Bremen

Mann wirft Schottersteine auf eine Elektrolok

Die Zugführerin traute ihren Augen nicht, als auf Höhe des Bahnhofs Bremen-Walle eine männliche Person entlang der Bahnstrecke spazierte

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Weil eine unbekannte männliche Person am Bahnhof Bremen-Walle an den Gleisen lief, musste die Triebfahrzeugführerin eines Autotransportzuges eine Schnellbremsung einleiten.

 

Die Zugführerin traute ihren Augen nicht, als auf Höhe des Bahnhofs Bremen-Walle eine männliche Person entlang der Bahnstrecke spazierte.
Sofort gab sie einen Achtungspfiff ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Mann nahm daraufhin einen Schotterstein aus dem Gleisbett und schmiss diesen unvermittelt und mit voller Wucht auf die Windschutzscheibe der Elektrolok. Durch den Steinbewurf splitterte die linke Seite der Windschutzscheibe auf einer Größe von 20 cm x 20 cm. Anschließend flüchtete er den Bahndamm hinunter. Der Mann ist zwischen 35 und 40 Jahre alt. Er ist circa 1,70 m groß und war mit einer braun-karierten Jacke bekleidet. Des Weiteren trug er eine dunkelblaue Jeans und hielt zwei große gelbe Plastiktüten in den Händen. Der Autozug konnte die Fahrt zunächst fortsetzen. Die Triebfahrzeugführerin blieb unverletzt. Neben dem Sachschaden entstanden durch den Vorfall insgesamt 250 Verspätungsminuten sowie mehrere Zugausfälle.

Die Bundespolizei Bremen führt die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und bittet um Zeugenhinweise: Telefon 0421/16299-777

 

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