Schlagwort: Bielefeld

  • Großkontrollen auf der A2: Polizei stoppt gefährliche Lkw und deckt 95 Verstöße auf

    Großkontrollen auf der A2: Polizei stoppt gefährliche Lkw und deckt 95 Verstöße auf

    Polizei Bielefeld stellt 95 Verstöße fest

    Bielefeld/A2. Bei zwei kooperativen Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs haben Einsatzkräfte am Donnerstag, 30. April 2026, und Dienstag, 5. Mai 2026, insgesamt 130 Fahrzeuge überprüft. Die A2 Kontrolle bei Bielefeld führte zu 95 festgestellten Verstößen.

    Beamte des Verkehrsdienstes der Autobahnpolizei Bielefeld kontrollierten gemeinsam mit mehreren Behörden auf dem Rastplatz Fuchsgrund und an der Raststätte Gütersloh Nord. An den Maßnahmen beteiligten sich unter anderem das Hauptzollamt Bielefeld, das Bundesamt für Logistik und Mobilität, das Veterinäramt, Lebensmittelkontrolleure des Kreises Gütersloh sowie die Bezirksregierung Detmold.

    Viele Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten

    Die meisten Verstöße lagen nach Angaben der Polizei im Bereich der Sozialvorschriften. Dabei ging es vor allem um nicht eingehaltene Lenk- und Ruhezeiten. Außerdem stellten die Kontrollkräfte zahlreiche Mängel bei der Ladungssicherung fest.

    Fünf Fahrzeugführer durften ihre Fahrt wegen technischer Mängel oder mangelhafter Ladungssicherung zumindest vorläufig nicht fortsetzen. Weitere Meldungen aus dem Verkehr gibt es auf blaulichtmyk.de/verkehr.

    Durchgerostete Achse und gefälschter Führerschein

    Auf dem Rastplatz Fuchsgrund stoppten die Einsatzkräfte den Fahrer einer litauischen Sattelzugmaschine. Die Achse am Auflieger war an mehreren Stellen stark durchgerostet. Da eine solche Achse die notwendige Tragfähigkeit nicht mehr gewährleisten kann, werteten die Beamten den Zustand als erheblichen Sicherheitsmangel.

    Der Container auf dem Auflieger musste auf einen anderen Anhänger umgeladen werden. Zudem stellten die Beamten fest, dass der Fahrer einen gefälschten ukrainischen Führerschein mitführte. Wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis leiteten sie ein Strafverfahren ein. Der Fahrer zahlte vor Ort eine Sicherheitsleistung von 600 Euro.

    Gefahrgut nicht richtig gesichert

    Auch ein 43-jähriger Fahrer einer polnischen Sattelzugmaschine musste seine Fahrt beenden. Auf der Ladefläche befanden sich unter anderem Gefahrgutbehälter, die nicht ordnungsgemäß gesichert waren.

    Das Transportunternehmen musste ein Ersatzfahrzeug zum Kontrollort schicken, da der Fahrer die Ladung mit dem vorhandenen Material nicht korrekt sichern konnte. Für die eingeleiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn und das Unternehmen zahlte der Fahrer eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro. Gegen vier weitere für die Verladung verantwortliche Personen leiteten die Behörden ebenfalls Verfahren ein.

    Bremsanlage stark beschädigt

    Bei der A2 Kontrolle bei Bielefeld an der Raststätte Gütersloh Nord fiel eine weitere polnische Sattelzugmaschine mit erheblichen technischen Mängeln auf. Am Auflieger waren die Bremsbeläge komplett verschlissen. Außerdem war der Druckluftbehälter der Bremse weitestgehend durchgerostet. Ein Stoßdämpfer wies bereits Löcher auf.

    Die Halterfirma musste eine Reparaturwerkstatt mit dem Austausch der defekten Einzelteile beauftragen. Nachrichten aus Deutschland finden Leserinnen und Leser auch unter blaulichtmyk.de/deutschland.

    Zoll ahndet illegale Beschäftigung

    Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls stellte an der Raststätte Gütersloh Nord acht Verstöße im Bereich illegaler Beschäftigung fest. Damit zeigte die A2 Kontrolle, wie wichtig gemeinsame Maßnahmen von Polizei, Zoll und Fachbehörden im gewerblichen Verkehr sind.

    Weitere Polizeimeldungen gibt es unter blaulichtmyk.de/news. Informationen zur Arbeit der Polizei Nordrhein-Westfalen finden sich außerdem bei der Polizei NRW und beim Zoll.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Bielefeld: Falscher Polizist auf Parkplatz gestoppt – Messer, Pfefferspray und Blaulicht sichergestellt

    Bielefeld: Falscher Polizist auf Parkplatz gestoppt – Messer, Pfefferspray und Blaulicht sichergestellt

    Bielefeld-Sennestadt: Falscher Polizist auf Parkplatz gestoppt 

    Ein mutmaßlicher falscher Polizist in Bielefeld-Sennestadt hat am Dienstag, 17. März 2026, einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Zeugen meldeten der Polizei gegen 16:45 Uhr einen verdächtigen Mann auf einem Parkplatz an der Hansestraße, der sich offenbar als Polizeibeamter ausgab. Als die alarmierten Kräfte eintrafen, versuchte der Mann zunächst zu Fuß zu flüchten. Die Beamten stoppten den 53-jährigen Bielefelder jedoch noch im Nahbereich.

    Verdächtiger trug Polizei-Shirt und führte mehrere Waffen mit

    Nach ersten Erkenntnissen trug der Mann ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Polizei“. Außerdem fiel eine Jacke mit einem am Kragen befestigten Funkgerät auf. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Einsatzkräfte mehrere versteckte Messer sowie mehrere Flaschen Pfefferspray. Damit verdichtete sich schnell der Verdacht, dass hier ein falscher Polizist in Bielefeld-Sennestadt unterwegs gewesen sein könnte.

    Die Polizei beließ es nicht bei der ersten Kontrolle. Im Rahmen einer richterlich angeordneten Durchsuchung nahmen die Beamten auch den Dacia Sandero des 53-Jährigen genauer unter die Lupe. Dabei stießen sie auf weiteres mutmaßliches Polizei-Equipment und zahlreiche gefährliche Gegenstände.

    Blaulicht, Schutzweste und Hoheitszeichen im Auto entdeckt

    Im Fahrzeug fanden die Beamten unter anderem ein funktionsfähiges Blaulicht, ein weiteres Funkgerät am Armaturenbrett, ein Basecap und eine Schutzweste mit „Polizei“-Schriftzug. Hinzu kamen Polizei-Absperrband, Verkehrsleitkegel sowie Hoheitszeichen der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts. Außerdem stellten die Einsatzkräfte weitere Flaschen Pfefferspray, mehrere Messer, eine Machete, einen Schlagstock und ein Holzschwert sicher.

    Der Fall rund um den falschen Polizisten in Bielefeld-Sennestadt wiegt auch deshalb schwer, weil der Mann bei der Kontrolle laut Polizei durch einen starken Redefluss und ein unkoordiniertes Bewegungsbild auffiel. Aus diesem Grund brachten die Beamten ihn zur Polizeiwache Süd. Dort entnahm ein Arzt eine Blutprobe, die nun auf berauschende Substanzen untersucht wird.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die Ermittler prüfen derzeit den Verdacht der Amtsanmaßung, mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz sowie den Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände und der Blutprobe dauert an.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland sowie im Bereich Fahndungen. Offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei Bielefeld. Ansprechpartner und Dienststellenhinweise finden Leser zudem beim Polizeipräsidium Bielefeld sowie bei der Polizeiwache Süd.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Autofahrer prallt gegen Baum – Verdacht auf Drogeneinfluss auf der Werther Straße in Bielefeld

    Autofahrer prallt gegen Baum – Verdacht auf Drogeneinfluss auf der Werther Straße in Bielefeld

    Autofahrer unter Drogeneinfluss prallt gegen Baum auf der Werther Straße

    Bielefeld. Ein Verkehrsunfall auf der Werther Straße hat am Montagnachmittag, 05.01.2026, einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 37-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen und prallte frontal gegen einen Baum. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass der Mann unter Drogeneinfluss am Steuer saß.

    Auffällige Fahrweise bereits vor dem Unfall

    Gegen 15:05 Uhr beobachtete eine Autofahrerin den späteren Unfallfahrer, als sie ab der Einmündung der Voltmannstraße stadtauswärts hinter einem Opel Insignia Tourer fuhr. Nach ihren Angaben bewegte sich das Fahrzeug deutlich in Schlangenlinien und überquerte mehrfach die mittlere Fahrbahnmarkierung der Werther Straße.

    Die unsichere Fahrweise setzte sich über mehrere Hundert Meter fort. In Höhe der Universität kam es schließlich zu dem Unfall: Durch eine abrupte Lenkbewegung geriet der Opel von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum.

    Fahrer leicht verletzt – Drogentest positiv

    Der 37-jährige Fahrer aus Bielefeld erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Bereits vor Ort ergaben sich für die eingesetzten Polizeibeamten Hinweise darauf, dass der Mann unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand.

    Ein durchgeführter Drogentest bestätigte den Verdacht. Im Krankenhaus entnahm ein Arzt anschließend eine Blutprobe, um den genauen Grad der Beeinflussung festzustellen. Die weiteren Ermittlungen führt nun die Polizei.

    Hoher Sachschaden und Führerschein sichergestellt

    Am Opel Insignia entstand ein erheblicher Frontschaden. Zusätzlich beschädigte das Fahrzeug den angrenzenden Grünstreifen. Den entstandenen Sachschaden schätzten die Beamten insgesamt auf rund 10.000 Euro.

    Ein Abschleppunternehmen transportierte den nicht mehr fahrbereiten Pkw ab. Den Führerschein des 37-Jährigen stellten die Einsatzkräfte noch vor Ort sicher. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

    Polizei warnt eindringlich vor Drogen am Steuer

    Die Polizei weist erneut darauf hin, dass Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellen. Weitere aktuelle Meldungen zu Verkehrsunfällen findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie unter News. Informationen der Polizei NRW stellt zudem die offizielle Seite polizei.nrw bereit.

  • Selbstgebaute Böller in Bielefeld: Zwei 18-Jährige sterben in der Silvesternacht

    Selbstgebaute Böller in Bielefeld: Zwei 18-Jährige sterben in der Silvesternacht

     

    In Bielefeld endete die Silvesternacht 2025/2026 mit zwei tödlichen Unglücken. Zwei 18-Jährige starben unabhängig voneinander, weil selbstgebaute Pyrotechnik explodierte. Die Polizei ermittelt, während viele Menschen in der Stadt fassungslos reagieren.

    Erster tödlicher Vorfall am Spielplatz am Schlehenweg

    Der erste Einsatz startete noch vor Mitternacht. Nach Zeugenaussagen hielt sich der 18-Jährige kurz nach 23 Uhr auf einem Spielplatz am Schlehenweg auf. Gegen 23.27 Uhr versuchte er, einen selbstgebauten Feuerwerkskörper zu zünden. Dabei kam es zur Explosion, und der junge Mann erlitt tödliche Verletzungen.

    Ein Notarzt begann sofort mit der Reanimation, doch die Hilfe kam zu spät. Der 18-Jährige starb noch am Einsatzort. Zwei Freunde, die das Geschehen miterlebten, standen unter Schock. Die Feuerwehr betreute sie deshalb direkt vor Ort.

    Zweiter Einsatz kurz nach Mitternacht in Brake

    Wenig später meldeten Zeugen einen zweiten schweren Vorfall. Kurz nach Mitternacht rückten Rettungskräfte in den Stadtteil Brake aus. Am Norderneyweg zündete ein weiterer 18-Jähriger einen selbstgebauten Feuerwerkskörper. Auch hier verletzte ihn die Explosion so schwer am Kopf, dass er starb.

    Polizei prüft die Hintergründe und warnt vor Eigenbau-Pyrotechnik

    Die Kriminalpolizei geht aktuell von Unglücken aus und schließt ein Fremdverschulden nach dem derzeitigen Stand aus. Trotzdem prüfen die Ermittler die genauen Abläufe, und sie sichern Spuren. Wer Hinweise hat, kann sich an die Polizei wenden.

    Die beiden Fälle zeigen erneut, wie gefährlich selbstgebaute Pyrotechnik wirkt. Viele Menschen unterschätzen das Risiko, obwohl jede Fehlzündung lebensgefährlich endet. Eltern, Freunde und Vereine sprechen deshalb in Bielefeld bereits über Prävention, und sie fordern mehr Aufklärung.

    Aktuelle Meldungen aus Deutschland findest Du auch in unserem Bereich Deutschland. Weitere Polizeimeldungen und Fahndungen bündeln wir unter Fahndung. Offizielle Informationen liefern zudem die Polizei Bielefeld sowie die Feuerwehr Bielefeld.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Überschlag in Jöllenbeck: 24-Jähriger bei Unfall auf der Bargholzstraße verletzt

    Überschlag in Jöllenbeck: 24-Jähriger bei Unfall auf der Bargholzstraße verletzt

    Überschlag auf der Bargholzstraße: 24-Jähriger in Jöllenbeck verletzt

    In Bielefeld-Jöllenbeck ereignete sich am Dienstag, dem 09.12.2025, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Fahrer verlor gegen 14:45 Uhr in einer Linkskurve der Bargholzstraße die Kontrolle über seinen VW Golf. Der Wagen überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Der junge Bielefelder erlitt leichte Verletzungen und musste vor Ort medizinisch versorgt werden.

    Fahrzeug überschlägt sich in Kurvenbereich

    Der Autofahrer war zuvor aus Richtung der Beckendorfstraße unterwegs. Als er in den Kurvenbereich der Bargholzstraße einfuhr, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der VW Golf überschlug sich vollständig und kam in der Endposition auf dem Dach zum Stillstand. Trotz des massiven Unfallgeschehens blieb der Fahrer glücklicherweise nur leicht verletzt.

    Polizei vermutet nicht angepasste Geschwindigkeit

    Nach ersten Erkenntnissen spricht vieles dafür, dass eine nicht angepasste Geschwindigkeit den Unfall Bargholzstraße Jöllenbeck ausgelöst hat. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten zudem fest, dass das Reifenprofil an einem der Räder stark abgefahren war. Dieser technische Mangel könnte ebenfalls zur Unfallentstehung beigetragen haben.

    Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 5.000 Euro. Aufgrund der erheblichen Beschädigungen geht die Polizei von einem Totalschaden des Fahrzeugs aus. Ein Abschleppunternehmen transportierte den VW Golf im Anschluss von der Unfallstelle ab.

    Weitere Verkehrsmeldungen

    Aktuelle Meldungen aus Nordrhein-Westfalen finden Interessierte in der Verkehrsübersicht. Weitere bundesweite Nachrichten liefert zudem der Bereich Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Autobrand an Tankstelle in Gütersloh: Ehemann gibt Tötung zu !

    Autobrand an Tankstelle in Gütersloh: Ehemann gibt Tötung zu !

    Geständnis nach Autobrand an Tankstelle in Gütersloh: Ehemann gibt Tötung zu

     

    Gut ein Jahr nach dem tödlichen Feuerdrama an einer Aral-Tankstelle in Gütersloh gibt es eine entscheidende Wendung: Der heute 36 Jahre alte Ehemann der getöteten Frau hat vor Gericht eingeräumt, seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung getötet zu haben und anschließend mit ihrem Leichnam zur Tankstelle gefahren zu sein.

    Über den dramatischen Brand in der Nacht zum 10. Oktober 2024 hatten wir bereits ausführlich berichtet. Damals stand zunächst die Frage im Raum, ob ein tragischer Unfall oder ein Verbrechen hinter dem Inferno an der Zapfsäule steckt.

    Prozessauftakt am Landgericht Bielefeld – Geständnis nach Autobrand an Tankstelle in Gütersloh

    Am Freitag begann am Landgericht Bielefeld der Mordprozess gegen den ukrainischen Staatsbürger. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, seine 28-jährige Ehefrau in der Nacht zum 10. Oktober 2024 in der gemeinsamen Wohnung in Gütersloh erwürgt zu haben. Anschließend soll er die Tote auf den Beifahrersitz seines Citroën gelegt, zur Tankstelle am Nordring gefahren und das Auto an einer Zapfsäule mit Benzin in Brand gesetzt haben, um Spuren zu verwischen.

    Gleich zu Beginn der Verhandlung ließ der Angeklagte über seinen Verteidiger erklären, dass er die Tötung einräumt. Er schilderte, wie ein eskalierender Streit mit seiner Frau in der Wohnung in Gewalt umschlug. Laut Anklage war die Ehe stark belastet, weil die Frau sich trennen wollte. Die Ermittler sehen darin ein mögliches Motiv für die Tat.

    Angeklagter beschreibt Streit in der Wohnung

    Nach seinen Angaben geriet das Paar in der Nacht heftig aneinander. Er habe sich zunächst ins Schlafzimmer zurückgezogen, der Konflikt sei jedoch erneut hochgekocht. In dieser Situation habe er seine Frau gewürgt, bis sie leblos zusammengesackt sei. Anschließend habe er sie ins Auto gebracht, die Kinder im Glauben zurückgelassen, die Mutter sei unterwegs, und sei zur Tankstelle gefahren.

    Dort tankte er nach eigenen Worten Benzin nach, verteilte es teilweise im und unter dem Fahrzeug und zündete den Wagen an. Dabei erlitt er selbst schwere Brandverletzungen, bevor er sich von der Tankstelle wegschleppte und schwer verletzt gefunden wurde.

    Tatnacht: Vom Wohnhaus zur Feuerhölle an der Zapfsäule

    In der Brandnacht rückten Feuerwehr und Polizei gegen 1.40 Uhr zu der Tankstelle am Nordring aus. Das Auto stand beim Eintreffen bereits in Vollbrand. Wie eine gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Bielefeld und Polizei Bielefeld schildert, entdeckten Einsatzkräfte nach dem Löschen des Feuers eine tote Frau auf dem Beifahrersitz, während der Fahrer mit schwersten Verbrennungen im Nahbereich lag.

    Eine Tankstellenmitarbeiterin betätigte sofort den Not-Aus-Schalter und trennte die Kraftstoffversorgung, sodass es trotz der Flammen nicht zu einer noch größeren Katastrophe kam. Für die junge Frau kam dennoch jede Hilfe zu spät.

    Ermittler hielten das Geschehen zunächst für Unfall

    Die Mordkommission „Nord“ übernahm zwar früh die Ermittlungen, doch zunächst deutete vieles auf ein Unglück hin. Obduktionsergebnisse ergaben zu Beginn keine eindeutigen Hinweise auf Gewalteinwirkung, weshalb die Behörden den Brand an der Tankstelle vorübergehend als tragischen Unfall einordneten.

    Im Laufe der weiteren Ermittlungen änderte sich die Bewertung jedoch grundlegend. Ein aktuelles Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass die 28-Jährige bereits vor dem Brand tot war. Daraufhin richtete sich der Verdacht erneut gegen den Ehemann. Laut weiterer gemeinsamer Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei nahmen Einsatzkräfte den Mann Ende Juni 2025 an seiner Wohnanschrift fest; ein Haftrichter erließ Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags.

    Vorwurf des Femizids und weiterer Prozessverlauf

    Im jetzigen Verfahren steht der Angeklagte wegen Mordes vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem Femizid und sieht die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als erfüllt an: Der Mann soll seine Frau in einem Moment der Arg- und Wehrlosigkeit angegriffen haben, weil er ihre Trennungsabsichten nicht akzeptierte.

    Die Verteidigung dürfte im Prozessverlauf versuchen, die Tat eher als eskalierte Beziehungstat ohne Mordmerkmale darzustellen. Dann käme eine Verurteilung wegen Totschlags in Betracht. Ob das Gericht dieser Bewertung folgt, bleibt offen. Nach Angaben der Justiz sind mehrere Verhandlungstage bis kurz vor Weihnachten angesetzt. Aktuelle Informationen zu Struktur und Aufgaben der Staatsanwaltschaft finden sich auf der Seite der Staatsanwaltschaft Bielefeld.

    Für die Angehörigen der getöteten Frau und die gemeinsamen Kinder bedeutet das Geständnis zwar ein wichtiges Puzzleteil, es beantwortet jedoch längst nicht alle Fragen. Der Prozess soll klären, wie genau die letzten Stunden des Opfers aussahen, welche Rolle der vorausgegangene Streit spielte und ob das Gericht den Vorwurf des Mordes bestätigt.

    Weitere Meldungen zu schweren Gewaltverbrechen aus ganz Deutschland finden Sie in unserer Rubrik Deutschland.

  • Mutter und zwei Kinder bei Abbiegeunfall in Bielefeld-Jöllenbeck verletzt

    Mutter und zwei Kinder bei Abbiegeunfall in Bielefeld-Jöllenbeck verletzt

    Autofahrerin übersieht Familie beim Abbiegen

    In Bielefeld-Jöllenbeck ereignete sich am Donnerstag, dem 13.11.2025, ein Verkehrsunfall, bei dem eine Mutter und ihr Sohn leichte Verletzungen erlitten. Gegen 14:15 Uhr wollte eine 55-jährige Autofahrerin mit ihrem Cupra Born vom Parkplatz eines Discounters nach links auf die Beckendorfstraße in Richtung Stadtausgang abbiegen. Dabei konzentrierte sie sich hauptsächlich auf Fahrzeuge, die von rechts aus der Dorfstraße herannahenden. Während dieses Vorgangs übersah sie die querende Familie.

    Die 44-jährige Mutter überquerte gemeinsam mit ihrem Sohn und einem Baby im Kinderwagen die Straße. Sie kam von der Seite eines Drogeriemarkts und befand sich bereits im Querungsbereich, als es zum Zusammenstoß mit dem Fahrzeug kam. Die Fahrerin reagierte zu spät, wodurch Mutter und Sohn zu Boden stürzten.

    Rettungskräfte versorgen Verletzte vor Ort

    Rettungssanitäter trafen kurz nach der Unfallmeldung am Einsatzort ein. Sie untersuchten die verletzte Mutter sowie den Jungen und stellten leichte Blessuren fest. Beide wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in die Ambulanz eines nahegelegenen Krankenhauses gebracht. Das Baby blieb unverletzt, obwohl an dem Kinderwagen ein Rad abbrach.

    Die Polizei nahm den Unfall vor Ort auf und dokumentierte die Schäden. Der Cupra Born wies an der linken Fahrzeugseite Blech- und Lackbeschädigungen auf. Die Beamten schätzten den Gesamtschaden auf rund 1.600 Euro. Hinweise auf Alkohol oder andere Beeinflussungen der Beteiligten ergaben sich nach ersten Erkenntnissen nicht.

    Polizei ermittelt zur genauen Unfallursache

    Die Polizei Bielefeld prüft nun die exakte Unfallkonstellation und mögliche Verkehrsverstöße. Insbesondere steht im Fokus, ob die Autofahrerin ihre Sorgfaltspflicht beim Abbiegen verletzt hat. Fußgänger genießen im Querungsbereich besonderen Schutz, weshalb Abbiegevorgänge erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.

    Weitere Informationen zu ähnlichen Vorfällen und aktuellen Meldungen finden Sie in der Übersicht unter BlaulichtMYK News sowie in der Rubrik Verkehr. Zudem verweist die Polizei auf wichtige Hinweise zur Verkehrssicherheit auf den offiziellen Seiten der Polizei NRW.

  • Polizei sucht weiter Zeugen nach Baby Fund

    Polizei sucht weiter Zeugen nach Baby Fund

    Säugling im Schildescher Park gefunden – Polizei weiterhin auf Zeugen­suche

    Die Polizei NRW bittet die Öffentlichkeit erneut dringend um Mithilfe im Fall des im Bereich der Straße „Im Bracksiek“ und des Parks „Schildesche“ aufgefundenen Säuglings.

    Aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Beteiligten können keine weiteren Details zum Baby oder zum genauen Fundort veröffentlicht werden.

    Hinweise zur Mutter oder zum Umfeld gesucht

    Bislang gingen bei der Kriminalpolizei nur wenige Hinweise ein.

    Nun lautet die Frage erneut:

    Wer kann Angaben machen zu einer Frau, die bis etwa September oder Anfang Oktober noch schwanger war oder bei der eine Schwangerschaft vermutet wurde, nun aber kein Baby vorzuweisen hat? Wer ist einer Frau aufgefallen, die sich auffällig gekleidet hat – z. B. sehr weit oder kaschierend –, möglicherweise um eine Schwangerschaft zu verbergen?

    Beobachtungen am Samstagabend, 04.10.2025, gefragt

    Gesucht werden Zeugen, die am Samstagabend, 04.10.2025, gegen 21:30 Uhr im Bereich Schildescher Park, Straße „Im Bracksiek“ oder im unmittelbaren Umfeld irgendwelche besonderen Beobachtungen gemacht haben – insbesondere eine Person, die ein Bündel Decken oder ähnliches bei sich trug. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0521 – 545 0 zu melden.

    Weitere Informationen zur anonyme Geburt und Unterstützung

    Als Ergänzung: Das Klinikum Mitte Bielefeld unterstützt Frauen, die eine anonyme oder vertrauliche Geburt wünschen – von der Entbindung über Vor- und Nachsorge. Diese Möglichkeit gibt den Eltern eine rechtlich geschützte und medizinisch betreute Alternative.

    Was Sie tun können

    • Achten Sie auf auffällige Veränderungen im Umfeld: eine Frau, die kürzlich schwanger war, nun aber ohne Baby.
    • Erinnern Sie sich an Beobachtungen im genannten Zeitraum und Ort – insbesondere Samstagabend im Parkgebiet.
    • Rufen Sie sofort das Kriminalkommissariat 11 unter 0521-545 0 an, wenn Sie Hinweise haben.

    Ihre Informationen können helfen, den Eltern des Kindes und dem Kind selbst eine wichtige Antwort und Perspektive zu geben. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Mithilfe.

  • Polizei Bielefeld sucht vermisste 39-jährige – Hinweise führen nach Hannover und Berlin

    Polizei Bielefeld sucht vermisste 39-jährige – Hinweise führen nach Hannover und Berlin

    Polizei Bielefeld sucht vermisste 39-jährige Helena C.

    Seit Sonntag, dem 05. Oktober 2025, wird die 39-jährige Helena C. aus Bielefeld vermisst. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der Frau, die auf Medikamente angewiesen ist und sich möglicherweise in einer hilflosen Lage befindet.

    Letzter Aufenthaltsort: Stadtteil Bethel

    Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Helena C. zuletzt im Bielefelder Stadtteil Bethel gesehen. Seitdem fehlt von ihr jede Spur.

    Die Frau ist etwa 160 Zentimeter groß, hat mittellanges, gestuftes braunes Haar und eine schlanke Statur. Möglicherweise trägt sie eine karierte Schirmmütze.

    Hinweise auf Aufenthalte in Hannover und Berlin

    Im Zuge der Ermittlungen erhielt die Polizei Hinweise auf mögliche Aufenthaltsorte in Hannover und Berlin. Trotz intensiver Suchmaßnahmen konnte die Vermisste bislang nicht gefunden werden. Eine Fahndung läuft weiter überregional.

    Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

    Wer Hinweise zum Aufenthaltsort von Helena C. geben kann oder sie seit dem 05. Oktober gesehen hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 des Polizeipräsidiums Bielefeld zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0521 / 545-0 entgegen.

    Weitere Informationen und aktuelle Entwicklungen zu diesem Fall finden Sie auch auf blaulichtmyk.de/fahndungen oder auf den offiziellen Seiten der Polizei NRW.

    Die Polizei schließt nicht aus, dass sich Helena C. in einem anderen Bundesland aufhält. Jede Beobachtung oder Information kann entscheidend sein.

    So können Zeugen helfen

    Zeugen sollten sich direkt telefonisch bei der Polizei melden und keine Hinweise über soziale Medien weitergeben, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Jede Information wird vertraulich behandelt.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news und blaulichtmyk.de/deutschland.

  • Säugling ausgesetzt – Zeugen und Mutter gesucht!

    Säugling ausgesetzt – Zeugen und Mutter gesucht!

    Säugling im Schildescher Park gefunden – Polizei bittet um Mithilfe

    In Bielefeld-Schildesche sorgt ein tragischer Fund für Aufsehen: Am Samstag, den 4. Oktober 2025, wurde im Schildescher Park ein Säugling entdeckt. Von den Eltern fehlt bislang jede Spur. Die Polizei Bielefeld wendet sich nun mit einem dringenden Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit.

    Ermittlungen ohne Erfolg – Polizei hofft auf Zeugen

    Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Bielefeld verliefen bisher ohne Ergebnis. Weder die Mutter noch eine andere verantwortliche Person konnten identifiziert werden. Der Säugling, der vermutlich Anfang Oktober 2025 geboren und kurz darauf ausgesetzt wurde, befindet sich inzwischen in der Obhut einer Pflegefamilie. Das Jugendamt Bielefeld hat einen Vormund eingesetzt, der die Interessen des Kindes vertritt.

    Polizei fragt: Wer kennt eine Frau ohne Baby nach Schwangerschaft?

    Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Unterstützung: Wer kennt eine Frau, die bis vor Kurzem schwanger war, nun aber kein Baby vorweisen kann? Auffällig könnte auch sein, wenn jemand versucht hat, eine Schwangerschaft durch weite Kleidung zu verbergen. Ebenso sucht die Polizei Hinweise zu den Decken oder Handtüchern, in denen das Baby gefunden wurde.

    Hinweise und Kontakt

    Zeugen, die am Samstagabend, den 4. Oktober 2025, im Bereich des Schildescher Parks oder an der Straße „Im Bracksiek“ Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0521 – 545 0 zu melden. Jede noch so kleine Beobachtung kann entscheidend sein.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Entwicklungen zu diesem Fall finden Leserinnen und Leser regelmäßig in der Rubrik News sowie unter Fahndungen auf BlaulichtMYK. Auch bundesweite Fälle und Polizeimeldungen werden auf blaulichtmyk.de/deutschland fortlaufend aktualisiert.

  • EILMELDUNG – Mann mit möglicher Handgranate im Restaurant

    EILMELDUNG – Mann mit möglicher Handgranate im Restaurant

     

    Großer Polizeieinsatz in Bielefeld: Mann mit möglicher Handgranate im Restaurant

    Am Sonntagnachmittag ereignete sich in der Stadt Bielefeld ein dramatischer Polizeieinsatz: Ein 62-jähriger Mann betrat gegen 13:20 Uhr ein Restaurant am Lindemann-Platz und zeigte dort nach bisherigen Erkenntnissen ein mögliches Sprengmittel. Es soll sich um eine Handgranate oder eine überzeugende Attrappe gehandelt haben, mit der der Mann drohte zu zünden.

    Als die Einsatzkräfte der Polizei NRW vor Ort eintrafen, kam es laut Berichten zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Beamten zwei Schüsse abgaben. Der Verdächtige wurde dabei im Knie getroffen und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Granate bzw. Attrappe lag noch am Tatort und wurde später von Sprengstoff-Experten des Landeskriminalamts geprüft.

    Situation und Maßnahmen im Polizeieinsatz in Bielefeld – Mann mit Handgranate

    Die Einsatzkräfte riefen die Bevölkerung auf, den Bereich rund um den Lindemann-Platz zu meiden. Während des Einsatzes sperrten sie mehrere Straßen und sicherten die Umgebung großräumig ab. Sprengstoffspezialisten untersuchten das Objekt im Restaurant, um eine Gefährdung auszuschließen. Eine Sprecherin der Polizei bestätigte zunächst keine Explosionsgefahr.

    Hintergrund und Ermittlungen

    Nach ersten Angaben kam es im Restaurant zu einem Streit, nachdem der Mann das Objekt zeigte und mit einer Zündung drohte. Danach verliess er das Lokal, worauf die Polizei eingriff. Die Sichtung einer Handgranate oder einer täuschend echten Attrappe ließ die Lage besonders brisant erscheinen.

    Die Ermittlungen dauern an: Die Polizei prüft nun konkret, ob es sich um echten Sprengstoff handelte oder lediglich um eine Nachbildung. Der Zustand des Mannes sowie sein Motiv stehen im Zentrum der Untersuchung.

    Was bedeutet das für die Region?

    Ein solcher Vorfall wie dieser zeigt eindrücklich, wie schnell eine alltägliche Situation zu einer gefährlichen Ausnahmelage werden kann. Für die Bürgerinnen und Bürger in Bielefeld bedeutet das erhöhte Aufmerksamkeit und Sensibilität – insbesondere in stark frequentierten Bereichen und Restaurants. Behörden warnen: Bei Sichtung möglicherweise gefährlicher Objekte sollte umgehend die Polizei informiert werden.

    Weitere Informationen bietet die Berichterstattung der EXPRESS sowie die offiziellen Verlautbarungen der Polizei NRW.

    Siehe auch unsere Artikel: Aktuelle Polizeieinsätze NRW und Fahndungen und Sonderlagen.

  • Tödliche Auseinandersetzung im Supermarkt

    Tödliche Auseinandersetzung im Supermarkt

    Tödliche Auseinandersetzung in Lemgo

    Am Montagabend, 20. Oktober 2025, kam es in einem Supermarkt an der Lemgoer Straße in Lemgo zu einem tragischen Vorfall. Ein Jugendlicher verlor dabei sein Leben, nachdem er durch einen Angriff schwer verletzt wurde.

    Streit eskaliert im Supermarkt

    Nach Angaben der Polizei Lippe gerieten ein 33-jähriger Mann aus Lemgo und ein Jugendlicher zunächst auf dem Parkplatz des Supermarkts in einen verbalen Streit. Die Situation spitzte sich im Kassenbereich zu, wo der Mann den Jugendlichen mit einem spitzen Gegenstand attackierte.

    Der Angriff führte zu so schweren Verletzungen, dass der Jugendliche noch vor Ort verstarb. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen.

    Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

    Unmittelbar nach der Tat nahmen Beamte den 33-jährigen Tatverdächtigen fest. Die Staatsanwaltschaft Detmold leitete gemeinsam mit der Mordkommission „Kasse“ des Polizeipräsidiums Bielefeld die Ermittlungen wegen Mordes ein. Kriminalhauptkommissar Moritz Rawe führt die Ermittlungsgruppe.

    Hintergründe werden ermittelt

    Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit unklar. Ermittler prüfen, ob eine persönliche Beziehung oder eine spontane Eskalation zum Streit führte. Die Spurensicherung sowie Zeugenbefragungen laufen auf Hochtouren.

    Polizei bittet um Hinweise

    Zeugen, die sich zum Tatzeitpunkt im Bereich des Supermarkts an der Lemgoer Straße aufhielten, sollen sich bei der Polizei Lippe melden. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle oder die Kriminalpolizei Bielefeld entgegen.

    Weitere regionale Nachrichten finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ und im Bereich Deutschland.

  • Fahrer flüchtet nach Unfall auf der A2 bei Bielefeld

    Fahrer flüchtet nach Unfall auf der A2 bei Bielefeld

    Fahrerflucht auf der A2 bei Bielefeld: Polizei sucht Zeugen

    Ein VW-Fahrer verursachte am Dienstagabend auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Gütersloh und dem Autobahnkreuz Bielefeld einen schweren Verkehrsunfall. Gegen 20:35 Uhr verlor der Fahrer des VW Polo bei leichtem Regen die Kontrolle über sein Fahrzeug.

    Der Wagen prallte zunächst gegen die rechte Schutzplanke, schleuderte zurück auf die Fahrbahn und kollidierte anschließend mit
    der Mittelschutzplanke, wo er schließlich zum Stillstand kam.

    Sprinter-Fahrer reagiert geistesgegenwärtig

    Ein hinter dem VW fahrender 39-jähriger Sprinter-Fahrer aus Soest versuchte dem schleudernden Auto auszuweichen.

    Trotz seines schnellen Reaktionsvermögens konnte er eine Kollision nicht vermeiden und touchierte den VW. Der Sprinter-Fahrer blieb
    unverletzt und begab sich unmittelbar nach dem Unfall zu dem beschädigten Polo.

    Fahrer flüchtet zu Fuß

    Am Unfallort traf der Zeuge auf einen jungen Mann, der angab, nicht gefahren zu sein. Kurz darauf flüchtete dieser zu Fuß in unbekannte Richtung. Weitere Personen befanden sich nicht in der Nähe. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich bei dem flüchtigen Mann um den tatsächlichen Fahrer handelt.

    Beschreibung des flüchtigen Fahrers

    • Alter: etwa 22 bis 27 Jahre
    • Größe: 180 bis 185 cm
    • Statur: schlank
    • Haare: blond, hell
    • Bekleidung: dunkle Oberbekleidung, blaue Jeans

    Ein Abschleppdienst entfernte beide nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge von der Unfallstelle. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 15.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache und zur Identität des Fahrers dauern an.

    Polizei bittet um Hinweise

    Zeugen, die Hinweise zur flüchtigen Person geben können oder den Unfall beobachtet haben, sollen sich beim Verkehrskommissariat 1 in Bielefeld unter der Telefonnummer 0521-545-0 melden.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ oder unter blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Externe Quelle: Polizei NRW

  • Tödlicher Unfall auf der A2 bei Hamm

    Tödlicher Unfall auf der A2 bei Hamm

    Unfall auf der A2 bei Hamm: Eine Tote und zwei Schwerverletzte

    Am Donnerstag, den 18. September, ereignete sich gegen 12:10 Uhr ein schwerer Unfall auf der A2 bei Hamm in Fahrtrichtung Oberhausen. Dabei wurde eine Frau tödlich verletzt, zwei weitere Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

    Ford auf mittlerem Fahrstreifen stehen geblieben

    Nach bisherigen Erkenntnissen blieb ein Ford mit eingeschaltetem Warnblinklicht aufgrund einer Panne auf dem mittleren Fahrstreifen zwischen Hamm und dem Kamener Kreuz stehen. Eine 49-jährige Autofahrerin aus Dortmund fuhr aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst auf das Fahrzeug auf.

    Fahrerin stirbt im Krankenhaus

    Im Ford saßen eine 28-jährige Fahrerin und ihre 29-jährige Beifahrerin, beide aus Bielefeld.

    Sie erlitten durch den Zusammenstoß lebensgefährliche Verletzungen.

    Ein Rettungshubschrauber brachte die Frauen in ein Krankenhaus.
    Dort erlag die 28-Jährige ihren Verletzungen.

    Die Beifahrerin befindet sich weiterhin in kritischem Zustand. Die 49-jährige Dortmunderin kam
    mit leichten Verletzungen davon.

    Umfangreiche Unfallaufnahme und Sperrungen

    Das Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Dortmund sicherte alle Spuren.

    Währenddessen sperrte die Polizei den rechten und den mittleren Fahrstreifen. Zeitweise kam es zu Vollsperrungen, die den Verkehr massiv beeinträchtigten. Die Unfallaufnahme dauerte bis in die Abendstunden.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizei Dortmund bittet dringend um Zeugenhinweise.

    Personen, die den Unfall auf der A2 bei Hamm beobachtet haben oder Angaben zum Hergang machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache Kamen zu melden.
    Die Rufnummer lautet 0231/132-4521.

    Weitere Informationen

  • Minibagger ohne Zolldokumente

    Minibagger ohne Zolldokumente

    Bielefelder Zoll entdeckt Schmuggelversuch auf der A2 bei Hamm

    Bielefeld

    Bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle auf der A2 bei Hamm gelang Zollbeamten ein bedeutender Fund.

    Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) aus Anröchte, die dem Hauptzollamt Bielefeld unterstellt ist, kontrollierten ein Fahrzeug mit polnischer Zulassung.

    Auf dem Anhänger entdeckten sie einen Minibagger, den der Fahrer nicht ordnungsgemäß angemeldet hatte.

    Der Fahrer war allein unterwegs.

    Er wurde am Montag, den 21. Juli 2025, an der Rastanlage Rhynern Süd kontrolliert. Nach eigenen Angaben kam er aus Großbritannien und war auf dem Weg nach Polen.

    Dort wollte er den Bagger für Bauarbeiten an seinem Haus einsetzen. Laut eigener Aussage hatte er das Baugerät in Großbritannien gekauft.

    Dem Zollbeamten überreichte der Mann lediglich eine Rechnung über rund 15.000 Euro. Zwingend notwendige Zolldokumente konnte er jedoch nicht vorlegen.

    Laut Zoll hätte der Fahrer den Bagger beim Grenzübertritt in die EU deklarieren müssen. Dazu wäre auch die Zahlung der fälligen Einfuhrumsatzsteuer erforderlich gewesen.

    Diese hätte in diesem Fall etwa 2.870 Euro betragen.

    Da dies unterlassen wurde, besteht der Verdacht der Steuerhinterziehung. Die Zollbeamten leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

    Nach Abschluss der Kontrolle durfte der Mann weiterfahren. Zuvor musste er die ausstehenden Abgaben vollständig begleichen. 

  • Vermisstenfahndung nach 32-jährigen Autisten aus Bielefeld

    Vermisstenfahndung nach 32-jährigen Autisten aus Bielefeld

    Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Andre (32) aus Bielefeld

    Bielefeld

    Die Polizei Bielefeld bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach dem vermissten 32-jährigen Andre. Er ist Autist und sollte nicht angesprochen werden.

    Seit Montagnachmittag, 23.06.2025, wird der 32-jährige Bielefelder vermisst. Er wurde letztmalig an der Brockensammlung in Bethel gesehen. Die polizeiliche Fahndung führte bislang nicht zum Auffinden des Vermissten.

    Er ist 180 cm groß und schlank. Er trägt ein dunkles T-Shirt, eine hellblaue Hose (vermutlich Chinohose) und Sandalen. Zudem könnte er einen gelben Kapselgehörschutz tragen.

    Er ist Autist und spricht nicht. Mögliche Zeugen sollten ihn bei einem Antreffen nicht ansprechen, da er darauf mit einem Fluchtverhalten reagieren könnte. Behalten Sie ihn bitte im Blick und informieren Sie umgehend die Polizei, um seinen aktuellen Standort durchzugeben.

    Zeugen werden gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 11 unter 0521-545-0 zu wenden.

  • Messerangriffe in Bielefeld – Täter weiterhin auf der Flucht

    Messerangriffe in Bielefeld – Täter weiterhin auf der Flucht

    Öffentlichkeitsfahndung nach mutmaßlichem Täter – mehrere Menschen verletzt

    Gütersloh

    Am Sonntag, dem 18. Mai 2025, kam es in der Innenstadt von Bielefeld zu einem schweren Gewaltdelikt.
    Die Polizei Bielefeld informiert über einen laufenden Großeinsatz.

    Ein bislang flüchtiger Mann steht im Verdacht, mehrere Menschen mit einem scharfen Gegenstand verletzt zu haben.

    Mehrere Menschen in Bielefeld verletzt – Polizei sucht nach Tatverdächtigem

    Gegen 04:20 Uhr hielt sich eine größere Personengruppe vor einer Bar in der nördlichen Innenstadt auf.
    Nach ersten Erkenntnissen näherte sich ein unbekannter Mann dieser Gruppe.

    Plötzlich griff er an und verletzte mehrere Personen, teilweise schwer. Insgesamt wurden fünf Menschen verletzt. Vier von ihnen erlitten schwere Verletzungen.

    Ein Verletzter befindet sich in Lebensgefahr. Die Betroffenen stammen aus dem Raum Bielefeld und Gütersloh.

    Mordkommission eingerichtet – Täter flüchtig

    Der Tatverdächtige konnte flüchten. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach ihm.
    Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.

    Am Tatort wurden mehrere Gegenstände sichergestellt.

    Darunter eine Tasche mit Personaldokumenten und eine Flasche mit benzinartiger Flüssigkeit.

    Öffentlichkeitsfahndung – Beschreibung des Tatverdächtigen

    Die Polizei hat folgende konkrete Beschreibung des Tatverdächtigen veröffentlicht:

    • Alter: 30 bis 35 Jahre

    • Größe: ca. 165 cm

    • Statur: Mollig mit kräftigen Schultern

    • Bart: Schwarzer Vollbart

    • Erscheinung: Südländischer Phänotyp

    • Kleidung: Schwarze Hose, weißes T-Shirt (oversized), schwarzer Hoodie, schwarze Basecap

    • Besonderheiten: Vermutlich Gesichtsverletzungen, mutmaßlich bewaffnet

    Polizei bittet um Mithilfe – Nicht selbst eingreifen

    Wer den Tatverdächtigen sieht, sollte sofort den Polizeinotruf 110 wählen. Bitte halten Sie Abstand und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr.

    Ein aktuelles Foto des Tatverdächtigen finden Sie auf der offiziellen Seite der Polizei:

    👉 Zur Fahndung

    Durchsuchungen in Harsewinkel ohne Erfolg

    Die Polizei hat am Sonntag Durchsuchungen in Harsewinkel durchgeführt. Diese führten bisher nicht zur Festnahme des Tatverdächtigen.

    Nach aktuellem Stand handelt es sich um einen 35-jährigen gebürtigen Syrer mit Wohnsitz in Harsewinkel.
    Die Polizei geht davon aus, dass der Angriff willkürlich erfolgte.

    Zu möglichen Tatwaffen und weiteren Details äußert sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

  • Polizei stoppt unsicheren Möbeltransport

    Polizei stoppt unsicheren Möbeltransport

    Fahrerin in gefährlicher Haltung unterwegs

    Bielefeld

    Die 31-jährige Bielefelderin transportierte gegen 15:25 Uhr einige großformatige Möbelpakete in ihrem Opel Corsa.

    Dabei beanspruchte ein breiter Karton die halbe Breite des Fahrersitzes, wodurch der Fahrerin
    nicht der erforderliche und gewohnte Platz blieb, ihr Auto sicher zu steuern.

    Sie hatte sich hinter ihr Lenkrad gezwängt und war in seitlich geduckter Haltung gefahren. Ihr Sichtfeld war durch die Front- und die Beifahrerscheibe stark beeinträchtigt. Zudem bestand die Gefahr, dass die ungesichert gestapelten Pakete durch Fahrbewegungen hätten verrutschen und die Fahrerin verletzen können.

    Die Verkehrspolizisten verboten der 31-Jährigen weiterzufahren und zeigten sie an.

    Die Frau erwartet ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister, weil sie die Ladung nicht vorschriftsmäßig transportierte und die Verkehrssicherheit erheblich litt.

    Die Beamten des Verkehrsdienstes weisen darauf hin, dass in Fahrzeugen die Ladung so
    transportiert werden muss, dass eine einwandfreie Bedienung und Sicht gewährleistet ist.

    Sie betonen, dass die Sicherung der Ladung für alle Fahrzeugführer gilt und es keinen Unterschied macht, ob sie privat oder gewerblich unterwegs sind.

  • Schrottreifer Transporter aus dem Verkehr gezogen

    Schrottreifer Transporter aus dem Verkehr gezogen

    Schrottreifer Transporter aus dem Verkehr gezogen

    Bielefeld

    Am Mittwoch, 26.03.2025, kontrollierte ein Motorradpolizist einen Ford Transit, der großflächig durchgerostet war und diverse Beschädigungen aufwies. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt mit dem schrottreifen und verkehrsunsicheren Fahrzeug untersagt.

    Ein Motorradpolizist des Bielefelder Verkehrsdienstes bemerkte am Vormittag einen auffälligen
    Ford Transit auf der Eckendorfer Straße. Als er das Fahrzeug kontrollierte, zeigten sich schnell diverse Mängel. Das Fahrzeug hatte eine Kilometerleistung von rund 358000 km.

    Auf der Rückbank des Transits saßen zwei nicht angeschnallte Mitfahrer, da keine Gurte vorhanden waren. Zudem war die Sitzbank nicht mit dem Fahrzeug verschraubt und stand somit lose im Innenraum.

    Erste augenscheinliche Mängel am Ford bestätigten sich bei der Kontrolle durch einen Kfz-Sachverständigen: Eine vordere Fahrwerksfeder war gebrochen und es konnten großflächige Durchrostungen an tragenden Bauteilen festgestellt werden.

    Dem 57-jährigen Fahrer mit serbischer Staatsangehörigkeit wurde die Weiterfahrt untersagt. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 660 Euro angeordnet und auch bezahlt.