nicht nach Bargeld oder Wertgegenständen, die Sie zu 
         Hause oder auf einer Bank haben - auch nicht im Rahmen von 
         dringenden Ermittlungen.
       - Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte 
         aus.
       - Beenden Sie das Telefonat - legen Sie den Hörer einfach auf oder
         drücken Sie die entsprechende Taste am Telefon. Informieren Sie 
         sofort die Polizei über 110, indem Sie nach dem Auflegen selbst 
         den Notruf der Polizei wählen. Vertrauen Sie sich zudem 
         Angehörigen oder Bekannten an.

    Die Seniorenberatung der Bonner Polizei bietet Betroffenen und deren Familienangehörigen nach einem solchen Vorfall eine Beratung in einem persönlichen Gespräch und bei Bedarf weiterführendes Informationsmaterial an. Rufen Sie gerne unsere Präventionsdienststelle unter 0228 15-7617 oder 0228 15-7676 an oder schreiben Sie eine E-Mail an seniorenberatung.bonn@polizei.nrw.de.

    Weitere Tipps zum Schutz vor Schockanrufen: https://bonn.polizei.nrw/sites/default/files/2021-06/Artikel%2002_2021.pdf

  • Fußgänger auf der A46 von Pkw erfasst und verstorben

    Fußgänger auf der A46 von Pkw erfasst und verstorben

    Auf der Autobahn 46 erfasste am Mittwoch (1.12.2021) gegen 5.24 Uhr ein 59-jähriger Autofahrer aus noch ungeklärter Ursache einen Fußgänger, der im Bereich Seilersee/Zentrum über die Fahrbahn lief.

    Der Fußgänger erlag seinen Verletzungen am Unfallort. Der Autofahrer aus Iserlohn erlitt leichte Verletzungen.

    Für die Unfallaufnahme musste die Polizei die Autobahn in Richtung Hemer bis etwa 9 Uhr sperren.

  • PKW stößt mit Fußgängerin zusammen – 27-Jährige lebensgefährlich verletzt

    PKW stößt mit Fußgängerin zusammen – 27-Jährige lebensgefährlich verletzt

    Am Dienstagnachmittag (30. November) gegen 17:30 Uhr befuhr ein 69-Jähriger mit seinem Mercedes GLE die Dollendorfstraße. An der Kreuzung zur Kerckhoffstraße bog der PKW-Fahrer links ab, wobei er vermutlich eine Fußgängerin übersah. Es kam zum Zusammenstoß des PKW mit einer 27-jährigen Passantin. Diese wurde bei dem Unfall schwer verletzt, so dass zunächst eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte.

    Ersthelfer kümmerten sich vor Ort um die Verletzte bis ein Rettungswagen und ein Notarzt am Unfallort eintrafen. Die 27-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

    Das Verkehrunfallaufnahmeteam war vor Ort im Einsatz, um den Unfall aufzunehmen. Die Polizei ermittelt.

    Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten sich unter der 0201/829-0 bei der Polizei Essen zu melden

  • 68-jährige leblos in Wohnung aufgefunden – Mordkommission ermittelt

    68-jährige leblos in Wohnung aufgefunden – Mordkommission ermittelt

    Am Mittwochmorgen (1. Dezember) wurde eine 68-jährige Mülheimerin leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. In unmittelbarer Tatortnähe wurde ein 35-jähriger Tatverdächtiger festgenommen.

    Gegen 10:20 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei Essen über den Notruf den Hinweis einer Zeugin auf verdächtige Feststellungen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Ulan-Becker-Straße. Die Zeugin soll zuvor einen blutverschmierten Mann am Küchenfenster einer Wohnung gesehen haben. Einsatzkräfte der Polizeiwache Mülheim betraten die Wohnung und fanden eine leblose 68-jährige Mülheimerin auf. Ein Notarzt bestätigte den Tod der Frau.

    In unmittelbarer Tatortnähe nahmen die eingesetzten Beamten einen 35-jährigen Mülheimer fest. Bei dem Mann mit bosnisch-herzogowinischer Staatsbürgerschaft handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um den Sohn der Getöteten. Er ist dringend tatverdächtig und wurde vorläufig festgenommen.

    Eine Mordkommission wurde beim Polizeipräsidium Essen eingerichtet. Die Ermittler haben umfassend Spuren am Tatort gesichert, die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen.

  • Zeugensuche nach Straßenraub mit Schusswaffe

    Zeugensuche nach Straßenraub mit Schusswaffe

    Nach einem bewaffneten Straßenraub am Dienstagabend (30. November) auf dem Dahlienweg in Köln-Seeberg sucht die Polizei nach zwei Unbekannten. Gegen 21.45 Uhr sollen sie einen 29 Jahre alten Anwohner auf der Straße angesprochen, mit einer Pistole bedroht und Geld gefordert haben. Nachdem der Geschädigte sein gesamtes Bargeld ausgehändigt hatte, musste er sich umdrehen, so dass die Fluchtrichtung der Täter unbekannt ist.

    Die Gesuchten sollen beide zwischen 35 und 45 Jahre alt sein und unauffällige Staturen haben. Einer war mit etwa 2 Metern auffallend groß, sein Komplize war circa 20 Zentimeter kleiner. Der Größere war dunkel gekleidet, hatte einen schwarzen Schal vor dem Gesicht und hielt die Schusswaffe in der rechten Hand. Der Zweite hat hellbraune lockige Haare und trug eine blaue Jacke mit hellem Schriftzug in Brusthöhe sowie eine OP-Maske. Hinweise zum Tatgeschehen, dem Fluchtweg sowie zur Identität oder dem Aufenthaltsort der Verdächtigen nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

  • 18-Jähriger in Dortmund-Bövinghausen angegriffen und schwer verletzt – Zeugen gesucht

    18-Jähriger in Dortmund-Bövinghausen angegriffen und schwer verletzt – Zeugen gesucht

    Ein 18-jähriger Dortmunder ist am Montagabend (29. November) auf der Provinzialstraße in Dortmund-Bövinghausen von einem unbekannten Täter angegriffen und schwer verletzt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen.

    Der 18-Jährige war seinen ersten Angaben zufolge gegen 17.45 Uhr zu Fuß in der Nähe der Kreuzung mit der Bövinghauser Straße unterwegs. Im Umfeld eines dortigen Kiosks sprachen ihn zwei unbekannte Männer an. Es kam zu verbalen Provokationen, woraufhin einer der beiden Unbekannten den Dortmunder plötzlich mit einer Stichwaffe angriff. Der 18-Jährige versuchte noch den Angriff abzuwehren, wurde aber schwer verletzt.

    Die beiden Männer flüchteten anschließend in Richtung Bövinghauser Straße. Auf dem Weg stieß demnach noch eine dritte Person dazu.

    Ein Rettungswagen brachte den 18-Jährigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

    Die Polizei sucht nun Zeugen, die die Tat und/oder die Täter beobachtet haben. Die Unbekannten werden wie folgt beschrieben:

    1. Täter: ca. 19 bis 20 Jahre alt, ca. 185 bis 190 cm groß, schlank, dunkle lockige Haare, trug eine medizinische Maske, eine Daunenjacke mit Fellrand an der Kapuze und eine Cap.

    2. Täter: ca. 19 bis 20 Jahre alt, ca. 175 bis 185 cm groß, trug einen dunklen Mantel

    3. Täter (der später dazu stieß): ca. 170 bis 175 cm groß, trug eine schwarze Jacke

    Zeugenhinweise gehen bitte an den Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441.

  • Entlaufene Ponys auf A2 verursachen Unfall

    Entlaufene Ponys auf A2 verursachen Unfall

    Bei einem Verkehrsunfall auf der A2 am Dienstagmorgen, 30.11.2021, verursachten drei freilaufende Ponys zwei Verkehrsunfälle. Zwei Tiere verstarben. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.

    Gegen 03:30 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer drei Ponys, die auf dem Seitenstreifen der A2, Fahrtrichtung Hannover, zwischen den Anschlussstellen Ostwestfalen-Lippe und Herford Bad Salzuflen, laufen sollten.

    Während der Anfahrt der alarmierten Polizeibeamten kam es bereits zum Zusammenstoß von zwei Fahrzeugen mit jeweils einem der Tiere. Diese waren vom Seitenstreifen auf die Fahrbahn gelaufen. Ein 50-jähriger LKW-Fahrer aus Gelsenkirchen kollidierte zuerst mit einem Pony. Ein nachfolgender 38-jähriger Citroen-Fahrer aus der Slowakei stieß mit einem weiteren Tier zusammen.

    Der Sattelzug wurde aufgrund eines schweren Sachschadens abgeschleppt. Am Pkw entstand leichter Sachschaden. Das Fahrzeug blieb fahrbereit. Beide Fahrer blieben unverletzt.

    Der Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.

    Während der Unfallaufnahme staute sich der nachfolgende Verkehr auf bis zu 5 Kilometer.

    Das dritte Pony konnte eingefangen und von der Autobahn geführt werden. Ein Landwirt aus Bad Salzuflen nahm das Tier bis zur Ermittlung des Halters in seine Obhut. Der Halter, ein 56-jähriger Herforder, erschien am Morgen auf der Wache der Autobahnpolizei Herford.

  • Rollerfahrer fährt Polizistin an

    Rollerfahrer fährt Polizistin an

    Ein Rollerfahrer (21) hat in der Nacht auf Sonntag (28. November) bei seiner Flucht vor einer Verkehrskontrolle in der Kölner Innenstadt eine Polizistin (30) angefahren. Anschließend stürzten er und seine Sozia (19). Einsatzkräfte legten beiden, die sich gegen ihre Durchsuchungen wehrten, Handfesseln an und beschlagnahmten den Führerschein des Fahrers. Die Polizistin wurde an der linken Schulter verletzt und war nicht mehr dienstfähig. Der 21-Jährige verletzte sich bei dem Sturz leicht.

    Ursprünglich hatte ein Streifenteam den mit Gewaltdelikten bereits in Erscheinung getretenen 21-Jährige auf der Trankgasse zum Anhalten aufgefordert, da er während der Fahrt keinen Helm trug. Die unmittelbare Verfolgung des stark beschleunigenden Kleinkraftrads hatten die Beamten zunächst abgebrochen, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Sie fahndeten nach dem Geflüchteten und entdeckten ihn auf der Marksmannsgasse wieder. Der Tatverdächtige soll auf die ausgestiegene Beamtin geradeaus zugefahren sein. Gegen den Fahrer wird nun wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Körperverletzung ermittelt. Zusätzlich erwartet beide eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. 

  • Zwei Männer verweigern Angabe des Impfstatus in einer Bar

    Zwei Männer verweigern Angabe des Impfstatus in einer Bar

    Zwei Männer weigerten sich ihren Impfstatus in einer Bar in der Dortmunder Innenstadt anzugeben. Hoch aggressiv randalierten sie daraufhin und leisteten bei der anschließenden Ingewahrsamnahme massiven Widerstand.

    Kurz vor Mitternacht am Samstag, 27.11., wurde die Polizei zu einer Bar am Königswall gerufen. Zwei alkoholisierte Männer (33 und 36 Jahre aus Hemer) wurden dort von einem Mitarbeiter der Bar verwiesen, weil sie keinen Nachweis für ihren Impfstatus erbringen wollten. Anstatt zu gehen, warfen sie mit Stühlen in der Bar um sich, bevor sie sich auf den Bahnhofsvorplatz begaben. Die alarmierten Polizisten kontrollierten die beiden stark alkoholisierten und unkooperativen Männer. Beide verweigerten die Angaben der Personalien und wurden zunehmend aggressiver. Zur Unterstützung kamen mehrere Beamte der Bundespolizei hinzu. Bei der anschließenden Durchsuchung leisteten beide Widerstand. Der 33-Jährige aus Hemer, schlug dabei einem Beamten der Bundespolizei ins Gesicht.

    Der 36-Jährige wiederum zeigte auch auf dem Weg zum Polizeigewahrsam noch massive Widerstandshandlungen.

    Im Gewahrsam wehrte sich dann der 33-jährige Hemeraner erneut gegen die polizeilichen Maßnahmen. Aus nicht bekannten Gründen klagte er plötzlich über gesundheitliche Probleme und stellte die Widerstandshandlungen ein. Die Beamten leisteten Erste Hilfe. Ein alarmierter Rettungsdienst brachte den 33-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er zu Beobachtung verblieb.

    Besondere Haftgründe lagen nicht vor. Nach erfolgter Ausnüchterung wurde der 36-Jährige am nächsten Morgen entlassen. Beide erwartet jetzt eine Anzeige wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte / Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

  • Öffentlichkeitsfahndung nach Unbekanntem am Bahnhof

    Öffentlichkeitsfahndung nach Unbekanntem am Bahnhof

    Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einem bislang unbekannten Bahnreisenden, der sich bereits am Dienstag, 03.08.2021, im Bereich des Bielefelder Hauptbahnhofs aufhielt. Er ließ einen Koffer zurück, indem sich unter anderem Drogen befanden.

    Der gesuchte Mann war gegen 10:23 Uhr mit einem silbernen Alu-Koffer im Bahnhofsgebäude unterwegs. Er verließ den Hauptbahnhof gegen 10:45 Uhr mit einem Regionalexpress in Richtung Rahden – allerdings ohne den Koffer. Dieser blieb an einem Bahnsteig stehen. In dem Koffer endeckten Polizeibeamte neben einigen persönlichen Gegenständen auch Kokain. Die Beamten stellten den Koffer sicher.

    Die Polizei fragt, wer kennt den abgebildeten Mann, der wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmittel gesucht wird? Er trug einen dunklen Hut, einen Vollbart und unter seinem dunklen Mantel ein blaues Oberteil.

  • Bochumer (34) wird von falschen Polizisten überfallen – Zeugen gesucht

    Bochumer (34) wird von falschen Polizisten überfallen – Zeugen gesucht

    Nach einem Raubdelikt in der Nacht auf Sonntag (28. November) in der Bochumer Innenstadt bittet die Kriminalpolizei um sachdienliche Hinweise.

    Nach bisherigem Kenntnisstand war ein 34-jähriger Mann aus Bochum gegen 2.30 Uhr zu Fuß auf der Viktoriastraße in Richtung Schauspielhaus unterwegs. Auf Höhe der Unterführung an der Viktoriastraße/Konrad-Adenauer-Platz wurde er von drei Unbekannten angesprochen und genötigt, seine Geldbörse auszuhändigen.

    Da der 34-Jährige dem nicht nachkam, hielten die Kriminellen ihn – unter der falschen Behauptung Polizeibeamte zu sein – gewaltsam fest und durchsuchten die Geldbörse des Mannes augenscheinlich nach Bargeld.

    Ohne Beute ließen die Unbekannten von dem Bochumer ab und entfernten sich von der Örtlichkeit.

    Bei dem Trio handelt es sich um drei Männer, die laut Zeugenaussagen als “arabisch aussehend” beschrieben wurden. Alle drei sollen zur Tatzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung sowie eine Kapuze getragen haben. Nähere Informationen zur Beschreibung der drei Täter liegen derzeit nicht vor.

    Die Polizei fragt: Wer hat diesen Vorfall beobachtet oder kann Angaben zu den Tatverdächtigen machen?

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 0234 909-8205 (-4441 außerhalb der Geschäftszeiten) entgegen.

  • Raubüberfall mit Schusswaffe im Schlossgarten Münster – Zeugen gesucht

    Raubüberfall mit Schusswaffe im Schlossgarten Münster – Zeugen gesucht

    Nachdem eine Gruppe männlicher Personen am späten Freitagabend (26.11., 22:30 Uhr) fünf junge Männer im Schlossgarten mit einer Schusswaffe bedroht und ausgeraubt hat, ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen.

    Bei dem Raubüberfall wurde ein 18-Jähriger durch Schläge und Tritte so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zwei Tatverdächtige wurden noch am selben Abend durch Einsatzkräfte der Polizei im Botanischen Garten festgenommen. Weitere Tatverdächtige sind flüchtig.

    Nach Aussage der Geschädigten soll sich der Raubüberfall wie folgt zugetragen haben:

    Die drei 18- und zwei 19-jährigen Männer hielten sich gemeinsam im Bereich des Schlosses auf. Spontan schlossen sie sich einer privaten Feierlichkeit von zahlreichen Personen im Schloss-Pavillon an. Gegen 22:30 Uhr verließen sie diese Feier zu Fuß Richtung Schloss. Auf der Rückseite des Schlosses wurden die fünf Männer von der Tätergruppe zunächst in ein Gespräch verwickelt und anschließend attackiert. Einer der 18-Jährigen wurde von einem unbekannten Täter mit einem Faustschlag ins Gesicht zu Boden gestreckt. Dort liegend attackierte ihn der Täter mehrfach mit Fußtritten gegen den Kopf. Zeitgleich bedrohte ein weiterer Täter drei der Geschädigten mit einer Schusswaffe. Die Täter erbeuteten Bargeld und diverse Wertgegenstände, unter anderem Mobiltelefone, eine Geldbörse, eine Jacke und Fahrrad-Ansteck-Lichter. Dem fünften Geschädigten gelang es, sich unbemerkt von der Gruppe abzusetzen und die Polizei zu alarmieren. Die Tätergruppe flüchtete nach dem Überfall Richtung Schloss-Pavillon.

    Einsatzkräfte der Polizei alarmierten am Tatort einen Rettungswagen für den verletzten 18-Jährigen.

    Für die Suche nach den Tatverdächtigen wurden Kräfte der Einsatzhundertschaft hinzugezogen. Beim Absuchen des weitläufigen Geländes fassten diese zwei tatverdächtige Personen im Botanischen Garten und stellten dort auch einen Teil des Diebesguts sicher. Im Schlossgarten wurden weitere entwendete Gegenstände sowie die Hülse der Munition einer Schreckschusswaffe aufgefunden, welche möglicherweise von der Tatwaffe stammen könnte. Für die Suche nach der Tatwaffe wurde ein Diensthund eingesetzt, jedoch ohne Erfolg. Bei den festgenommenen Beschuldigten handelt es sich um zwei 16 und 17 Jahre alte deutsche Männer, die bereits beide polizeilich in Erscheinung getreten sind.

    Bei der Suche nach den weiteren Tatverdächtigen bittet die Polizei Münster um Zeugenhinweise.

    Die genaue Zahl der Tatverdächtigen konnte bisher nicht ermittelt werden. Zeugenaussagen zufolge waren zwischen vier und zehn Personen an dem Raubüberfall beteiligt. Das Alter der mutmaßlichen Täter wird auf 18 bis 20 Jahre geschätzt. Die Geschädigten gaben an, dass es sich überwiegend um dunkel gekleidete Männer mit südländischem Erscheinungsbild gehandelt habe. Mindestens drei Täter sollen weiße Sneaker getragen haben.

    Einer der Tatverdächtigen wird als circa 1,80 Meter groß und von dünner Statur beschrieben und soll in beiden Ohren Ohrringe in Form von schwarzen, runden Plättchen an goldenen Steckern getragen haben. Etwas kleiner und breiter als dieser Tatverdächtige wird die Person mit der Schusswaffe beschrieben.

  • Foto-Fahndung nach Körperverletzungsdelikt – Wer kennt diese Männer?

    Foto-Fahndung nach Körperverletzungsdelikt – Wer kennt diese Männer?

    Die Bonner Polizei bittet um Hinweise zu zwei bislang unbekannten Männern. Sie sollen am 27.06.2021 in der Bonner Innenstadt einen 42-Jährigen attackiert und geschlagen haben.

    Der Geschädigte hatte die Verdächtigen wenige Tage nach der Tat wiedererkannt und sie fotografiert.

    Da die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung der Verdächtigen geführt haben, veröffentlicht die Polizei nun auf richterlichen Beschluss Fotos der Männer.

    Wer die beiden Tatverdächtigen kennt oder Hinweise zu ihrer Identität geben kann wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail unter KK13.Bonn@polizei.nrw.de mit den Ermittlern des Kriminalkommissariats 13 in Verbindung zu setzen.

  • Angetrunkener PKW-Fahrer verwechselt Brems-und Gaspedal

    Angetrunkener PKW-Fahrer verwechselt Brems-und Gaspedal

    Ein Honda-Fahrer äußerte nach einem Verkehrsunfall am Mittwochmittag, 24.11.2021, gegenüber den Polizisten, Brems-und Gaspedal verwechselt zu haben. Die Beamten stellten den Führerschein des Alkoholisierten sicher.

    Ein 60-jähriger Bielefelder befuhr gegen 13:55 Uhr mit seinem Honda die Straße Auf der Hufe. Er beabsichtigte nach rechts auf die Jöllenbecker Straße in Richtung stadteinwärts abzubiegen. Beim Abbiegen fuhr er über die Fahrbahn, stieß mit der linken Fahrzeugseite gegen den dortigen Hochbahnsteig der Straßenbahn und schleuderte zurück auf die Fahrbahn. Von dort rutschte der PKW frontal über den Bürgersteig der Jöllenbecker Straße und kam an der dortigen Hauswand zum Stehen.

    Der Fahrer gab gegenüber den unfallaufnehmenden Polizisten an, vor dem Abbiegen das Bremspedal mit dem Gaspedal verwechselt zu haben. Die Beamten stellten bei dem 60-Jährigen Alkoholgeruch fest. Der Alkoholvortest verlief positiv. Eine Ärztin entnahm ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe.

    An dem Honda entstand Totalschaden. Ein Abschleppwagen transportierte das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug ab. An der Hauswand und an dem Bahnsteig entstand leichter Sachschaden.