Schlagwort: Berlin

  • Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin 

    Seit den frühen Morgenstunden läuft in Berlin eine großangelegte Schusswaffen-Razzia. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen mit einem massiven Aufgebot gegen die zunehmende Schusswaffenkriminalität in der Hauptstadt vor.

    Nach Angaben der Behörden vollstrecken die Einsatzkräfte seit 6 Uhr mehrere Durchsuchungsbeschlüsse gleichzeitig. Rund 20 Wohnungen und Objekte stehen im Fokus der Ermittlungen. Mehr als 500 Einsatzkräfte sind beteiligt.

    SEKs und GSG 9 im Großeinsatz

    An der Schusswaffen-Razzia in Berlin beteiligen sich neben der Berliner Polizei auch Spezialeinsatzkommandos aus mehreren Bundesländern. Zudem unterstützt die GSG 9 die Maßnahmen.

    Im Rahmen der Einsätze wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Täter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und Schusswaffendelikte.

    Weitere Informationen der Berliner Polizei finden Sie auf der offiziellen Webseite der Polizei Berlin.

    Polizei reagiert auf steigende Gewalt

    Die Behörden sehen die Razzia als direkte Reaktion auf die steigende Zahl von Schüssen und bewaffneten Auseinandersetzungen in Berlin. In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Vorfälle die Sicherheitslage in der Hauptstadt verschärft. 

    LKA gründete Sondereinheit „Ferrum“

    Bereits im November 2025 hatte das Landeskriminalamt auf die Entwicklung reagiert und die Sondereinheit „Ferrum“ gegründet. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Eisen“.

    Auch die Berliner Staatsanwaltschaft richtete mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ eine eigene Spezialeinheit ein. „Telum“ steht lateinisch für „Angriffswaffe“.

    Die Zahlen zeigen die dramatische Entwicklung deutlich: Im Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei insgesamt 1119 Schusswaffendelikte. Im Jahr zuvor lag die Zahl noch bei 666 Fällen.

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    Weitere Polizeimeldungen lesen Sie außerdem unter News.

    Informationen der Berliner Staatsanwaltschaft finden Sie auf der offiziellen Webseite der Staatsanwaltschaft Berlin

  • Bewaffneter Mann in Berliner S-Bahn überwältigt – Bundespolizei stellt Schreckschusswaffe sicher

    Bewaffneter Mann in Berliner S-Bahn überwältigt – Bundespolizei stellt Schreckschusswaffe sicher

    Schock in Berliner S-Bahn:

    Ein bewaffneter Mann hat am Mittwochmittag einen Polizeieinsatz am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße ausgelöst. Reisende informierten die Bundespolizei über einen Mann, der in einer S-Bahn der Linie S25 eine Waffe bei sich geführt haben soll.

    Fahrgäste reagieren schnell auf bewaffneten Mann

    Gegen 13 Uhr meldete ein Reisender den Vorfall. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der bewaffnete Mann im selben Waggon der S-Bahn. Am Bahnhof Berlin-Friedrichstraße zog eine Zeugin die Notbremse, während weitere Fahrgäste zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn über die Situation informierten.

    Ein Zeuge griff schließlich ein, überwältigte den Mann auf dem Bahnsteig und übergab ihn an die Mitarbeitenden der DB AG.

    Bundespolizei stellt Schreckschusswaffe sicher

    Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den 31-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Die Beamten stellten eine Schreckschusswaffe als Beweismittel sicher.

    Da der Mann keine Berechtigung für den Umgang mit der Waffe vorweisen konnte, ergab sich der Verdacht des illegalen Besitzes und Führens der Schreckschusswaffe in der Berliner S-Bahn.

    Verdacht auf unerlaubten Aufenthalt

    Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass gegen den Mann der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts besteht.

    Eine freiwillige Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 3,36 Promille. Daraufhin ordnete der Bereitschaftsstaatsanwalt eine Blutentnahme an.

    Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

    Die Bundespolizei leitete gegen den polizeibekannten Mann Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Aufenthaltsgesetz ein.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den 31-Jährigen wieder.

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  • Schüsse im Anita-Berber-Park: 27-Jähriger in Neukölln verletzt

    Schüsse im Anita-Berber-Park: 27-Jähriger in Neukölln verletzt

    Schüsse im Anita-Berber-Park 

    Nach Schüssen im Anita-Berber-Park in Berlin-Neukölln ermitteln das Landeskriminalamt Berlin und die Staatsanwaltschaft Berlin wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 27-jähriger Mann erlitt am Abend eine Verletzung durch einen Streifschuss an einem Bein.

    Schüsse im Anita-Berber-Park: Zwei Männer flüchten Richtung Hermannstraße

    Nach den bisherigen Ermittlungen hielten sich ein 27-Jähriger und ein 29-Jähriger gegen 19:20 Uhr im Anita-Berber-Park auf. Dort soll eine Gruppe von fünf bis sechs Personen an die beiden Männer herangetreten sein. Ein Mann aus dieser Gruppe soll anschließend eine Pistole aus seiner Bauchtasche gezogen haben.

    Der 27-Jährige und der 29-Jährige rannten daraufhin aus dem Park in Richtung Hermannstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen folgte ihnen der unbekannte Mann und soll auf die beiden Flüchtenden geschossen haben. Die Schüsse im Anita-Berber-Park führten nach aktuellem Stand dazu, dass der 27-Jährige durch einen Streifschuss an einem Bein verletzt wurde.

    Rettungswagen behandelt Verletzten ambulant

    Die Besatzung eines alarmierten Rettungswagens behandelte den verletzten 27-Jährigen ambulant. Angaben zu weiteren Verletzten liegen nach den bisherigen Informationen nicht vor. Der mutmaßliche Schütze und seine Begleiter entfernten sich anschließend in Richtung Oderstraße.

    Die Polizei sperrte den Anita-Berber-Park sowie angrenzende Bereiche für die Arbeiten am Tatort. Dazu gehörten auch Spurensicherungsmaßnahmen. Die Sperrungen dauerten bis etwa 0:30 Uhr an.

    LKA Berlin und Staatsanwaltschaft ermitteln

    Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts führen die BAO Ferrum des Landeskriminalamtes Berlin sowie die Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin. Die Behörden prüfen nun den genauen Ablauf der Tat, die Hintergründe des Angriffs und die Identität des unbekannten Schützen.

    Weitere Polizeimeldungen aus Deutschland findest Du in unserer Rubrik Deutschland. Informationen der Polizei Berlin und der Staatsanwaltschaft Berlin können zusätzliche behördliche Hinweise liefern.

    Ermittler suchen nach dem genauen Tatablauf

    Die Schüsse im Anita-Berber-Park beschäftigen nun spezialisierte Ermittler. Besonders wichtig bleiben dabei Spuren am Tatort, mögliche Zeugenaussagen und Hinweise zur flüchtigen Gruppe. Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell eine Situation im öffentlichen Raum eskalieren kann. 

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  • 17.500 Euro Klage  weil Nikolas „Herr“ genannt wurde ! Nicht-binäre Person verklagt Firma

    17.500 Euro Klage weil Nikolas „Herr“ genannt wurde ! Nicht-binäre Person verklagt Firma

    Nicht-binäre Person verklagt Firma nach Absage auf 17.500 Euro

    Vor dem Arbeitsgericht Berlin geht es um eine Absage, eine umstrittene Anrede und eine hohe Forderung. Eine nicht-binäre Person namens Nikolas zieht gegen ein Unternehmen vor Gericht und verlangt 17.500 Euro. Auslöser ist laut dem bekannt gewordenen Fall eine Absage, in der die betroffene Person mit „Herr“ angesprochen wurde.

    Damit rückt erneut die Frage in den Fokus, wie Unternehmen mit nicht-binären Bewerberinnen und Bewerbern umgehen. Zudem steht im Raum, ob Formulierungen in Stellenanzeigen und Schreiben gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen könnten. Der Fall sorgt deshalb weit über Berlin hinaus für Aufmerksamkeit.

    Streit um Absage und Anrede vor dem Arbeitsgericht Berlin – Nicht-binäre Person verklagt Firma

    Im Zentrum des Verfahrens steht eine Job-Absage mit der Formulierung „Sehr geehrter Herr“. Genau diese Anrede sieht die klagende Person als diskriminierend an. Zusätzlich geht es um die Frage, ob in Stellenanzeigen notwendige Zusätze fehlten und ob daraus ein weiterer Nachteil entstanden ist.

    Das beklagte Unternehmen weist den Vorwurf der Diskriminierung zurück. Nach den bislang bekannten Informationen bestreitet die Firma, dass die Absage gegen geltendes Recht verstoßen habe. Außerdem steht der Verdacht im Raum, dass hinter der Klage noch ein anderes Motiv stecken könnte.

    Vor Gericht muss nun geklärt werden, ob tatsächlich eine Benachteiligung wegen des Geschlechts vorliegt. Genau hier spielt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz eine zentrale Rolle. Es soll Menschen im Arbeitsleben vor Benachteiligungen schützen und eröffnet unter bestimmten Voraussetzungen auch Ansprüche auf Entschädigung.

    AGG rückt in den Mittelpunkt des Verfahrens

    Das Verfahren zeigt, wie sensibel Sprache im Bewerbungsprozess geworden ist. Denn schon einzelne Formulierungen können rechtliche Folgen auslösen, wenn Betroffene darin eine klare Benachteiligung erkennen. Gerade bei Anreden, Standardtexten und automatisierten Absagen müssen Unternehmen deshalb sehr genau arbeiten.

    Für Arbeitgeber bedeutet das: Stellenanzeigen, Bewerbungsprozesse und Absageschreiben sollten rechtssicher und eindeutig formuliert sein. Wer unpassende oder veraltete Anreden verwendet, riskiert nicht nur Kritik, sondern unter Umständen auch ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht.

    Für die klagende Partei geht es in Berlin nun um die Forderung von 17.500 Euro. Das Gericht muss bewerten, ob die Voraussetzungen für einen Entschädigungsanspruch erfüllt sind. Außerdem dürfte entscheidend sein, wie der gesamte Bewerbungsverlauf einzuordnen ist und welche Bedeutung die konkrete Formulierung in der Absage hatte.

    Fall könnte über Berlin hinaus Wirkung entfalten

    Der Rechtsstreit zeigt, wie stark sich arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen inzwischen auch an sprachlichen Details entzünden. Gleichzeitig macht der Fall deutlich, dass Unternehmen ihre Kommunikation regelmäßig prüfen sollten. Schon kleine Fehler können große Folgen haben.

    Das Arbeitsgericht Berlin befasst sich damit nicht nur mit einem Einzelfall, sondern auch mit einer Grundsatzfrage. Wie weit reicht der Schutz nicht-binärer Personen im Bewerbungsverfahren? Und wann wird aus einer unpassenden Formulierung eine rechtlich relevante Benachteiligung? Genau diese Punkte dürften den weiteren Verlauf des Verfahrens prägen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Hauptstadt findest Du auch in unserer Rubrik Berlin. Nachrichten aus dem ganzen Bundesgebiet gibt es außerdem im Bereich Deutschland. Offizielle Informationen zum Arbeitsgericht Berlin gibt es auf der Website des Arbeitsgerichts Berlin. Grundlagen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz stellt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Frauenleiche in Bauwagen in Berlin entdeckt

    Frauenleiche in Bauwagen in Berlin entdeckt

    Frauenleiche in Bauwagen in Berlin entdeckt – Kripo ermittelt nach Fund in Alt-Treptow

    Eine Frauenleiche in Bauwagen in Berlin hat am Samstag einen größeren Einsatz von Rettungskräften und Polizei ausgelöst. Auf dem Gelände der Wagenburg Lohmühle in Alt-Treptow fanden Einsatzkräfte eine 40 Jahre alte Frau tot in einem Bauwagen. Ein 33-jähriger Mann lag ebenfalls reglos daneben. Rettungskräfte stellten bei ihm noch Puls und Atmung fest und brachten ihn mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

    Feuerwehr entdeckt tote Frau bei Rettungseinsatz

    Nach bisherigen Informationen erhielt die Berliner Feuerwehr am Samstag gegen 14.13 Uhr die Meldung über eine bewusstlose Person auf dem Gelände der Wagenburg Lohmühle. Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte in einem Wagen zwei reglose Menschen. Für die 40-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Der Mann überlebte und musste sofort medizinisch versorgt werden.

    Der Fundort in Alt-Treptow wurde anschließend weiträumig abgesperrt. Die Kriminalpolizei übernahm noch am Nachmittag die Ermittlungen. Währenddessen sicherten Ermittler Spuren und prüften, was sich in dem Bauwagen kurz vor dem Einsatz abgespielt hatte.

    War eine Vergiftung die Ursache?

    Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht derzeit die Frage, ob eine Vergiftung zum Tod der Frau geführt haben könnte. Gerade in Bauwagen, Gartenlauben oder improvisierten Unterkünften kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn Öfen oder andere Heizquellen genutzt werden. Deshalb kontrollierte die Feuerwehr auch die Werte im Wagen.

    Nach ersten Angaben lagen die gemessenen CO-Werte im Bauwagen jedoch im normalen Bereich. Trotzdem schließen die Ermittler eine Vergiftung aktuell nicht aus. Möglich ist, dass sich ein gefährliches Gas bereits verflüchtigt hatte, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Auch deshalb bleibt die genaue Todesursache zunächst offen.

    Obduktion soll Klarheit bringen

    Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an. Sie soll nun klären, woran die Frau starb und ob tatsächlich ein Unglück vorliegt. Ebenso prüfen die Ermittler, ob ein technischer Defekt an einem Ofen oder eine andere Ursache hinter dem Vorfall steckt. Parallel dazu untersucht die Polizei auch, ob es Hinweise auf ein mögliches Gewaltverbrechen gibt.

    Die Frauenleiche in Bauwagen in Berlin sorgt damit weiter für viele offene Fragen. Fest steht bislang nur, dass der Rettungseinsatz am Samstagnachmittag in Alt-Treptow schnell zu einem Fall für die Kriminalpolizei wurde. Bis die Obduktion Ergebnisse liefert, bleibt unklar, wie die 40-Jährige starb und welche Rolle die Rauchgasvergiftung des Mannes dabei spielte.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Hauptstadt findest Du auch in unserer Rubrik Berlin. Noch mehr bundesweite Nachrichten gibt es unter Deutschland sowie in unserer Übersicht Fahndung.

    Offizielle Informationen und aktuelle Polizeimeldungen aus Berlin veröffentlicht die Polizei Berlin. Informationen zur Arbeit der Einsatzkräfte findest Du außerdem bei der Berliner Feuerwehr.

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  • Berlin: Totraser stirbt bei schwerem Unfall auf dem Mariendorfer Damm

    Berlin: Totraser stirbt bei schwerem Unfall auf dem Mariendorfer Damm

    Tödlicher Verkehrsunfall in Berlin: 35-Jähriger stirbt am Mariendorfer Damm

    Ein tödlicher Verkehrsunfall in Berlin erschüttert den Bezirk Mariendorf. Am Montagabend kam ein 35-jähriger Mann bei einem schweren Crash ums Leben. Der Unfall ereignete sich gegen 23.40 Uhr auf dem Mariendorfer Damm in Höhe Hundsteinweg.

    BMW M4 prallt gegen Baum

    Nach ersten Erkenntnissen war der Mann mit einem grünen BMW M4 unterwegs. Das Fahrzeug verfügt über rund 500 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h. Laut bisherigen Informationen könnte der Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein.

    Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der 35-Jährige die Kontrolle über den Wagen. Das Auto schleuderte von der Fahrbahn und prallte mit enormer Wucht gegen einen Baum. Durch die massive Kollision klemmte der Fahrer in dem stark deformierten Fahrzeug ein.

    Rettungskräfte erreichten kurze Zeit später die Unfallstelle, konnten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der tödliche Verkehrsunfall in Berlin forderte damit erneut ein Menschenleben auf einer der Hauptverkehrsachsen im Süden der Hauptstadt.

    Fahrer war 2011 in tödlichen Unfall verwickelt

    Der Verstorbene war für die Polizei kein Unbekannter. Bereits am 2. August 2011 hatte er einen Radfahrer in Berlin-Lichtenrade erfasst. Damals näherte er sich in einem Audi A5 Coupé von hinten einem 37-jährigen Radfahrer auf dem Lichtenrader Damm.

    Augenzeugen schätzten die Geschwindigkeit des Autos später auf rund 100 km/h. Der Wagen erfasste den Radfahrer schwer. Der Mann erlitt massive Kopfverletzungen und verstarb später an den Folgen des Aufpralls.

    Nach dem Zusammenstoß hielt der Fahrer zunächst an, zog das beschädigte Fahrrad unter dem Fahrzeug hervor und entfernte sich anschließend vom Unfallort. Eine Zeugin entdeckte das Unfallfahrzeug, wenig später nahmen Einsatzkräfte den Fahrer fest.

    Bewährungsstrafe nach Urteil

    Das zuständige Gericht verurteilte ihn später wegen fahrlässiger Tötung und Unfallflucht zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung. Zusätzlich musste er 25.000 Euro an die Mutter des Getöteten zahlen. Außerdem erhielt er eine zweijährige Führerscheinsperre.

    Ermittlungen laufen

    Die Polizei Berlin untersucht nun die genauen Umstände des aktuellen Geschehens. Experten prüfen insbesondere die Geschwindigkeit sowie mögliche weitere Einflussfaktoren. Der tödliche Verkehrsunfall in Berlin wirft erneut Fragen zur Verkehrssicherheit und zum Fahrverhalten auf stark frequentierten Straßen auf.

    Weitere Informationen zu aktuellen Einsätzen und Entwicklungen finden Sie auf der offiziellen Seite der Polizei Berlin. Aktuelle Meldungen aus der Hauptstadt lesen Sie außerdem in unserer Rubrik Deutschland sowie im Bereich Verkehr.

  • SEK-Einsatz Berlin: Bewaffneter Mann vor CDU-Zentrale überwältigt

    SEK-Einsatz Berlin: Bewaffneter Mann vor CDU-Zentrale überwältigt

    SEK-Einsatz Berlin: Bewaffneter Mann vor CDU-Zentrale überwältigt

    Ein SEK-Einsatz Berlin hat am Montagabend (23. Februar 2026) für eine großräumige Absperrung im Bereich der CDU-Parteizentrale gesorgt. Vor dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin-Tiergarten stand ein Mann bewaffnet am Haupteingang. Er kündigte nach Angaben eines Polizeisprechers zuvor telefonisch an, sich das Leben zu nehmen. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte an und räumten den unmittelbaren Gefahrenbereich.

    Polizei sperrt Umfeld ab und setzt Verhandler ein

    Der Mann war laut ersten Informationen etwa 40 Jahre alt. Er sprach Deutsch und wirkte psychisch auffällig. Einsatzkräfte sperrten die Umgebung ab, lenkten Passanten um und hielten die Zufahrten frei. Speziell ausgebildete Verhandler übernahmen die Kommunikation, um die Lage zu beruhigen und den Mann zur Aufgabe zu bewegen.

    Parallel bereitete sich das Spezialeinsatzkommando auf ein Eingreifen vor. Die Polizei hielt den Bereich bis zum Abschluss der Maßnahmen weiträumig gesichert. Nach vorliegenden Angaben standen insgesamt rund 70 Beamte im Einsatz.

    SEK greift ein: Mann wird entwaffnet und überwältigt

    Gegen 18.30 Uhr griffen SEK-Kräfte zu und überwältigten den Mann. Einsatzkräfte entwaffneten ihn und brachten ihn anschließend unter Kontrolle. Der Mann sollte danach in ein Krankenhaus kommen. Die Polizei reagierte auch deshalb mit einem großen Sperrkreis, weil der Mann nach Informationen vor Ort behauptet haben soll, er trage Sprengstoff in seiner Jacke.

    Korrektur zur Waffe: Polizei spricht von Schwert

    Am Abend stellte die Polizei zudem klar: Bei der Waffe handelte es sich nicht um ein Messer, sondern um ein Schwert. Diese Angabe korrigierte die Polizei nach einer ersten Version der Meldung. Die Ermittlungen zur Person des Mannes liefen zunächst weiter.

    Mehr Meldungen aus der Hauptstadt findest Du in der Rubrik Berlin. Weitere aktuelle Nachrichten gibt es auch unter Deutschland sowie im Themenbereich Verkehr.

    Offizielle Informationen und weitere Polizeimeldungen veröffentlicht die Polizei Berlin auf ihrem Portal: berlin.de/polizei. Allgemeine Infos der Hauptstadt stellt auch das Landesportal bereit: berlin.de.

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    Symbolfoto

  • Berlin: Verurteilter Vergewaltiger wegen Justizfehler auf freiem Fuß

    Berlin: Verurteilter Vergewaltiger wegen Justizfehler auf freiem Fuß

    Justizfehler in Berlin: Verurteilter Vergewaltiger kommt frei

    Ein schwerwiegender Justizfehler in Berlin sorgt derzeit für Entsetzen. Obwohl ein 37-jähriger Mann im Juni 2025 zu einer Haftstrafe von sieben Jahren und neun Monaten verurteilt wurde, befindet er sich wieder auf freiem Fuß. Hintergrund ist ein gravierender Verfahrensfehler am Landgericht Berlin.

    Sieben Jahre und neun Monate Haft – doch keine Vollstreckung

    Das Landgericht Berlin verurteilte den Mann wegen mehrfacher Vergewaltigung sowie massiver Bedrohungen. Nach Überzeugung des Gerichts bedrohte er seine ehemalige Partnerin in Berlin-Hellersdorf mit einem heißen Bügeleisen und einem Messer. Anschließend vergewaltigte er sie. Wenige Monate später soll er sie erneut zweimal vergewaltigt und wiederum mit einem Messer eingeschüchtert haben. Zudem warnte er sie, mit niemandem über die Taten zu sprechen.

    Angesichts der Schwere der Vorwürfe und der ausgesprochenen Haftstrafe galt der Mann als gefährlich und fluchtgefährdet. Dennoch führte eine Justiz-Panne in Berlin dazu, dass er nun freigelassen wurde.

    Fehlendes Protokoll verhindert wirksame Zustellung

    Nach der Urteilsverkündung versäumte es der Vorsitzende Richter offenbar, ein notwendiges Verhandlungsprotokoll zu erstellen. Ohne dieses Dokument konnte das schriftliche Urteil den Verteidigern nicht ordnungsgemäß zugestellt werden. Dadurch entstand eine erhebliche Verfahrensverzögerung.

    Das Kammergericht Berlin entschied daraufhin, dass die weitere Untersuchungshaft unverhältnismäßig sei. In dem Beschluss heißt es, die Fortdauer der Haft beruhe auf gravierenden, der Justiz zuzurechnenden Verzögerungen. Damit bestätigte sich die folgenschwere Justiz-Panne in Berlin, die nun bundesweit für Diskussionen sorgt.

    Richter entbunden – Schutz für das Opfer

    Der betroffene Richter wurde inzwischen von seinem Vorsitz entbunden. Berichten zufolge leidet er an einer Suchterkrankung. Die Justizbehörden reagierten damit auf die massive Kritik an dem Ablauf des Verfahrens.

    Besonders brisant: Der Verurteilte soll seiner Ex-Partnerin mit Rache gedroht haben. Die Frau hatte ihn bereits 2024 angezeigt. Behörden brachten sie mittlerweile an einen sicheren Ort, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Informationen zum Opferschutz stellt unter anderem die Polizeiliche Kriminalprävention bereit.

    Debatte über Verantwortung in der Berliner Justiz

    Die Justiz-Panne in Berlin wirft grundsätzliche Fragen zur Organisation und Kontrolle innerhalb der Gerichte auf. Kritiker fordern strengere interne Prüfmechanismen, um vergleichbare Fälle künftig zu verhindern. Gleichzeitig betonen Rechtsexperten, dass rechtsstaatliche Prinzipien auch bei schweren Straftaten gelten und Verfahrensrechte strikt eingehalten werden müssen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Hauptstadt finden Sie in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News. Entwicklungen zu Gerichtsverfahren und sicherheitsrelevanten Themen veröffentlichen wir fortlaufend.

  • Frau auf Parkbank am Spielplatz in Berlin tot gefunden

    Frau auf Parkbank am Spielplatz in Berlin tot gefunden

    Frau auf Parkbank in Berlin getötet: Blutiger Fund am Spielplatz – Verdächtiger festgenommen

    Berlin-Lichtenberg – In der Nacht zu Montag wurde der Spielplatz in der Altenhofer Straße im Berliner Bezirk Lichtenberg zum Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Dort fanden Einsatzkräfte eine tote Frau auf einer Parkbank. Der Bereich rund um den Fundort war nach ersten Angaben deutlich mit Blutspuren übersät.

    Wie ein Polizeisprecher bestätigte, informierte ein Notruf die Beamten gegen 3.30 Uhr über den Fund einer leblosen Frau im öffentlichen Straßenland. Als die Einsatzkräfte eintrafen, entdeckten sie die Tote auf einer Parkbank am Spielplatz. Noch in unmittelbarer Nähe fiel den Beamten ein Mann auf, der sich nach ersten Erkenntnissen verdächtig verhielt. Die Polizei griff sofort ein – die Beamten nahmen den Verdächtigen noch am Tatort fest.

    Mordkommission übernimmt Ermittlungen nach Fund in Lichtenberg

    Nach dem Fund der Leiche übernahmen Ermittler der 1. Mordkommission des Landeskriminalamts (LKA) Berlin den Fall. Die Kriminalpolizei sicherte am Morgen umfangreich Spuren. Der Tatort blieb bis in den Vormittag abgesperrt, während Spezialisten der Spurensicherung Beweise sammelten.

    Am Tatort fanden die Ermittler mehrere Gegenstände, die möglicherweise eine Rolle im Ermittlungsverfahren spielen. Auf der Parkbank lagen demnach ein Rucksack sowie ein Schal. Im Schnee entdeckten die Beamten außerdem einen Thermobecher und einen E-Zigaretten-Vaporisator. Um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, setzte die Polizei sogar eine Drohne für Übersichtsaufnahmen ein.

    Polizei macht noch keine Angaben zur Identität der Toten

    Zur Identität der Frau und zu möglichen Hintergründen der Tat machte die Polizei bislang keine offiziellen Angaben. Auch Informationen zum Alter der Toten oder zur Beziehung zwischen Opfer und Tatverdächtigem liegen derzeit nicht öffentlich vor. Ebenso blieb zunächst offen, wer den Notruf absetzte und wie genau der Fund der Leiche zustande kam.

    Nach aktuellem Stand gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse zum Ablauf des Verbrechens. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Mordkommission prüft nun, welche Spuren am Tatort ausgewertet werden können und ob es Zeugen gibt, die in der Nacht etwas Auffälliges beobachtet haben.

    Ermittlungen laufen – Tatmotiv weiterhin unklar

    Das Tatmotiv bleibt bislang völlig offen. Die Polizei untersucht derzeit, ob die Frau möglicherweise am Spielplatz angegriffen wurde oder ob der Fundort nur als Ablageort diente. Auch die genaue Todesursache muss noch abschließend geklärt werden.

    Weitere Informationen will die Polizei nach Abschluss der ersten Ermittlungen bekanntgeben.

    Mehr aktuelle Meldungen aus der Region findest Du jederzeit in unserer Kategorie News sowie im Bereich Deutschland.

    Offizielle Informationen und mögliche Updates veröffentlicht die Polizei Berlin außerdem über ihre Website: www.berlin.de/polizei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Geldwäscheverdacht: Razzien bei der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin

    Geldwäscheverdacht: Razzien bei der Deutschen Bank in Frankfurt und Berlin

    Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank: BKA durchsucht Zentrale in Frankfurt – Spur führt zu Roman Abramowitsch

    Frankfurt/Berlin – Eine Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank sorgt aktuell für große Aufmerksamkeit: Das Bundeskriminalamt (BKA) durchsucht die Konzernzentrale des Geldhauses in Frankfurt am Main sowie weitere Räumlichkeiten in Berlin. Im Raum steht der Verdacht der Geldwäsche, wie mehrere Medien berichten.

    Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt dabei gegen unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter.

    Nach ersten Informationen begann die Maßnahme am Mittwochvormittag gegen 10 Uhr. Demnach betraten rund 30 Ermittler in Zivil das Gebäude der Deutschen Bank in Frankfurt. Im Fokus stehen offenbar frühere Geschäftsbeziehungen des Instituts zu ausländischen Gesellschaften, die unter Verdacht stehen, Geldwäsche betrieben zu haben. Damit rückt die Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank erneut in den Mittelpunkt einer sensiblen Debatte rund um Compliance und Kontrollmechanismen großer Finanzhäuser.

    Staatsanwaltschaft nennt keine Details zu Umfang und Transaktionen

    Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt erklärte, dass aktuell keine weiteren Angaben möglich seien. Wörtlich hieß es: „Zu dem Hintergrund der Geschäftsbeziehungen, den über die Deutsche Bank AG erfolgten Transaktionen und deren Umfang sowie zu den Gesellschaften selbst, können keine weiteren Angaben gemacht werden.“

    Auch die Deutsche Bank selbst bestätigte die Durchsuchungen. Ein Sprecher teilte auf Anfrage mit: „Wir bestätigen, dass in den Geschäftsräumen der Deutschen Bank derzeit eine Maßnahme der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchgeführt wird. Die Bank arbeitet vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft zusammen.“

    Worum geht es bei den Durchsuchungen genau?

    Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ sollen die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch stehen. Abramowitsch (59), früherer Eigentümer des Fußballklubs FC Chelsea, steht seit März 2022 im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf der Sanktionsliste der EU. Medienberichten zufolge war er in der Vergangenheit Kunde bei der Deutschen Bank.

    Das mögliche Problem für das Frankfurter Geldhaus: Nach SZ-Informationen soll die Bank es versäumt haben, eine oder mehrere Verdachtsmeldungen zu Firmen aus dem Umfeld Abramowitschs rechtzeitig abzugeben. Genau hier setzt die Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank an, denn bei Finanztransaktionen mit auffälligen Mustern greifen strenge Meldepflichten.

    Ungünstiger Zeitpunkt für Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing

    Brisant: Die Durchsuchung kommt für die Deutsche Bank zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt. Bereits am Donnerstag will Vorstandschef Christian Sewing (55) den höchsten Gewinn seit vielen Jahren präsentieren. Doch statt positiver Schlagzeilen drohen nun kritische Fragen zur internen Kontrolle, zu möglichen Versäumnissen und zur Rolle des Instituts bei früheren Geschäftsbeziehungen.

    Für die Bank bedeutet die Geldwäsche-Razzia bei der Deutschen Bank nicht nur ein akutes Ermittlungsverfahren, sondern auch ein erhebliches Reputationsrisiko. Denn gerade international agierende Banken stehen seit Jahren unter besonderer Beobachtung, wenn es um Geldwäscheprävention und Sanktionstreue geht.

    Einordnung: Warum solche Ermittlungen besonders sensibel sind

    Ermittlungen wegen möglicher Geldwäsche treffen Banken besonders hart, weil sie das Vertrauen von Kunden, Investoren und Behörden direkt berühren. Gleichzeitig gelten für Finanzinstitute umfangreiche Regeln zur Überwachung von Transaktionen, zur Identifizierung von Kunden und zur Abgabe von Verdachtsmeldungen. Wenn Behörden in diesem Bereich eingreifen, prüfen sie häufig, ob interne Prozesse ausreichend funktioniert haben oder ob es Lücken gab.

    Weitere Informationen und Hintergründe zu Ermittlungen und Polizeieinsätzen findest Du auch in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Deutschland.

    Offizielle Hinweise und aktuelle Informationen zu Ermittlungen und Sicherheitslage veröffentlicht unter anderem das Bundeskriminalamt. Details zu Ermittlungsverfahren nennt zudem häufig die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt.

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  • Belästigung in Berliner S-Bahn eskaliert: Mann greift Jugendlichen mit Glasflasche an

    Belästigung in Berliner S-Bahn eskaliert: Mann greift Jugendlichen mit Glasflasche an

    Belästigung in Berliner S-Bahn führt zu gewalttätiger Eskalation

    Ein Vorfall in einer Berliner S-Bahn hat am Samstagabend für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nachdem ein Mann während der Fahrt mehrere Reisende belästigt haben soll, eskalierte die Situation und endete in einer handfesten Auseinandersetzung. Die Belästigung in der Berliner S-Bahn führte schließlich zu einer vorläufigen Festnahme durch Einsatzkräfte.

    Jugendlicher greift ein und wird angegriffen

    Gegen 19:50 Uhr soll der 31-jährige Mann während der Fahrt mit einer S-Bahn der Linie S1 zwei junge Mädchen bedrängt haben. Ein 16-jähriger Mitreisender bemerkte das Verhalten und stellte den Mann zur Rede. Er forderte ihn deutlich auf, sein Verhalten sofort zu unterlassen. Statt einzulenken, reagierte der Mann aggressiv.

    Nach Angaben der Polizei schlug der Tatverdächtige dem Jugendlichen mit seiner Jacke und verletzte ihn dabei an der Hand. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen beiden Personen. Die Situation spitzte sich weiter zu, als eine Glasflasche zu Bruch ging.

    Angriff mit Glasflasche in der S-Bahn

    Der 31-Jährige soll anschließend versucht haben, den Jugendlichen mit der zerbrochenen Glasflasche am Oberkörper und am Kopf zu treffen. Andere Fahrgäste alarmierten daraufhin die Polizei. Beim Halt am S-Bahnhof Schöneberg griffen Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie der Polizei Berlin ein und nahmen den Mann vorläufig fest.

    Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Der Tatverdächtige gilt als bereits einschlägig polizeibekannt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,19 Promille.

    Rettungseinsatz und weitere Ermittlungen

    Da der alkoholisierte Mann über Schmerzen klagte, brachten Rettungskräfte ihn zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der verletzte Jugendliche benötigte nach ersten Erkenntnissen keine stationäre Behandlung.

    Die Belästigung in der Berliner S-Bahn zeigt erneut, wie schnell Zivilcourage in gefährliche Situationen umschlagen kann. Die Bundespolizei appelliert an Fahrgäste, in solchen Fällen umgehend das Zugpersonal oder die Polizei zu informieren.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Hauptstadt findest Du in der Kategorie Berlin & Region sowie unter News und Deutschland.

  • Glatteis-Chaos ab Montag: Eisregen !

    Glatteis-Chaos ab Montag: Eisregen !

    Glatteis-Chaos ab Montag: Eisregen und Schnee treffen viele Regionen

    Deutschland steuert auf ein neues Glatteis-Chaos zu. Schon am Sonntagabend ziehen Niederschläge über große Landesteile. Und ab Montagmorgen spitzt sich die Lage zu, weil Wetter und Berufsverkehr zeitlich zusammenprallen. Genau dann drohen rutschige Straßen, Ausfälle im Nahverkehr und lange Staus. Wer pendelt, plant jetzt besser um und startet früher oder arbeitet, wenn möglich, im Homeoffice.

    Besonders tückisch wirkt überfrierender Regen. Er legt sich als dünner Film auf kalte Fahrbahnen, und innerhalb weniger Minuten entsteht spiegelglatte Oberfläche. Das Glatteis-Chaos verlagert sich dabei in die südlichen und östlichen Regionen. Vor allem in Sachsen, Berlin und Brandenburg rechnen Meteorologen mit gefährlichen Phasen, bevor später häufiger Schnee fällt. Gleichzeitig erwarten Modelle in mehreren Teilen Deutschlands kräftigen Schneefall. So können unter anderem Hamburg, Niedersachsen, Hessen, Franken, Thüringen und Sachsen-Anhalt zeitweise eine Schneedecke bekommen.

    Wann und wo die Lage am kritischsten wird

    Die kritischste Phase startet in der Nacht und erreicht am frühen Montagmorgen ihren Höhepunkt. Dann reicht schon wenig Schnee, um in Ballungsräumen viel Stillstand zu erzeugen. Und Eisregen verschärft das Risiko zusätzlich. Deshalb gilt: Wer nicht zwingend fahren muss, lässt das Auto stehen. Wer fahren muss, reduziert Tempo und vergrößert Abstand.

    Worauf sich Autofahrer und Pendler einstellen sollten

    • Plane längere Fahrzeiten ein, denn das Glatteis-Chaos sorgt oft für blockierte Nebenstraßen und Unfälle.
    • Meide Brücken, Höhenlagen und schattige Strecken, dort friert es schneller.
    • Nutze, wenn möglich, Bus und Bahn, prüfe aber vorher Störungen und Ausfälle.
    • Packe Decke, warme Getränke und geladene Powerbank ein, falls du im Stau stehen bleibst.

    Der Deutsche Wetterdienst aktualisiert seine Warnlage laufend. Prüfe daher vor der Fahrt die amtlichen Hinweise zu Wetterwarnungen sowie die Gefahrenhinweise zu Glatteis. Außerdem findest du passende Meldungen und Entwicklungen bei uns unter Verkehr, in der Rubrik Deutschland sowie in Berlin.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Tödlicher Kita-Unfall in Berlin-Niederschöneweide: Kind stirbt nach tragischem Unglück

    Tödlicher Kita-Unfall in Berlin-Niederschöneweide: Kind stirbt nach tragischem Unglück

    Tödlicher Kita-Unfall in Berlin-Niederschöneweide: Kind stirbt nach schwerem Unglück

    Ein tödlicher Kita-Unfall in Berlin hat am Montagvormittag den Ortsteil Niederschöneweide erschüttert. In einer Kindertagesstätte im Bezirk Treptow-Köpenick kam ein Kind bei einem tragischen Unglück ums Leben. Rettungskräfte kämpften noch vor Ort um das Leben des Kindes, doch jede Hilfe kam zu spät.

    Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

    Gegen 10.15 Uhr alarmierten Mitarbeitende der Kita „Adlerküken“ in der Straße Adlergestell die Rettungskräfte. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem Großaufgebot an. Auch ein Rettungshubschrauber landete in der Nähe des Unglücksortes. Notärzte leiteten umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen ein, konnten das Kind jedoch nicht mehr retten.

    Der tödliche Kita-Unfall in Berlin löste nicht nur bei den Einsatzkräften, sondern auch bei Eltern und Anwohnern große Bestürzung aus. Die Polizei sperrte den Bereich rund um die Einrichtung ab, um die Ermittlungen ungestört durchführen zu können.

    Schwerer Gegenstand als Ursache des Unglücks

    Nach Angaben eines Polizeisprechers traf ein „schwerer Gegenstand“ das Kind tödlich. Nach bisherigen Erkenntnissen soll sich eine massive Tür mit Ausklappfunktion aus den Angeln gelöst haben. Die Tür stürzte auf das Kind und verursachte dabei tödliche Verletzungen.

    Zum Alter und Geschlecht des Kindes machte die Polizei zunächst keine Angaben. Ermittler wollten erst alle Angehörigen informieren, bevor weitere Details veröffentlicht werden.

    Polizei leitet Todesermittlungsverfahren ein

    Die Polizei Berlin leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Die Ermittler prüfen nun, ob eine technische Ursache vorliegt oder ob ein Handhabungsfehler zu dem tödlichen Kita-Unfall in Berlin führte. Experten untersuchen dazu die betroffene Tür sowie die baulichen Gegebenheiten in der Kita.

    Kriseninterventionsteam betreut Betroffene

    Ein Kriseninterventionsteam kümmert sich vor Ort um die seelische Betreuung der Kinder, Erzieherinnen und Erzieher sowie der Eltern. Viele Beteiligte stehen unter Schock. Psychologische Fachkräfte unterstützen die Betroffenen dabei, das Erlebte zu verarbeiten.

    Weitere Informationen zu aktuellen Polizeieinsätzen findest Du in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Verkehrsmeldungen aus der Hauptstadt veröffentlichen wir regelmäßig unter Verkehr.

    Offizielle Informationen stellen unter anderem die Polizei Berlin und die Berliner Feuerwehr bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Stromausfall in Berlin: Brandanschlag legt Südwesten lahm

    Stromausfall in Berlin: Brandanschlag legt Südwesten lahm

    Stromausfall in Berlin: Mutmaßlicher Brandanschlag legt Südwesten lahm – 45.000 Haushalte ohne Strom

    Berlin erlebt seit Samstag, dem 3. Januar 2026, einen großflächigen Stromausfall in Berlin. Im Südwesten der Hauptstadt sitzen rund 45.000 Haushalte ohne Elektrizität. Viele Wohnungen bleiben dadurch auch ohne Heizung und Warmwasser. Zudem trifft die Störung etwa 2.200 Gewerbebetriebe. Der Netzbetreiber rechnet damit, dass die vollständige Wiederversorgung erst am Donnerstag, dem 8. Januar, wieder steht.

    Nach bisherigen Erkenntnissen brannte es an einer Kabeltrasse auf einer Strombrücke. Mehrere Leitungen fielen aus, und Einsatzkräfte sicherten den Bereich. Parallel laufen die Reparaturen, denn Techniker müssen neue Kabel setzen und die Versorgung Schritt für Schritt stabilisieren. Laut aktuellen Angaben kehrten bereits erste Haushalte ins Netz zurück. Insgesamt liefen bis zuletzt etwa 7.000 Anschlüsse wieder.

    Polizei prüft Bekennerschreiben – Staatsschutz ermittelt

    Die Ermittler gehen von einem politisch motivierten Angriff aus. Der Staatsschutz führt die Ermittlungen und prüft ein Bekennerschreiben, das eine linksextreme Gruppe für sich beansprucht. Medienberichten zufolge hält man das Schreiben für plausibel, allerdings läuft die Authentizitätsprüfung weiter. Am Tatort sicherten Kräfte außerdem Spuren im Schnee, die jetzt in die Auswertung gehen.

    In der Debatte taucht der Name „Vulkangruppe“ auf. Diese Gruppierung soll seit 2011 immer wieder Sabotage gegen technische Infrastruktur angekündigt oder für sich reklamiert haben. In der Vergangenheit nannte sie unter anderem Angriffe auf Strom- und Kommunikationsanlagen. Auch der Brandanschlag auf das Tesla-Werk in Grünheide im Jahr 2024 spielte in diesem Kontext bereits eine Rolle.

    Alltag im Ausnahmezustand: Einrichtungen und Familien betroffen

    Der Stromausfall in Berlin trifft nicht nur Privathaushalte. Auch soziale Einrichtungen geraten unter Druck, weil Beleuchtung, Kühlung, Kommunikation und teils auch Heizsysteme ausfallen. Betroffene Bezirke müssen daher improvisieren. Viele Menschen laden Handys bei Freunden, organisieren warmes Essen außer Haus oder weichen vorübergehend aus. Gleichzeitig wächst die Sorge, weil die Temperaturen im Januar deutlich fallen können.

    Der Netzbetreiber informiert laufend über die Lage, und die Polizei bittet um Hinweise, falls jemand verdächtige Beobachtungen rund um Anlagen oder Baustellen machte. Wer im betroffenen Bereich lebt, sollte wichtige Geräte stromlos schalten, Taschenlampen bereitlegen und sich über offizielle Kanäle auf dem Laufenden halten.

    Weitere Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Berlin-Themen bündeln wir unter Berlin, und weitere Lagemeldungen rund um Infrastruktur und Einsatzfolgen findest Du in Verkehr.

    Offizielle Infos und Services bietet der Netzbetreiber auf stromnetz.berlin. Hinweise nimmt auch die Polizei Berlin entgegen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Intensivtäter raubt Kind in Berlin aus

    Intensivtäter raubt Kind in Berlin aus

    Intensivtäter raubt Kind in Berlin aus: Haftbefehl greift nach neuer Tat

    Ein 15-jähriger Intensivtäter soll in Berlin erneut ein Kind ausgeraubt haben. Der Fall sorgt für Ärger, weil ein Gericht den Haftbefehl kurz zuvor außer Vollzug setzte. Trotzdem folgte nur wenige Tage später die nächste Tat.

    Überfall am Zeppelinplatz: 13-Jähriger meldet sich bei der Polizei

    Am Sonntag (14. Dezember 2025) ging ein 13-Jähriger zur Wache des Polizeiabschnitts 18 in der Pankstraße. Dort schilderte er einen Überfall. Gegen 16 Uhr griff ihn eine Gruppe Jugendlicher am Zeppelinplatz in Berlin-Wedding an.

    Nach den Angaben soll die Gruppe den Jungen geschlagen haben. Außerdem raubten die Täter ihm die Mütze. Der 13-Jährige trug Abschürfungen im Gesicht davon.

    Opfer erkennt Verdächtige wieder – Polizei durchsucht Wohnungen

    Die Polizei zeigte dem Jungen Fotos. Dabei erkannte er drei Verdächtige wieder. Daraufhin durchsuchten Einsatzkräfte Wohnungen in Gesundbrunnen und in Neukölln.

    Die Ermittler nahmen drei Jugendliche fest: zwei als Intensivtäter geführte Tatverdächtige (14 und 15) sowie einen weiteren 15-Jährigen. In den Wohnungen fanden die Beamten die geraubte Mütze und außerdem drei Mobiltelefone.

    Den mutmaßlichen Mittäter übergaben Polizisten an seine Eltern. Die beiden anderen Verdächtigen blieben in Polizeigewahrsam.

    Serienraub in Pankow und neue Tat: Richter ordnet U-Haft an

    Im Fokus steht ein 15-Jähriger, den die Polizei bereits eine Woche zuvor wegen einer Raubserie festnahm. Ihm werfen Ermittler mehrere schwere Raubtaten vor. Laut Behördenangaben soll er mit einer Gruppe im Paule-Park in Pankow auch Kinder angegriffen und ausgeraubt haben.

    Eine Ermittlungsrichterin setzte den Haftbefehl zunächst unter strengen Meldeauflagen außer Vollzug. Doch nur vier Tage später folgte laut den Ermittlern der nächste Überfall. Ein Ermittlungsrichter griff nun durch und ordnete Untersuchungshaft an.

    Mehr Hintergründe und weitere Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken Berlin und Fahndung.

    Wichtige Anlaufstellen und Details zum zuständigen Revier bietet der Polizeiabschnitt 18. Informationen zur Raubserie veröffentlichte zudem die Generalstaatsanwaltschaft Berlin.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Rosa von Praunheim ist tot: Filmemacher stirbt kurz nach seiner Hochzeit

    Rosa von Praunheim ist tot: Filmemacher stirbt kurz nach seiner Hochzeit

     

    Rosa von Praunheim ist tot. Der Regisseur und Aktivist starb mit 83 Jahren in Berlin. Mehrere Medien berichteten übereinstimmend, und auch aus seinem Umfeld kam eine Bestätigung. Damit endet ein Künstlerleben, das über Jahrzehnte polarisiert hat, aber auch viele Menschen ermutigte.

    Nur wenige Tage vor seinem Tod feierte er noch einen sehr persönlichen Moment. Am 12. Dezember heiratete er seinen langjährigen Partner Oliver Sechting. Die Trauung fand im kleinen Kreis im Rathaus Schmargendorf in Berlin statt. Rosa von Praunheim ist tot – und diese Nachricht trifft viele deshalb besonders hart.

    Ein Leben für Film, Haltung und Sichtbarkeit

    Rosa von Praunheim prägte die deutsche Kulturszene mit großer Wucht. Er drehte mehr als 150 Kurz- und Langfilme. Außerdem schrieb er Bücher, malte und mischte sich immer wieder ein. Er suchte die Debatte, und er hielt Widerspruch aus. Gleichzeitig gab er jenen eine Stimme, die lange zu leise bleiben mussten.

    Bekannt machte ihn besonders ein Film aus den 1970er-Jahren: „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“. Auch „Die Bettwurst“ gilt bis heute als Kult. Er arbeitete oft provokant, aber er meinte es politisch. Rosa von Praunheim ist tot, doch sein Werk bleibt sichtbar.

    Warum sein Tod auch über die Szene hinaus wirkt

     
     
     
     
     
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    Viele verbinden ihn mit dem Kampf um Anerkennung und Freiheit. Er brachte queere Themen in die Öffentlichkeit, und zwar laut, direkt und ohne Ausreden. Dadurch veränderte er Gespräche in Medien, Kunst und Gesellschaft. Und dennoch blieb er bis zuletzt eigen, unbequem und kreativ.

    Wenn Du mehr über seine Biografie und Arbeiten lesen willst, findest Du Infos auf seiner offiziellen Seite: rosavonpraunheim.de. Den aktuellen Bericht findest Du hier: BILD.

    Mehr Themen aus Berlin: https://blaulichtmyk.de/category/berlin/
    Mehr Meldungen aus Deutschland: https://blaulichtmyk.de/deutschland/
    Mehr Dokus & Hintergründe: https://blaulichtmyk.de/category/dokus/

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Zwölf Schüsse auf Wohnhaus eines Berliner Anwalts – Kripo ermittelt

    Zwölf Schüsse auf Wohnhaus eines Berliner Anwalts – Kripo ermittelt

    Zwölf Schüsse treffen Wohnhaus eines Berliner Anwalts

    In Berlin-Reinickendorf kam es am Montagabend erneut zu einer schweren Schussattacke.

    Nach ersten Informationen trafen mindestens zwölf Projektile die Fassade eines zweigeschossigen Wohnhauses, in dem ein Rechtsanwalt sowohl lebt als auch arbeitet.

    Der Angriff ereignete sich gegen 20 Uhr und erschütterte die sonst ruhige Wohngegend.

    Anwohner hörten laute Knallgeräusche

    Mehrere Anwohner berichteten übereinstimmend, sie hätten am Abend laute Knallgeräusche wahrgenommen.

    Viele hielten diese zunächst für Feuerwerkskörper. Erst am nächsten Morgen bemerkte der Hauseigentümer, dass sein Gebäude von
    Schüssen getroffen worden war.

    Daraufhin alarmierte der Anwalt gegen 9 Uhr die Polizei.

    Die Kriminaltechnik zählte mindestens zwölf Einschüsse am Gebäude des Anwalts. Zwei weitere Geschosse durchschlugen die Fassade
    eines Nachbarhauses.

    Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Polizei sicherte umgehend Spuren und befragte Anwohner zu möglichen Beobachtungen.

    Kriminalpolizei prüft Motivlage

    Die Hintergründe der Tat gelten derzeit als offen. Die Ermittler schließen eine Schutzgelderpressung wie im Fall der mehrfach angegriffenen türkischen Fahrschule in Reinickendorf nach aktuellem Stand eher aus. Stattdessen prüfen die Ermittler private oder persönliche Motive, die hinter dem Angriff stehen könnten.

    Der betroffene Anwalt war bislang nicht für Stellungnahmen erreichbar. Die Kriminalpolizei arbeitet auf Hochtouren daran, die genauen Abläufe und Motive zu klären.

    Weitere Informationen

    Die Polizei ruft Zeugen auf, sich zu melden, falls sie am Montagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Straße beobachtet haben. Hinweise können direkt an die Berliner Polizei übermittelt werden:

    Polizei Berlin

    Aktuelle Meldungen aus der Region finden Leser auf unserem Nachrichtenportal:

  • Berlin entzieht eingebürgertem den deutschen Pass

    Berlin entzieht eingebürgertem den deutschen Pass

    Berlin macht Einbürgerung rückgängig nach Hamas-Huldigung auf Instagram

    Behörden reagieren konsequent auf extremistische Social-Media-Inhalte

    Die Berliner Behörden reagieren entschieden auf einen Fall, der bundesweit für Aufsehen sorgt. Ein Palästinenser namens Abdallah, der seit seiner Kindheit in Deutschland lebt und erst kürzlich eingebürgert wurde, verliert seinen deutschen Pass wieder. Die Einbürgerung in Berlin rückgängig gemacht – dieser Schritt folgt auf die Veröffentlichung eines Instagram-Posts, der zwei Kämpfer der Hamas mit einer Palästina-Flagge zeigte. Die Bildunterschrift „Heros of Palestine“ sowie ein grünes Herz werteten die Behörden als klare Unterstützung einer terroristischen Vereinigung.

    Nur einen Tag nach der erfolgreichen Einbürgerung veröffentlichte Abdallah den umstrittenen Post. Sicherheitskreise berichten außerdem, dass der junge Mann mehrfach an Israel-feindlichen Demonstrationen nach dem 7. Oktober 2023 teilgenommen haben soll. Einsatzkräfte führten ihn laut Behördenangaben zeitweise ab.

    Warum der deutsche Pass wieder entzogen wird

    Vor jeder Einbürgerung prüfen die Verfassungsschutzbehörden gemäß Paragraf 11 des Staatsangehörigkeitsgesetzes, ob der Antragsteller die freiheitlich-demokratische Grundordnung achtet und sich klar gegen Extremismus positioniert. Dazu zählt auch eine verbindliche Loyalitätserklärung. Die Berliner Behörden bewerten Abdallahs Social-Media-Aktivitäten als bewusste Täuschung und damit als rechtlich relevanten Grund für eine Rücknahme. Die Einbürgerung in Berlin rückgängig gemacht bedeutet in diesem Fall, dass der Meldesatz korrigiert und der Pass eingezogen wird.

    Der Rücknahmebescheid trifft in den kommenden Tagen ein. Abdallah bleibt trotz Passentzug nicht staatenlos, hätte es jedoch nach Gesetzeslage werden können. Ab Zustellung bleiben ihm vier Wochen Zeit für einen möglichen Widerspruch.

    Rechtliche Grundlage für die Rücknahme der Einbürgerung

    Seit 2009 erlaubt das Staatsangehörigkeitsgesetz die Rücknahme erschlichener Einbürgerungen. 2019 verlängerte der Gesetzgeber die Frist auf zehn Jahre. Bundesweit machten Behörden seit 2015 in über 1.200 Fällen Gebrauch von dieser Möglichkeit. Gründe für eine Rücknahme reichen von der Unterstützung terroristischer Gruppen über verschwiegenes Ermittlungsverfahren bis hin zu gefälschten Sprachnachweisen oder Bestechung.

    Einordnung und Bedeutung für zukünftige Verfahren

    Der aktuelle Fall zeigt, wie konsequent Sicherheitsbehörden gegen Extremismus vorgehen. Insbesondere Social-Media-Inhalte spielen inzwischen eine zentrale Rolle bei der Bewertung von Loyalität und Verfassungstreue. Die Einbürgerung in Berlin rückgängig gemacht – dieser Vorgang unterstreicht die Bedeutung strenger Prüfverfahren, damit der deutsche Pass nicht missbräuchlich erlangt wird.

    Weitere Informationen zu Sicherheits- und Einsatzlagen finden Leser bei BlaulichtMYK News sowie in der Rubrik Deutschland. Offizielle Mitteilungen liefert zudem die Polizei sowie die Bundespolizei.

  • 17-Jähriger vor Alexa niedergestochen

    17-Jähriger vor Alexa niedergestochen

    Alexanderplatz: 17-Jähriger vor Alexa niedergestochen – Täter flüchtet

    Berlin – Am Donnerstagabend, 13. November 2025, eskaliert vor dem Einkaufszentrum Alexa am Alexanderplatz ein Streit zwischen mehreren Jugendlichen. Mitten im dichten Feierabendverkehr sticht ein bislang unbekannter Angreifer auf einen 17-Jährigen ein und trifft ihn mehrfach im Bereich des Oberkörpers. Augenzeugen schlagen sofort Alarm und wählen den Notruf.

    Wenige Minuten später treffen erste Streifenwagen und ein Rettungsteam am Alexanderplatz ein. Sanitäter versorgen den schwer verletzten Jugendlichen direkt am Tatort, stabilisieren ihn und bringen ihn anschließend in ein Krankenhaus. Dort operieren Ärzte den 17-Jährigen noch in der Nacht. Nach ersten Informationen schwebt er nicht in Lebensgefahr, bleibt aber zur weiteren Behandlung und Beobachtung stationär.

    Angreifer flieht – Polizei sucht dringend Zeugen

    Der Täter entkommt nach der Attacke in unbekannte Richtung. Ermittler sichern am Abend Spuren rund um den Eingangsbereich des Einkaufszentrums, befragen Zeugen und werten vorhandenes Videomaterial aus. Spezialisten der Kriminaltechnik dokumentieren den Tatort, während Polizisten den Bereich rund um das Alexa zeitweise absperren und den Passantenstrom umleiten.

    Die Polizei geht nach aktuellem Stand von einem vorausgegangenen Streit im Umfeld des Einkaufszentrums aus. Warum die Situation so brutal eskaliert, ist noch unklar. Die Ermittler prüfen, ob sich die Beteiligten kannten oder ob der Angriff spontan während einer Auseinandersetzung entstand. Hinweise auf einen politischen oder extremistischen Hintergrund liegen bislang nicht vor.

    Zeugen, die die Auseinandersetzung vor dem Alexa beobachtet haben oder direkt nach der Tat verdächtige Personen in der Nähe des Alexanderplatzes gesehen haben, sollen sich umgehend bei der Polizei melden. Wer Foto- oder Videoaufnahmen vom Tatgeschehen besitzt, kann diese über das Hinweisportal der Polizei hochladen oder eine zuständige Dienststelle kontaktieren.

    Gewalt rund um den Alexanderplatz nimmt zu

    Der Alexanderplatz gilt seit Jahren als Brennpunkt für Gewalt- und Messerdelikte. Trotz verstärkter Polizeipräsenz und wiederholter Waffenverbote kommt es immer wieder zu Angriffen. Erst vor wenigen Wochen sticht im Bahnhof Alexanderplatz ein junger Mann mit einem unbekannten Gegenstand auf einen 16-Jährigen ein, der dabei schwere Verletzungen erleidet. Auch in diesem Fall sucht die Bundespolizei weiterhin nach Hinweisen aus der Bevölkerung.

    Die Reihe von Messerangriffen verunsichert Anwohner, Touristen und Pendler gleichermaßen. Viele Menschen meiden am Abend bestimmte Bereiche rund um den Platz oder fühlen sich nur noch in Gruppen sicher. Vertreter aus Politik und Sicherheitsbehörden fordern deshalb konsequentere Kontrollen, gezielte Präventionsangebote und härtere Strafen für Gewalttäter, damit der ohnehin belastete Platz nicht weiter an Sicherheit verliert.

    Polizei und Behörden setzen auf Hinweise aus der Bevölkerung

    Damit die Ermittler den Angreifer von Donnerstagabend identifizieren können, zählt jeder Hinweis. Wer etwas Verdächtiges bemerkt, kann sich an die Polizei Berlin wenden oder das offizielle Hinweisportal nutzen. Zusätzlich stehen Polizeiwachen in der Innenstadt rund um die Uhr als Anlaufstellen zur Verfügung.

    Aktuelle Informationen der Polizei Berlin findest du unter anderem auf dem offiziellen Portal der Hauptstadt-Polizei. Auch das landesweite Hinweisportal der Polizei unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, Bild- und Videomaterial sicher an die Ermittlungsbehörden zu übermitteln.

    Weitere Hintergründe zu Einsätzen in der Hauptstadt sowie Berichte über schwere Gewaltdelikte und spektakuläre Fälle in Berlin findest du jederzeit im Berlin-Bereich von BlaulichtMYK. Einen Überblick über eine frühere Attacke im Bahnhof Alexanderplatz bietet außerdem der Bericht „Jugendlicher am Alexanderplatz mit unbekanntem Gegenstand angegriffen“.

    Wer sich umfassend über weitere schwere Vorfälle in der Hauptstadt informieren möchte, findet auf BlaulichtMYK zudem ausführliche Berichte zu tödlichen Verkehrsunfällen, Messerangriffen und großen Polizeieinsätzen, beispielsweise nach Unfällen mit extremen Geschwindigkeiten oder nach Angriffen im Umfeld bekannter Berliner Sehenswürdigkeiten.

    Wer Hinweise zum aktuellen Fall hat, sollte nicht zögern und die Polizei kontaktieren – im Notfall über die 110, für sachdienliche Informationen über die offiziellen Kontaktmöglichkeiten der Polizei Berlin.