Schlagwort: Kokain

  • Dealer bietet Polizisten Drogen an

    Dealer bietet Polizisten Drogen an

    Dealer bietet Polizisten Drogen an: Festnahme nach Flucht in Bremen

    Im Bremer Bahnhofsquartier und im Viertel hat die Polizei Bremen bei umfangreichen Kontrollen erneut gegen die offene Drogen- und Straßenkriminalität vorgegangen. Dabei stellten Einsatzkräfte am Mittwoch unter anderem Drogen, Bargeld und einen mutmaßlichen Dealer sicher.

    Polizei Bremen verstärkt Kontrollen im Bahnhofsquartier

    Nach Angaben der Polizei Bremen liefen die Maßnahmen am 11. März 2026 von 14 bis 22 Uhr in der Bahnhofsvorstadt und im Steintor. Dabei setzten die Beamten sowohl auf offene als auch auf verdeckte Kontrollen. Ziel der Einsätze blieb die Bekämpfung der wahrnehmbaren Drogen- und Straßenkriminalität in diesen Bereichen.

    Während der Kontrollen schritten die Einsatzkräfte bei mehreren mutmaßlichen Straßendeals ein. Im Fehrfeld spitzte sich die Lage dann besonders zu, weil Zivilkräfte dort direkt angesprochen wurden. Ein mutmaßlicher Dealer bot den Polizisten Drogen zum Kauf an. Als sich die Beamten zu erkennen gaben, flüchtete der Mann sofort. Allerdings endete die Flucht schon nach wenigen Metern, weil die Einsatzkräfte ihn schnell stellen konnten.

    Drogen, Ecstasy, Kokain und Bargeld sichergestellt

    Bei der anschließenden Kontrolle des 28-Jährigen fanden die Polizisten knapp 20 Verkaufseinheiten verschiedener Betäubungsmittel. Sichergestellt wurden Cannabis, Kokain, Ecstasy sowie Bargeld. Darüber hinaus erteilten die Einsatzkräfte mehrere Platzverweise und fertigten Strafanzeigen an. Unter anderem geht es dabei um Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz.

    Der aktuelle Einsatz zeigt, dass die Polizei Bremen ihre Maßnahmen in den bekannten Brennpunkten weiter konsequent fortsetzt. Besonders rund um den Hauptbahnhof und im Viertel wollen die Behörden weiterhin gezielt gegen Dealer und Straßenkriminalität vorgehen.

    Polizei kündigt weitere Maßnahmen in Bremen an

    Nach Darstellung der Polizei laufen diese Schwerpunktkontrollen bereits seit Wochen und Monaten. Gemeinsam mit anderen Sicherheitsbehörden sollen die Bemühungen auch in Zukunft fortgesetzt werden. Damit bleibt das Bahnhofsquartier weiter im Fokus der Ermittler.

    Weitere Meldungen aus der Region findest Du auch in unserer Kategorie Bremen. Aktuelle Einsätze und Entwicklungen im Straßenverkehr stehen außerdem in der Rubrik Verkehr. Weitere Polizeimeldungen aus dem Bundesgebiet gibt es zusätzlich unter Deutschland.

    Die offizielle Mitteilung der Polizei Bremen findest Du hier: polizei.bremen.de. Tipps und Informationen zur Kriminalprävention bietet außerdem die Seite polizei-beratung.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Korruptionsprozess: Staatsanwalt legt überraschend Geständnis ab

    Korruptionsprozess: Staatsanwalt legt überraschend Geständnis ab

    Korruptionsprozess gegen Staatsanwalt: Überraschende Wende vor dem Landgericht Hannover

    Im aufsehenerregenden Korruptionsprozess gegen Staatsanwalt Yashar G. (40) hat sich am Landgericht Hannover eine dramatische Wendung ergeben. Am inzwischen 29. Verhandlungstag legte der suspendierte Jurist überraschend ein umfassendes Geständnis ab. Damit räumte er zentrale Vorwürfe ein, nachdem er diese über Monate vehement bestritten hatte.

    Geheimnisverrat und Bestechlichkeit eingeräumt

    Nach einem Verständigungsgespräch zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht ließ Yashar G. über seinen Anwalt Alexander Kienzle insgesamt neun von 14 Tatvorwürfen einräumen. Dazu zählen insbesondere Bestechlichkeit und Geheimnisverrat. Fünf weitere Anklagepunkte ließ das Gericht im Rahmen der Absprache fallen.

    Dem Angeklagten wird vorgeworfen, ein Kokain-Syndikat mit internen Ermittlungsinformationen versorgt zu haben, obwohl er selbst gegen diese Gruppierung ermittelte. Unter anderem soll er die mutmaßlichen Täter vor geplanten Razzien gewarnt haben. Der Korruptionsprozess gegen den Staatsanwalt gilt bereits jetzt als einer der brisantesten Justizskandale der vergangenen Jahre.

    Streit um Höhe der Schmiergelder

    In einem zentralen Punkt widerspricht Yashar G. jedoch weiterhin der Anklage. Statt der behaupteten 5.000 Euro pro Tipp will er lediglich 2.500 Euro vom mutmaßlichen Kopf des Rauschgiftrings erhalten haben. Insgesamt soll sich die Summe der Zahlungen auf etwas mehr als 30.000 Euro innerhalb eines Jahres belaufen.

    Strafmildernd wertet die Staatsanwaltschaft, dass der Angeklagte später maßgeblich zur Zerschlagung großer Teile des Drogenrings beigetragen habe. Diese Kooperation floss bereits in die vorläufige Strafzumessung ein.

    Haftstrafe zwischen acht Jahren und zwei Monaten

    Die zuständige Kammer gab ihre Strafvorstellungen offen bekannt. Demnach soll Yashar G. nach einem vollständigen Geständnis zu einer Freiheitsstrafe zwischen acht Jahren und zwei Monaten sowie acht Jahren und neun Monaten verurteilt werden. Damit wäre seine berufliche Laufbahn im Justizdienst endgültig beendet.

    Der Korruptionsprozess gegen Staatsanwalt hatte bereits im Oktober 2024 bundesweit für Aufsehen gesorgt, als Ermittler den Juristen überraschend festnahmen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Seit April verhandelt das Landgericht Hannover in einem umfangreichen Indizienprozess.

    Neue Beweise führten zum Sinneswandel

    Nach Informationen aus Verfahrenskreisen soll neu aufgetauchtes, belastendes Beweismaterial maßgeblich zum plötzlichen Geständnis beigetragen haben. Die Urteilsverkündung wird in den kommenden Wochen erwartet.

    Weitere aktuelle Justiz- und Polizeimeldungen findest Du in unserem Bereich News sowie unter Deutschland. Offizielle Informationen stellen unter anderem die Justiz Niedersachsen und die Polizei Niedersachsen bereit.

  • Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei enttarnt Urin-Trick

    In der Nacht zu Dienstag, 21. Oktober, stoppte eine Streifenwagenbesatzung auf der Autobahn 27 einen Audi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Am Anschluss Überseehäfen kontrollierten die Einsatzkräfte den 28-jährigen Fahrer – und entdeckten neben Cannabisgeruch einen dreisten Manipulationsversuch beim Drogentest.

    Tempoverstoß führt zur Kontrolle

    Die Beamten erkannten den Audi kurz vor Mitternacht in einer Tempo-80-Zone und registrierten eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit. Sie fuhren am Fahrzeug vorbei, gaben das Signal „Bitte folgen!“ und leiteten den Wagen an der Abfahrt Überseehäfen von der A27. Der Fahrer reagierte ungewöhnlich: Er fuhr plötzlich sehr langsam und stockend hinter dem Streifenwagen her.

    Am Kontrollort überprüften die Polizisten Fahrzeug und Insassen. Bereits beim Öffnen des Fensters stellten sie intensiven Marihuana-Geruch fest. Der Mann wirkte schläfrig und unkonzentriert, sodass der Verdacht auf eine Drogenfahrt auf der A27 in Bremerhaven im Raum stand.

    Cannabisgeruch, Geständnis – und ein Manipulationsversuch

    Auf Nachfrage gab der 28-Jährige an, Cannabis im Auto zu transportieren, das angeblich nicht ihm gehöre. Er bestritt dennoch den Konsum und stimmte einem freiwilligen Urin-Schnelltest zu. Kurz vor der Abgabe deckten die Polizisten den Versuch auf, das Ergebnis zu verfälschen: Am Oberschenkel des Fahrers hing ein unechter Penis mit einer bereitgestellten, gefälschten Urinflüssigkeit.

    Nachdem diese Option wegfiel, gab der Mann eine echte Probe ab. Der Test reagierte positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC. Damit erhärtete sich der Verdacht auf eine Drogenfahrt.

    Drogenfund: über 90 Gramm Marihuana und etwas Kokain

    Die Einsatzkräfte durchsuchten den Audi und fanden mehrere sogenannte Verkaufseinheiten Marihuana – insgesamt mehr als 90 Gramm. Außerdem stellten sie eine geringe Menge Kokain sicher. Die Indizien sprachen für unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln. Die Polizisten leiteten eine Strafanzeige ein und fertigten zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

    Auf dem Revier entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten stellten die Fahrzeugschlüssel, die Betäubungsmittel, mehrere Mobiltelefone und den Fake-Penis sicher.

    Konsequenzen und weitere Maßnahmen

    Den 28-Jährigen erwarten nun Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Je nach Ergebnis der Blutuntersuchung drohen ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis, Geld- bzw. Freiheitsstrafen im Betäubungsmittelverfahren sowie Punkte im Fahreignungsregister. Die Polizei setzte zudem weitere Maßnahmen zur Beweissicherung in Gang.

    Die Ortspolizeibehörde Bremerhaven veröffentlicht fortlaufend Hinweise zum aktuellen Einsatzgeschehen. Bürgerinnen und Bürger erreichen die Behörde über die offiziellen Kontaktseiten.

    Hinweis für Verkehrsteilnehmer

    Wer unter Einfluss berauschender Mittel fährt, gefährdet sich und andere. Polizeikontrollen erkennen Drogenfahrten regelmäßig – auch bei vermeintlichen „Tricks“. Schon der Nachweis von THC kann zu empfindlichen Sanktionen führen. Bleiben Sie nüchtern am Steuer und planen Sie im Zweifel Alternativen ein.

    Mehr Einsatz- und Verkehrsmeldungen aus dem Norden finden Sie in unseren Rubriken Bremen, Verkehr und den aktuellen News.

     

  • Mit Kokain erwischt: Bürgermeister vor Münchener Disco festgenommen

    Mit Kokain erwischt: Bürgermeister vor Münchener Disco festgenommen

    Mit Kokain erwischt: Bürgermeister vor Disco gefesselt

    In München entstand am vergangenen Samstag ein politischer Skandal: Der CSU-Politiker Thomas Pardeller, amtierender Bürgermeister von Neubiberg (Landkreis München), geriet außerhalb eines Nachtclubs in eine Polizeikontrolle – bei der man ihm schließlich 0,2 Gramm Kokain nachwies. Er verweigerte zunächst Herausgabe des Behältnisses und musste schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.

    Der Vorfall im Detail

    Polizeikräfte kontrollierten Pardeller in den frühen Morgenstunden vor dem Nachtclub „Palais“ nahe dem Münchner Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung fanden sie ein kleines Plastikgefäß mit weißem Pulver. Da Pardeller sich weigerte, den Behälter herauszugeben, setzten die Beamten Zwangsmaßnahmen ein und fesselten ihn. Nach den polizeilichen Prozeduren wurde er auf eine Dienststelle gebracht und danach entlassen.

    Rechtliches & Politische Folgen

    Der CSU-Ortsverband meldete, dass Pardeller der Besitz von 0,2 Gramm Kokain vorgeworfen wird. Die Staatsanwaltschaft hat bislang kein förmliches Verfahren eingeleitet. Dennoch hat die CSU die Kandidatennominierung für die bevorstehenden Kommunalwahlen ausgesetzt, um den Fall nicht mit Wahlkampf zu belasten. Pardeller selbst kündigte an, die Öffentlichkeit „über den Verlauf der Sache“ zu informieren.

    Biografie & Hintergründe

    Der 37-jährige Pardeller studierte Jura und legte 2020 die zweite juristische Staatsprüfung ab. Seine juristische Laufbahn führte ihn über Stationen am Landgericht München I und bei der Staatsanwaltschaft. Seit 2020 bekleidet er das Amt des Bürgermeisters von Neubiberg. Die nun bekanntgewordene Drogenaffäre gefährdet sein politisches Ansehen und seine weiteren Ambitionen im Vorfeld der Kommunalwahlen in Bayern.

    Was jetzt zu beobachten ist

    • Ob die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren einleitet.
    • Ob die CSU an der Kandidatur von Pardeller festhält oder ihn ersetzt.
    • Ob weitere Belastungsmaterialien ans Licht kommen.

    Wir bleiben am Thema und berichten über neue Entwicklungen.

  • Duo fährt betrunken mit E-Scooter auf der A 40

    Duo fährt betrunken mit E-Scooter auf der A 40

    Um ihren Freund von der Polizeiwache abzuholen

    Dortmund

    Einen mehr als ungewöhnlichen Nachtdienst erlebten Einsatzkräfte am vergangenen Wochenende:

    Drei Männer sorgten für zwei Einsätze und zahlreiche Strafanzeigen.

    Alles begann am Sonntagabend (10.08.) mit einer allgemeinen Verkehrskontrolle
    in Bochum:

    Auf der Essener Straße kontrollierten Einsatzkräfte der Wache West gegen 23:10 Uhr einen VW, in dem drei Männer saßen.

    Die Beamten sollten im wahrsten Sinne den richtigen Riecher haben:

    Denn aus dem Auto nahmen sie deutlichen Alkoholgeruch wahr. Der anschließende Atemalkoholtest beim 23-jährigen Fahrer (aus Dortmund) fiel positiv aus, obendrein verlief ein freiwilliger Drogenvortest positiv auf Kokain.

    Die Beamten ordneten eine Blutprobe an, welche ein Arzt auf der Polizeiwache entnahm. Die beiden Freunde des Dortmunders durften unterdessen gehen.

    Eine Überprüfung des Führerscheins des 23-Jährigen ergab außerdem, dass dieser gefälscht war.
    Die Beamten stellten den Autoschlüssel und den gefälschten Führerschein sicher und fertigten mehrere Strafanzeigen.

    Anschließend durfte der Mann die Polizeiwache verlassen.

    Die beiden Mitfahrer machten sich unterdessen auf, ihren Freund von der Wache abzuholen.

    Das Transportmittel der Wahl: Ein E-Scooter.

    Die Route: Der scheinbar kürzeste Weg – nur führte dieser über die A 40.

    Ein Autofahrer bemerkte gegen 1:20 Uhr das Duo auf dem Seitenstreifen der Autobahn und wählte den Notruf.

    Anschließend fuhr er zum Tanken auf das Gelände der RuTa Ruhrschnellweg, wo er kurz darauf auf
    die beiden Männer traf.

    Diese fragten ihn nach dem schnellsten Weg zur Polizeiwache West und setzten anschließend ihre gefährliche Fahrt über die Autobahn fort.

    Eine sofort eingeleitete Fahndung durch Einsatzkräfte der Autobahnpolizei verlief zunächst negativ,
    die Beamten suchten im Anschluss die Polizeiwache West auf.

    Vor der Wache trafen sie tatsächlich auf das Duo auf dem E-Scooter.

    Beim 23-jährigen Fahrer (auch aus Dortmund) stellten die Beamten ebenfalls Alkoholgeruch fest. Ein anschließender vorläufiger Atemalkoholtest fiel mit über zwei Promille mehr als deutlich positiv aus. Obendrein zeigte ein freiwilliger Drogenvortest: Auch dieser Mann stand unter dem Einfluss von Kokain.

    Innerhalb weniger Stunden musste ein Arzt erneut zur Wache fahren, denn auch bei
    dem 23-jährigen E-Scooterfahrer ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Auch ihn erwarten nun zahlreiche Strafverfahren.

    Zur Erinnerung:

    Auch bei einem E-Scooter handelt es sich um ein Kraftfahrzeug.

    Demnach gelten die gleichen Promillegrenzwerte wie für Autos oder Motorräder.
    Ordnungswidrig handelt, wer ab 0,5 Promille ohne Ausfallerscheinungen ein Kraftfahrzeug führt.
    Ab 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat gem. § 316 StGB. Bei Radfahrenden liegt eine absolute Fahruntüchtigkeit ab 1,6 Promille vor.

    Alkohol im Straßenverkehr zählt noch immer zu einer der häufigsten Unfallursachen.

    Sowohl die Polizei Bochum als auch die Polizei Dortmund werden daher auch künftig konsequent
    gegen Personen vorgehen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen fahren – egal mit
    welchem Fahrzeug.

  • Zahlreiche Strafanzeigen, Blutentnahmen und sichergestellte Drogen bei Verkehrskontrolle an A44

    Zahlreiche Strafanzeigen, Blutentnahmen und sichergestellte Drogen bei Verkehrskontrolle an A44

    Zahlreiche Strafanzeigen, Blutentnahmen und sichergestellte Drogen bei Verkehrskontrolle an A44

    Kassel

    Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle auf der A44 bei Lohfelden hat die Polizei Nordhessen
    am Montag, 28.07.2025, zahlreiche Verstöße festgestellt.

    Zwischen 10 und 15 Uhr wurden insgesamt 58 Fahrzeuge und 72 Personen kontrolliert – mit deutlichen Ergebnissen.

    Drogen im Straßenverkehr: Sechs Blutentnahmen angeordnet

    Gegen sechs Fahrer besteht der Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein.

    Die Urintests schlugen viermal auf Cannabis, einmal auf Amphetamine und einmal auf Kokain an.

    In allen Fällen ordnete die Polizei eine Blutentnahme an und untersagte die Weiterfahrt.

    Drogen und verbotene Messer sichergestellt

    Bei den Kontrollen wurden folgende Betäubungsmittel beschlagnahmt:

    • 11 Gramm Amphetamine

    • 2 Gramm Kokain

    • 15 Gramm Marihuana

    • 8 Gramm Haschisch

    Zwei Tatverdächtige ohne Wohnsitz in Deutschland müssen sich wegen illegaler Einfuhr von
    Cannabis verantworten.

    Die Beamten erhoben Sicherheitsleistungen in Höhe von mehreren hundert Euro.

    Zudem wurden bei zwei Personen Messer gefunden, die unter das Waffengesetz fallen.
    Die Messer wurden sichergestellt, es folgten Strafanzeigen.

    Überladene Fahrzeuge und weitere Verstöße

    Drei Fahrzeuge wurden wegen erheblicher Überladung aus dem Verkehr gezogen. Ein Transporter hatte das zulässige Gesamtgewicht fast verdoppelt – die Fahrt endete vor Ort.

    Außerdem stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest, unter anderem:
    • Geschwindigkeitsüberschreitungen

    • Mangelhafte Ladungssicherung

     

  • Rauschgifthandel im Raum Worms zerschlagen

    Rauschgifthandel im Raum Worms zerschlagen

    Schlag gegen Betäubungsmittelkriminalität in Worms

    Worms/Mainz

    Am Mittwoch, dem 23. Juli 2025, ist der Kriminalinspektion Worms gemeinsam mit der
    Staatsanwaltschaft Mainz ein bedeutender Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens, das seit Ende 2024 läuft.

    Im Fokus stand ein 31-jähriger Mann aus Worms, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen nach einem abgeschlossenen Drogengeschäft am Mittwochvormittag in der Innenstadt von Mannheim fest. Der Zugriff erfolgte durch Spezialkräfte.

    Im Anschluss durchsuchten die Ermittlerinnen und Ermittler mit richterlichen Beschlüssen sowohl die Wohnung des Beschuldigten als auch eine von ihm genutzte Lagerhalle in Worms.

    Dabei stellten sie umfangreiche Mengen an Drogen sicher.

    Die Funde umfassen unter anderem:

    • über zehn Kilogramm Kokain,

    • mehrere Hundert Gramm Ecstasy,

    • eine Schreckschusswaffe,

    • sowie zusätzlich mehrere Hundert Gramm Amphetamin bei einer weiteren beteiligten Person.

    Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen beträgt rund eine Million Euro.

    Am Donnerstag wurde der Hauptbeschuldigte dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

    Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiterhin an. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen mögliche Verbindungen zu weiteren Tatverdächtigen und Hintermännern im Rauschgifthandel.

  • Brennpunktteam Kalk stellt Betäubungsmittel sicher

    Brennpunktteam Kalk stellt Betäubungsmittel sicher

    Schwerpunkteinsätze gegen Straßen- und Drogenkriminalität

    Köln

    Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes hat das Brennpunktteam Kalk am Donnerstagabend (3. Juli) einen mutmaßlichen Drogendealer festgenommen. Die Polizei durchsuchte eine Gaststätte auf der Lustheider Straße im Stadtteil Vingst.

    Der 53-jährige Mann wurde vorläufig festgenommen. Nach richterlicher Anordnung durchsuchten die Beamten sein Fahrzeug und seine Wohnung. Dabei stellten sie verschiedene Drogen sicher, darunter Kokain, MDMA und Haschisch.

    Neben den Betäubungsmitteln fanden die Einsatzkräfte auch mutmaßliches Dealgeld sowie ein Springmesser. Der Tatverdächtige wird einem Haftrichter vorgeführt.

    Im Rahmen des Einsatzes führte das Brennpunktteam insgesamt 45 Personenkontrollen durch. Dabei ergaben sich mehrere Hinweise auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

    Drei Personen erhielten Platzverweise.

    Außerdem entdeckten die Beamten auf der Kalk-Mülheimer Straße einen nicht versicherten Pkw. Die Kennzeichen wurden sichergestellt, und gegen den Fahrzeughalter wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet.

    Die Polizei Köln setzt damit ein klares Signal gegen Drogenkriminalität und Verkehrsdelikte im Stadtteil Kalk.

  • Mutmaßliche Drogenhändler gestellt

    Mutmaßliche Drogenhändler gestellt

    Mutmaßliche Drogenhändler gestellt

    Bremen

    Zivile Einsatzkräfte der Polizei Bremen überführten am späten Mittwochnachmittag in Burglesum einen mutmaßlichen Drogendealer im Alter von 36 Jahren.

    Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten eine größere Menge Marihuana und Cannabis sowie Betäubungsmittel und Bargeld sicher. Zudem wurde ein weiterer Tatverdächtiger im Alter von 33 Jahren vorläufig festgenommen.

    Aufgrund von polizeilichen Vorkenntnissen beobachteten Zivilkräfte am Mittwoch gegen 17:20 Uhr einen Mann, der in der Kastanienallee in St. Magnus aus seinem Auto mutmaßlich Marihuana verkaufte. Kurz danach stellten die Einsatzkräfte einen 36-Jährigen. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten gemeinsam mit den Diensthunden Forrest und Hudson Marihuana, Cannabis, Kokain, Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich und weitere Beweismittel sicher (siehe Foto). Zudem wurde ein weiterer Tatverdächtiger im Alter von 33 Jahren vor der Wohnung gestellt.

    Das Duo wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an.

  • E-Scooter-Fahrer (36) verunglückt in Herne – Alkohol und Drogen im Spiel

    E-Scooter-Fahrer (36) verunglückt in Herne – Alkohol und Drogen im Spiel

    E-Scooter-Fahrer verunglückt in Herne – Alkohol und Drogen im Spiel

    Herne

    Ein E-Scooter-Fahrer (36, aus Herne) ist am Samstag, 7. Juni, im Herner Stadtzentrum gestürzt.

    Die Überprüfung ergab: Er stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss.

    Nach aktuellem Stand war der 36-Jährige mit dem Scooter auf der Neustraße unterwegs, als er gegen 15.30 Uhr in Höhe der Hausnummer 57 zu Fall kam und mit einem geparkten Auto kollidierte. Der Herner erlitt leichte Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Da der Mann angab, Alkohol, Cannabis und Kokain konsumiert zu haben, entnahm ein Arzt eine Blutprobe.

    Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und schrieben eine Anzeige.

  • Polizei stoppt betrunkenen und unter Drogen stehenden Fahrer auf der A3 bei Montabaur

    Polizei stoppt betrunkenen und unter Drogen stehenden Fahrer auf der A3 bei Montabaur

    Polizei stoppt betrunkenen und unter Drogen stehenden Fahrer auf der A3 bei Montabaur

    Heiligenroth

    Am Montagnachmittag, dem 09.06.2025, gegen 16:05 Uhr, ging bei der Polizeiautobahnstation Montabaur ein Hinweis ein. Ein Autofahrer meldete einen PKW, der in Schlangenlinien über die A3 fuhr. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen slowakischen Wagen.

    Die eingesetzten Beamten konnten das Fahrzeug rasch anhalten. Der Fahrer wurde einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,05 Promille. Zudem stand der Mann unter dem Einfluss von Kokain.

    Zusätzlich kam heraus:

    Der Fahrer besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Diese umfassen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Drogenkonsum am Steuer.

    Auch der Abholer des Fahrers wurde überprüft. Dabei zeigte sich, dass auch er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

    Die Polizei warnt eindringlich vor den Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr. Solche Fahrten gefährden nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Regelmäßige Kontrollen sollen helfen, solche Risiken zu minimieren.

  • Zwei mutmaßliche Drogendealer vorläufig festgenommen

    Zwei mutmaßliche Drogendealer vorläufig festgenommen

    Ein 19-Jähriger kam in Untersuchungshaft

    Kiel

    Bereits am 08.05.2025 nahmen Polizeibeamtinnen und -beamte im Stadtteil Gaarden und im Innenstadtbereich zwei Männer fest, die in Verdacht stehen unabhängig voneinander mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben.

    Donnerstagmittag gegen 11:15 Uhr nahmen Beamtinnen und Beamte des 4. Polizeireviers Kiel in
    der Kaiserstraße einen 65-jährigen Mann fest, welcher aus einer Wohnung heraus mit Betäubungsmitteln gehandelt haben soll.

    Zuvor beobachteten Zivilkräfte, wie ein Mann zweimal in die besagte Wohnung ging und nach wenigen Minuten wieder herauskam.

    Polizeikräfte kontrollierten den Mann daraufhin und fanden bei ihm eine Konsumeinheit Kokain auf. Dieses stellten die Polizeikräfte sicher und leiteten gegen den 50-jährigen Käufer ein Ermittlungsverfahren ein.

    Erwirkung eines Durchsuchungsbeschlusses

    Nach Erwirkung eines Durchsuchungsbeschlusses auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel suchten die Einsatzkräfte die Wohnung des 65-jährigen Betäubungsmittelverkäufers auf und stellten dort insgesamt rund 20 Konsumeinheiten Kokain, einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag und diverse Utensilien sicher, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen.

    Im Fahrzeug des Tatverdächtigen konnten noch weitere 40 g Kokain aufgefunden werden. Gegen den
    65-Jährigen leiteten die Polizeikräfte ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln ein. Die Kräfte entließen den Mann im Anschluss.

    Donnerstag gegen 12 Uhr nahmen Einsatzkräfte des 2. Polizeireviers Kiel im Rahmen ihrer zivilen Streifentätigkeit im Fußgängerbereich an der Hörnbrücke augenscheinlich einen Handel mit Betäubungsmitteln zwischen zwei männlichen Personen wahr. Sie gaben sich im Anschluss den Männern gegenüber durch Zeigen ihres Dienstausweises als Polizeibeamte zu erkennen.

    Bei einer anschließenden körperlichen Durchsuchung des tatverdächtigen Verkäufers fanden die Einsatzkräfte insgesamt 40 Konsumeinheiten Kokain und Bargeld in geringer vierstelliger Höhe in seiner Jackentasche auf. Zudem führte er ein hochwertiges E-Bike mit. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass das Fahrrad als gestohlen gemeldet ist. Der Mann gab an, dieses vor wenigen Tage käuflich erworben zu haben. Die Polizeikräfte stellten alle Gegenstände sicher und nahmen den Mann vorläufig fest.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel führten die Polizeikräfte den 19-Jährigen anschließend einem Haftrichter vor. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl und kam im Anschluss in eine Jugendanstalt. Er muss sich in einem Strafverfahren wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln verantworten.

    Gegen den 46-jährigen Ankäufer des Kokains wurde ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.

  • Verkehrsunfall eines Gefahrguttransporter auf der A1 – Fahrer unter Drogeneinfluss

    Verkehrsunfall eines Gefahrguttransporter auf der A1 – Fahrer unter Drogeneinfluss

    Fahrzeugführer steht unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln

    Delmenhorst

    Ein Sattelzugfahrer ist am Dienstag, 29. April 2025, gegen 12:40 Uhr, alleinbeteiligt auf der Autobahn 1 im Bereich der Anschlussstelle Cloppenburg verunfallt. Der übermüdete Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

    Zur Unfallzeit befuhr ein 31-Jähriger aus den Niederlanden mit einem Gefahrguttransporter die
    Autobahn 1 in Richtung Bremen. In der Ausfahrt der Anschlussstelle Cloppenburg kommt dieser nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigt die Außenschutzplanke und Leitpfosten.

    Im Rahmen der Unfallaufnahme stellen die Beamten bei dem 31-jährigen Fahrzeugführer Anzeichen fest, die auf eine akute Beeinflussung durch Betäubungsmittel schließen ließen. Ein durchgeführter Drogenvortest verlief positiv auf Kokain. Zudem gab der Fahrzeugführer an, dass er aufgrund von Müdigkeit von der Fahrbahn abgekommen sei. Dem 31-Jährigen musste eine Blutprobe entnommen werden.

    Aufgrund der Beeinflussung durch Kokain und der Übermüdung im Zusammenhang mit dem Verkehrsunfall wurden Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt.

    Der Gefahrguttransporter wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Für die Zeit der Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeuges war die Anschlussstelle Cloppenburg gesperrt.

  • Illegaler Betäubungsmittelhandel im großen Stil

    Illegaler Betäubungsmittelhandel im großen Stil

    Durchsuchungen, Sicherstellungen und Festnahmen

    Köln

    Umfangreiche Ermittlungen der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW) zusammen mit der Kriminalpolizei Duisburg wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz führten am Mittwoch (2. April) zu vier Festnahmen und Durchsuchungen von insgesamt 15 Objekten (darunter Wohn- und Geschäftsobjekte) in Duisburg, Kleve, Leverkusen sowie in den Niederlanden.

    Die Einsatzmaßnahmen richteten sich gegen 5 Beschuldigte im Alter von 32 bis 54 Jahren und weitere Hintermänner.

    Diese sind verdächtig, ein weitverzweigtes Handelsnetz für den Vertrieb von Betäubungsmitteln unterhalten und alleine im Zeitraum November 2019 bis Mai 2021 rund eine Tonne Cannabisprodukte sowie mehrere Dutzend Kilogramm Kokain nach Deutschland importiert und bundesweit veräußert zu haben. Um ihre Geschäfte zu verschleiern, kommunizierten die Beschuldigten den Ermittlungen zufolge konspirativ über Krypto-Messengerdienste.

    Ferner soll die Gruppierung zwei scharfe Schusswaffen (Pistolen) an bisher nicht identifizierte Abnehmer verkauft haben.

    Drei Beschuldigte, für die im Vorhinein durch die ZeOS NRW Haftbefehle erwirkt wurden, konnten festgenommen werden. Ein weiterer wurde im Einsatzverlauf vorläufig festgenommen, für ihn wurde zwischenzeitlich der Erlass eines Haftbefehls beantragt. Die vier Männer werden am Donnerstag (3. April) einem Haftrichter beim AG Düsseldorf vorgeführt. Die Festnahmen erfolgten unter Beteiligung von Spezialeinheiten. Für einen weiteren Hauptbeschuldigten wurde ein europäischer Haftbefehl erlassen und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

    Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden zahlreiche Beweismittel u. a. diverse Betäubungsmittel (z.B. 35 Kg Kokain, 83 Kg Marihuana), Schusswaffen, Bargeld in niedriger sechsstelliger Höhe, Falschgeld, 20 Handys, fünf Autos und weitere Vermögenswerte (z. B. Armbanduhren, Goldschmuck) sichergestellt. Im Zuge der Durchsuchungen entdeckten die Einsatzkräfte zwei Cannabisplantagen in Duisburg. Sämtliche Pflanzen und weiteres Zubehör wurden ebenso sichergestellt.

    Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der aufgefundenen Beweismittel, dauern an.

    Für jeden Fall des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren vor. Das bandenmäßige Handeltreiben mit Cannabis in nicht geringer Menge wird mit Freiheitsstrafe von zwei bis 15 Jahren bestraft.

    Hinweis: In allen Verfahrensabschnitten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

  • Eltern unter Drogeneinfluss – Jugendamt nimmt Baby in Obhut

    Eltern unter Drogeneinfluss – Jugendamt nimmt Baby in Obhut

    Eltern unter Drogeneinfluss: Bundespolizisten verhaften Vater – Jugendamt nimmt Baby in Obhut

    Regensburg

    Montagnacht (17. März) hat eine Reisende am Hauptbahnhof Regensburg die berauscht wirkenden Eltern eines Babys bemerkt und dem Bundespolizeirevier Regensburg gemeldet. Bundespolizisten nahmen den Vater wegen eines vorliegenden Haftbefehls fest. Eigenen Angaben zufolge hatte er kurz zuvor Kokain konsumiert. Das Jugendamt Regensburg nahm den neun Monate alten Jungen in Obhut.

    Gegen 22:50 Uhr meldete eine Reisende dem Bundespolizeirevier Regensburg zwei Personen mit einem Kinderwagen in der Haupthalle des Hauptbahnhofes Regensburg. Nach Angaben der Reisenden würden die Erwachsenen berauscht wirken.

    Eine Bundespolizeistreife eilte sofort an den Einsatzort und traf dort die Eltern mit ihrem neun Monate alten Kind an.

    Auf Frage teilte der Vater mit, dass er keinen Ausweis mit sich führt. Anschließend nannte er den Beamten seinen angeblichen Namen. Schließlich räumte der Mann gegenüber den Bundespolizisten ein, sich etwa drei Stunden zuvor Kokain gespritzt zu haben.

    Bei der Durchsuchung des Vaters fanden die Bundespolizisten eine benutzte Spritze. Zudem entdeckten die Beamten in der Handtasche der Frau den Ausweis des Mannes, der jedoch auf einen anderen Namen ausgestellt war, als von ihm angegeben.

    Beim Abgleich der Personalien im polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass der 38-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Regensburg hatte den Deutschen 2023 wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls rechtkräftig verurteilt. Dabei wurde angeordnet, dass der
    38-Jährige für eine dreimonatige Krisenintervention in einer Entziehungsanstalt unterzubringen ist. Da der Verurteilte unbekannten Aufenthaltes war, erließ die zuständige Staatsanwaltschaft Regensburg einen Vollstreckungshaftbefehl.

    Die Frau wirkte desorientiert und übergab sich im Bundespolizeirevier Regensburg. Deshalb forderten die Beamten einen Rettungswagen an. Die Sanitäter untersuchten Mutter und Kind. Die 40-jährige Deutsche lehnte einen Transport ins Krankenhaus für weitere Untersuchungen ab.

    Aufgrund des verwahrlost wirkenden Erscheinungsbildes der Erziehungsberechtigten und des Kindes verständigten die Bundespolizisten das Jugendamt Regensburg. Die Jugendschutzstelle nahm den Jungen schließlich in Obhut. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten die 40-Jährige aus der Dienststelle.

    Ein Arzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des 38-Jährigen. Am Dienstag (18. März) brachten die Bundespolizisten den Deutschen in das Bezirksklinikum Mainkofen. Zudem zeigten die Beamten den Mann wegen falscher Namensangabe an.

  • Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

    Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

    Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität: Polizei Mönchengladbach nimmt sechs Tatverdächtige fest

    Mönchengladbach

    Unter der Federführung der Polizei Mönchengladbach haben Polizisten bereits am Montag, 17. Februar nach intensiver Ermittlungsarbeit im Rahmen einer Ermittlungskommission mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf vollstreckt und sechs Tatverdächtige festgenommen.

    In den jeweiligen Wohnungen stellten die Einsatzkräfte zudem eine nicht geringe Menge Kokain, Bargeld im fünfstelligen Bereich sowie Waffen sicher. Die Polizei Mönchengladbach wurde bei dem Sondereinsatz von Polizeikräften aus den Nachbarbehörden Krefeld, Kleve und Neuss unterstützt.

    Aufgrund intensiver Ermittlungsarbeit ergab sich der Verdacht gegen eine sechs-köpfige Gruppe, die im Mönchengladbacher Stadtgebiet den Straßenverkauf von Kokain organisiert. Unter anderem sollen sie an Konsumenten im Bereich des Tippweg in Rheydt und am Mönchengladbacher Hauptbahnhof verkauft haben.

    Die Ermittler führten einen Tag später alle Männer, die zwischen 24 und 30 Jahre alt sind, wegen des bandenmäßigen Handeltreibens mit Kokain in nicht geringer Menge einer Haftrichterin vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ordnete die Haftrichterin am Dienstag, 18. Februar, Untersuchungshaft für die Männer an.

  • Ladendieb in Koblenz mit dreierlei Drogen erwischt

    Ladendieb in Koblenz mit dreierlei Drogen erwischt

    Ladendieb in Koblenz mit Drogen erwischt

    Koblenz

    Am gestrigen Montag, den 03.02.2025 gegen 15 Uhr wurde die Polizei Koblenz in einen Supermarkt in der Hohenfelder Straße gerufen, nachdem dort ein Ladendieb auf frischer Tat ertappt wurde.

    Als die Einsatzkräfte im Büro des Ladendetektivs mit dem 21-Jährigen sprechen wollten, zeigte sich dieser zunächst unkooperativ.

    Bei seiner Durchsuchung staunten die Kollegen dann nicht schlecht: Drei unterschiedliche Betäubungsmittel führte der Beschuldigte mit sich! Darunter befanden sich knapp elf Gramm Amphetamin, sowie geringe Mengen Kokain und Crystal Meth.

    Gegen den 21-Jährigen wurden Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das BtmG sowie wegen Ladendiebstahls erfasst. Er wurde im Anschluss aus der Maßnahme entlassen und erhielt einen mehrstündigen Platzverweis für die Altstadt.

  • Drogenrazzia in NRW – Pizzeria verkauft Drogen im Menü

    Drogenrazzia in NRW – Pizzeria verkauft Drogen im Menü

    Düsseldorf: Pizzeria verkaufte Drogen als „Pizza Nr. 40“ – Kokain und Cannabis im Menü

    In Düsseldorf kam es zu einem außergewöhnlichen Drogenfund: Eine Pizzeria bot nicht nur leckere Pizzen, sondern auch Drogen zum Mitnehmen an. Auf der Speisekarte stand die „Nr. 40“ – eine Pizza, die mit einer besonderen Zutat geliefert wurde: Kokain. Die Polizei hat dem illegalen Geschäft nun ein Ende gesetzt.

    Pizza mit Kokain: Die Nummer 40 war ein Verkaufsschlager

    Was nach einer Szene aus einem Film klingt, war bittere Realität. 23 Jahre nach dem Kultfilm „Lammbock“ kopierte eine Pizzeria in Düsseldorf eine ähnliche Geschäftsidee. Doch statt Pizza und Cannabis wie im Film, wurden hier Kokain und Cannabis über die Speisekarte verkauft.
    Der absolute Verkaufsschlager: Die Pizza Nr. 40, die nicht nur mit Tomatensauce und Käse kam, sondern auch mit einer Portion Kokain.

    Nur spezielle Kunden wussten, was sich hinter der harmlos klingenden Bestellnummer verbarg.

    Wer die Nr. 40 orderte, bekam die Droge diskret dazugelegt. Laut Kriminaldirektor Michael Graf von Moltke war diese Pizza eine der meistverkauften des gesamten Menüs.

    Große Polizeirazzia: Drogen und Waffen sichergestellt

    Die Polizei kam dem Betreiber der Pizzeria auf die Spur und bereitete in der letzten Woche einen großen Schlag gegen den Drogenring vor. Als Beamte an der Wohnungstür des 36 Jahre alten Pizzabetreibers klingelten, um ihn festzunehmen, versuchte dieser, noch schnell eine Tasche mit Drogen aus dem Fenster zu werfen. Doch die Tasche landete direkt in den Armen der Polizisten. Insgesamt wurden 1,6 Kilogramm Kokain, 400 Gramm Cannabis und eine erhebliche Menge Bargeld in Höhe von 268.000 Euro sichergestellt.

    Ermittlungen führten zu weiteren Festnahmen

    Der Pizzabäcker war jedoch nicht allein. Die Ermittlungen der Polizei führten zu drei mutmaßlichen Drogenlieferanten und weiteren zwölf Verdächtigen. Insgesamt 150 Polizisten waren im Einsatz, um die Hintermänner des Drogenhandelsnetzwerks festzunehmen.

    Durchsuchungen in mehreren Städten und Cannabis-Plantagen entdeckt

    Die großangelegte Razzia umfasste mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen, darunter Wuppertal, Mönchengladbach, Solingen, Meerbusch, Hilden, Haan und Erkrath. Dabei entdeckten die Ermittler zwei Cannabis-Plantagen in Mönchengladbach und Solingen, die jeweils 300 und 60 Pflanzen umfassten. Auch Hieb- und Stichwaffen, weitere Drogen, Bargeld und teure Luxusuhren wurden bei den Durchsuchungen beschlagnahmt.

    Kriminaldirektor lobt den Erfolg der Polizei

    Kriminaldirektor Michael Graf von Moltke zeigte sich zufrieden mit dem Erfolg der Operation. „Mit dieser Aktion konnten wir ein bedeutendes Drogenhandel-Netzwerk zerschlagen, das über eine scheinbar harmlose Pizzeria agierte“, erklärte er in einer Pressekonferenz am Montag in Düsseldorf.

    Fazit: Illegale Geschäfte hinter einer Pizza-Fassade

    Der Fall der Düsseldorfer Pizzeria zeigt einmal mehr, wie kreativ Drogenhändler werden, um ihre illegalen Geschäfte zu verschleiern. Dass ausgerechnet eine Pizzeria als Tarnung genutzt wurde, unterstreicht die Skrupellosigkeit der Verantwortlichen. Doch dank der Ermittlungen der Polizei und der erfolgreichen Razzia ist dieses Netzwerk nun zerschlagen.  

  • Zoll Koblenz stellt Kokain im Wert von 200.000 Euro sicher

    Zoll Koblenz stellt Kokain im Wert von 200.000 Euro sicher

    Koblenzer Zoll stellt mehr als drei Kilogramm Kokain sicher Straßenverkaufswert von mehr als 200.000 Euro

    Koblenz

    Am frühen Abend des 30.05.2024 stellten Beamte des Hauptzollamts Koblenz bei einer Kontrolle an der belgischen Grenze mehr als drei Kilogramm Kokain sicher.

    Die Zöllner überprüften ein Fahrzeug, dass in Richtung Belgien unterwegs war. Der Fahrzeugführer, ein 23-jähriger Albaner, gab an auf dem Weg von Albanien über Italien und Deutschland nach Belgien zu sein.

    Bei der Befragung sagte er, keinerlei Betäubungsmittel mitzuführen. Da ein Drogenwischtest allerdings positiv auf Kokain reagierte, schauten sich die Beamten das Fahrzeug dann etwas genauer an.
    Im Innenraum des Fahrzeugs wurden sie dann auch fündig, etwas mehr als drei Kilogramm Kokain.

    “Das gefundene Kokain hat einen Straßenverkaufswert von mehr als 200.000 Euro!”, so Thomas Molitor, Pressesprecher beim Hauptzollamt Koblenz.

    Da der Verdacht bestand, dass der Fahrer noch kürzlich Betäubungsmittel konsumiert hatte, wurde gegen ihn zusätzlich ein Verfahren wegen des Verdachtes des Fahrens unter Drogeneinfluss durch die Polizeiinspektion Prüm eingeleitet.

    Die weiteren Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Frankfurt am Main geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier wurde vom zuständigen Ermittlungsrichter Untersuchungshaft gegen den Albaner angeordnet.