Schlagwort: Berlin

  • Aufzug kaputt in Berlin – Rentner (75) stirbt im Treppenhaus

    Aufzug kaputt in Berlin – Rentner (75) stirbt im Treppenhaus

     

    Berlin-Marzahn. Ein 75-jähriger Mieter hat es nur noch wenige Stufen bis zu seiner Wohnung im 18. Stock geschafft – dann brach er im Treppenhaus zusammen und starb. Weil der Aufzug kaputt war, kämpften sich viele Bewohner über Tage hinweg die Treppen hinauf. Rettungskräfte konnten dem Mann nicht mehr helfen, die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein.

    Was bisher bekannt ist

    Laut Anwohnerangaben gab es in dem Hochhaus an der Marzahner Promenade wiederholt Probleme mit den Fahrstühlen. Zuerst fiel ein Aufzug bereits im Sommer aus, anschließend, und zwar Ende August, war zeitweise auch der zweite außer Betrieb. In dieser Phase stiegen die Bewohner unweigerlich Treppen, und genau in dieser Situation kollabierte der 75-Jährige im Treppenhaus.

    Eine Nachbarin fand den Mann später sitzend auf den Stufen; kurz darauf trafen die alarmierten Rettungskräfte ein. Dennoch verstarb der Senior noch am Einsatzort. Die Wohnung wurde versiegelt, und die Ermittler prüfen die genauen Umstände, damit rasch Klarheit entsteht.

    Darum ist der Fall so brisant

    • Hochhauslage im 18. Stock – besonders belastend für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen.
    • Aufzug kaputt Berlin Marzahn: wiederholte Ausfälle führten zu erheblichen Einschränkungen.
    • Die Behörden ermitteln, ob äußere Faktoren zum Tod beigetragen haben könnten.

    Weil jeder Schritt in die Höhe Kraft kostet und außerdem Zeit raubt, verschärft ein Ausfall die Lage im Alltag für viele Bewohner. Genau deshalb ist dieser Fall mehr als ein Technikproblem – er zeigt, wie schnell ein Defekt gravierende Folgen haben kann.

    Das sagt die Wohnungsgesellschaft

    Die landeseigene degewo bestätigte, dass der zweite Aufzug Ende August kurzfristig ausfiel und wenige Tage später wieder in Betrieb ging. Zudem, so das Unternehmen, sollen Mieter bei einem Totalausfall umgehend die Feuerwehr kontaktieren oder unterstützende Dienste nutzen. Nach eigenen Angaben informiert die Gesellschaft die Hausgemeinschaft über Aushänge und Servicekanäle.

    Stimmen aus dem Haus

    Anwohner berichten von langen, anstrengenden Treppenwegen und von getragenen Einkäufen über viele Etagen. Manche schildern Knie- und Herzprobleme – und zwar nicht nur im Einzelfall, sondern regelmäßig. So entsteht, obwohl der Alltag weiterlaufen muss, schnell eine gefährliche Gemengelage.

    Wie es jetzt weitergeht

    Die Polizei führt ein Todesermittlungsverfahren, und die Obduktion soll die Ursache klären. Parallel dazu erwartet die Hausgemeinschaft verlässliche Aufzüge – dauerhaft und ohne lange Ausfallzeiten. Aufzug kaputt Berlin Marzahn: Wir verfolgen die Entwicklung eng und aktualisieren, sobald gesicherte Ergebnisse vorliegen.

    Service & weitere Informationen

    Aktuelle Polizeimeldungen aus der Hauptstadt finden Sie hier: Polizei Berlin – Pressemeldungen.

    Hintergründe zur Marzahner Promenade und degewo-Projekten: degewo-Pressemitteilung (Marzahner Promenade).

    Mehr Blaulicht-News bei uns – schnell, regional und faktenbasiert:

    Hinweis: Wir berichten fortlaufend weiter, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen.

    Fokus-Keyphrase: Aufzug kaputt Berlin Marzahn

  • Messerattacke am Roten Rathaus: Zwei Männer verletzt

    Messerattacke am Roten Rathaus: Zwei Männer verletzt

    Täter flüchten

    Ort: Berlin-Mitte (Friedrichsbrücke / Rotes Rathaus) • Zeit: Nacht zu Sonntag

    Was in der Nacht passiert ist

    In Berlin-Mitte kam es in der Nacht zu einer Messerattacke am Roten Rathaus. Zwei junge Männer erlitten Verletzungen. Nach ersten Informationen griff eine Gruppe die Männer zuvor an der Friedrichsbrücke an. Die Opfer schafften es blutend bis zum Roten Rathaus, wo Objektschützer der Polizei auf sie aufmerksam wurden und Rettungskräfte riefen.

    Sanitäter behandelten die Verletzten noch vor Ort und brachten sie in Krankenhäuser. Lebensgefahr bestand nach aktuellem Kenntnisstand nicht. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

    Spur führt von der Friedrichsbrücke zum Roten Rathaus

    Die Attacke begann nach bisherigen Erkenntnissen auf der Friedrichsbrücke. Eines der Opfer zog sich eine Stichverletzung im Gesichtsbereich zu, das zweite Opfer erlitt Stichwunden am Rücken. Beide Männer liefen danach zum Roten Rathaus, wo die Objektschützer sofort reagierten und den Notruf auslösten.

    Polizei sucht Hinweise – Wer hat etwas gesehen?

    Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Die Polizei Berlin bittet Zeugen, sich zu melden. Wer in der Nacht verdächtige Personen im Bereich Friedrichsbrücke, Alexanderstraße oder Rotes Rathaus gesehen hat, soll Hinweise geben. Wählen Sie im Notfall die 110 oder nutzen Sie die offiziellen Kontaktwege der Polizei.

    Die Ermittler prüfen derzeit Hintergründe und Auslöser des Konflikts. Aussagen zu Motiv oder genauer Gruppenzusammensetzung bewertet die Polizei erst nach gesicherter Beweislage. Die Messerattacke am Roten Rathaus bleibt damit zunächst ein Fall für die Mord- bzw. zuständige Dezernatsermittlung.

    Einordnung: Messergewalt in Berlin

    Berlin verzeichnet regelmäßig Einsätze mit Messern. Die Polizei setzt auf Schwerpunktkontrollen und Verbotszonen, um gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr zu ziehen. Hinweise zu Tatzusammenhang oder Tatwerkzeugen in diesem Fall macht die Polizei nach derzeitigem Stand nicht öffentlich.

    Service & weiterführende Informationen

    Hinweis: Die Messerattacke am Roten Rathaus wird laufend von den Behörden bewertet. Sobald gesicherte neue Fakten vorliegen, aktualisieren wir diesen Beitrag.

    Zeugenhinweise

    Wenn Sie Beobachtungen gemacht haben, melden Sie sich bei der Polizei Berlin oder über die Notrufnummer 110.

  • Radfahrer tot in Berlin-Teltow: Auto fährt in Menschengruppe

    Radfahrer tot in Berlin-Teltow: Auto fährt in Menschengruppe

    Radfahrer tot in Berlin-Teltow: Auto fährt in Menschengruppe – Fahrer festgenommen

    Ort & Zeit: Berlin-Lichterfelde/Teltow, Sonntagvormittag (07.09.2025, ca. 10:43 Uhr)

    Erst Fußgänger erfasst, dann tödlicher Zusammenstoß mit Radfahrer

    An der Stadtgrenze zwischen Berlin-Lichterfelde und Teltow kam es am Sonntag zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Autofahrer fuhr nach ersten Erkenntnissen zunächst auf dem Ahlener Weg in eine Gruppe von Fußgängern. Rettungskräfte versorgten drei Verletzte, davon eine Person schwer. Wenige hundert Meter weiter – im Bereich Lichterfelder Allee / Paul-Gerhard-Straße in Teltow – erfasste derselbe Wagen einen Radfahrer. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Wagen kam anschließend an einer Baustellenabsicherung zum Stehen; Einsatzkräfte nahmen den Fahrer fest.

    Die Polizei Berlin und die Polizei Brandenburg sichern Spuren und prüfen den genauen Ablauf. Hinweise auf einen technischen Defekt oder auf Alkoholeinfluss bestätigen die Behörden bislang nicht. Zeugenaussagen deuten auf eine Auseinandersetzung im Fahrzeug hin, was einen Fahrfehler begünstigt haben könnte. Offiziell gilt: Die Ermittlungen laufen.

    Großaufgebot von Rettungskräften – Absperrungen im Baustellenbereich

    Die Berliner Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Kräfte der Rettungsdienste betreuten Betroffene und sperrten den Bereich weiträumig ab. Im Baustellenbereich der Lichterfelder Allee arbeitete die Polizei an der Unfallaufnahme; Verkehrsbehinderungen waren die Folge.

    Anwohner berichteten von lauten Schreien und einem abrupt zum Stillstand kommenden Fahrzeug. Die Ermittler prüfen, ob der Fahrer verbotswidrig einen gesperrten Abschnitt befuhr. Klar ist: Der Vorfall fordert ein Todesopfer und mehrere Verletzte – ein tragischer Tag für alle Beteiligten.

    Hintergrund: Sicherheit für Radfahrende und Baustellenverkehr

    Der Fall „Radfahrer tot in Berlin-Teltow“ trifft eine Stadt, in der der Radverkehr stark wächst. Unübersichtliche Baustellenbereiche, provisorische Verkehrsführungen und dichter Ausflugsverkehr erhöhen das Risiko. Behörden mahnen, Tempo anzupassen, Ablenkungen zu vermeiden und besondere Vorsicht an Einmündungen und Querungen zu wahren.

    Unsere Redaktion ordnet den Vorfall ein und berichtet nach, sobald die Polizei neue Fakten veröffentlicht. Leserinnen und Leser finden fortlaufende Deutschland-News auch in unserer Rubrik Deutschland. Thematisch passende Hintergründe zu schweren Radunfällen in der Hauptstadt bieten zudem unsere Beiträge zu schweren Radunfällen in Berlin sowie die Übersicht unter dem Schlagwort Unfall Berlin.

    Zeugenaufruf & Hinweise

    Wer den Vorfall „Radfahrer tot in Berlin-Teltow“ beobachtet hat oder Videos besitzt, soll sich bei den zuständigen Polizeidienststellen melden. Nutzen Sie dafür die offiziellen Kontaktwege der Polizei Berlin oder der Polizei Brandenburg.

    Hinweis der Redaktion: Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald die Behörden neue Details veröffentlichen.

  • Polizei Berlin bittet um Mithilfe: Körperverletzung am Alexanderplatz

    Polizei Berlin bittet um Mithilfe: Körperverletzung am Alexanderplatz

    Polizei Berlin bittet um Mithilfe: Körperverletzung am Alexanderplatz

    Die Polizei Berlin veröffentlicht Fotos und bittet um Hinweise zu vier bislang unbekannten Tatverdächtigen.

    Angriff auf zwei Männer am Alexanderplatz

    Am Samstag, den 30. November 2024, kam es gegen 2:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung. Der Vorfall ereignete sich an der Treppe des U-Bahnhofs Alexanderplatz, Ausgang Dircksenstraße.

    Vier unbekannte Personen gerieten mit zwei 24-jährigen Männern in Streit.

    Im Verlauf schlugen zwei Tatverdächtige die Männer auf der Treppe.

    Einer der Geschädigten erlitt Kopfverletzungen und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

    Beschreibung der Tatverdächtigen

    Tatverdächtiger 1:
    etwa 18 bis 20 Jahre alt, schlank, gekräuseltes schwarzes Haar, graue Hose, schwarze Jacke, schwarze Turnschuhe mit weißer Kappe.

    Tatverdächtiger 2:
    etwa 18 bis 20 Jahre alt, gekräuselte helle Haare, High-Taper-Fade-Frisur, weiße Jacke, schwarze Hose, Turnschuhe.

    Tatverdächtiger 3:
    etwa 18 bis 20 Jahre alt, kurze schwarze Haare, leichter Oberlippenbart, hellblaue Jacke, schwarze Hose, hellblaue Turnschuhe.

    Tatverdächtiger 4:
    etwa 18 bis 20 Jahre alt, High-Taper-Fade-Frisur, schwarze Jacke, helle Jeanshose, weiße Turnschuhe.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Ermittlerinnen und Ermittler fragen:

    – Wer kennt die Identität oder Aufenthaltsorte der Gesuchten?

    – Wer hat die Tat am 30. November 2024 beobachtet?

    – Wer kann weitere sachdienliche Hinweise geben?

    Kontakt zur Polizei

    Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) in der Perleberger Straße 61a
    in Moabit entgegen.

    Telefonisch erreichen Zeuginnen und Zeugen die Polizei werktags unter (030) 4664–574100 oder außerhalb der Dienstzeiten unter (030) 4664–571100. 

  • Toter Berliner treibt in der Ostsee

    Toter Berliner treibt in der Ostsee

    94-jähriger Berliner tot in Ostsee vor Binz gefunden

    Binz (Rügen) – Tragisches Unglück an der Ostsee: Ein 94-jähriger Mann aus Berlin ist am Samstag vor Binz leblos im Wasser entdeckt worden. Ein Notarzt versuchte noch, den Senior zu reanimieren. Doch alle Rettungsmaßnahmen blieben erfolglos.

    Die Polizei ermittelt nun, wie der Mann ums Leben kam. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nach aktuellem Stand nicht.

    Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres bereits zehn Menschen in der Ostsee ertrunken, neun davon in Mecklenburg-Vorpommern.

    BZ – BILD 

     

  • Bundespolizei stellt zwei junge Graffiti-Sprayer

    Bundespolizei stellt zwei junge Graffiti-Sprayer

    Graffiti in Berlin-Lichtenberg – Bundespolizei nimmt zwei Sprayer nach Angriff auf Regionalbahn fest

    Berlin-Lichtenberg –

    Am frühen Dienstagmorgen (23. Juli 2025) nahm die Bundespolizei zwei Männer nach einem Graffiti-Vorfall an einer Regionalbahn fest.

    Gegen 4:25 Uhr beobachteten Einsatzkräfte der Bundespolizei zwei Personen, die in der Ladestraße zur Betriebswerkstatt Berlin-Lichtenberg eine Regionalbahn besprühten.

    30 Quadratmeter großflächig besprüht – Täter festgenommen

    Die Fläche des illegalen Graffitis betrug etwa 30 Quadratmeter. Ein 18-jähriger Mann konnte noch vor Ort festgenommen werden.

    Sein 19-jähriger Begleiter wurde kurz darauf nach einem Hinweis in einem Hostel vorläufig festgenommen.

    Ermittlungen wegen Sachbeschädigung – Sprayutensilien sichergestellt

    Beide Tatverdächtigen sind spanische Staatsbürger. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Sachbeschädigung.

    Im Zuge der Festnahme wurden mehrere Spraydosen und Utensilien sichergestellt. Das Duo wurde nach Abschluss der Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.

  • 13 Menschen nach „Rave The Planet“ in Lebensgefahr

    13 Menschen nach „Rave The Planet“ in Lebensgefahr

    Beim Loveparade-Nachfolger „Rave The Planet“ sind am Samstag in Berlin Dutzende Besucher kollabiert. Jetzt steht fest, was kaum zu glauben ist: 13 Party-Gäste schweben oder schwebten laut Feuerwehr-Sprecher Dominik Pretz in akuter Lebensgefahr – durch Alkohol-Missbrauch und Überdosis von Drogen.

    27 weitere Techno-Jünger wurden mit schweren Verletzungen ebenfalls in Krankenhäuser eingeliefert.
    Die Retter gehen davon aus, dass vor allem Vergiftungen durch Drogen und Alkohol die Hauptursache für die Notfälle waren.

    „Um welche Drogen es sich handelte, sei schwer nachvollziehbar“, sagte Pretz. Wie es den Betroffenen aktuell gehe, wisse man nicht, sie werden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt.

    Die Berliner Feuerwehr spricht von insgesamt 69 Menschen, die in Kliniken gebracht wurden.

    Unklar ist noch, ob auch die gefürchtete Ecstasy-Pille „Blue Punisher“ auf der Techno-Party im Umlauf war. Das extrem hoch dosierte und völlig unberechenbare Rauschgift hatte schon früher für Todesfälle gesorgt und konnte aktuell auf mehreren Musik-Festivals sichergestellt werden.

    Hunderte Einsätze für die Feuerwehr

    Insgesamt mussten die Sanitäter und Helfer 392 Mal Erste Hilfe leisten – ein enormer Kraftakt für die Retter vor Ort.

    Die Techno-Parade RAVE THE PLANET zog laut Veranstalter rund 200.000 Menschen auf die Straße des 17. Juni im Herzen Berlins – zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule.

    Die Polizei sprach von gut 100.000 Teilnehmern über den gesamten Tag verteilt. 

    Der Umzug war mehr als nur Party

    Die Raver demonstrierten laut Veranstalter für Frieden, Liebe und den Schutz der elektronischen Tanzmusikkultur – und gegen Hass und Spaltung.

    „Unsere Kultur ist nicht nur laut, sie ist auch nachhaltig, inklusiv und verbindend“, erklärte Loveparade-Erfinder Matthias Roeingh, besser bekannt als Dr. Motte.

  • 14-Jährige versprüht Reizgas in Schule – 40 Schüler verletzt!

    14-Jährige versprüht Reizgas in Schule – 40 Schüler verletzt!

    14jährige Schülerin versprühte aus einer Pfefferspraydose offenbar den ganzen Inhalt im zentralen Treppenhaus des Schuldgebäudes am Poetenweg in Berlin.

    Sie sprühte das Reizgas genau zu dem Zeitpunkt, als die meisten Mitschüler noch in der Hofpause waren. Die gingen nichtsahnend zurück ins Gebäude – genau hinein in die Reizgas-Wolke. Sie atmeten die verpestete Luft, dann folgte das Brennen in Lunge und Augen.

    „Massenanfall an Verletzten“ durch Reizgas

    Um 11 Uhr ging die Alarmmeldung bei der Feuerwehr im Havelland ein. Wegen der Vielzahl an Verletzten, die fluchtartig und hustend und weinend aus der Schule rannten, wurde in der Einsatzleitstelle das Stichwort „Massenanfall an Verletzten“ ausgegeben. Die Feuerwehr rückte mit mehreren Rettungswagen an. Auch Rettungshubschrauber „Christoph 31“ war im Einsatz.

    Die Schulleitung und die ersten Retter evakuierten das Gebäude komplett. Die Feuerwehrleute gingen mit Atemschutzgeräten ins Gebäude. 40 Kinder und Jugendliche klagten laut Polizeisprecher Oliver Bergholz „über starke Reizungen, sodass sie von Rettungskräften ambulant behandelt werden mussten. Drei mussten aufgrund zusätzlicher Atemwegsprobleme später in einem Krankenhaus behandelt werden.“

    Andere Schüler wollen gesehen haben, wie die 14-Jährige das Pfefferspray ins Treppenhaus gesprüht hatte. Motiv? Derzeit noch unbekannt.

    Polizeisprecher Oliver Bergholz: „Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und erste Ermittlungen vor Ort durchgeführt. So wurden Zeugen und Beteiligte befragt. Auch wurde die beschuldigte Schülerin angetroffen und befragt. Sie wurde anschließend ihren Angehörigen übergeben. Die Kriminalpolizei hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen.“

     

    BZ

  • Schafe in Wohnung geschlachtet

    Schafe in Wohnung geschlachtet

    Schafe in Berliner Wohnung geschlachtet – Polizei rettet Tier aus grausamer Haltung

    In der Nacht zum Dienstag kam es in Berlin-Köpenick zu einem schockierenden Vorfall.

    Gegen 2 Uhr morgens hörte ein Anwohner der Friedrichshagener Straße ungewöhnliche Geräusche aus einem Wohnhaus.

    Es waren keine menschlichen Hilferufe – sondern panische Schreie von Schafen.

    Der Zeuge beobachtete, wie aus einem Transporter drei Schafe über den Gehweg in eine Mietwohnung getragen wurden.

    Er alarmierte sofort die Polizei.

    Kurz darauf trafen die Beamten an der betreffenden Wohnung ein. Dort machten sie eine grausame Entdeckung.

    Im Wohn- und Küchenbereich lagen zwei tote Schafe.

    In der Nähe: mehrere blutige Messer und Schalen. Im Badezimmer entdeckten die Einsatzkräfte ein drittes, noch lebendes Schaf auf dem Boden.

    Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere vor ihrem Tod gequält wurden.

    Der 41-jährige Wohnungsinhaber stammt aus Rumänien.

    Mit ihm in der Wohnung: zwei Familienangehörige.

    Die Polizei vermutet, dass die Tiere zur Schlachtung und zum Verzehr gedacht waren.

    Das überlebende Schaf wurde gerettet und befindet sich wieder beim rechtmäßigen Besitzer.

    Die gestohlenen Tiere stammen aus einem Landschaftspark im Berliner Bezirk Lichtenberg.

    Offenbar wurden sie dort entwendet und später weiterverkauft.

    Der Hauptverdächtige muss sich nun wegen Tierquälerei und Hehlerei verantworten.

    Gegen unbekannte Täter wird zudem wegen Diebstahls ermittelt.

    Die Ermittlungen der Polizei Berlin laufen auf Hochtouren.

  • Bundeswehrkonvoi auf Straßen in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erwartet

    Bundeswehrkonvoi auf Straßen in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erwartet

    Bundeswehrkonvoi auf Straßen in Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein erwartet

    Berlin

    Das Spezialpionierregiment 164 aus Husum verlegt vom 5. bis 6. Juni durch Teile von Sachsen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

    Der Konvoi besteht aus ca. 150 Fahrzeugen und teilt sich in mehrere, zeitversetzt fahrende Gruppen auf. Die Fahrstrecke von über 750 Kilometern führt überwiegend über Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

    Informationen zur genauen Fahrtstrecke und zu Zwischenhalten können aus Gründen der militärischen Sicherheit im Vorfeld nicht gegeben werden.

    Aufgrund des stärkeren militärischen Verkehrsaufkommens auf den Hauptverbindungsstraßen in den betroffenen Bundesländern werden Verkehrsteilnehmende um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.

    Gleichzeitig sollten möglichst große Abstände zu den Fahrzeuggruppen eingehalten werden.

    Zudem sollte aus Sicherheitsgründen nicht zwischen die einzelnen Fahrzeuge der bis zu einem Kilometer langen, relativ langsamen Marschkolonnen gefahren werden.

    Einsatzbereite Streitkräfte sind die Voraussetzung für eine glaubwürdige Abschreckung und wirksame Verteidigung. Militärische Übungen sind notwendig und dienen der Truppe zur Ausbildung der Soldatinnen und Soldaten sowie der Herstellung und Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft.

    Nur so können wir die Verteidigungsfähigkeit unseres Bündnisses sicherstellen. Das gilt für die Bundeswehr, aber auch für unsere NATO-Partner, die über die “Drehscheibe Deutschland” fahren, um im Bundesgebiet mit uns, aber auch mit Partnern in Deutschland und in benachbarten Staaten zu üben.

    Insgesamt bedeutet dies für die Landes- und Bündnisverteidigung, dass mehr Militär im öffentlichen Raum und insbesondere auf Straßen und Autobahnen sichtbar ist.

  • Kripo Berlin bittet um Hinweise – Mutmaßlicher Räuber in Neukölln gesucht

    Kripo Berlin bittet um Hinweise – Mutmaßlicher Räuber in Neukölln gesucht

    Kriminalpolizei Berlin bittet um Hinweise – Mutmaßlicher Räuber in Neukölln gesucht

    Die Berliner Kriminalpolizei bittet mit einem Bild aus einer Überwachungskamera um Mithilfe der Bevölkerung. Gesucht wird ein bislang unbekannter Mann, der im Verdacht steht, am 28. Oktober 2024 eine schwere Straftat begangen zu haben.

    Gegen 1:55 Uhr soll der Unbekannte auf der Karl-Marx-Straße, in Höhe der Rollbergstraße,
    einen 48-jährigen Mann angesprochen haben. Der Täter habe den Mann zunächst um Geld gebeten.
    Als dieser die Bitte ablehnte, soll der Tatverdächtige versucht haben, ihn mit einem Fußtritt anzugreifen.

    Kurz darauf soll der Unbekannte ein Messer gezogen haben. Die Klinge soll etwa zehn Zentimeter lang gewesen sein. Mit dem Messer in der Hand soll er sein Opfer zur Herausgabe von Geld, Drogen und Zigaretten gezwungen haben.

    Die Kriminalpolizei fragt nun:

    • Wer kennt die abgebildete Person?
    • Wer kann Angaben zu seiner Identität oder seinem aktuellen Aufenthaltsort machen?
    • Wer hat die Tat möglicherweise beobachtet oder kann sonstige Hinweise geben?

    Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) entgegen. Die Dienststelle befindet sich in der Friesenstraße 16 in Berlin-Kreuzberg.

    Für Hinweise stehen mehrere Rufnummern zur Verfügung: (030) 4664–573117,
    (030) 4664–573110 (während der Bürodienstzeit) oder (030) 4664–571100 (außerhalb der Bürodienstzeit)

    Auch per E-Mail können Informationen übermittelt werden: dir5k31@polizei.berlin.de

    Zeuginnen und Zeugen können sich außerdem an jede andere Polizeidienststelle wenden. Auch die Internetwache der Berliner Polizei steht für Hinweise bereit.

    Die Polizei bedankt sich für jede Mithilfe aus der Bevölkerung. Jeder Hinweis kann zur Aufklärung der Tat beitragen.

  • Discounter Norma verkauft jetzt Macheten  

    Discounter Norma verkauft jetzt Macheten  

    Macheten im Supermarkt: Norma verkauft jetzt Macheten  

    Berlin – gefährliche Macheten für 9,99 Euro im Discounter

    In Berlin nimmt die Gewalt weiter zu. Allein im Jahr 2024 zählte die Hauptstadt 3412 Messerangriffe. Das entspricht fast zehn Attacken pro Tag. Während Politik und Polizei über neue Maßnahmen beraten, sorgt ein Supermarkt für Schlagzeilen: Der Discounter Norma verkauft Macheten zum Schnäppchenpreis – direkt neben Lebensmitteln.

    Macheten und Buschmesser im Regal: ab 9,99 Euro erhältlich

    Seit Mittwoch bietet Norma in Berlin-Kreuzberg Macheten mit einer Gesamtlänge von bis zu 56 cm an. Auch ein Buschmesser mit Widerhaken ist im Sortiment. Der Preis: jeweils 9,99 Euro.

    Das Unternehmen bewirbt die Werkzeuge als “ideal für Garten, Camping und Outdoor”. Das Angebot ist nicht in allen Filialen erhältlich, war jedoch auch online verfügbar – zumindest zeitweise.

    Experten warnen: Macheten haben hohes Gefahrenpotenzial

    Obwohl Macheten nicht unter das Waffengesetz fallen, warnt der Gesetzgeber vor den Risiken. Der Besitz ist erlaubt, das Mitführen in der Öffentlichkeit hingegen verboten. Die rechtliche Lage ist eindeutig: Macheten dürfen nur privat genutzt werden.

    Norma betont den Freizeitnutzen der Macheten

    Auf Anfrage erklärt ein Unternehmenssprecher: Die Macheten seien ausschließlich als Outdoor-Werkzeuge gedacht. Sie könnten altersunabhängig gekauft und besessen werden, da sie nicht als Waffen eingestuft sind.

    Trotzdem verkauft Norma die Artikel freiwillig erst ab 16 Jahren. Das Personal kontrolliere das Alter an der Kasse. Außerdem betont das Unternehmen: „Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder missbräuchlichen Nutzung.“

    Kritik an Supermarktverkauf gefährlicher Gegenstände wächst

    Viele Bürger zeigen sich besorgt. Angesichts steigender Gewalt in deutschen Städten halten sie es für verantwortungslos, derartige Produkte im Supermarkt zu verkaufen. Besonders in Stadtteilen wie Kreuzberg, wo es häufiger zu Auseinandersetzungen kommt, wächst die Kritik.

    Fazit: Gesetzliche Grauzone sorgt für Diskussionen

    Der Verkauf von Macheten im Supermarkt ist gesetzlich erlaubt, sorgt jedoch für große Unsicherheit in der Bevölkerung. Es bleibt fraglich, ob diese Art von Freizeitwerkzeug in Discountern angeboten werden sollte – vor allem in Zeiten zunehmender Gewalt auf deutschen Straßen.

     

  • 13-jähriger Tatverdächtiger nach Messerangriff an Berliner Grundschule weiter flüchtig

    13-jähriger Tatverdächtiger nach Messerangriff an Berliner Grundschule weiter flüchtig

    Nachtrag: 

    Tatverdächtiger nach Messerangriff auf Berliner Grundschüler festgenommen – Polizei bestätigt Ermittlungserfolg

    Die Polizei Berlin meldet einen wichtigen Durchbruch: Der 13-jährige Tatverdächtige, der am Donnerstag, den 22. Mai 2025, in einer Grundschule in Berlin-Wilhelmstadt einen zwölfjährigen Mitschüler mit einem Messer schwer verletzt haben soll, wurde nach stundenlanger Fahndung gefasst.

    Erfolgreiche Fahndung am selben Tag

    Am Abend desselben Tages konnte die Polizei den flüchtigen Schüler stellen. Die genauen Umstände der Festnahme wurden bislang nicht öffentlich gemacht. Klar ist jedoch: Der Tatverdächtige befindet sich nun in polizeilichem Gewahrsam. 

    Polizei dankt für Hinweise aus der Bevölkerung

    Die Polizei Berlin bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch Hinweise zur Ergreifung des Tatverdächtigen beigetragen haben. Die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdiensten und Bevölkerung habe maßgeblich zur schnellen Festnahme geführt.

    Ermittlungen dauern an

    Die Ermittlungen der Mordkommission konzentrieren sich nun auf die genauen Abläufe der Tat sowie das Umfeld des Tatverdächtigen. Auch eine psychologische Begutachtung des Jugendlichen wird vorbereitet.

    13-jähriger Tatverdächtiger nach Messerangriff in Wilhelmstadt weiter flüchtig

    Berlin-Wilhelmstadt –

    Nach einem schweren Vorfall an einer Grundschule in der Daberkowstraße bittet die Berliner Polizei dringend um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht wird der 13-jährige Alan-Said IBRAHIM, der am Donnerstag, 22. Mai 2025, gegen 11:30 Uhr einen Mitschüler mit einem Küchenmesser lebensgefährlich verletzt haben soll.

    Angriff im Umkleideraum – Täter flüchtete vom Schulgelände

    Ersten Ermittlungen zufolge ereignete sich die Tat im Umkleideraum der schuleigenen Turnhalle.
    Der mutmaßliche Täter flüchtete anschließend vom Schulgelände. Umfangreiche Suchmaßnahmen mit Diensthunden und einem Polizeihubschrauber verliefen bislang erfolglos. Derzeit wird vermutet, dass sich der 13-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befindet.

    Mitschüler lebensgefährlich verletzt – Zustand stabil

    Das Opfer, ein zwölf Jahre alter Schüler, erlitt durch die Messerattacke schwere Verletzungen. Rettungskräfte versorgten ihn umgehend vor Ort. Anschließend wurde der Junge in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Aktuell befindet sich der Schüler in stabilem Zustand.

    Mordkommission übernimmt Ermittlungen

    Wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt hat die 6. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin die weiteren Ermittlungen übernommen. Auch wenn der Tatverdächtige aufgrund seines Alters nicht strafmündig ist, wird der Fall mit höchster Priorität bearbeitet. Eine strafrechtliche Verfolgung ist bei Jugendlichen unter 14 Jahren in Deutschland gesetzlich ausgeschlossen.

    Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

    Die Polizei warnt davor, den 13-Jährigen selbst anzusprechen. Es ist möglich, dass er weiterhin ein Messer bei sich führt. Der Tatverdächtige ist möglicherweise in einer labilen psychischen Verfassung. Die Polizei bittet daher um besondere Vorsicht.

    Signalement des Gesuchten:

    • Alter: 13 Jahre

    • Größe: ca. 170 cm

    • Statur: kräftig

    • Haarfarbe: braun, kurz geschnitten

    • Bekleidung: weißes T-Shirt, hellblaue Jeans, schwarze Schuhe

    • Auffälliges Verhalten: nutzt häufig Züge der Deutschen Bahn

    Hinweise dringend erbeten

    Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des gesuchten Alan-Said IBRAHIM geben kann, soll sich bitte umgehend bei der Polizei melden. Entsprechende Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des LKA Berlin in der Keithstraße 30, 10787 Berlin-Tiergarten entgegen.

    Kontaktmöglichkeiten:

    Schwerer Messerangriff an Berliner Grundschule – Junge (11) schwer verletzt

  • Massive Ausschreitungen in Berlin: schwer verletzter Polizist bei Palästinenser-Demo

    Massive Ausschreitungen in Berlin: schwer verletzter Polizist bei Palästinenser-Demo

    Schwer verletzter Polizist bei pro-palästinensischer Demonstration in Berlin-Kreuzberg – Über 50 Festnahmen

    Bei einer pro-palästinensischen Kundgebung am Donnerstagabend in Berlin-Kreuzberg kam es
    zu massiven Ausschreitungen.

    Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 1.100 Menschen an der Versammlung.
    Anlass war der Nakba-Gedenktag.

    Die Stimmung vor Ort war angespannt. In mehreren Fällen schlugen Aggressionen aus der Menge in Gewalt um. Demonstrierende bewarfen Einsatzkräfte mit Flaschen und Steinen. Die Polizei wurde massiv angegriffen.

    Dabei wurden insgesamt elf Beamte verletzt.

    Ein Polizist erlitt besonders schwere Verletzungen. Er wurde in die Menschenmenge gezogen und zu Boden gestoßen. Anschließend wurde auf ihn eingetreten.

    Der Beamte zog sich einen Armbruch und Verletzungen im Oberkörperbereich zu. Er musste
    ins Krankenhaus gebracht werden.

    Die Polizei bestätigte, dass er stationär behandelt wird. Sein Zustand ist weiterhin ernst. Auch
    mehrere Demonstrierende wurden verletzt. Sie wurden durch die Berliner Feuerwehr medizinisch versorgt.

    Ein Feuerwehrsprecher sprach von einem begrenzten Einsatzaufkommen. Genaue Zahlen zu verletzten Teilnehmenden liegen nicht vor.

    Die Berliner Polizei nahm im Verlauf der Demonstration über 50 Personen fest. Die Gewalt überschattete die eigentliche Kundgebung. Plakate und Sprechchöre richteten sich teils offen gegen Israel.

    Zu hören waren aggressive Rufe wie „Kindermörder Israel“ und „Yallah Intifada“.
    Auch „From the river to the sea“ wurde mehrfach skandiert.

    Die Behörden hatten eine Ausweitung des Protests im Vorfeld untersagt.

    Das Oberverwaltungsgericht entschied, dass die Demonstration ausschließlich am Südstern stattfinden darf. Ein geplanter Protestzug nach Neukölln blieb untersagt.

    Eine zweite Demo am Oranienplatz wurde kurzfristig abgesagt.

    An einer pro-israelischen Gegendemonstration nahmen laut Polizei 35 Personen teil.

    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner verurteilte die Gewalt mit deutlichen Worten.

    „Wer Polizisten angreift, greift den Staat und damit uns alle an“, sagte der CDU-Politiker.

  • Großrazzia in Berlin: Sechs Tonnen unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt – Drei Festnahmen

    Großrazzia in Berlin: Sechs Tonnen unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt – Drei Festnahmen

    Illegale Produktion und Vertrieb von Shishatabak Ermittler stellen mehr als sechs Tonnen Wasserpfeifentabak sicher

    Berlin

    Am Vormittag des 13. Mai 2025 durchsuchten Einsatzkräfte in Berlin insgesamt 20 Objekte. Der Einsatz erfolgte im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin. Hintergrund war der Verdacht auf besonders schwere und bandenmäßige Steuerhinterziehung sowie gewerbsmäßige Steuerhehlerei.

    Durchgeführt wurden die Maßnahmen von der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zigaretten (GEZig). Diese besteht aus dem Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und dem Landeskriminalamt Berlin.

    Bei der Aktion wurden drei Tatverdächtige festgenommen. Gegen sie lagen bereits zuvor Haftbefehle vor.

    Zeitgleich vollstreckten Ermittler in Krefeld vier weitere Durchsuchungsbeschlüsse. Diese Maßnahmen standen im Rahmen der Amtshilfe in direktem Zusammenhang mit dem Berliner Verfahren.

    Insgesamt stehen sechs Personen im Alter zwischen 22 und 48 Jahren unter Verdacht. Sie sollen seit September 2024 über 25 Tonnen unversteuerten Wasserpfeifentabak verkauft und teilweise auch selbst produziert haben.

    Der heutige Einsatz erstreckte sich auch auf Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie auf Tschechien, Schweden und die Niederlande. Dort unterstützten die Zollfahndungsämter Essen und Hannover sowie internationale Einsatzkräfte die Maßnahmen.

    Bei den Durchsuchungen in Berlin stellten die Beamten über sechs Tonnen Wasserpfeifentabak sicher. Zusätzlich wurden 8.500 nicht versteuerte Einweg-E-Zigaretten, 80.000 Euro Bargeld sowie Grundstoffe zur Tabakherstellung beschlagnahmt.

    Die Ermittlungen laufen bereits seit 2024. Allein in diesem Zeitraum konnten mehr als 20 Tonnen illegal hergestellter Tabak dokumentiert werden. Der geschätzte Steuerschaden liegt bei über einer Million Euro.

    Der Einsatz wurde durch über 240 Beamtinnen und Beamte unterstützt. Beteiligt waren auch das Hauptzollamt Berlin, das Hauptzollamt Potsdam, technische Einheiten der Berliner Polizei sowie zusätzliche Kräfte des Zollfahndungsamtes.

    Die Auswertung der Beweismittel ist noch nicht abgeschlossen. Die Ermittlungen dauern an.

  • Totes Baby in Berlin gefunden

    Totes Baby in Berlin gefunden

    Berlin – Schlimmer Fund am Sonntagmorgen: Ein Polizist auf dem Weg zum Dienst entdeckte einen toten Säugling im Berliner Stadtteil Neukölln.

    Die Polizei war im Großeinsatz.

    Gegen 5 Uhr war der Beamte am Berliner Mauerweg unweit des Kölner Damms in der Gropiusstadt mit seinem Fahrrad unterwegs, als ihm ein Bündel auffiel. Zunächst dachte er an eine Puppe. Bei genauerer Betrachtung erkannte der Mann aber, dass es sich um ein Baby  handelte.

    Der Polizist alarmierte seine Kollegen, der Kripo-Dauerdienst, die Mordkommission sowie die Kriminaltechnik kamen zum Einsatz.

    Nach Blaulicht Report Informationen soll es sich bei dem Leichnam um ein Mädchen handeln.

    Kriminaltechniker sperrten den Fundort ab, die Umgebung wurde abgesucht, auch eine Drohne kam zum Einsatz. Am Vormittag traf außerdem noch eine Suchhund-Staffel am Fundort ein. Die Beamten überprüfen jetzt, ob in der Gegend eine Frau ein Kind geboren hat, die jetzt aber alleine ist.

    Ob das Neugeborene durch Gewalteinwirkung starb, soll nun eine Obduktion bei der Gerichtsmedizin klären.

    BILD

  • Laute Musik führt zu Körperverletzungen in der S-Bahn

    Laute Musik führt zu Körperverletzungen in der S-Bahn

    Bundespolizei vollstreckt zwei offene Haftbefehle

    Berlin – Neukölln

    Donnerstagabend nahm die Bundespolizei einen Mann mit zwei Haftbefehlen fest.

    Zuvor soll es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, in Folge derer es zu Würgen, einem Glasflaschenbewurf sowie Treppensturz gekommen sein soll.

    Gegen 17:30 Uhr erhielt die Bundespolizei eine Mitteilung über eine zunächst verbale Auseinandersetzung aufgrund zu lauter Musik, in der S-Bahn der Linie 46, zwischen den Bahnhöfen Hermannstraße und Südkreuz.

    In Folge dessen soll ein 46-jähriger türkischer Staatsangehörige einen 33-jährigen Polen gewürgt haben, worauf der 35-jährige polnische Begleiter des Gewürgten den 46-Jährigen mit einer Glasflasche auf den Rücken geschlagen haben soll. Die drei Beteiligten verließen am Bahnhof Südkreuz die S-Bahn. Anschließend soll der 35-Jährige den 46-Jährigen im Bahnhof eine Rolltreppe hinuntergestoßen und verbal beleidigt haben. Alarmierte Einsatzkräfte stellten die Drei und nahmen sie zur weiteren Bearbeitung mit in die Diensträume. Der türkische Staatsangehörige erlitt durch den Sturz Rötung am Rücken sowie leichte Schmerzen an Hüfte und Ellenbogen. Er sowie der zuvor 33-jährige unverletzt gebliebene Gewürgte lehnten eine medizinische Versorgung ab. Im Zuge der Identitätsfeststellung stellten die Einsatzkräfte zudem bei dem polizeibekannten 35-Jährigen zwei offene Haftbefehle, wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie fahrlässiger Körperverletzung, fest.

    Die Bundespolizei leitete gegen den 46-jährigen Türken ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und gegen den 35-jährigen Polen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Körperverletzung sowie Beleidigung. Beamtinnen und Beamten sicherten Videoaufzeichnungen.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte den 35-Jährigen an Kräfte der Polizei Berlin, die ihn in eine Justizvollzugsanstalt brachten.

    Den 46- und 33-Jährigen entließen die Einsatzkräfte auf freien Fuß.

  • Messerangriff in Berlin

    Messerangriff in Berlin

    Messerangriff in Berlin-Kreuzberg: Polizei stoppt Täter mit Schusswaffengebrauch

    Berlin-Kreuzberg wurde erneut Schauplatz eines dramatischen Polizeieinsatzes. Am Donnerstagabend kam es zu einem Messerangriff, der die Anwohner in Angst versetzte. Ein Mann bedrohte in der Nähe des Kottbusser Tors Passanten mit einem Messer.

    Die Polizei reagierte schnell und setzte zur Eindämmung des Täters ihre Schusswaffe ein. Nach ersten Angaben wurde der Angreifer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestehe nach aktuellen Informationen nicht.

    Täter bedrohte mehrere Menschen

    Augenzeugen berichten, dass der Mann gezielt mehrere Menschen mit seinem Messer bedrohte. Die Situation eskalierte schnell. Laut Polizei kam es deshalb zu einem Schusswaffengebrauch, um eine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit abzuwenden.

    Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren.

    Großeinsatz am Kottbusser Tor

    Das Kottbusser Tor ist bekannt für eine hohe Polizeipräsenz. Dennoch sorgte der Vorfall für große Aufregung. Zahlreiche Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab. Auch ein Rettungsteam war schnell vor Ort und versorgte den verletzten Mann.

    Viele Anwohner und Passanten beobachteten den Einsatz. Erste Videos tauchten kurz nach dem Vorfall in sozialen Netzwerken auf.

    Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

    Gegen den Messerangreifer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der genaue Tathergang wird derzeit untersucht. Dabei wird auch geprüft, ob der Täter möglicherweise psychische Probleme hatte.

    Die Berliner Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle oder telefonisch abgegeben werden.

    Sicherheit am Kottbusser Tor bleibt ein Thema

    Der Vorfall am Kottbusser Tor wirft erneut Fragen zur Sicherheit in Berlin-Kreuzberg auf. Immer wieder kommt es in diesem Bereich zu Polizeieinsätzen. Politik und Behörden stehen deshalb unter Druck, Maßnahmen zur Verbesserung der Lage zu ergreifen.

    Viele Anwohner fordern eine stärkere Polizeipräsenz und mehr Präventionsangebote. Auch das Thema Messerkriminalität in Berlin bleibt aktuell ein zentrales Problem.

     

  • Achtung Konvoi – Bundeswehrpanzer unterwegs

    Achtung Konvoi – Bundeswehrpanzer unterwegs

    Achtung Konvoi – Bundeswehrpanzer unterwegs

    Berlin/Gera

    Am 26. und 27. April 2025 verlegt das Panzerpionierbataillon 701 aus Gera seine Einheiten für eine groß angelegte Übung nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Militärkonvoi durchquert dabei Teile von Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg.

    Die Verlegung ist Teil eines militärischen Ausbildungsprogramms zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft. Insgesamt umfasst der Konvoi rund 150 Fahrzeuge, die in zeitversetzt fahrenden Gruppen unterwegs sind.

    Die Route führt über eine Distanz von mehr als 450 Kilometern. Dabei nutzen die Fahrzeuge vor allem Bundesautobahnen und Bundesstraßen.

    Keine Angaben zu exakten Routen – erhöhte Aufmerksamkeit gefordert

    Aus sicherheitstaktischen Gründen macht die Bundeswehr keine Angaben zu exakten Routen oder Zwischenstopps der Militärfahrzeuge. Verkehrsteilnehmer in den betroffenen Regionen sollten sich jedoch auf erhöhtes Verkehrsaufkommen durch militärische Fahrzeuge einstellen.

    Besonders auf den Hauptverbindungsstraßen in den vier Bundesländern wird zu besonderer Vorsicht geraten. Die Marschkolonnen bewegen sich relativ langsam fort und können eine Länge von bis zu einem Kilometer erreichen.

    Sicherheitsabstände unbedingt einhalten

    Die Bundeswehr weist ausdrücklich darauf hin, beim Passieren der Fahrzeuggruppen große Sicherheitsabstände einzuhalten. Es wird dringend davon abgeraten, zwischen die Militärfahrzeuge zu fahren. Nur so kann die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und Soldaten gewährleistet werden.

    Militärische Übung stärkt Einsatzbereitschaft und Bündnisverteidigung

    Militärische Verlegungen und Übungen sind wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Sie dienen der Vorbereitung auf nationale und internationale Einsätze. Einsatzbereite Streitkräfte bilden die Grundlage für eine glaubwürdige Abschreckung und eine funktionierende Verteidigung.

    Die Übung trägt zur Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und der NATO bei. Auch internationale Partner nutzen regelmäßig die sogenannte „Drehscheibe Deutschland“, um im Verbund mit der Bundeswehr zu trainieren.

    Mehr Militär im öffentlichen Raum sichtbar

    Solche Übungsmaßnahmen führen dazu, dass künftig häufiger militärische Fahrzeuge im Straßenbild auftauchen. Die Bundeswehr bittet daher um Verständnis für mögliche Verkehrsbehinderungen sowie um die Achtung geltender Sicherheitsregeln.