Schlagwort: Staatsanwaltschaft Hagen

  • 76-Jährige lebensgefährlich verletzt – Ehemann unter Tatverdacht

    76-Jährige lebensgefährlich verletzt – Ehemann unter Tatverdacht

    Hagen-Eilpe: 76-Jährige lebensgefährlich verletzt

    Hagen-Eilpe. In Hagen-Eilpe hat sich am Donnerstagmittag ein mutmaßliches Gewaltdelikt ereignet. Feuerwehr und Polizei rückten gegen 13.50 Uhr zur Straße „An der Koppel“ aus, nachdem eine schwerverletzte Frau gemeldet wurde.

    Vor Ort trafen Einsatzkräfte auf eine 76-jährige Bewohnerin des Hauses. Die Frau wies lebensgefährliche Kopfverletzungen auf. Ein Notarzt versorgte sie zunächst am Einsatzort. Anschließend flog ein Rettungshubschrauber die Seniorin in eine Spezialklinik.

    Ehemann steht unter Tatverdacht

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht der 78-jährige Ehemann der Frau im Verdacht, ihr die schweren Verletzungen zugefügt zu haben. Auch er wohnt an der betroffenen Anschrift. Danach soll sich der Mann selbst schwere Verletzungen beigebracht haben.

    Rettungskräfte brachten den Tatverdächtigen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. Damit rückt der Fall in Hagen-Eilpe nun in den Fokus der Kriminalpolizei.

    Mordkommission in Hagen-Eilpe ermittelt

    Das Polizeipräsidium Hagen hat eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler prüfen nun die Hintergründe und das mögliche Motiv des versuchten Tötungsdelikts. Außerdem sichern die Beamten Spuren und werten die bisherigen Erkenntnisse aus.

    Die Staatsanwaltschaft Hagen und die Polizei Hagen machten zunächst keine weiteren Angaben. Deshalb bleiben viele Details zum genauen Ablauf noch offen.

    Ermittlungen dauern weiter an

    Der Fall Hagen-Eilpe sorgt für große Betroffenheit. Gleichzeitig betonen die Behörden, dass die Ermittlungen noch am Anfang stehen. Weitere Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Entführung in Gevelsberg: Polizei fasst drei Tatverdächtige

    Entführung in Gevelsberg: Polizei fasst drei Tatverdächtige

    Entführung in Gevelsberg: Polizei fasst drei Tatverdächtige nach intensiver Fahndung

    Nach der Entführung in Gevelsberg hat die Polizei drei Tatverdächtige festgenommen. Der Fall sorgte bereits am Donnerstagnachmittag, 12. März, für einen großen Einsatz. Mehrere Männer sollen einen 21-Jährigen in Gevelsberg gewaltsam entführt haben. Einsatzkräfte trafen den Geschädigten später in Witten an. Er erlitt leichte Verletzungen. Erste Informationen zu dem Einsatz veröffentlichte die Polizei bereits in einer früheren Mitteilung.

    Drei Festnahmen in Herne und Datteln

    Die Ermittler intensivierten danach ihre Fahndung und erzielten kurze Zeit später einen wichtigen Erfolg. Beamte nahmen drei Tatverdächtige im Alter von 30, 32 und 34 Jahren in Herne und Datteln fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen erließ der zuständige Haftrichter Untersuchungshaftbefehle gegen den 30-Jährigen und den 34-Jährigen.

    Die Justiz wirft den beiden Männern Geiselnahme, schweren Raub und gefährliche Körperverletzung vor. Den Untersuchungshaftbefehl gegen den 30-Jährigen setzte das Gericht jedoch unmittelbar wieder gegen Auflagen außer Vollzug. Für den 34-Jährigen bleibt der Haftbefehl bestehen.

    21-Jähriger kommt wieder frei

    Bei dem 32-jährigen Mann konnten die Ermittlungsbehörden nach aktuellem Stand keine direkte Beteiligung an der Tat nachweisen. Deshalb entließen die Beamten ihn wieder aus dem Gewahrsam. Damit konzentrieren sich die Ermittlungen weiterhin auf die Männer, gegen die ein dringender Tatverdacht besteht.

    Die Entführung in Gevelsberg ist damit aber noch nicht vollständig aufgeklärt. Nach derzeitigen Erkenntnissen beteiligte sich ein weiterer Mann an der Tatausführung. Seine Identität ist den Ermittlungsbehörden bereits bekannt. Die Fahndung nach diesem Tatverdächtigen läuft aktuell weiter. Gegen ihn liegt inzwischen ebenfalls ein Untersuchungshaftbefehl vor.

    Ermittlungen dauern weiterhin an

    Die Polizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten den Fall nun mit Hochdruck auf. Vor allem die genauen Abläufe, mögliche Hintergründe und die Rolle der einzelnen Beteiligten stehen weiter im Fokus. Zudem prüfen die Ermittler, welche konkreten Tatbeiträge jedem Verdächtigen zuzuordnen sind.

    Wer sich allgemein über weitere Fälle aus dem Bundesgebiet informieren möchte, findet auf Blaulicht-Report Deutschland fortlaufend neue Meldungen. Aktuelle Fahndungsfälle bündelt das Portal außerdem im Bereich Fahndung. Offizielle Informationen der Polizei gibt es zudem direkt bei der Polizei Dortmund.

    Die Entführung in Gevelsberg bleibt damit ein Fall mit offenen Fragen. Weitere Ergebnisse erwarten die Ermittler im Zuge der laufenden Auswertung. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Hagen: Frau (35†) nach Messerangriff getötet

    Hagen: Frau (35†) nach Messerangriff getötet

    Hagen: Frau (35†) nach Messerangriff getötet – Lebensgefährte (41) festgenommen

    In Hagen hat ein tödlicher Messerangriff am Samstagabend, 22. Februar 2026, einen ganzen Stadtteil erschüttert. Die Tat passierte im Bereich der Eickertstraße im Stadtteil Remberg. Eine 35 Jahre alte Frau erlitt dabei zahlreiche Stichverletzungen. Rettungskräfte brachten sie unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus. Dort starb sie kurz nach der Einlieferung.

    Zeugen wählten gegen 22.30 Uhr den Notruf. Sie meldeten eine schwer verletzte Frau auf der Straße. Polizeikräfte trafen wenig später am Tatort ein. Sie fanden das Opfer bewusstlos zwischen geparkten Autos auf der Fahrbahn.

    Polizei sucht Verdächtigen und nimmt ihn an Bushaltestelle fest – Hagen Frau 35 † Messerangriff getötet

    Nach ersten Hinweisen flüchtete ein Mann zu Fuß vom Tatort. Die Polizei startete sofort eine Fahndung. Auch ein Diensthund unterstützte die Suche. Einsatzkräfte stellten schließlich einen 41-jährigen Mann an einer Bushaltestelle in der Feithstraße. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest.

    Nach dem aktuellen Ermittlungsstand handelt es sich um den Lebensgefährten der getöteten Frau. Der Mann trug ein Messer bei sich. Die Polizei prüft, ob es sich um die Tatwaffe handelt. Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Vorführung vor dem Haftrichter.

    Fünf Kinder betroffen – Jugendamt übernimmt

    Die Frau stammte aus Syrien. Nach bisherigen Erkenntnissen lebte sie mit dem Tatverdächtigen in einer Beziehung. Das Paar soll fünf gemeinsame Kinder haben. Ermittler trafen die Kinder wohlbehalten an und übergaben sie an das Jugendamt.

    Die Mordkommission sichert Spuren und klärt den Ablauf der Tat. Außerdem soll eine Obduktion weitere Hinweise liefern. Die Ermittler prüfen jetzt das Umfeld, mögliche Auslöser und den genauen Tatablauf.

    Mehr Blaulicht aus NRW findest Du auch in unserer Rubrik Hagen sowie unter NRW. Offizielle Ansprechpartner findest Du bei der Polizei Hagen (Pressestelle) und bei der Staatsanwaltschaft Hagen. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Mordfall Zeynep I. – Polizei Hagen rollt ungelösten Kindermord von 1986 neu auf

    Mordfall Zeynep I. – Polizei Hagen rollt ungelösten Kindermord von 1986 neu auf

    Mordfall Zeynep Neuenrade: Polizei Hagen setzt auf neue DNA-Spuren

    Fast 39 Jahre nach dem grausamen Mord an der damals fünfjährigen Zeynep I. aus Neuenrade (Märkischer Kreis) geben Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen den Fall nicht auf. Mit modernen DNA-Untersuchungen und einem erneuten Fahndungsaufruf hoffen die Ermittler, den Täter doch noch zu finden.

    Die Tatnacht im November 1986

    Am Abend des 14. November 1986 verbrachte die Familie des türkischen Mädchens den Abend in ihrer Wohnung am Waldrand von Neuenrade. Gegen 21 Uhr brachte der Vater seine Tochter zu Bett. In der Nacht verschwand Zeynep unbemerkt – bis heute ist unklar, ob sie freiwillig das Haus verließ oder von jemandem gelockt wurde.

    Am frühen Morgen des 15. November 1986 entdeckte die Mutter das leere Bett ihrer Tochter. Rund eine Stunde später fanden Angehörige und Polizeibeamte die Leiche des Kindes nur wenige hundert Meter entfernt in einem Waldstück gegenüber des Hauses. Zeynep war teilweise entkleidet und wies mehrere Stichverletzungen im Halsbereich auf. Ihre Kleidung war teilweise verschwunden – darunter ein weißes Ringelsöckchen, das nie wieder auftauchte.

    Ermittlungen ohne Durchbruch

    Die Polizei Hagen leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. Zahlreiche Zeugen wurden vernommen, das Umfeld durchkämmt und Spuren gesichert. Trotz intensiver Ermittlungsarbeit blieb der Täter unbekannt. Auch spätere Überprüfungen brachten keine neuen Erkenntnisse.

    Die Staatsanwaltschaft Hagen führt die Ermittlungen bis heute fort. Mord verjährt in Deutschland nicht – daher bleibt der Fall weiterhin offen. Aktuell prüfen Experten alte Asservate erneut mit modernster DNA-Technik, um vielleicht doch noch einen Treffer zu erzielen. Ergebnisse stehen allerdings noch aus.

    Neue Hoffnung durch „Aktenzeichen XY… ungelöst“

    Am 26. November 2025 wird der Mordfall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vorgestellt. Der Fall wird dort filmisch rekonstruiert und einem Millionenpublikum präsentiert. Die Ermittler hoffen, dass sich nach fast vier Jahrzehnten neue Zeugen melden, die bislang geschwiegen haben oder entscheidende Details wissen.

    Für Hinweise, die zur Ergreifung oder Identifizierung des Täters führen, setzt die Staatsanwaltschaft Hagen eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro aus.

    Hinweise dringend gesucht

    Wer in der Nacht vom 14. auf den 15. November 1986 verdächtige Beobachtungen im Bereich Neuenrade (Eichendorfstraße / Winterlit) gemacht hat, soll sich bei der Mordkommission Hagen melden. Auch scheinbar unbedeutende Hinweise können entscheidend sein.

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02331 / 986 – 2066 entgegen. Weitere Informationen finden Leserinnen und Leser auf blaulichtmyk.de/fahndungen/ oder im Bereich blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Ein offizielles Fahndungsplakat in deutscher und türkischer Sprache wird derzeit im gesamten Märkischen Kreis verteilt.

  • Messerangriff in Herdecke:  Vor Notruf gab es  Streit

    Messerangriff in Herdecke:  Vor Notruf gab es Streit

    Herdecke (NRW) – Nach einem Messerangriff Herdecke Bürgermeisterin ringt die frisch gewählte Rathauschefin um ihr Leben. Rettungskräfte brachten die 57-Jährige am Dienstag in eine Klinik. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck und vernimmt die beiden Adoptivkinder (15, 17).

    Was bisher bekannt ist

    Einsatzkräfte fanden die Messerangriff Herdecke Bürgermeisterin schwer verletzt in oder an ihrem Wohnhaus. Der Notruf ging am frühen Nachmittag ein, kurz darauf sicherten Spezialisten Spuren. Die beiden Jugendlichen befanden sich im Haus und stehen nun als wichtige Zeugen im Fokus. Ermittler prüfen, wie genau es zu den Verletzungen kam und wer dafür verantwortlich ist.

    Ermittlungen: alle Richtungen offen

    Die Kriminalpolizei setzt eine Mordkommission ein und wertet Spuren aus. Ermittler befragen Nachbarn, sichern Videoaufnahmen und prüfen Handy- sowie Bewegungsdaten. Zudem analysieren Forensiker Kleidung und mögliche Anhaftungen. Bislang nennen die Behörden keinen abschließenden Tatablauf. Wichtig: Die Polizei betont, sie ermittle in alle Richtungen. Hinweise aus der Bevölkerung laufen in der Leitstelle auf und gehen direkt an die Ermittler.

    Nachbarin hörte vor dem Notruf Streit

    Der Junge soll der Polizei gegenüber behauptet haben, seine Mutter sei auf der Straße von mehreren Männern angegriffen worden. Aber: Es gibt keine Zeugen, die das beobachtet haben. Stattdessen erzählte eine Nachbarin (62) gegenüber BILD: „Eine halbe Stunde bevor der Rettungshubschrauber landete, habe ich gehört, wie der Junge und seine Mutter stritten. Sie haben sich regelrecht angeschrien.“

    Einordnung: Sicherheitslage und Schutz von Amts- und Mandatsträgern

    Angriffe auf Kommunalpolitiker belasten bereits seit Jahren die Sicherheitsdebatte. Daher reagieren Behörden schnell, sichern Tatorte großräumig ab und stellen Betroffenen psychosoziale Hilfe bereit. Gleichzeitig mahnen Experten, Spekulationen zu vermeiden, bis die Ermittlungen belastbare Ergebnisse liefern. Genau das tun wir hier: Wir berichten faktenbasiert und aktualisieren, sobald die Behörden weitere Details freigeben.

    So bleiben Sie auf dem Laufenden

     

  • Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Festnahme nach Tötungsdelikt in Kierspe

    Am Sonntagabend, den 21. September 2025, kam es in der Hauptstraße in Rönsahl, einem Ortsteil von Kierspe
    im Märkischen Kreis, zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

    Gegen 21:10 Uhr eskalierte ein Streit, der nach ersten Ermittlungen auf einen Beziehungsstreit zurückzuführen ist.

    Holzlatte und Messer im Einsatz

    Ein 56-jähriger Mann griff zunächst mit einer Holzlatte seinen 51-jährigen Kontrahenten an.
    Der 51-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach mehrfach auf den Angreifer ein.

    Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Rettungskräfte, die von Zeugen alarmiert wurden,
    erlag der 56-Jährige noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

    Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

    Die Polizei nahm den 51-Jährigen am Einsatzort widerstandslos fest.

    Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt. Der Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.

    Die Ermittlungen führt eine Mordkommission der Hagener Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hagen.

    Staatsanwaltschaft prüft Haftbefehl

    Die Staatsanwaltschaft prüft aktuell die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Tatverdächtigen.

    Weitere Hintergründe zum Beziehungsstreit sowie zur genauen Tatdynamik sind derzeit Gegenstand
    der Ermittlungen.

    Regionale Bedeutung

    Der Vorfall hat in der Gemeinde Rönsahl und im gesamten Märkischen Kreis für große Betroffenheit gesorgt. Tödliche Gewaltdelikte sind in der Region selten und ziehen umfangreiche Ermittlungen nach sich.

    Mehr aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie in unserem News-Bereich sowie im Ressort Deutschland.

  • Tod durch Klimagerät

    Tod durch Klimagerät

    Todesfall in Iserlohn: Kohlenmonoxidvergiftung als Ursache bestätigt

    Nach dem tragischen Todesfall eines 37-jährigen Mannes in Iserlohn hat die Staatsanwaltschaft Hagen
    die Ermittlungen vorerst abgeschlossen.

    Der Vorfall ereignete sich in der Karl-Arnold-Straße und führte zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften.

    Obduktion bestätigt: Tod durch Kohlenmonoxid

    Eine von der Staatsanwaltschaft Hagen angeordnete Obduktion brachte nun Gewissheit:

    Der Mann verstarb an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die toxischen Gase führten laut Gutachten zu seinem Tod.

    Der 47-jährige Wohnungsinhaber, der ebenfalls schwere Vergiftungserscheinungen aufwies, konnte das Krankenhaus bereits am Mittwoch wieder verlassen.

    Gastherme unauffällig – mobiles Klimagerät als Auslöser

    Die Ermittlungen vor Ort führten Polizei und Sachverständige vergangene Woche durch. Dabei wurde auch die in der Wohnung installierte Gastherme geprüft. Laut Polizeiangaben zeigte diese keine technischen Defekte.

    Ein anderer Verdacht erhärtete sich jedoch:

    Zum Zeitpunkt des Unglücks war offenbar ein mobiles Klimagerät in der Wohnung in Betrieb.

    Dieses Gerät könnte die Abgase der Therme angesaugt und in der Wohnung verteilt haben. Diese unerwartete Umkehr der Luftströmung kann lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen verursachen.

    Keine Hinweise auf Fremdverschulden

    Die Staatsanwaltschaft und die Polizei gehen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht von einem strafrechtlich relevanten Verhalten aus.

    Ein technischer Defekt oder Vorsatz liegt demnach nicht vor.

    Experten warnen vor gefährlicher Kombination

    Fachleute warnen davor, mobile Klimageräte oder ähnliche Geräte in Kombination mit
    gasbetriebenen Heizsystemen zu
    nutzen.


    Solche Konstellationen können lebensgefährliche Rückströmungen verursachen – besonders in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung.

  • Frau stirbt nach Messerattacke durch Lebenspartner

    Frau stirbt nach Messerattacke durch Lebenspartner

    31-Jährige nach Streit tödlich verletzt

    Hagen

    Mittwochabend (18.06.2025) kam es in einer Wohnung am Märkischen Ring zu einem Tötungsdelikt. Gegen 22.50 Uhr erlitt eine 31-jährige Frau nach Streitigkeiten mit ihrem Lebenspartner mehrere Stichverletzungen durch ein Messer.

    Reanimationsversuche durch herbeigerufene Rettungskräfte bleiben erfolglos. Die Syrerin verstarb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Polizeibeamte trafen den 37-jährigen tatverdächtigen Lebenspartner der getöteten Frau noch in der Wohnung an und nahmen ihn vorläufig fest. Für die weiteren Ermittlungen wurde eine Mordkommission der Hagener Polizei eingesetzt. Die Staatsanwaltschaft Hagen prüfte die Beantragung eines Haftbefehls gegen den 37-jährigen Syrer. 

    Die Staatsanwaltschaft Hagen hat nach Prüfung einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 37-jährigen Lebenspartner der Frau gestellt.

    Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. Weitere Auskünfte zur Tat und zum Motiv können derzeit nicht erteilt werden. Die Ermittlungen dauern an.