Schlagwort: SEK

  • Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin: Polizei durchsucht Wohnungen mit Großaufgebot

    Schusswaffen-Razzia in Berlin 

    Seit den frühen Morgenstunden läuft in Berlin eine großangelegte Schusswaffen-Razzia. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen mit einem massiven Aufgebot gegen die zunehmende Schusswaffenkriminalität in der Hauptstadt vor.

    Nach Angaben der Behörden vollstrecken die Einsatzkräfte seit 6 Uhr mehrere Durchsuchungsbeschlüsse gleichzeitig. Rund 20 Wohnungen und Objekte stehen im Fokus der Ermittlungen. Mehr als 500 Einsatzkräfte sind beteiligt.

    SEKs und GSG 9 im Großeinsatz

    An der Schusswaffen-Razzia in Berlin beteiligen sich neben der Berliner Polizei auch Spezialeinsatzkommandos aus mehreren Bundesländern. Zudem unterstützt die GSG 9 die Maßnahmen.

    Im Rahmen der Einsätze wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Täter aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und Schusswaffendelikte.

    Weitere Informationen der Berliner Polizei finden Sie auf der offiziellen Webseite der Polizei Berlin.

    Polizei reagiert auf steigende Gewalt

    Die Behörden sehen die Razzia als direkte Reaktion auf die steigende Zahl von Schüssen und bewaffneten Auseinandersetzungen in Berlin. In den vergangenen Monaten hatten zahlreiche Vorfälle die Sicherheitslage in der Hauptstadt verschärft. 

    LKA gründete Sondereinheit „Ferrum“

    Bereits im November 2025 hatte das Landeskriminalamt auf die Entwicklung reagiert und die Sondereinheit „Ferrum“ gegründet. Der Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Eisen“.

    Auch die Berliner Staatsanwaltschaft richtete mit der Ermittlungsgruppe „Telum“ eine eigene Spezialeinheit ein. „Telum“ steht lateinisch für „Angriffswaffe“.

    Die Zahlen zeigen die dramatische Entwicklung deutlich: Im Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei insgesamt 1119 Schusswaffendelikte. Im Jahr zuvor lag die Zahl noch bei 666 Fällen.

    Aktuelle Nachrichten aus Deutschland finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland.

    Weitere Polizeimeldungen lesen Sie außerdem unter News.

    Informationen der Berliner Staatsanwaltschaft finden Sie auf der offiziellen Webseite der Staatsanwaltschaft Berlin

  • SEK-Einsatz Berlin: Bewaffneter Mann vor CDU-Zentrale überwältigt

    SEK-Einsatz Berlin: Bewaffneter Mann vor CDU-Zentrale überwältigt

    SEK-Einsatz Berlin: Bewaffneter Mann vor CDU-Zentrale überwältigt

    Ein SEK-Einsatz Berlin hat am Montagabend (23. Februar 2026) für eine großräumige Absperrung im Bereich der CDU-Parteizentrale gesorgt. Vor dem Konrad-Adenauer-Haus in Berlin-Tiergarten stand ein Mann bewaffnet am Haupteingang. Er kündigte nach Angaben eines Polizeisprechers zuvor telefonisch an, sich das Leben zu nehmen. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte an und räumten den unmittelbaren Gefahrenbereich.

    Polizei sperrt Umfeld ab und setzt Verhandler ein

    Der Mann war laut ersten Informationen etwa 40 Jahre alt. Er sprach Deutsch und wirkte psychisch auffällig. Einsatzkräfte sperrten die Umgebung ab, lenkten Passanten um und hielten die Zufahrten frei. Speziell ausgebildete Verhandler übernahmen die Kommunikation, um die Lage zu beruhigen und den Mann zur Aufgabe zu bewegen.

    Parallel bereitete sich das Spezialeinsatzkommando auf ein Eingreifen vor. Die Polizei hielt den Bereich bis zum Abschluss der Maßnahmen weiträumig gesichert. Nach vorliegenden Angaben standen insgesamt rund 70 Beamte im Einsatz.

    SEK greift ein: Mann wird entwaffnet und überwältigt

    Gegen 18.30 Uhr griffen SEK-Kräfte zu und überwältigten den Mann. Einsatzkräfte entwaffneten ihn und brachten ihn anschließend unter Kontrolle. Der Mann sollte danach in ein Krankenhaus kommen. Die Polizei reagierte auch deshalb mit einem großen Sperrkreis, weil der Mann nach Informationen vor Ort behauptet haben soll, er trage Sprengstoff in seiner Jacke.

    Korrektur zur Waffe: Polizei spricht von Schwert

    Am Abend stellte die Polizei zudem klar: Bei der Waffe handelte es sich nicht um ein Messer, sondern um ein Schwert. Diese Angabe korrigierte die Polizei nach einer ersten Version der Meldung. Die Ermittlungen zur Person des Mannes liefen zunächst weiter.

    Mehr Meldungen aus der Hauptstadt findest Du in der Rubrik Berlin. Weitere aktuelle Nachrichten gibt es auch unter Deutschland sowie im Themenbereich Verkehr.

    Offizielle Informationen und weitere Polizeimeldungen veröffentlicht die Polizei Berlin auf ihrem Portal: berlin.de/polizei. Allgemeine Infos der Hauptstadt stellt auch das Landesportal bereit: berlin.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

    Symbolfoto

  • SEK-Einsatz in geschlossener Psychiatrie in Bedburg-Hau

    SEK-Einsatz in geschlossener Psychiatrie in Bedburg-Hau

    SEK-Einsatz in geschlossener Psychiatrie: Insasse soll Mitarbeiter mit Cuttermesser bedroht haben

    In Bedburg-Hau (Nordrhein-Westfalen) läuft ein SEK-Einsatz in einer geschlossenen Psychiatrie.

    Nach Informationen soll eine Bedrohungslage in der LVR-Klinik Bedburg-Hau bestehen.

    Mitarbeiter sollen sich im Gebäude verschanzt haben.

    Insasse soll Mitarbeiter mit Cuttermesser bedroht haben

    Der Hintergrund:

    Um 14:48 Uhr soll ein Insasse Mitarbeiter der Einrichtung mit einem Cuttermesser bedroht haben. In der Folge soll das Personal in einen Schutzraum geflüchtet sein, um sich vor dem Angreifer zu schützen.

    Der SEK-Einsatz in Bedburg-Hau findet nach Informationen in der LVR-Klinik statt. Die Klinik zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art in NRW.

    Mitarbeiter sollen sich in Schutzraum zurückgezogen haben

    Nach dem Vorfall soll sich das Personal in einem Schutzraum in Sicherheit gebracht haben. Die Situation führte zu einem Einsatz von Spezialkräften. Weitere Details zur aktuellen Lage wurden bislang nicht genannt.

    Der SEK-Einsatz in Bedburg-Hau sorgt aktuell für große Aufmerksamkeit. Die Polizei ist vor Ort, um die Lage zu sichern.

    Bereits im Mai 2025 soll es einen Vorfall gegeben haben

    Wie weiter berichtet wird, soll es bereits im Mai 2025 einen Vorfall in der LVR-Klinik Bedburg-Hau gegeben haben.  

    Weitere Entwicklungen zum SEK-Einsatz in Bedburg-Hau sind derzeit noch offen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du hier im News-Bereich.

    Alle Meldungen aus Deutschland findest Du in dieser Übersicht.

    Offizielle Informationen der Polizei NRW

    Informationen zum Landschaftsverband Rheinland (LVR)

     

  • Nürnberg: Bewaffneter Jugendlicher gemeldet – SEK rückt an

    Nürnberg: Bewaffneter Jugendlicher gemeldet – SEK rückt an

    Polizeieinsatz an Schule in Nürnberg: Meldung über bewaffneten Jugendlichen sorgt für Großeinsatz

    Ein großangelegter Polizeieinsatz an einer Schule in Nürnberg hat am Vormittag für massive Unruhe gesorgt. An der Konrad-Groß-Schule gingen kurz vor 10 Uhr mehrere Notrufe ein. Zeugen meldeten einen Jugendlichen, der angeblich eine Waffe bei sich führte. Die Polizei reagierte umgehend und leitete umfangreiche Maßnahmen ein.

    Schule geräumt und vollständig durchsucht

    Obwohl keine konkreten Hinweise darauf vorlagen, dass sich der Jugendliche im Schulgebäude aufhielt, durchsuchten Einsatzkräfte die Konrad-Groß-Schule vorsorglich komplett. Auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) unterstützten die Maßnahme. Parallel sperrte die Polizei das Umfeld ab. Zahlreiche Eltern warteten besorgt vor den Absperrungen.

    Die Polizei blieb währenddessen sichtbar präsent, um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte zu gewährleisten. Der Einsatz reiht sich in mehrere größere Polizeilagen im Bereich Deutschland ein.

    Schüler berichten von angespannter Situation

    Mehrere Schülerinnen und Schüler schilderten im Nachhinein eine äußerst angespannte Lage. Lehrkräfte schlossen die Klassenzimmertüren ab und wiesen die Kinder an, ruhig auf ihren Plätzen zu bleiben. Etwa 25 Minuten herrschte nahezu vollständige Stille in den Klassenräumen.

    Polizeigeräusche auf den Fluren verstärkten die Unsicherheit. Erst nach einer Durchsage durften die Kinder das Gebäude verlassen. Einige Schülerinnen und Schüler reagierten emotional, vereinzelt kam es zu Tränen. Eltern erfuhren über Klassenchats von der Situation und eilten zur Schule.

    Jugendlicher identifiziert – Suche ausgeweitet

    Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 15-jährigen Jugendlichen. Seine Identität ist bekannt, die Polizei steht bereits in Kontakt mit den Angehörigen. Derzeit prüfen die Ermittler, ob der Junge tatsächlich eine Schusswaffe mit sich führte.

    Da sich der Jugendliche nach aktuellem Stand nicht auf dem Schulgelände aufhält, weiteten die Einsatzkräfte ihre Suchmaßnahmen auf das Stadtgebiet aus. Verletzt wurde niemand. Die Polizei bleibt weiterhin im Einsatz und bittet die Bevölkerung um Aufmerksamkeit.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hinweise nimmt die Polizei Bayern jederzeit entgegen. Auch die Polizei Mittelfranken informiert fortlaufend über neue Erkenntnisse.

    Weitere aktuelle Einsätze und Entwicklungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Bedrohung mit Schusswaffe in Oberhausen: SEK nimmt 55-Jährigen in Mehrfamilienhaus fest

    Bedrohung mit Schusswaffe in Oberhausen: SEK nimmt 55-Jährigen in Mehrfamilienhaus fest

    Bedrohung in Oberhausen

    Ein größerer Polizeieinsatz hat am Dienstagabend (03.02.) in Oberhausen für Aufsehen gesorgt. Gegen 20:15 Uhr informierte eine Person die Leitstelle der Polizei über eine Bedrohung in Oberhausen in einem Mehrfamilienhaus an der Friedrich-Karl-Straße. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Bewohner einen Nachbarn mit einer Schusswaffe bedroht haben.

    Polizei prüft Tatverdächtigen – zahlreiche Voreinträge bekannt

    Die Einsatzkräfte reagierten zügig und überprüften den mutmaßlichen Tatverdächtigen in den polizeilichen Datensystemen. Dabei ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann bereits wegen einer Vielzahl von Gewaltdelikten polizeilich bekannt ist. Zusätzlich lagen Erkenntnisse vor, dass er in der Vergangenheit auch im Zusammenhang mit Waffendelikten aufgefallen war.

    Aufgrund dieser Lage bewertete die Polizei die Situation als besonders gefährlich. Um die Sicherheit von Anwohnern und Einsatzkräften zu gewährleisten, richteten die Verantwortlichen umgehend eine besondere Aufbauorganisation (BAO) ein.

    SEK bereitet qualifizierte Festnahme vor

    Die Polizei plante daraufhin eine sogenannte qualifizierte Festnahme unter Beteiligung eines Spezialeinsatzkommandos (SEK). Diese Vorgehensweise kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Polizei von einer akuten Gefährdung ausgeht und eine Festnahme besonders kontrolliert und abgesichert durchführen muss.

    Noch vor Mitternacht nahmen die Einsatzkräfte den Beschuldigten schließlich fest. Der Mann (55 Jahre, Staatsangehörigkeit laut Meldesystem: türkisch) leistete nach Angaben der Polizei keinen Widerstand.

    Wohnung durchsucht: PTB-Waffe und Messer sichergestellt

    Im Anschluss ordnete die Staatsanwaltschaft Duisburg eine Durchsuchung der Wohnung an. Bei der Maßnahme stellten die Einsatzkräfte eine PTB-Waffe (Schreckschusswaffe) sicher. Außerdem fanden die Beamten unter anderem ein Messer.

    Die Polizei brachte den Mann nach der Festnahme zur Wache. Dort führten die Beamten Alkohol- und Betäubungsmitteltests durch. Beide Tests verliefen positiv.

    Ermittlungen laufen: Hintergründe noch unklar

    Warum es zu der Bedrohung in Oberhausen kam, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Hintergründe sowie die Motivation der Tat gelten als Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen. Auch die weiteren strafrechtlichen Schritte hängen von den Ergebnissen der Untersuchungen ab.

    Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstagabend im Bereich der Friedrich-Karl-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Ablauf machen können, sich bei den Ermittlern zu melden.

    Mehr zum Thema:

    Wichtige Infos von Behörden:

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • SEK-Einsatz in Absberg eskaliert: Zwei Männer flüchten, schießen auf Polizei und verunfallen

    SEK-Einsatz in Absberg eskaliert: Zwei Männer flüchten, schießen auf Polizei und verunfallen

    Schüsse auf SEK in Absberg: Fluchtfahrt endet nach Unfall in Weißenburg

    Ein geplanter Polizeieinsatz in Absberg (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) ist am Dienstagnachmittag (27.01.2026) eskaliert. Zwei Männer flüchteten mit einem Pkw vor einer Kontrolle und eröffneten während der Fahrt das Feuer auf Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK). Die Flucht endete kurz darauf mit einem Unfall am Ortseingang von Weißenburg, wo die Tatverdächtigen festgenommen wurden.

    SEK sollte Wohnung in Absberg durchsuchen

    Kriminalpolizeiliche Ermittlungen hatten zuvor ergeben, dass sich in einer Wohnung in Absberg Personen aufhalten könnten, die möglicherweise mit scharfen Schusswaffen bewaffnet sind. Aufgrund dieser Erkenntnisse forderten die Einsatzkräfte Unterstützung durch das SEK an.

    Gegen 17:00 Uhr stellten die Beamten vor dem zu durchsuchenden Anwesen ein Fahrzeug fest: einen Mercedes A 200 mit niederländischer Zulassung, besetzt mit zwei Männern. Als die Polizei das Auto kontrollieren wollte, beschleunigte der Fahrer plötzlich und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit.

    Schüsse während der Verfolgungsfahrt

    Die Flucht führte zunächst in Richtung Pfofeld. Bereits während dieser ersten Phase gaben die Insassen aus dem Fahrzeug heraus Schüsse in Richtung eines Polizeifahrzeugs ab. Damit entwickelte sich der Einsatz zu einer hochgefährlichen Lage für alle Beteiligten.

    Die Verfolgungsfahrt setzte sich anschließend fort und führte über Dornhausen, Gundelsheim, Wachenhofen und Weimersheim bis nach Weißenburg. Dabei sollen die Tatverdächtigen innerorts teilweise mit weit über 100 km/h unterwegs gewesen sein. Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Fahndung aus der Luft.

    Unfall am Kreisverkehr – Festnahme nach Crash

    Am Kreisverkehr an der Emetzheimer Straße in Weißenburg verunfallte der Mercedes und kollidierte mit einem unbeteiligten Pkw. Um eine mögliche Weiterfahrt zu verhindern, schossen Spezialeinsatzkräfte zu diesem Zeitpunkt auf einen Reifen des stehenden Fluchtfahrzeugs.

    Durch den Unfall wurden Fahrer und Beifahrer im Mercedes eingeklemmt. Einsatzkräfte befreiten beide Männer im weiteren Verlauf und nahmen sie anschließend fest.

    Verletzte bei Einsatz und Unfall

    Die beiden Insassen des Fluchtfahrzeugs sind türkische Staatsangehörige im Alter von 23 und 24 Jahren. Beide zogen sich bei dem Unfall Verletzungen zu und kamen unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus.

    Drei Beamte des SEK erlitten im Rahmen des Zugriffs Verletzungen und benötigten eine ärztliche Behandlung. Die Insassen des unbeteiligten Fahrzeugs wurden nach aktuellem Ermittlungsstand nicht schwerer verletzt, jedoch vorsorglich ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

    Am Polizeifahrzeug stellten die Beamten zudem ein Einschussloch im Bereich der Motorhaube fest. Damit bestätigt sich, wie ernst die Situation während der Flucht gewesen ist.

    Dritte Person am Anwesen festgenommen – Suche nach möglichem vierten Täter

    Nachdem der Mercedes vom Wohnanwesen in Absberg geflüchtet war, überwachten Polizeikräfte das Gebäude weiter. Als kurze Zeit später ein 30-jähriger Mann (türkisch) das Haus verlassen wollte, nahmen ihn Beamte fest. Dabei zog sich der Mann eine Kopfplatzwunde zu.

    Das SEK durchsuchte das Anwesen anschließend, traf jedoch keine weiteren Personen an. Weil die Polizei eine vierte flüchtige Person nicht ausschließen konnte, suchten Einsatzkräfte den Bereich bis etwa 23:00 Uhr ab. Dabei unterstützten erneut ein Polizeihubschrauber sowie ein Personensuchhund – jedoch ohne Ergebnis.

    Haftanträge wegen versuchten Mordes und gefährlichen Eingriffs

    Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag gegen den 24-jährigen Beifahrer wegen versuchten Mordes. Gegen den 23-jährigen Fahrer beantragte sie Haft wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

    Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Ansbach in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Ermittler prüfen außerdem, ob die Tatverdächtigen in gewaltbereite Gruppierungen eingebunden sind.

    Polizei bittet um Hinweise

    Personen, die während der Flucht auf der genannten Strecke gefährdet oder geschädigt wurden, sollen sich bei der Polizei melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0911 2112-3333 entgegen.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Blaulicht findest Du auch unter News sowie in der Rubrik Deutschland.

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise gibt es zudem bei der Bayerischen Polizei und bei der Bayerischen Justiz.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Polizeikugeln stoppen Messermann

    Polizeikugeln stoppen Messermann

    Bochum: Polizeikugeln stoppen Messermann nach Stunden-Drama in Leithe

    Ein Mann beschädigte am Samstagnachmittag im Bochumer Stadtteil Leithe mehrere geparkte Autos. Gegen 14.40 Uhr riefen Anwohner den Notruf, weil die Lage auf der Berliner Straße eskalierte. Als ein Passant den Mann zur Rede stellte, zog der Tatverdächtige ein Messer. Aus einer Sachbeschädigung wurde in Sekunden eine akute Bedrohung.

    Wenig später trafen Einsatzkräfte den 28-jährigen Bochumer im Bereich Berliner Straße/Steeler Straße an. Die Polizei sperrte Straßen ab und sicherte den Bereich. Außerdem forderten die Beamten Spezialeinheiten an. Viele Anwohner verfolgten den Einsatz aus der Distanz. Die Stimmung blieb über Stunden angespannt.

    Erst gegen 20.25 Uhr startete der Zugriff. Dabei gab die Polizei Schüsse ab und traf den Mann. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Nach ersten Informationen bestand keine Lebensgefahr. In Bochum sorgte der Vorfall für große Unruhe, weil sich die Lage so lange hinzog. Gleichzeitig wollte die Polizei die Situation unter Kontrolle halten, bevor der Zugriff begann. Bochum: Polizeikugeln stoppen Messermann – dieser Satz beschreibt am Ende einen Einsatz, der viele Fragen offenlässt.

    Ermittlungen laufen: Polizeipräsidium Essen übernimmt

    Warum es zu den Schüssen kam und wie genau sich die Situation zuspitzte, klären nun Ermittler. Aus Neutralitätsgründen übernimmt das Polizeipräsidium Essen die Untersuchungen. Die Staatsanwaltschaft Bochum führt die Sachleitung. Damit prüfen unabhängige Stellen den Ablauf des Einsatzes und die Umstände des Schusswaffengebrauchs. Bochum: Polizeikugeln stoppen Messermann bleibt damit vorerst ein Fall, der Ermittler, Anwohner und Öffentlichkeit beschäftigt.

    Hinweise und offizielle Infos

    Die Polizei veröffentlicht neue Informationen üblicherweise über ihre offiziellen Kanäle. Aktuelle Hinweise finden Leser bei der Polizei Bochum sowie beim Polizeipräsidium Essen. Informationen zur Verfahrensführung bietet die Staatsanwaltschaft Bochum.

    Mehr Meldungen aus dem Ruhrgebiet gibt es außerdem in unseren Rubriken: Bochum, NRW und Verkehr.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Axt-Angriff in Verl: 30-Jähriger wegen versuchten Totschlags festgenommen

    Axt-Angriff in Verl: 30-Jähriger wegen versuchten Totschlags festgenommen

    Axt-Angriff in Verl

    Ein schweres Gewaltverbrechen hat am Montagmorgen, 22. Dezember 2025, die ostwestfälische Stadt Verl erschüttert.

    Bei einem Axt-Angriff  verletzte ein 30-jähriger Mann einen 66-Jährigen lebensgefährlich. Spezialeinsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen kurze Zeit später fest.

    Die Polizei richtete eine Mordkommission ein und ermittelt wegen versuchten Totschlags.

    Tat ereignete sich in Mehrfamilienhaus an der Paderborner Straße

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 06:55 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Paderborner Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern.

    Der 30-jährige Gütersloher mit mazedonischer Staatsangehörigkeit griff im Verlauf des Streits zu einer Axt und fügte dem 66-jährigen deutschen Staatsbürger schwere Verletzungen zu.

    Der Verletzte konnte das Gebäude noch selbstständig verlassen. Vor dem Haus kümmerten sich Ersthelfer um den Mann, bis Rettungskräfte eintrafen. Ein Notarzt brachte den Schwerverletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus.

    Dort führten Ärzte umgehend eine Notoperation durch. Nach Angaben der Ermittler stabilisierte sich der Gesundheitszustand des Opfers anschließend.

    Spezialeinsatzkommando nimmt Tatverdächtigen fest

    Der mutmaßliche Täter blieb nach der Tat im Mehrfamilienhaus zurück.

    Aufgrund der unklaren Gefährdungslage zog die Polizei ein Spezialeinsatzkommando hinzu. Einsatzkräfte des SEK nahmen den 30-Jährigen wenig später ohne weitere Zwischenfälle fest. Auch er erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen.

    Widersprüchliche Aussagen zum Tatablauf

    Wie sich der Axt-Angriff in Verl genau ereignete und von wem die ursprüngliche Aggression ausging, klären derzeit die Ermittler. In ersten Vernehmungen machten Opfer und Tatverdächtiger widersprüchliche Angaben zum Ablauf des Geschehens. Die Polizei prüft nun Spuren, Zeugenaussagen und weitere Beweismittel.

    Mordkommission Born übernimmt Ermittlungen

    Die Mordkommission Born, bestehend aus Kriminalbeamten aus Bielefeld und dem Kreis Gütersloh, übernahm die Ermittlungen. Kriminalhauptkommissar Stefan Esdar leitet das Verfahren. Nach aktuellem Stand kannten sich Opfer und Tatverdächtiger bereits länger und gerieten in der Vergangenheit mehrfach in Streit.

    Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich bei der Polizei Nordrhein-Westfalen zu melden. Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei im Verlauf der Ermittlungen auch über die zuständige Polizei im Kreis Gütersloh.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

  • NRW: Jugendlicher (16) unter Terrorverdacht – SEK Einsatz

    NRW: Jugendlicher (16) unter Terrorverdacht – SEK Einsatz

    NRW: Jugendlicher (16) unter Terrorverdacht – SEK durchsucht Kinderzimmer in Nottuln

    In der Gemeinde Nottuln im Kreis Coesfeld kam es am Freitagabend, dem 7. November 2025, zu einem größeren Polizeieinsatz. Spezialeinheiten der Polizei rückten mit mehreren Fahrzeugen an, um die Wohnung einer Familie zu durchsuchen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stand ein 16-jähriger Jugendlicher, der in sozialen Netzwerken offenbar mehrfach Inhalte mit Bezug zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ geteilt haben soll. Außerdem soll er dort Bilder von Waffen veröffentlicht haben, was schließlich die Ermittler auf den Plan rief.

    SEK-Einsatz  – Polizei durchsucht Kinderzimmer des Jugendlichen – 

    Das Spezialeinsatzkommando (SEK) sicherte zunächst die Umgebung, bevor Ermittler das Haus betraten. Anschließend durchsuchten sie das Kinderzimmer des Verdächtigen gründlich und stellten dabei mehrere Gegenstände sicher. Dabei handelte es sich unter anderem um elektronische Geräte, Speichermedien und vermeintliche Waffen. Ob diese Waffen tatsächlich echt sind oder lediglich Attrappen, wird derzeit kriminaltechnisch untersucht. Die Polizei betonte, dass die Auswertung der sichergestellten Beweise einige Tage in Anspruch nehmen werde.

    Jugendlicher verhört – Ermittlungen laufen weiter

    Der 16-Jährige wurde noch am Abend vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Dort führten Beamtinnen und Beamte eine ausführliche Vernehmung sowie eine erkennungsdienstliche Behandlung durch. Danach durfte der Jugendliche vorerst wieder nach Hause. Gleichzeitig wies die Polizei darauf hin, dass der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen hat, um mögliche Kontakte zu extremistischen Gruppen zu überprüfen. Noch ist völlig unklar, ob der Verdächtige Teil eines größeren Netzwerks ist oder allein handelte.

    Offizielle Stellen geben Auskunft

    Für die Region ist die Polizei Coesfeld zuständig. Dort laufen alle Informationen zu dem Fall zusammen. Außerdem begleitet die Staatsanwaltschaft Münster die Ermittlungen und prüft, ob Anklage erhoben werden kann. Sobald neue Details bekannt werden, wollen die Behörden eine offizielle Pressemitteilung veröffentlichen. Leserinnen und Leser finden aktuelle Nachrichten und Entwicklungen auch im Bereich Deutschland sowie bei laufenden Fahndungen auf unserer Seite.

    Hintergrund: Staatsschutz reagiert zunehmend sensibel

    In den vergangenen Monaten verzeichneten die Sicherheitsbehörden bundesweit eine steigende Zahl von Fällen, in denen Jugendliche extremistische Inhalte teilen oder propagandistische Materialien verbreiten. Besonders soziale Netzwerke spielen dabei eine große Rolle, da dort Ideologien schnell verbreitet werden können. Deshalb reagieren Polizei und Staatsanwaltschaft mittlerweile deutlich schneller und konsequenter, um frühzeitig mögliche Gefahren zu verhindern. Auch im Fall Nottuln will man kein Risiko eingehen und sämtliche Spuren gründlich prüfen.

    Ermittlungen dauern an

    Der Staatsschutz arbeitet nun eng mit IT-Forensikern zusammen, um alle Daten zu analysieren. Sobald die Auswertungen abgeschlossen sind, werden die Ergebnisse an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Bis dahin bleibt der Jugendliche im Fokus der Ermittler, während seine Familie weiterhin befragt wird. Die Polizei bittet die Bevölkerung darum, Spekulationen zu vermeiden und sich ausschließlich auf offizielle Informationen zu verlassen.

    Hinweis der Redaktion: Die Ermittlungen dauern an. Wir berichten weiter, sobald die Behörden neue Erkenntnisse veröffentlichen.

  • 22-jähriger Syrer in Berlin wegen Verdachts auf Anschlagsvorbereitung festgenommen

    22-jähriger Syrer in Berlin wegen Verdachts auf Anschlagsvorbereitung festgenommen

    Festnahme in Berlin wegen Anschlagsverdacht

    Spezialeinheiten nahmen am Wochenende einen 22-jährigen Syrer in Berlin-Neukölln fest. Ermittler sichern Materialien, die für Sprengsätze geeignet sein könnten.

    Ermittlungen und Ablauf der Festnahme

    Bereits am Samstag führte ein koordiniertes Einsatzteam den Zugriff in Berlin-Neukölln durch. Spezialkräfte (SEK) und Staatsschutzbeamte waren an der Maßnahme beteiligt.

    Der Beschuldigte kam danach in eine Gefangenensammelstelle und wurde am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt; gegen ihn erging Haftbefehl wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

    Sichergestellte Beweismittel

    Die Ermittler durchsuchten mehrere Wohnanschriften und stellten elektronische Datenträger sowie Materialien sicher, die sich nach bisherigen Angaben zum Bau von Spreng- oder Brandvorrichtungen eignen.

    Die Behörden prüfen nun, ob und in welchem Umfang Komponenten online bestellt wurden und ob ein konkretes Ziel geplant war.

    Radikalisierungs- und Propagandaverhalten

    Die Staatsanwaltschaft führt an, dass der Beschuldigte in sozialen Medien wiederholt Propaganda mit Bezug zum sogenannten „Islamischen Staat“ geteilt haben soll. Diese Hinweise gehören zu den Anhaltspunkten, die die Ermittlungen gegen die Person ergänzen und derzeit ausgewertet werden.

    Hintergrund und Status

    Der Mann lebt nach bisherigen Erkenntnissen seit 2023 in Deutschland und verfügte über subsidiären Schutz. Die Ermittlungen dauern an; die Behörden betonen, dass bislang keine verbindlichen Angaben zu einem konkreten Anschlagsziel veröffentlicht wurden. Polizei und Staatsanwaltschaft werten jetzt Mobiltelefone, Datenträger und Bestellvorgänge aus, um ein mögliches Netzwerk oder weitere Gefährdungen zu prüfen.

  • SEK-Einsatz in Remscheid: Polizei entdeckt riesiges Waffenarsenal

    SEK-Einsatz in Remscheid: Polizei entdeckt riesiges Waffenarsenal

    SEK nimmt mutmaßliche Kriegswaffenhändler in Remscheid fest 

    Am Sonntagabend griff die Polizei in Remscheid mit einem massiven SEK-Einsatz durch.

    Mehrere Verdächtige stehen im Verdacht, mit Kriegswaffen gehandelt zu haben. Die Spezialkräfte stürmten zeitgleich mehrere Objekte in verschiedenen Stadtteilen und machten dabei einen erschütternden Fund.

    SEK stürmt mehrere Gebäude gleichzeitig

    Nach Informationen der Polizei waren für den großangelegten Zugriff mehrere SEK-Teams im Einsatz.

    Diese agierten am frühen Sonntagabend koordiniert in unterschiedlichen Teilen der Stadt. Selbst ein Fahrzeug wurde an der Autobahnausfahrt Remscheid der A1 gestoppt, der Fahrer festgenommen und das Auto beschlagnahmt.

    Die Ermittler wollten verhindern, dass Beweismaterial oder Waffen den Tatort verlassen.

    Geheimes Waffenlager entdeckt

    In einem Gebäude an der Elberfelder Straße entdeckten die Ermittler ein geheimes Waffenversteck. Hinter einer verborgenen Tür, die mithilfe einer Kettensäge geöffnet wurde, lagerten zahlreiche Kriegswaffen – darunter Sprengstoff und Panzerminen. Weil von den Funden unmittelbare Gefahr ausging, evakuierte die Polizei das gesamte Mehrfamilienhaus und zog spezialisierte Entschärfer hinzu.

    Die Experten untersuchen derzeit die Waffen auf ihre Funktionsfähigkeit. Erst nach einem technischen Gutachten lässt sich beurteilen, in welchem Zustand sich das Waffenarsenal befindet. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden des Montags an.

    Ermittlungen unter Leitung der Staatsanwaltschaft Wuppertal

    Die Staatsanwaltschaft Wuppertal leitet die Ermittlungen. Nach Angaben der Polizei dauern die Durchsuchungen weiterhin an. Auch in anderen Bundesländern fanden zeitgleich Einsätze statt, bei denen weitere Spuren gesichert wurden.

    Internationale Ermittlungen unter Beteiligung von EUROPOL

    Da die mutmaßlichen Waffenhändler Verbindungen in zwei weitere europäische Staaten unterhalten sollen, unterstützte EUROPOL die Ermittlungen vor Ort. Vertreter der Behörde waren bei den Maßnahmen in Remscheid anwesend. Bisher macht die Polizei keine Angaben zu den Hintergründen des Falles oder zur genauen Herkunft der Waffen.

    Lage bleibt angespannt – Ermittlungen dauern an

    Auch am Montagmorgen bestätigte die Polizei lediglich den fortgesetzten SEK-Einsatz in Remscheid.

    Die Beamten prüfen derzeit weitere Spuren, um die Herkunft des Waffenarsenals und mögliche Hintermänner aufzudecken. Der Fall sorgt bundesweit für Aufsehen und wirft Fragen nach der Sicherheit und Kontrolle von Kriegswaffen in Deutschland auf.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie unter BlaulichtMYK News, Deutschland und Fahndungen.

  • Staatsanwaltschaft ermittelt – Fünf Verdächtige nach mutmaßlicher Gruppenvergewaltigung in U-Haft

    Staatsanwaltschaft ermittelt – Fünf Verdächtige nach mutmaßlicher Gruppenvergewaltigung in U-Haft

    Fünf Verdächtige nach mutmaßlicher Gruppenvergewaltigung in U-Haft

    In Heinsberg (NRW) ermittelt die Staatsanwaltschaft Aachen wegen einer Gruppenvergewaltigung Heinsberg zum Nachteil einer Jugendlichen. Nach bisherigen Informationen nahm die Polizei mehrere Männer vorläufig fest; ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an.

    Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) unterstützte den Zugriff. Ermittler stellten bei Durchsuchungen unter anderem einen Elektroschocker (Taser) sowie eine Schusswaffe sicher.

    Das ist bislang bekannt

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand traf die Jugendliche zunächst ihren Ex-Freund. In der Folge sollen weitere Männer hinzugekommen sein. In einer Wohnung soll es dann zu den mutmaßlichen Übergriffen gekommen sein. Die Jugendliche suchte nach dem Vorfall Hilfe und vertraute sich einer Freundin an; deren Eltern alarmierten die Polizei. Die Staatsanwaltschaft macht aus Opferschutzgründen keine Angaben zur Identität oder zum genauen Alter des Opfers.

    Ermittlungen und Haftbefehle

    Die Ermittler nahmen vier Verdächtige Syrer zeitnah fest. Ein weiterer Mann stellte sich wenig später. Die Justiz schickte alle Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei sichert Spuren, wertet Beweismittel aus und vernimmt Zeugen. Die Gruppenvergewaltigung Heinsberg bleibt Gegenstand intensiver Ermittlungen; die Unschuldsvermutung gilt, bis ein Gericht rechtskräftig entschieden hat.

    SEK-Einsatz und sichergestellte Gegenstände

    Aufgrund möglicher Waffenbedrohung rückten Spezialkräfte an. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten Beamte einen Taser und eine Pistole sicher. Gutachter prüfen nun Herkunft, Funktionsfähigkeit und mögliche Zusammenhänge mit der Tat. Diese Funde fließen in die Bewertung des Tatgeschehens ein.

    Einordnung: Opferschutz hat Priorität

    Die Behörden betonen den Schutz der Betroffenen. Medien und Öffentlichkeit sollen auf Spekulationen verzichten und die laufenden Ermittlungen respektieren. Beratungs- und Hilfsangebote unterstützen Betroffene und Angehörige vertraulich. Die Gruppenvergewaltigung Heinsberg zeigt erneut, wie wichtig rasche Anzeigen und gesicherte Beweise sind, damit Ermittler Täterstrukturen schnell aufklären können.

    Hinweise an die Polizei

    Zeugen, die Beobachtungen rund um den Tatzeitraum gemacht haben, wenden sich bitte direkt an die Polizei. Nutzen Sie die offiziellen Kontaktwege oder die Onlinewache. Jede sachdienliche Angabe kann helfen, die Tatumstände lückenlos zu rekonstruieren.

    Weiterführende Informationen & Links

    Hinweis der Redaktion: Wir berichten faktenbasiert, berücksichtigen den Opferschutz und verzichten auf identifizierende Details. Die Ermittlungsbehörden informieren fortlaufend über neue gesicherte Erkenntnisse.

  • Familiendrama mit Explosionen und Brand – Oktoberfest öffnet vorerst nicht

    Familiendrama mit Explosionen und Brand – Oktoberfest öffnet vorerst nicht

    Familiendrama mit Explosionen und Brand in München 

    Ein erschütterndes Familiendrama hat am Mittwochmorgen in München für einen Ausnahmezustand gesorgt.

    Im Stadtteil Lerchenau setzte ein Mann das Elternhaus in Brand, erschoss seinen Vater und verletzte seine Mutter sowie eine 21-jährige Frau schwer. Ein hinterlassener Brief deutet auf einen eskalierten Erbstreit hin. Aufgrund der Funde stoppte die Polizei die Eröffnung des Oktoberfests.

    Explosionen und Schüsse im Münchner Norden

    Gegen 4.40 Uhr meldeten Anwohner Explosionen und Schüsse. Als die Feuerwehr eintraf, stand ein Wohnhaus in Flammen. Auch mehrere geparkte Autos in der Umgebung brannten. Augenzeugen berichteten von einer angespannten und chaotischen Situation im Viertel.

    Sprengfallen und Handgranaten entdeckt

    Die Polizei geht davon aus, dass der Täter seinen 90-jährigen Vater erschoss und anschließend sein Elternhaus in Brand setzte. Bei der Durchsuchung stießen die Einsatzkräfte auf mehrere Handgranaten, die mit Stolperdraht versehen waren. Experten entschärften die gefährlichen Sprengfallen. Auch ein Rucksack, den der Täter am Lerchenauer See bei sich trug, erweckte den Verdacht, Sprengmaterial zu enthalten.

    Polizeieinsatz in Starnberg

    Parallel durchsuchte das SEK Bayern eine Wohnung des Täters im Landkreis Starnberg. Beamte stellten sicher, dass sich dort keine weiteren Sprengsätze befanden. Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt, um Anwohner nicht zu gefährden.

    Oktoberfest-Eröffnung verzögert

    Besonders brisant: Der Täter hinterließ ein Bekennerschreiben, das einen Bezug zum Oktoberfest herstellte. Deshalb verzichteten die Behörden zunächst auf die geplante Eröffnung des Volksfests. Erst nach intensiven Sicherheitsprüfungen gaben Polizei und Feuerwehr grünes Licht. Das Festgelände blieb jedoch bis zum Nachmittag geschlossen.

    Hintergrund und Ermittlungen

    Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich um einen familiären Erbstreit, der in Gewalt mündete. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an. Für die Bevölkerung bestand zwischenzeitlich Gefahr durch die ausgelegten Sprengfallen. Die Behörden riefen Anwohner dazu auf, den Bereich weiträumig zu meiden.

    Aktuelle Entwicklungen zum Vorfall finden Sie auch unter BlaulichtMYK News sowie in der Rubrik Deutschland.

  • Mann zieht Messer bei Abschiebung

    Mann zieht Messer bei Abschiebung

    Flughafen Hamburg: – SEK alarmiert

    Hamburg – Im Ausreisegewahrsam am Flughafen kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein 42-jähriger Mann, der gemeinsam mit seiner 9-jährigen Tochter abgeschoben werden sollte, zog nach ersten Informationen ein Messer und drohte, sich selbst zu verletzen. Die Polizei alarmierte daraufhin Spezialkräfte. Nach rund einer Stunde endete der Einsatz ohne Verletzte.

    Der Einsatz im Überblick

    • Zeitpunkt: gegen 5:40 Uhr
    • Ort: Ausreisegewahrsam im Transitbereich des Flughafens Hamburg
    • Betroffene: Vater (42) und seine Tochter (9)
    • Lage: Mann drohte mit einem Messer, um die Rückführung zu verhindern
    • Maßnahmen: Polizei vor Ort, SEK in Bereitschaft
    • Ausgang: Situation deeskaliert, Mann kommt in eine psychiatrische Klinik; das Mädchen steht unter Obhut des Jugendamts

    Die Polizei Hamburg sicherte den Bereich. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) blieb in Bereitschaft, musste jedoch nicht mehr eingreifen. Ein Amtsarzt ordnete anschließend die Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Einrichtung an. Das Jugendamt übernahm die weitere Betreuung der Tochter.

    Hintergrund: Was bedeutet Ausreisegewahrsam?

    Der Ausreisegewahrsam ist eine besondere Form der kurzfristigen Unterbringung, die in der Regel im Transitbereich eines Flughafens oder in einer gesicherten Einrichtung vollzogen wird. Ziel ist es, die organisierte Ausreise sicherzustellen. Die Maßnahme unterliegt dem Aufenthaltsrecht und ist zeitlich begrenzt. In diesem Zusammenhang sprechen Behörden von einem besonders sensiblen Umfeld, in dem es auf sichere Abläufe und geschulte Einsatzkräfte ankommt.

    Relevanz für die öffentliche Sicherheit

    Der Vorfall verdeutlicht, warum Sicherheitsbehörden an Verkehrsknotenpunkten konsequent vorgehen. Die Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg ist für den Luftsicherheitsbereich zuständig und arbeitet eng mit der Landespolizei zusammen. Das vorrangige Ziel: Deeskalation, Schutz Unbeteiligter und rechtskonforme Durchführung polizeilicher Maßnahmen.

    Einordnung und weitere Hinweise

    Die Behörden prüfen nach solchen Lagen routinemäßig, wie Personen im Gewahrsam an gefährliche Gegenstände gelangen konnten. Gleichzeitig verweisen Sicherheitsbehörden auf bestehende Verbotszonen und auf konsequente Kontrollen an neuralgischen Orten. Für Bürgerinnen und Bürger gilt: Wer eine akute Gefahrensituation bemerkt, wählt sofort 110.

    Weiterführende Informationen

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    Weitere bundesweite Fälle und Hintergründe findest du in unserer Rubrik Deutschland.

     

  • Mutter (42) erstochen, Sohn (10) schwer verletzt – Ex-Partner festgenommen

    Mutter (42) erstochen, Sohn (10) schwer verletzt – Ex-Partner festgenommen

    Tragischer Femizid in Leipzig – Sohn überlebt, Mutter stirbt im Krankenhaus

    Leipzig –

    Am Abend des Femizids in der Fritz-Hanschmann-Straße kam es zu einer dramatischen Tat.

    Die 42-jährige Susann K. wurde lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt. Ihr 10-jähriger Sohn war währenddessen in Gefahr.

    Ein Augenzeuge berichtete: „Es war wie ein furchtbarer Film, was sich da abspielte.“ 

    Kurz nach 22 Uhr bemerkte er Hilferufe und sah, wie sich Frau K. blutend ins Freie schleppte. Sie sackte am Bordstein zusammen.

    Zwei Polizisten waren schnell vor Ort und kümmerten sich um die schwer verletzte Frau. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus.

    Während die Mutter außerhalb der Wohnung lag, befand sich ihr Sohn noch in der Gewalt des Täters. Er schrie um Hilfe.

    Polizisten warteten zunächst auf Verstärkung. Das SEK traf Minuten später ein und befreite den Jungen sicher. Er hatte Verletzungen.

    Nach Polizeiangaben starb Frau K. in der Nacht. Ihr Sohn befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

    Der mutmaßliche festgenommenen  Täter, ein 37-jähriger Mann, ist der Ex-Partner des Opfers. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

    Er wird des Mordes an der Frau und des versuchten Mordes am Kind dringend verdächtigt. Die Ermittlungen laufen weiter.

    Leipzig: Frau getötet – zehnjähriges Kind bei Gewaltverbrechen schwer verletzt

  • Psychischer Ausnahmezustand in Annweiler: 59-Jähriger richtet mit Beil Schaden an – SEK im Einsatz

    Psychischer Ausnahmezustand in Annweiler: 59-Jähriger richtet mit Beil Schaden an – SEK im Einsatz

    Psychischer Ausnahmezustand

    Annweiler

    Ein 59jähriger hat am gestrigen Mittwoch in einem Stadtteil von Annweiler durch einen Aggressionsanfall einen Polizeieinsatz ausgelöst.

    Laut schreiend habe er zuerst seine Nachbarn verängstigt und bedroht und danach mit einem in einem fremden Garten aufgefunden Beil Sachschaden angerichtet, weswegen die Nachbarn die Polizei verständigten.

    Der Mann hat sich beim Eintreffen der Polizeikräfte in seiner Wohnung verbarrikadiert und musste durch Spezialkräfte dort überwältigt werden. Er befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und musste in ein entsprechendes Krankenhaus eingewiesen werden. Personen kamen hierbei nicht zu Schaden.

    Die Umstände der Tat sind nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

  • SEK EInsatz in Psychiatrie in NRW

    SEK EInsatz in Psychiatrie in NRW

    Kleve (Nordrhein-Westfalen) – Großalarm für die Polizei in Nordrhein-Westfalen! Schwer bewaffnete Spezialeinsatzkommandos und Sonderfahrtenzeuge rasen aktuell nach Bedburg-Hau im Kreis Kleve. In der dortigen forensischen Klinik für psychisch kranke Straftäter gibt es eine Gefangenen-Revolte!

    Wie BILD erfuhr, brennt es in dem gesicherten Gebäude. Die Polizei befürchte sogar eine Geiselnahme!

    Gewalttäter (27) rastete aus

    Ein als Gewalttäter eingesperrter Patient (27) der LVR-Klinik (Landschaftsverband Rheinland) in Bedburg-Hau (Nordrhein-Westfalen) ist demnach am Samstagvormittag ausgerastet und hat sich verbarrikadiert. Der Patient soll stark alkoholisiert und extrem aggressiv sein. Wie er in dem streng gesicherten Bereich an den Alkohol kam, ist noch völlig unklar.

    Danach soll es dann zu Solidarisierungen weiterer Patienten mit dem Randalierer gekommen sein. Die als gefährlich geltenden Insassen haben nach BILD-Informationen begonnen, Barrikaden zu errichten und Brände zu legen. Es sind offenbar Stühle und Mobiliar angezündet worden. Aktuell geht die Polizei von fünf Randalierern aus.

    Die Klinik-Mitarbeiter sollen sich teilweise ins Freie geflüchtet haben. Zudem versucht man aktuell, weitere Insassen zu evakuieren. Ob die psychisch kranken Randalierer auch Mitarbeiter oder andere Insassen in ihre Gewalt gebracht haben, ist nicht endgültig geklärt.

    SEK rückt mit mobiler Rampe an

    Das Polizeipräsidium Essen hat als für Geisellagen besonders ausgerüstete Behörde den Einsatz übernommen. Spezialeinheiten aus ganz NRW sind unterwegs, darunter auch ein hochmotorisierter Ford-Truck mit dem sogenannten MARS-Rampensystem. Falls das SEK über das Dach in den besetzten Forensik-Bereich eindringen muss. Zusätzlich wurden Beamte der Spezialeinheiten mit einem Hubschrauber eingeflogen.

    BILD

  • Mordkommission ermittelt nach Schuss auf Mann in Pulheim

    Mordkommission ermittelt nach Schuss auf Mann in Pulheim

    Mordkommission ermittelt nach Schuss auf Mann in Pulheim

    Köln

    Bei den Ermittlungen einer Mordkommission der Kripo Köln nach einer Schussabgabe durch einen zunächst unbekannten Motorradfahrer auf einen 64-Jährigen in Pulheim (Rhein-Erft-Kreis) hat sich ein Tatverdacht gegen einen 58 Jahre alten Mann aus dem Rhein-Kreis Neuss erhärtet.

    Beamte eines Spezialeinsatzkommandos nahmen diesen in der Nacht auf Mittwoch (7. Mai) gegen 1 Uhr an seiner Wohnanschrift in Rommerskirchen fest. Dort vollstreckten die Polizisten zusätzlich einen seitens der Staatsanwaltschaft Köln erwirkten richterlichen Durchsuchungsbeschluss.

    Der Festgenommene, der zuvor Geschäftsbeziehungen mit dem Geschädigten hatte, wird derzeit durch das Kriminalkommissariat 11 vernommen. Die Ermittlungen zur Tatmotivation dauern an.

    Hinweise auf Bezüge ins Rocker- oder Clanmilieu liegen derzeit nicht vor. Es ist beabsichtigt, den
    58-Jährigen heute (8. Mai) einem Haftrichter vorzuführen.

    Am Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr hatte sich der Geschädigte in seinem Garten aufgehalten, als der Täter auf ihn schoss und flüchtete. Der Geschädigte wurde in einer Klinik ambulant behandelt.

  • Beihilfe zum Bandendiebstahl – SEK durchsucht Wohnungen im Rocker-Milieu

    Beihilfe zum Bandendiebstahl – SEK durchsucht Wohnungen im Rocker-Milieu

    Beihilfe zum Bandendiebstahl – Durchsuchung bei Tatverdächtigen mit Rockerbezug

    Köln

    Die Polizei Köln durchsucht aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Köln aktuell (8. April) ein freistehendes Haus in Pulheim sowie zwei Wohnung in Köln. Aufgrund von Rockerbezügen sind Spezialkräfte sowie Bereitschaftspolizisten im Einsatz.

    Hintergrund sind bereits seit 2023 verdeckt geführte Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zu Einbrüchen in Tankstellen, bei denen die Täter es auf Geldtresore abgesehen hatten.

    Nach vorliegenden Erkenntnissen aus dem ursprünglich in Bonn geführten Ermittlungsverfahren
    sollen vier bereits wegen schweren Bandesdiebstahls verurteilte Männer in dem von Hells Angels genutzten Pulheimer Haus Unterschlupf gefunden haben.

    Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beihilfe zu diesen Taten richten sich gegen zwei in Köln gemeldete Männer (31, 33). Beide sollen in dem Haus auch Logistik für die Einbrüche zur Verfügung gestellt und Lagerräume für das Diebesgut bereitgestellt haben.