Bremerhaven: „Mein Schiff 3“ rammt Containerschiffe – Rettungsboote schwer beschädigt
Bremerhaven. Dramatische Szenen im Hafen von Bremerhaven: Die „Mein Schiff 3“ ist am Sonntag, 25. Oktober 2026, beim Auslaufen mit Containerschiffen kollidiert. Die Kollision in Bremerhaven ereignete sich bei stürmischem Wetter und verursachte erhebliche Schäden. Besonders betroffen sind offenbar mehrere Rettungsboote des Kreuzfahrtschiffes. Obwohl sich mehr als 3.300 Menschen an Bord befanden, wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt.
UPDATE vom 26. Oktober 2026: Die geplante Kanaren-Kreuzfahrt der „Mein Schiff 3“ steht offenbar endgültig vor dem Aus. Nachdem das Kreuzfahrtschiff am Sonntagabend beim Auslaufen aus Bremerhaven mit Containerschiffen kollidiert war, berichtet die BILD-Zeitung nun von der Absage der Reise. Demnach muss das beschädigte Schiff zur Reparatur in eine Werft. Für die mehr als 2.400 Passagiere endet der Urlaub damit, bevor die eigentliche Kreuzfahrt beginnen konnte.
Mein Schiff 3: Passagiere über Reiseabsage informiert
Nach Informationen der BILD-Zeitung wurden die Urlauber am Montagmorgen (26. Oktober 2026) über eine Lautsprecherdurchsage an Bord informiert. Dem Bericht zufolge kann die geplante Kanaren-Reise nicht wie vorgesehen stattfinden, weil das Kreuzfahrtschiff zunächst repariert werden muss.
Damit nimmt die Reise nach dem schweren Zwischenfall eine unerwartete Wendung. Ursprünglich sollte die „Mein Schiff 3“ am Sonntag, dem 25. Oktober, zu einer rund 20-tägigen Kreuzfahrt in Richtung Kanarische Inseln aufbrechen. Die Rückkehr nach Bremerhaven war für den 14. November vorgesehen.
Welche konkreten Regelungen für die betroffenen Urlauber gelten und wann die Passagiere das Schiff verlassen müssen, war zunächst nicht abschließend bekannt. Auch zur voraussichtlichen Dauer der Reparatur lagen noch keine gesicherten Angaben vor.
Kollision bei stürmischem Wetter in Bremerhaven
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend, als die „Mein Schiff 3“ den Hafen von Bremerhaven verlassen wollte. Zu diesem Zeitpunkt herrschten an der Nordseeküste schwierige Wetterbedingungen mit kräftigen Windböen.
Obwohl Schlepper das Auslaufmanöver unterstützten, näherte sich das Kreuzfahrtschiff einem am Containerterminal liegenden Frachter. Schließlich kam es zum Zusammenstoß, bei dem sowohl das Kreuzfahrtschiff als auch mindestens ein Containerschiff beschädigt wurden.
Nach Angaben der Polizei Bremen waren insgesamt zwei Containerschiffe von der Kollision betroffen. Die Reederei TUI Cruises sprach gegenüber Medien dagegen zunächst von einem Zusammenstoß mit einem Containerschiff.
Rettungsboote beschädigt – mehr als 3.300 Menschen an Bord
Besonders problematisch sind die Schäden an mehreren Rettungsbooten der „Mein Schiff 3“. Auf veröffentlichten Videoaufnahmen und Bildern sind deutliche Beschädigungen zu erkennen. Außerdem wurde nach Medienberichten die Bordwand eines beteiligten Containerschiffes auf einer Länge von ungefähr zehn Metern beschädigt.
Zum Unfallzeitpunkt befanden sich nach Angaben der Reederei insgesamt 2.428 Passagiere und 922 Besatzungsmitglieder auf dem Kreuzfahrtschiff. Glücklicherweise wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt.
Unmittelbar nach der Kollision kehrte die „Mein Schiff 3“ zur Columbuskaje in Bremerhaven zurück. Dort untersuchten Fachleute anschließend die entstandenen Schäden.
Warum muss das Kreuzfahrtschiff in die Werft?
Nach dem aktuellen BILD-Bericht soll die „Mein Schiff 3“ zur Reparatur in die Werft. Insbesondere die beschädigten Rettungsboote sind für den weiteren Betrieb von Bedeutung, da die vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen vor einer erneuten Fahrt erfüllt sein müssen.
Allerdings steht bislang nicht fest, wie lange die notwendigen Arbeiten dauern werden. Deshalb lässt sich derzeit auch noch nicht zuverlässig sagen, ob weitere geplante Kreuzfahrten der „Mein Schiff 3“ betroffen sein könnten.
Wasserschutzpolizei ermittelt zur Unfallursache
Unterdessen setzt die Wasserschutzpolizei Bremen ihre Ermittlungen fort. Dabei soll insbesondere geklärt werden, wie es trotz der Unterstützung durch Schlepper zu der Kollision kommen konnte.
Zwar herrschte während des Auslaufmanövers stürmisches Wetter, jedoch ist bislang nicht abschließend geklärt, welche Faktoren tatsächlich zu dem Unfall führten.
Aktueller Stand: Laut BILD wurde die Kanaren-Kreuzfahrt inzwischen abgesagt. Eine eigenständige offizielle Bestätigung dieser Entscheidung durch TUI Cruises lag zum Zeitpunkt dieses Updates noch nicht vor. Sobald weitere gesicherte Informationen zu den Reparaturen, den Passagieren und möglichen Auswirkungen auf kommende Reisen vorliegen, kann der Bericht entsprechend ergänzt werden.
Quellen und weiterführende Informationen:
- BILD – Aktuelle Meldung zur Reiseabsage
- Polizei Bremen – Offizielle Pressemitteilung zur Kollision
- Tagesschau – Hintergründe zum Schiffsunfall
Weitere aktuelle Nachrichten aus Deutschland finden Sie bei Blaulicht Report.
Wie die Polizei Bremen offiziell mitteilte, waren insgesamt zwei Containerschiffe an dem Unfall beteiligt. Die Reederei TUI Cruises hatte zunächst eine Kollision mit einem Containerschiff bestätigt. Inzwischen untersucht die Wasserschutzpolizei den genauen Unfallhergang.
Kollision in Bremerhaven: Video zeigt dramatische Szenen
Das Kreuzfahrtschiff hatte gegen 17.10 Uhr den Hafen verlassen, um zu einer mehrwöchigen Reise in Richtung Kanarische Inseln aufzubrechen. Allerdings herrschten zu diesem Zeitpunkt schwierige Wetterbedingungen. Starker Wind und deutlicher Wellengang erschwerten offenbar das Ablegemanöver.
Mehrere Schlepper unterstützten deshalb die „Mein Schiff 3“ beim Auslaufen. Dennoch näherte sich das riesige Passagierschiff den am Containerterminal liegenden Frachtern. Schließlich kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß.
Videoaufnahmen dokumentieren, wie das Kreuzfahrtschiff seitlich an einem Containerschiff entlangschrammt. Dabei werden mehrere außen angebrachte Rettungsboote beschädigt. Auf den Aufnahmen sind zudem herabfallende Trümmerteile zu erkennen.
Auch an den Containerschiffen entstanden Schäden. Nach Angaben des Bremer Häfenressorts bildete sich an einem Frachter sogar ein etwa zehn Meter langer Riss. Glücklicherweise wurde jedoch kein Wassereinbruch gemeldet. Darüber berichtete unter anderem die Tagesschau zum Schiffsunfall.
Mehr als 3.300 Menschen an Bord der „Mein Schiff 3“
Zum Unfallzeitpunkt befanden sich nach Angaben der Reederei 2.428 Passagiere und 922 Besatzungsmitglieder auf dem Kreuzfahrtschiff. Insgesamt waren somit 3.350 Menschen an Bord.
Trotz der heftigen Kollision meldeten die Verantwortlichen zunächst keine Verletzten. Außerdem konnten die Passagiere vorerst an Bord bleiben. Für viele Urlauber dürfte der Zusammenstoß dennoch ein erheblicher Schreck gewesen sein.
Nach dem Unfall kehrte die „Mein Schiff 3“ zur Columbuskaje zurück. Dort begannen Fachleute mit der Untersuchung der Schäden. Insbesondere die beschädigten Rettungsboote spielen dabei eine wichtige Rolle, weil die vorgeschriebenen Rettungsmittel für einen sicheren Kreuzfahrtbetrieb verfügbar sein müssen.
Kann die geplante Kanarenkreuzfahrt stattfinden?
Eigentlich sollte das Kreuzfahrtschiff am Sonntag zu einer 20-tägigen Reise in Richtung Kanaren aufbrechen. Allerdings ist weiterhin unklar, ob und wann die Kreuzfahrt fortgesetzt werden kann.
Zunächst müssen Experten das vollständige Schadensausmaß feststellen. Anschließend muss geklärt werden, welche Reparaturen erforderlich sind und unter welchen Voraussetzungen das Schiff seine Reise wieder aufnehmen darf.
Wie der Norddeutsche Rundfunk berichtete, bestätigte TUI Cruises den Unfall. Weitere Informationen zum Verlauf der Reise sollen folgen, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
War der Sturm für den Schiffsunfall verantwortlich?
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten an der Nordseeküste stürmische Wetterverhältnisse. Das Sturmtief Manja sorgte in mehreren Regionen Deutschlands für kräftige Windböen.
Auch Blaulicht Report berichtete bereits über das Orkantief Manja und seine möglichen Auswirkungen auf Deutschland. Darüber hinaus hatte zuvor bereits Sturm Luise für erhebliche Wetterprobleme gesorgt.
Ob der starke Wind tatsächlich die entscheidende Ursache für die Kollision in Bremerhaven war, steht allerdings noch nicht fest. Ebenso müssen die Ermittler mögliche weitere Einflussfaktoren prüfen.
Die Wasserschutzpolizei Bremen hat deshalb Ermittlungen aufgenommen. Unter anderem sollen die Bewegungen der beteiligten Schiffe und der genaue Ablauf des Auslaufmanövers rekonstruiert werden.
Polizei ermittelt – viele Fragen bleiben offen
Während die beschädigten Schiffe untersucht werden, ist das endgültige Ausmaß des Unfalls weiterhin unklar. Außerdem steht noch nicht fest, welche Konsequenzen sich für die betroffenen Reedereien und die geplante Kreuzfahrt ergeben.
Fest steht bislang: Die Kollision in Bremerhaven führte zu erheblichen Sachschäden. Gleichzeitig verhinderte der glückliche Umstand, dass niemand verletzt wurde, eine noch schwerwiegendere Bilanz.
Weitere Meldungen zu Polizeieinsätzen und Unfällen gibt es in unserer Rubrik Bremen und Bremerhaven sowie unter Verkehr und Unfälle.
Auch über andere Einsätze in der Hafenstadt haben wir berichtet, darunter einen Wohnungsbrand in Bremerhaven mit zwei Verletzten.
Über weitere bedeutende Ereignisse informieren wir regelmäßig in unseren Deutschland-Nachrichten.
Video X privat
Stand: 26. Oktober 2026, morgens. Die Ermittlungen dauern an. Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Blaulicht Report.
