Schlagwort: Verkehrskontrolle

  • Schwerpunktkontrolle in Lahnstein: Polizei überprüft über 80 Zweiräder

    Schwerpunktkontrolle in Lahnstein: Polizei überprüft über 80 Zweiräder

    Start der Motorradkontrollen

    Bei strahlendem Wetter führte der Zweiradkontrolltrupp der Polizeidirektion Koblenz am Sonntag, den 03.05.2026, eine umfangreiche Verkehrskontrolle im Bereich der Polizeiinspektion Lahnstein durch. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich dabei gezielt auf Zweiradfahrende und überprüften den Verkehr zwischen 10:30 Uhr und 16:30 Uhr.

    Kontrollen auf L327 und K68 im Fokus

    Die Maßnahmen fanden unter anderem auf den Strecken der L327 und der K68 statt. Diese Straßen gelten insbesondere bei Motorradfahrenden als beliebte Strecken. Die Polizei setzte hier gezielt an, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und mögliche Verstöße frühzeitig zu erkennen.

    Insgesamt kontrollierten die eingesetzten Beamten mehr als 80 Zweiräder. Dazu gehörten Motorräder, Leichtkrafträder, Kleinkrafträder sowie E-Scooter. Die breite Auswahl der überprüften Fahrzeuge zeigt den umfassenden Ansatz der Kontrollmaßnahmen.

    Nur wenige Verstöße festgestellt

    Im Rahmen der Zweiradkontrolle in Lahnstein stellten die Beamten bei zwei Motorrädern ein Erlöschen der Betriebserlaubnis fest. In diesen Fällen leiteten sie entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Darüber hinaus entdeckten die Einsatzkräfte lediglich kleinere technische Mängel an einigen Fahrzeugen.

    Die Polizei bewertete das Ergebnis insgesamt positiv. Besonders hervorzuheben ist, dass sich die Mehrheit der kontrollierten Zweiradfahrenden kooperativ zeigte und die Maßnahmen unterstützte.

    Positive Resonanz von Verkehrsteilnehmern

    Die Verkehrskontrollen stießen laut Polizei bei den meisten Beteiligten auf Zustimmung. Viele Fahrerinnen und Fahrer bewerteten die Maßnahmen als sinnvoll, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.

    Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen findest Du auch unter News oder in der Kategorie Verkehr.

    Weitere Schwerpunktkontrollen angekündigt

    Die Zweiradkontrolle in Lahnstein stellt nur den Auftakt dar. Der Zweiradkontrolltrupp kündigte an, während der gesamten Motorradsaison weitere Schwerpunktkontrollen durchzuführen. Dabei wollen die Einsatzkräfte an wechselnden Orten präsent sein und weiterhin gezielt Zweiradfahrende überprüfen.

    Die Polizei verfolgt mit diesen Maßnahmen das Ziel, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und Risiken im Straßenverkehr frühzeitig zu minimieren.

    Weitere Informationen der Polizei Koblenz findest Du direkt unter polizei.rlp.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Illegale Mülltransporte in Bielefeld gestoppt – Polizei deckt umfangreiche Verstöße auf

    Illegale Mülltransporte in Bielefeld gestoppt – Polizei deckt umfangreiche Verstöße auf

    Illegaler Mülltransport in Bielefeld gestoppt

    Bielefeld-Mitte. Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei haben am Dienstag, 28.04.2026, einen illegalen Mülltransport in Bielefeld gestoppt. Der Vorfall ereignete sich im Tunnel des Ostwestfalendamms in Fahrtrichtung Brackwede.

    Auffällige Ladung ragt weit über Anhänger hinaus

    Den Einsatzkräften fiel ein Pkw mit Anhänger auf, bei dem Aluminium- und Stahlstangen rund 2,20 Meter über die Heckklappe hinausragten. Der 69-jährige Fahrer aus Bielefeld transportierte die Materialien auf einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von 750 Kilogramm.

    Die Polizei stoppte das Gespann kurze Zeit später auf einem nahegelegenen Parkplatz. Dort stellten die Beamten fest, dass sich auf der Ladefläche sowie im Fahrzeug selbst zahlreiche Altgeräte sowie Aluminium- und Stahlschrott befanden.

    Zweiter Anhänger mit gefährlichen Stoffen entdeckt

    Zusätzlich fanden die Einsatzkräfte einen weiteren Anhänger des Mannes vor Ort. In dem abgestellten Pferdeanhänger lagerten ebenfalls Abfälle. Darunter befanden sich teilweise gefährliche Stoffe wie ölverschmierte Tonnen sowie mehrere Pkw-Kühler mit Resten von Kühlmitteln.

    Der Fahrer konnte keine erforderlichen Genehmigungen der Stadt Bielefeld vorlegen. Diese wären laut Kreislaufwirtschaftsgesetz zwingend notwendig, um Schrott und insbesondere gefährliche Abfälle zu sammeln und zu transportieren.

    Mehrere illegale Entsorgungen nachgewiesen

    Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 69-Jährige bereits rund 20 Entsorgungen gegen Bezahlung durchgeführt hatte. Das Sammeln von Elektroschrott ist jedoch ausschließlich zertifizierten Fachbetrieben erlaubt.

    Darüber hinaus ergaben sich Hinweise auf weitere Verstöße. Die Ermittler prüfen aktuell, ob der Mann für ein bereits im Jahr 2021 angemeldetes Gewerbe keine Abgaben entrichtet hat. Aufgrund dieses Verdachts wurde der Zoll Bielefeld eingeschaltet.

    Behörden greifen konsequent durch

    Das Ordnungsamt der Stadt Bielefeld veranlasste den Abtransport des Pferdeanhängers zu einem Wertstoffhof des Umweltbetriebs. Dort erfolgte die fachgerechte Entladung der Abfälle.

    Gegen den 69-Jährigen leiteten die Behörden mehrere Verfahren ein. Ihm drohen Anzeigen wegen Straftaten nach dem Umweltgesetz sowie der Abgabenordnung. Zusätzlich ahndet die Stadt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz.

    Polizei warnt vor illegaler Müllentsorgung

    Die Polizei weist darauf hin, dass illegale Mülltransporte nicht nur strafbar sind, sondern auch erhebliche Umwelt- und Sicherheitsrisiken darstellen. Besonders gefährliche Stoffe können bei unsachgemäßem Umgang schwere Schäden verursachen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie unter News, Deutschland und Verkehr.

    Offizielle Informationen erhalten Sie auch bei der Polizei NRW sowie beim Ordnungsamt Bielefeld.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • LKW in Kleve stillgelegt: Kontrolle deckt massive Mängel auf

    LKW in Kleve stillgelegt: Kontrolle deckt massive Mängel auf

    LKW in Kleve stillgelegt

    Eine defekte Beleuchtung und eine lose rechte Rückleuchte haben am Freitag, 24. April 2026, eine umfangreiche Verkehrskontrolle in Kleve ausgelöst. Mitarbeiter des Verkehrsdienstes der Klever Polizei bemerkten den LKW auf dem Oraniendeich und stoppten das Fahrzeug für eine nähere Kontrolle.

    Schon bei der ersten Überprüfung stellten die Beamten weitere Mängel an den Umriss- und Begrenzungsleuchten fest. Besonders auffällig wirkte die rechte Rückleuchte. Sie hing nicht ordnungsgemäß am Fahrzeug, sondern war mit Kabelbinder, Draht und Band befestigt. Die Kontrolle zeigte schnell, dass es nicht bei einem Beleuchtungsmangel blieb.

    Polizei entdeckt weitere gefährliche Mängel am LKW

    Bei der Inaugenscheinnahme der Technik unterhalb des LKW entdeckten die Einsatzkräfte einen Riss im Auspuffrohr. An dieser Stelle war AdBlue ausgetreten und zu einem faustgroßen Brocken kristallisiert. Außerdem fiel den Beamten eine offensichtlich stark ausgeschlagene Lenkstange auf.

    Auch die Reifen gaben Anlass zur Sorge. Einer der Hinterreifen war abgefahren. Zusätzlich leuchtete die Bremskontrollleuchte am Armaturenbrett dauerhaft. Daher entschieden die Beamten, den LKW genauer untersuchen zu lassen. Sie führten das Fahrzeug einem Sachverständigen eines Überwachungsvereins vor.

    LKW in Kleve stillgelegt: Bremszylinder platzt bei Test

    Die technische Untersuchung brachte erhebliche Sicherheitsmängel ans Licht. Die Betriebsbremse der Hinterachse zeigte auf der rechten Seite keine Wirkung. Zudem war der Bremszylinder undicht. Bei einer Testbremsung platzte er mit einem lauten Knall.

    Auch die Lenkung stellte ein erhebliches Risiko dar. Am Fahrzeug fanden die Prüfer einen stark ausgeschlagenen Schubstangenkopf. Dieser drohte auszufallen. In diesem Fall hätte sich der LKW nicht mehr lenken lassen. Der Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer hatten großes Glück, dass es bis zur Kontrolle nicht zu einem Unfall kam.

    Bußgeldverfahren gegen Fahrer und Halter

    Die Polizei legte den LKW in Kleve still. Den Fahrer und den Fahrzeughalter erwarten nun entsprechende Bußgeldverfahren. Der Fall zeigt deutlich, wie wichtig regelmäßige Fahrzeugkontrollen sind. Gerade bei schweren Nutzfahrzeugen können technische Mängel schnell lebensgefährliche Folgen haben.

    Weitere Verkehrsmeldungen gibt es in unserem Bereich Verkehr. Aktuelle Polizeimeldungen veröffentlicht auch die Polizei Kleve

  • Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Bei einer groß angelegten Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau haben rund 180 Einsatzkräfte am Montag, 20.04., zwischen 06:30 Uhr und 22:00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft. An der behördenübergreifenden Aktion beteiligten sich das Polizeipräsidium Südhessen, die hessische Bereitschaftspolizei, das Hauptzollamt, das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie Ordnungsbehörden aus mehreren Städten und Gemeinden.

    Im gesamten Kreisgebiet nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 467 Fahrzeuge und 575 Personen genauer unter die Lupe. Die Bilanz der Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau fiel deutlich aus: 259 Ordnungswidrigkeiten, 17 festgestellte Straftaten, zwei vollstreckte Haftbefehle und zusätzlich 541 Verstöße bei flankierenden Geschwindigkeitsmessungen.

    Mehrere berauschte Fahrer und Verstoß gegen das Waffengesetz

    Vier Fahrer standen nach bisherigen Erkenntnissen berauscht am Steuer. In drei Fällen bestand der Verdacht auf den vorherigen Konsum von Cannabis oder Amphetamin. Bei einem weiteren Fahrer ergab ein Atemalkoholtest 1,78 Promille. In allen Fällen nahmen die Einsatzkräfte die Personen vorläufig fest und veranlassten Blutentnahmen.

    Bei einer weiteren Kontrolle trug ein Autoinsasse eine geladene Schreckschusswaffe im Hosenbund. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem einen Schlagring. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Lkw zu hoch und zu schwer – Weiterfahrt sofort gestoppt

    Am Tanklager in Raunheim kontrollierten Einsatzkräfte den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei fiel ein niederländischer Lastwagen auf, der zwei Zugmaschinen geladen hatte. Der Transport überschritt sowohl die zulässige Gesamthöhe als auch das zulässige Gesamtgewicht.

    Die Verkehrspolizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt noch vor Ort. Zusätzlich erhoben sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3600 Euro.

    Schwere Mängel bei Krankentransport und Taxis

    Im Taxi- und Mietwagengewerbe stellten die Kontrolleure ebenfalls mehrere Verstöße fest. Bei einem Krankentransportfahrzeug entdeckten sie gravierende Mängel an der Rollstuhlrückhalteeinrichtung. Die Weiterfahrt wurde unmittelbar untersagt. Ein anderes Fahrzeug musste den vorgesehenen Krankentransport übernehmen.

    Vier Taxis durften ebenfalls nicht weiterfahren. In mehreren Fällen fehlte die vorgeschriebene Eichung der Taxameter. In einem Fall besaß ein Fahrer keinen gültigen Personbeförderungsschein mehr.

    Geschwindigkeitsverstöße und E-Scooter unter Drogeneinfluss

    Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung fiel unter anderem eine 58 Jahre alte Fahrerin auf der Landesstraße 3112 bei Gernsheim auf. Sie passierte die Kontrollstelle mit 96 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Ebenfalls mit 96 km/h bei erlaubten 70 km/h war ein 35-jähriger Autofahrer auf der Landesstraße 3094 bei Wallerstädten unterwegs.

    Ein 20-Jähriger stand mit seinem E-Scooter unter dem Einfluss von Marihuana. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der Roller 35 km/h statt der erlaubten 25 km/h fuhr. Gegen den Mann laufen nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Cannabiseinfluss sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

    Festnahmen auf Autobahnen und zwei offene Haftbefehle

    Zivile Verkehrsfahnder kontrollierten am Nachmittag auf der A 67 bei Rüsselsheim ein Auto mit drei osteuropäischen Staatsangehörigen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Die Beamten nahmen das Trio vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden sie zudem eine Reisetasche mit zahlreichen hochpreisigen Drogerie- und Hygieneartikeln, für die keine Kaufbelege vorgelegt werden konnten. Es bestand der Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Artikel wurden sichergestellt.

    Zwei der drei Männer kamen anschließend zur Prüfung der Abschiebung in Gewahrsam. Auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf stellten die Zivilfahnder bei einem 53 Jahre alten Beifahrer aus Offenbach außerdem zwei offene Haftbefehle fest. Die Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 4200 Euro. Weil der Mann die Summe nicht zahlen konnte, brachten ihn die Beamten für rund zwei Monate in eine Justizvollzugsanstalt.

    Schulwegüberwachung ohne gravierende Beanstandungen

    Erfreulich verliefen die ebenfalls durchgeführten Schulwegkontrollen an drei Schulen im Bereich Riedstadt. Dort registrierten die Einsatzkräfte keine gravierenden Beanstandungen.

    Die Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau zeigt damit ein breites Spektrum an Verkehrsverstößen, Straftaten und sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten im gesamten Kreisgebiet.

    Weitere Polizeimeldungen aus Hessen, aktuelle Einsätze aus Deutschland sowie laufende Fahndungen findest Du ebenfalls bei Blaulicht-Report.

    Mehr Informationen zu den beteiligten Behörden gibt es beim Polizeipräsidium Südhessen, beim Zoll und beim Bundesamt für Logistik und Mobilität.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Lkw mit Sprinter unsachgemäß gesichert – Polizei stoppt gefährliche Fahrt in Geldern

    Lkw mit Sprinter unsachgemäß gesichert – Polizei stoppt gefährliche Fahrt in Geldern

    Lkw mit unsicherer Ladung in Geldern gestoppt

    In den frühen Morgenstunden des Dienstags (14. April 2026) kontrollierten Polizeibeamte der Kreispolizeibehörde Kleve gegen 03:20 Uhr einen Lkw am Harttor in Geldern. Dabei stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße fest, die ein großes Gefahrenpotenzial für den Straßenverkehr darstellten.

    Massive Mängel bei der Ladungssicherung

    Im Rahmen der Verkehrskontrolle überprüften die Beamten die Ladung des Lkws genauer. Auf der Ladefläche befand sich ein Mercedes Sprinter, der nicht ordnungsgemäß gesichert war. Die Polizei erkannte sofort, dass die unzureichende Ladungssicherung ein erhebliches Risiko darstellte. Im schlimmsten Fall hätte sich das Fahrzeug während der Fahrt lösen können.

    Zusätzlich stellten die Beamten fest, dass die Verladung des Sprinters nicht den Vorschriften entsprach. Dadurch entstand eine gefährliche Kombination aus mangelhafter Sicherung und falscher Beladung.

    Überladung und falsche Kennzeichen

    Neben den gravierenden Mängeln bei der Ladungssicherung fiel den Einsatzkräften auch eine Überladung des Lkws auf. Diese stellte einen weiteren Verstoß dar und erhöhte das Risiko für Unfälle deutlich.

    Darüber hinaus entdeckten die Beamten, dass an dem Lkw falsche Kennzeichen angebracht waren. Zudem war das Fahrzeug offiziell außer Betrieb gesetzt. Diese Kombination von Verstößen führte zu mehreren Ordnungswidrigkeiten.

    Fahrer muss mit Konsequenzen rechnen

    Der Fahrer, ein 58-jähriger Mann aus Geldern, muss sich nun wegen der zahlreichen Verstöße verantworten. Die Polizei leitete entsprechende Verfahren ein.

    Um weitere Gefahren zu verhindern, stellten die Einsatzkräfte den Lkw samt Ladung sicher. Damit unterbanden sie die Weiterfahrt des Fahrzeugs konsequent.

    Polizei betont Bedeutung der Verkehrssicherheit

    Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung einer ordnungsgemäßen Ladungssicherung hin. Fehler bei der Sicherung können schwerwiegende Folgen haben und andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährden.

    Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch unter News, Verkehr oder Deutschland.

    Offizielle Informationen zur Verkehrssicherheit stellt auch die Polizei NRW sowie das Bundesamt für Logistik und Mobilität bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Verkehrskontrolle in Limburg: Polizei entdeckt Waffe im Handschuhfach

    Verkehrskontrolle in Limburg: Polizei entdeckt Waffe im Handschuhfach

    Verkehrskontrolle in Limburg 

    Bei einer Verkehrskontrolle in Limburg hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag eine Schreckschusswaffe entdeckt. Der Vorfall ereignete sich in der Hospitalstraße. Nach Angaben der Polizei kontrollierten die Beamten dort am Sonntag, 12.04.2026, gegen 00:30 Uhr einen Skoda Octavia mit drei Insassen.

    Im Verlauf der Verkehrskontrolle in Limburg sahen sich die Einsatzkräfte auch im Fahrzeug um. Dabei fanden sie im Handschuhfach eine Schreckschusswaffe. Einen erforderlichen Waffenschein konnte keine der drei kontrollierten Personen vorlegen.

    Waffe bei Kontrolle in der Hospitalstraße sichergestellt

    Die Polizei reagierte unmittelbar und stellte die Schreckschusswaffe sicher. Damit endete die Kontrolle für die Fahrzeuginsassen nicht nur mit einer polizeilichen Maßnahme vor Ort. Die Beamten leiteten außerdem entsprechende Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Der Fall zeigt, dass eine Verkehrskontrolle in Limburg auch abseits klassischer Verkehrsverstöße strafrechtlich relevante Funde ans Licht bringen kann. Nach bisherigem Stand machten die Behörden keine weiteren Angaben zu Alter, Herkunft oder genauer Zuordnung der Waffe innerhalb der Gruppe der drei Insassen.

    Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz

    Nach dem Fund in der Hospitalstraße konzentrieren sich die weiteren Schritte auf die eingeleiteten Ermittlungen. Maßgeblich ist dabei die Frage, wem die Schreckschusswaffe zuzuordnen ist und warum sich diese im Handschuhfach des kontrollierten Fahrzeugs befand. Fest steht bislang, dass keiner der kontrollierten Personen einen erforderlichen Waffenschein vorweisen konnte.

    Die Polizei in Limburg setzte mit der Sicherstellung der Waffe eine sofortige Maßnahme um. Die Ermittlungsverfahren laufen nun wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz weiter.

    Weitere aktuelle Meldungen aus dem Bundesgebiet findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland. Entwicklungen aus dem Land bündelt außerdem unsere Seite Hessen. Weitere Polizeifälle und Ermittlungen findest Du zudem in der Kategorie Fahndung.

    Offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei Hessen. Zuständig für die Region ist das Polizeipräsidium Westhessen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Geschwindigkeitskontrollen auf B 413: Polizei erwischt mehrere Temposünder in Wied und Mündersbach

    Geschwindigkeitskontrollen auf B 413: Polizei erwischt mehrere Temposünder in Wied und Mündersbach

    Geschwindigkeitskontrolle auf der B 413 

    Am Morgen des 13.04.2026 führte die Polizeiinspektion Hachenburg gezielte Maßnahmen zur Überwachung des Straßenverkehrs durch. Im Fokus stand dabei eine Geschwindigkeitskontrolle auf der B 413 innerhalb geschlossener Ortschaften. Die Beamten richteten eine Messstelle in Wied ein und überprüften den Verkehr aus Richtung Höchstenbach kommend.

    Mehrere Verstöße bei Berufsverkehr festgestellt

    Während eines mittleren Berufsverkehrsaufkommens registrierten die Einsatzkräfte mehrere Geschwindigkeitsverstöße. Die Polizei ahndete diese unmittelbar und leitete entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Geschwindigkeitskontrolle auf der B 413 zeigte damit erneut, dass viele Verkehrsteilnehmer die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten innerorts nicht einhalten.

    Parallel dazu betrieben die Beamten eine weitere Messstelle in Mündersbach. Auch dort kontrollierten sie den Verkehr auf der B 413. Die Auswertung ergab zusätzliche Verstöße, die ebenfalls konsequent verfolgt wurden.

    Spitzenwert deutlich über erlaubter Geschwindigkeit

    Den negativen Tagesrekord stellte der Fahrer eines grauen VW Polo auf. Er wurde mit einer Geschwindigkeit von 73 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften gemessen. Damit lag er deutlich über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und muss nun mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

    Die Polizei betont, dass solche Geschwindigkeitskontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu vermeiden. Besonders innerorts können bereits geringe Überschreitungen schwerwiegende Folgen haben.

    Polizei setzt auf konsequente Überwachung

    Die Maßnahmen der Polizeiinspektion Hachenburg zeigen klare Wirkung: Verstöße werden konsequent erkannt und geahndet. Ziel bleibt es, Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren und die Einhaltung der Regeln sicherzustellen.

    Weitere Informationen zu Verkehrskontrollen und aktuellen Einsätzen finden Sie auch auf https://blaulichtmyk.de/verkehr/ sowie in der Kategorie News.

    Offizielle Informationen der Polizei Rheinland-Pfalz stellt die Behörde unter https://www.polizei.rlp.de bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Große Menge Süßigkeiten wirft Fragen auf! Herkunft bislang unklar

    Große Menge Süßigkeiten wirft Fragen auf! Herkunft bislang unklar

    Verdächtiger Fund bei Verkehrskontrolle in Gieboldehausen

    Im Rahmen einer Verkehrskontrolle hat die Polizei Duderstadt am Samstagvormittag (28.03.2026) in Gieboldehausen eine größere Menge an Lebensmitteln und Süßigkeiten sichergestellt. Die Beamten gehen aktuell davon aus, dass es sich bei den Waren um mutmaßliches Diebesgut handeln könnte. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

    Kontrolle auf Supermarktparkplatz führt zu überraschendem Fund

    Die Kontrolle erfolgte gegen 10.55 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Ludwig-Erhard-Straße. Die Einsatzkräfte überprüften einen Ford-Kombi mit polnischer Zulassung. Am Steuer saß ein 45-jähriger Mann.

    Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten die Beamten zahlreiche Lebensmittel, darunter vor allem Schokoladentafeln und verschiedene Süßwaren bekannter Hersteller. Aufgrund der Menge und Zusammenstellung der Produkte wurden die Waren sichergestellt.

    Kein Eigentumsnachweis – Verdacht erhärtet sich

    Der Fahrer konnte keinen Eigentumsnachweis für die mitgeführten Waren vorlegen. Er erklärte gegenüber den Beamten, die Lebensmittel zuvor in mehreren Supermärkten wie ALDI, LIDL und EDEKA gekauft zu haben.

    Erste Ermittlungen der Polizei, einschließlich eines Rundrufs bei umliegenden Filialen, führten bislang jedoch zu keinem konkreten Hinweis auf gemeldete Diebstähle. Ein eindeutiger Tatort konnte bisher nicht festgestellt werden.

    Dennoch gehen die Ermittler aufgrund der Produktzusammenstellung davon aus, dass ein Großteil der Waren aus dem Sortiment von ALDI stammen könnte.

    Wert der Waren weiterhin unklar

    Den genauen Gesamtwert der sichergestellten Lebensmittel konnten die Beamten bislang nicht beziffern. Die Auswertung der sichergestellten Produkte sowie weitere Ermittlungen dauern derzeit an.

    Polizei bittet um Hinweise aus dem Einzelhandel

    Die Polizei Duderstadt richtet sich nun gezielt an Vertreterinnen und Vertreter des Lebensmitteleinzelhandels. Insbesondere Filialen von ALDI sowie andere Supermärkte werden gebeten, mögliche Diebstähle größerer Mengen entsprechender Waren zu melden.

    Hinweise nimmt die Polizei Duderstadt unter der Telefonnummer 05527 / 8461-0 entgegen.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter https://blaulichtmyk.de/news/, im Bereich Deutschland sowie bei aktuellen Verkehrsmeldungen.

    Weitere Informationen zu polizeilichen Themen findest Du auch bei der Polizei Deutschland oder bei regionalen Behörden.

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  • Alkoholkontrollen an Weiberdonnerstag

    Alkoholkontrollen an Weiberdonnerstag

    Weiberdonnerstag in Cochem: Polizei erwischt vier Autofahrer mit Handy am Steuer

    Am Weiberdonnerstag, 12. Februar 2026, führte die Polizei Cochem im Stadtgebiet gezielte Verkehrskontrollen durch. Zwischen 13:00 Uhr und 16:00 Uhr überprüften die Einsatzkräfte mehrere Fahrzeuge und legten dabei den Schwerpunkt auf die Verkehrssicherheit – passend zur beginnenden Karnevalszeit.

    Vier Verstöße: Handy am Steuer bleibt ein großes Risiko

    Im Rahmen der Kontrolle stellte die Polizei insgesamt vier Fahrzeugführer fest, die während der Fahrt ein Mobiltelefon benutzten. Gegen alle Betroffenen fertigten die Beamten entsprechende Anzeigen.

    Die Polizei weist regelmäßig darauf hin, dass schon ein kurzer Blick aufs Display schwere Folgen haben kann. Wer bei Tempo 50 nur wenige Sekunden abgelenkt fährt, legt bereits eine große Strecke nahezu „blind“ zurück. Genau deshalb zählt das Handy am Steuer weiterhin zu den häufigsten und gefährlichsten Verkehrsverstößen.

    Auto wegen technischer Mängel stillgelegt

    Zusätzlich stoppte die Polizei ein Fahrzeug, das aufgrund technischer Mängel nicht den geltenden Vorschriften entsprach. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt, um mögliche Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

    Gerade in der Karnevalszeit achten viele Menschen weniger auf Wartung und Kontrolle ihres Fahrzeugs. Die Polizei macht jedoch klar: Technische Defekte können jederzeit zu einem Unfall führen – besonders bei hohem Verkehrsaufkommen.

    Keine Alkohol- und Drogenverstöße – positives Ergebnis

    Erfreulicherweise stellte die Polizei bei den durchgeführten Maßnahmen keine Verstöße im Zusammenhang mit Alkohol oder Drogen fest. Das werten die Beamten als positives Signal – besonders an einem Tag, an dem viele Menschen bereits in Karnevalsstimmung unterwegs sind.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei Cochem kündigte an, dass weitere Kontrollen folgen werden. Die Einsatzkräfte möchten damit weiterhin konsequent gegen Ablenkung, technische Mängel und andere Risikofaktoren im Straßenverkehr vorgehen.

    Zum Abschluss richtete die Polizei außerdem Grüße an alle Verkehrsteilnehmer und wünschte eine gute Fahrt sowie eine schöne Karnevalszeit.

    Mehr Blaulicht-News aus der Region

    Weitere aktuelle Meldungen findest du jederzeit in unserem Bereich News sowie in der Rubrik Verkehr.

    Offizielle Informationen

    Weitere Hinweise und Präventionsinformationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit: polizei.rlp.de.

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  • Mercedes-Gespann mit schweren Mängeln gestoppt

    Mercedes-Gespann mit schweren Mängeln gestoppt

    Mercedes-Gespann mit schweren Mängeln in der Bräuckenstraße gestoppt

    Am Dienstagvormittag stoppten Polizeibeamte auf der Bräuckenstraße ein Mercedes-Gespann mit schweren Mängeln. Das Fahrzeug mit rumänischer Zulassung fiel den Einsatzkräften bereits beim ersten Blick durch seinen desolaten Zustand auf. Die Polizisten entschieden sich deshalb für eine eingehende Kontrolle – mit gravierendem Ergebnis.

    Unüberhörbares Knarzen in der Lenkung

    Schon bei der Überprüfung des ziehenden Fahrzeugs bemerkten die Beamten ein deutliches Knarzgeräusch aus dem Bereich der Lenkung. Dieses Geräusch deutete auf einen erheblichen technischen Defekt hin. Darüber hinaus überprüften die Polizisten auch den mitgeführten Anhänger – und stellten weitere sicherheitsrelevante Mängel fest.

    Sowohl die Feststellbremse als auch die Betriebsbremse des Anhängers funktionierten offenbar nicht. Angesichts dieser massiven Sicherheitsbedenken führten die Beamten das Mercedes-Gespann mit schweren Mängeln einer technischen Prüfstelle vor.

    Prüfingenieure entdecken fast vollständig gebrochenen Querlenker

    Bei der technischen Untersuchung bestätigten sich sämtliche zuvor festgestellten Beanstandungen. Die Sachverständigen dokumentierten teilweise schwerste technische Mängel. Besonders alarmierend zeigte sich der Zustand der Lenkung: Ein Querlenker war nahezu vollständig gebrochen.

    Selbst erfahrene Prüfingenieure begutachteten den Schaden gemeinsam. Ihr eindeutiges Urteil: Ein kapitaler Defekt stand unmittelbar bevor. Das rechte Vorderrad hätte jederzeit wegknicken können – mit potenziell dramatischen Folgen für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer.

    Auch die komplette Bremsanlage des Anhängers erwies sich als funktionslos. Damit stellte das Mercedes-Gespann mit schweren Mängeln eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr dar.

    Polizei legt Fahrzeug still – Sicherheitsleistung fällig

    Die Beamten legten das Gespann umgehend still. Da der Fahrer keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnte, erhoben die Polizisten vor Ort eine Sicherheitsleistung. Zusätzlich stellten sie die Kennzeichen sowie den Zulassungsschein sicher.

    Solche Kontrollen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Informationen zu aktuellen Einsätzen finden Sie auch in unserer Rubrik Verkehr sowie unter Deutschland. Weitere offizielle Hinweise zur Verkehrssicherheit veröffentlicht auch die Polizei Deutschland.

    Die Polizei macht deutlich: Technische Mängel in diesem Ausmaß gefährden Menschenleben und führen konsequent zur Stilllegung. Das Beispiel zeigt eindrücklich, wie wichtig regelmäßige Wartung und technische Überprüfungen sind.

  • Autofahrerin mit Luftballon im Mund gestoppt: Verdacht auf Lachgas am Steuer

    Autofahrerin mit Luftballon im Mund gestoppt: Verdacht auf Lachgas am Steuer

    Autofahrerin mit Luftballon im Mund gestoppt: Verdacht auf Lachgas am Steuer

    Eine junge Autofahrerin ist in der Nacht zu Mittwoch einer Polizeistreife in der Innenstadt aufgefallen, weil sie während der Fahrt einen Luftballon im Mund hatte. Die Beamten stoppten die 25-Jährige kurz vor halb drei Uhr in der Schneiderstraße und führten eine Verkehrskontrolle durch. Als die Einsatzkräfte die Fahrerin auf den Ballon ansprachen, gab sie nach Angaben der Polizei an, Lachgas konsumiert zu haben.

    Im Innenraum des Fahrzeugs entdeckten die Beamten demnach zwei Flaschen des Gases sowie eine Packung Luftballons. Damit erhärtete sich der Verdacht, dass die Frau unter dem Einfluss berauschender Mittel am Straßenverkehr teilgenommen haben könnte. Die Polizei leitete weitere Maßnahmen ein und untersagte der Fahrerin die Weiterfahrt.

    Lachgas am Steuer: Polizei untersagt Weiterfahrt und stellt Schlüssel sicher

    Da der Verdacht auf Lachgas am Steuer bestand, griffen die Einsatzkräfte konsequent durch. Die Beamten untersagten der 25-Jährigen die Weiterfahrt und stellten den Fahrzeugschlüssel vorläufig sicher. So sollte verhindert werden, dass sie ihre Fahrt fortsetzt und sich oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. 

    Verdacht auf berauschende Mittel: Fahrerlaubnisbehörde wird informiert

    Die Polizei kündigte außerdem an, die zuständige Fahrerlaubnisbehörde über das Ergebnis der Kontrolle zu informieren. Damit kann geprüft werden, ob weitere Schritte erforderlich sind. Solche Mitteilungen können im Einzelfall Konsequenzen für die Fahrerlaubnis haben, wenn sich der Verdacht auf Lachgas am Steuer bestätigt oder weitere Auffälligkeiten vorliegen.

    Die Kontrolle zeigt erneut, wie aufmerksam Polizeistreifen im Innenstadtbereich unterwegs sind. Ungewöhnliche Beobachtungen wie ein Luftballon im Mund können dabei ein wichtiger Hinweis auf möglichen Konsum von berauschenden Mitteln sein.

    Warum Lachgas am Steuer besonders gefährlich ist

    Lachgas kann kurzfristig zu Benommenheit, Schwindel oder verlangsamten Reaktionen führen. Wer in diesem Zustand ein Fahrzeug führt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Gerade im Stadtverkehr mit Kreuzungen, Fußgängern und Radfahrern zählt jede Sekunde Reaktionszeit.

    Die Polizei warnt deshalb regelmäßig davor, berauschende Mittel vor oder während der Fahrt zu konsumieren. Auch wenn Lachgas häufig verharmlost wird, kann der Konsum im Straßenverkehr erhebliche Folgen haben.

    Weitere Meldungen rund um Verkehr und Polizei

    Mehr aktuelle Einsätze und Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Themenbereichen:

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise zum Thema Drogen im Straßenverkehr bietet unter anderem die Polizei auf ihren Informationsseiten, zum Beispiel hier:

  • Bad Ems: 24-Jähriger flüchtet vor Kontrolle – ohne Führerschein und mit Joint im Auto gestoppt

    Bad Ems: 24-Jähriger flüchtet vor Kontrolle – ohne Führerschein und mit Joint im Auto gestoppt

    Bad Ems: 24-Jähriger flüchtet vor Verkehrskontrolle – Polizei stoppt ihn trotz riskanter Fahrt

    Bad Ems. In der Nacht zum 02.02.2026 kam es in Bad Ems zu einer gefährlichen Flucht vor der Polizei. Gegen 0:30 Uhr wollte eine Zivilstreife einen Autofahrer im Rahmen einer Verkehrskontrolle anhalten. Der 24-jährige Fahrzeugführer reagierte jedoch nicht wie erwartet – stattdessen trat er aufs Gas und versuchte zu entkommen.

    Licht ausgeschaltet und mit hoher Geschwindigkeit geflüchtet

    Nach Angaben der Polizei schaltete der Mann während der Flucht sein Fahrzeuglicht aus und fuhr mit stark erhöhter Geschwindigkeit davon. Damit setzte er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer einem erheblichen Risiko aus. Die Einsatzkräfte ließen den Fahrer jedoch nicht aus den Augen und nahmen die Verfolgung auf.

    Kurze Zeit später gelang es der Streife, den Wagen einzuholen und den Fahrer zu stoppen. Damit endete die Flucht vor Verkehrskontrolle in Bad Ems ohne einen bekannten Unfall – dennoch dürfte das Verhalten des 24-Jährigen nun ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

    Grund für die Flucht schnell klar: Kein Führerschein

    Nach dem Anhalten zeigte sich rasch, warum der Mann die Kontrolle unbedingt vermeiden wollte: Er besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Damit steht der Verdacht im Raum, dass er das Fahrzeug ohne Führerschein führte und sich durch die Flucht zusätzlich strafbar machte.

    Die Flucht vor Verkehrskontrolle in Bad Ems dürfte deshalb nicht nur als riskantes Fehlverhalten gewertet werden, sondern auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. In solchen Fällen ermittelt die Polizei in der Regel wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Delikte, die sich aus dem Verhalten während der Flucht ergeben können.

    Joint im Fahrzeug entdeckt – Blutprobe entnommen

    Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten zudem einen Joint im Fahrzeug. Aufgrund dieses Fundes ordneten die Einsatzkräfte weitere Maßnahmen an. Der 24-Jährige musste eine Blutprobe abgeben, um zu klären, ob er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saß.

    Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen ein. Ob der Mann zum Zeitpunkt der Fahrt tatsächlich berauscht war, wird nun die Auswertung der Blutprobe zeigen. Klar ist bereits jetzt: Die Flucht vor Verkehrskontrolle in Bad Ems endete für den Fahrer mit einem erheblichen rechtlichen Nachspiel.

    Polizei mahnt: Flucht vor Kontrollen bringt niemanden weiter

    Die Polizei warnt immer wieder davor, sich Verkehrskontrollen zu entziehen. Wer flüchtet, erhöht das Risiko schwerer Unfälle und verschärft meist die eigene Lage deutlich. Auch in diesem Fall führte die Flucht nicht zum Erfolg – die Beamten stoppten den Fahrer und stellten die Verstöße fest.

    Weitere Informationen zu Einsätzen und aktuellen Meldungen findest Du auch in unseren Rubriken: Verkehr und Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Präventionsinfos stellt auch die Polizei bereit, unter anderem über die Webseite der Polizei Rheinland-Pfalz

  • Friedberg: Verkehrsdienst kontrolliert Winterreifen – sieben Fahrzeuge beanstandet

    Friedberg: Verkehrsdienst kontrolliert Winterreifen – sieben Fahrzeuge beanstandet

    Friedberg: Verkehrsdienst nimmt Winterreifen unter die Lupe

    Der Regionale Verkehrsdienst Wetterau hat am Donnerstagvormittag (30.01.2026) gezielte Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Friedberg durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Winterreifenpflicht Friedberg – insbesondere die Frage, ob Fahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen mit der gesetzlich vorgeschriebenen Bereifung unterwegs waren.

    Die Ordnungshüter überprüften zahlreiche Fahrzeuge und stellten dabei mehrere Verstöße fest. Neben Mängeln bei der Ladungssicherung sowie Verstößen gegen die Gurtpflicht und Sozialvorschriften fiel vor allem ein Punkt ins Gewicht: Bei insgesamt sieben Autos entsprach die Bereifung nicht den gesetzlichen Anforderungen.

    Winterreifenpflicht Friedberg: M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr aus

    Die Polizei legte bei den Kontrollen ein besonderes Augenmerk auf die Kennzeichnung der Reifen. Seit dem 1. Oktober 2024 gilt: Bei winterlichen Straßenverhältnissen reicht die reine „M+S“-Kennzeichnung (Matsch und Schnee) nicht mehr aus, um als zulässige Winterbereifung anerkannt zu werden.

    Stattdessen dürfen Autofahrer bei Schnee, Eis oder Glätte nur noch Reifen verwenden, die mit dem „Alpine“-Symbol gekennzeichnet sind. Dieses Bergpiktogramm mit Schneeflocke bestätigt, dass der Reifen bestimmte Mindestanforderungen an die Griffigkeit auf Schnee erfüllt. Genau diese Vorgabe spielt bei der Winterreifenpflicht Friedberg eine zentrale Rolle.

    Sommerreifen und veraltete Kennzeichnung: Polizei beanstandet sieben Fahrzeuge

    Bei den sieben beanstandeten Fahrzeugen stellten die Beamten entweder Sommerreifen oder Reifen fest, die lediglich über die inzwischen veraltete M+S-Kennzeichnung verfügten. Damit erfüllten die Fahrzeuge die Vorgaben der situativen Winterreifenpflicht nicht.

    Die Polizei machte deutlich, dass Verstöße gegen die Winterreifenpflicht Friedberg nicht nur riskant sind, sondern auch schnell teuer werden können – insbesondere dann, wenn es zu gefährlichen Situationen oder Unfällen kommt.

    Bußgelder und Punkte: Fahrer und Halter betroffen

    Die Konsequenzen treffen nicht nur die Fahrzeugführer, sondern auch die Halter. Gegen die Fahrer leiteten die Verkehrsexperten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Diese ziehen ein Bußgeld von mindestens 60 Euro sowie einen Punkt in Flensburg nach sich.

    Auch Fahrzeughalter müssen mit Konsequenzen rechnen, wenn sie die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs mit unzulässiger Bereifung zulassen. Laut geltendem Bußgeldkatalog drohen ihnen 75 Euro Bußgeld sowie ebenfalls ein Punkt im Fahreignungsregister.

    Polizei setzt weiter auf Kontrollen im Wetteraukreis

    Mit den Maßnahmen will der Regionale Verkehrsdienst Wetterau die Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit erhöhen. Gerade bei winterlichen Bedingungen können falsche Reifen die Bremswege deutlich verlängern und die Kontrolle über das Fahrzeug erschweren. Deshalb bleibt die Winterreifenpflicht Friedberg auch weiterhin ein Schwerpunkt bei Verkehrskontrollen in der Region.

    Weitere Meldungen aus der Region findest Du jederzeit in unserem Bereich News sowie unter Verkehr.

    Offizielle Informationen und Hinweise zur Verkehrssicherheit stellt auch die Polizei bereit, zum Beispiel über die Polizei Hessen.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Verkehrskontrolle in Herne: Polizei stellt Drogen sicher und nimmt 20-Jährigen fest

    Verkehrskontrolle in Herne: Polizei stellt Drogen sicher und nimmt 20-Jährigen fest

    Verkehrskontrolle in Herne: Polizei entdeckt Drogen und nimmt 20-Jährigen fest

    Eine routinemäßige Verkehrskontrolle in Herne entwickelte sich am Sonntagmorgen, 25. Januar, zu einem umfangreichen Polizeieinsatz. Einsatzkräfte stoppten gegen 9.10 Uhr auf der Kurhausstraße einen Pkw mit insgesamt vier Insassen. Bereits beim Öffnen des Fahrzeugs bemerkten die Beamten einen intensiven Marihuana-Geruch, der sofort weitere Maßnahmen nach sich zog.

    Fahrer stand unter Drogeneinfluss und hatte keine Fahrerlaubnis

    Bei der Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass der 20-jährige Fahrer aus Gelsenkirchen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem verfügte der junge Mann über keine gültige Fahrerlaubnis. Damit bestätigte sich schnell der Anfangsverdacht, der aus der Verkehrskontrolle in Herne eine umfangreiche Ermittlung machte.

    Drogenfund im Fahrzeug und bei Mitfahrer

    Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung des Autos entdeckten die Einsatzkräfte in der Reserveradmulde eine größere Menge Cannabis. Zusätzlich stellten sie Verpackungsmaterial sowie eine Feinwaage sicher – typische Utensilien für den Handel mit Betäubungsmitteln.

    Auch ein 27-jähriger Mitfahrer aus Gelsenkirchen geriet ins Visier der Beamten. Er führte mehrere Druckverschlusstüten mit verschiedenen Drogen bei sich, darunter Cannabis, Amphetamine und Kokain. Die Polizei beschlagnahmte sämtliche Betäubungsmittel noch vor Ort.

    Wohnungsdurchsuchung und weitere Sicherstellungen

    Aufgrund des Verdachts des illegalen Drogenhandels ordnete die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen an. Dort fanden die Ermittler weitere Betäubungsmittel in nicht geringer Menge. Zusätzlich stellten sie das Fahrzeug des Beschuldigten sicher.

    Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und dem Rauschgiftkommissariat übergeben. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Die Polizei prüft unter anderem mögliche weitere Beteiligte sowie die Herkunft der sichergestellten Drogen.

    Polizei warnt vor Drogen am Steuer

    Die Polizei weist erneut darauf hin, dass das Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss eine erhebliche Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt. Weitere Informationen zu ähnlichen Einsätzen findest Du in unserem Bereich Verkehr sowie in den aktuellen News aus ganz Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Präventionsangebote bietet auch die Polizei NRW.

  • Geschwindigkeitsmessung bei Remstecken

    Geschwindigkeitsmessung bei Remstecken

    Geschwindigkeitsmessung B327 Koblenz: Polizei zieht 15 Temposünder aus dem Verkehr

    Die Geschwindigkeitsmessung auf der B327 zeigte am Dienstag, den 06. Januar 2026, erneut, wie notwendig Verkehrskontrollen auf stark frequentierten Strecken bleiben. Gegen 11:40 Uhr führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Koblenz 1 gezielte Messungen auf der Bundesstraße 327 in Höhe Remstecken durch. Der Streckenabschnitt liegt außerhalb geschlossener Ortschaften und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.

    15 Verstöße in kurzer Zeit festgestellt

    Innerhalb kurzer Zeit registrierten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 15 Fahrzeuge, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Die gemessenen Überschreitungen reichten von moderaten Tempoverstößen bis hin zu gravierenden Abweichungen von der erlaubten Geschwindigkeit. Besonders auffällig zeigte sich dabei der sogenannte „Tagesschnellste“.

    100 km/h in der 70er-Zone

    Ein Autofahrer durchfuhr den kontrollierten Bereich mit 100 km/h und überschritt damit das Tempolimit um 30 km/h. Die Polizei leitete gegen ihn wie auch gegen alle weiteren Betroffenen entsprechende Bußgeldverfahren ein. Neben Geldbußen drohen – abhängig von der Höhe der Überschreitung – auch Punkte im Fahreignungsregister sowie Fahrverbote.

    Polizei kündigt weitere Kontrollen an

    Nach Angaben der Polizei bleibt die Verkehrssicherheit ein zentrales Thema. Die Geschwindigkeitsmessung B327 Koblenz stellt daher keine Einzelmaßnahme dar. Weitere Kontrollmaßnahmen sind in Planung. Gerade auf außerörtlichen Straßen wie der B327 führen überhöhte Geschwindigkeiten immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen.

    Die Polizei appelliert eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, sich an die geltenden Tempolimits zu halten. Angepasste Geschwindigkeit schützt nicht nur das eigene Leben, sondern auch das aller anderen Verkehrsteilnehmer.

    Weitere aktuelle Verkehrsmeldungen findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie unter News und Deutschland.

    Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei Rheinland-Pfalz sowie das Polizeipräsidium Koblenz bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Verfolgungsfahrt in Koblenz: BMW X5 flieht vor Kontrolle !

    Verfolgungsfahrt in Koblenz: BMW X5 flieht vor Kontrolle !

    Verfolgungsfahrt in Koblenz: BMW X5 flieht vor Kontrolle und kracht in Baum

    Koblenz erlebt in der Nacht zum Freitag, 26. Dezember 2025, eine riskante Verfolgungsfahrt in Koblenz. Gegen 03:45 Uhr will die Polizei in der Innenstadt einen BMW X5 kontrollieren. Der 26-jährige Fahrer ignoriert jedoch die Anhaltesignale, gibt Gas und versucht zu fliehen.

    Flucht über Pfaffendorfer Brücke bis nach Pfaffendorf

    Die Streife verfolgt das Fahrzeug über die Pfaffendorfer Brücke auf die B42, anschließend durch den Stadtteil Pfaffendorf. Dann eskaliert die Situation: Der BMW fährt deutlich zu schnell, verliert die Kontrolle und verunglückt. In der Emser Straße prallt der Wagen gegen einen Baum. Damit endet die Verfolgungsfahrt in Koblenz zwar mit einem Unfall, aber nicht mit einem sofortigen Zugriff.

    Insassen fliehen – Polizei stellt den Fahrer nach Fußverfolgung

    Der Pkw ist nach dem Aufprall voll besetzt. Alle Insassen springen aus dem BMW und flüchten zu Fuß in verschiedene Richtungen. Die Polizei nimmt die Verfolgung auf. Der Fahrer läuft über Gärten und Privatgrundstücke, bis Einsatzkräfte ihn stellen und fixieren. Dabei verletzt er sich und muss anschließend in ein Krankenhaus.

    Blutprobe, kein Führerschein und Ermittlungen laufen

    Die Beamten erkennen beim Fahrer Hinweise auf eine mögliche Fahruntüchtigkeit. Deshalb ordnen sie eine Blutprobe an. Außerdem besitzt der 26-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis. Zwei weitere Insassen findet die Polizei später im Bereich Pfaffendorf und kontrolliert sie. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise vor, dass der Fahrer während der Flucht unbeteiligte Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet.

    Mehr Informationen zu den zuständigen Dienststellen findest Du bei der Polizeidirektion Koblenz sowie bei der Polizeiinspektion Lahnstein.

    Weitere Meldungen aus der Region und zum Thema Verkehr findest Du außerdem hier: MYK / KO, Verkehr und Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ermittlungen gegen 15-Jährigen wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten

    Ermittlungen gegen 15-Jährigen wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten

    Ermittlungen gegen 15-Jährigen wegen versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten in Gelsenkirchen

    In Gelsenkirchen laufen Ermittlungen gegen einen 15-jährigen Jugendlichen. Die Staatsanwaltschaft Essen prüft den Verdacht des versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten. Der Vorfall soll sich am Montagabend, 15. Dezember 2025, gegen 18.55 Uhr im Stadtteil Rotthausen ereignet haben.

    Auto soll gezielt auf Beamte zugefahren sein

    Nach dem bisherigen Stand soll der 15-Jährige mit einem Auto absichtlich auf zwei Polizeibeamte zugefahren sein. Er wollte sich damit einer Verkehrskontrolle auf der Haydnstraße entziehen. Beide Beamte sprangen zur Seite und blieben unverletzt. Trotzdem nimmt die Justiz den Verdacht sehr ernst, weil der Fahrer die Situation laut Ermittlern bewusst herbeigeführt haben soll.

    Verfolgungsfahrt bis nach Duisburg

    Nach dem Vorfall flüchtete der Fahrer mit dem Pkw. Zunächst fuhr er innerstädtisch, dann wechselte er auf mehrere Autobahnen. Die Strecke führte schließlich bis nach Duisburg. Auf der A3, in Höhe der Anschlussstelle Duisburg-Wedau, stoppten Streifenwagen das Fahrzeug. Die Einsatzkräfte keilten den Wagen ein und brachten ihn kontrolliert zum Stillstand.

    VW Fox als gestohlen gemeldet

    Die Polizei nahm den 15-jährigen Fahrer vorläufig fest. Nach aktuellen Angaben soll es sich bei dem Fahrzeug um einen VW Fox gehandelt haben, den jemand zuvor als gestohlen gemeldet hatte. Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl. Das zuständige Gericht ordnete anschließend Untersuchungshaft an. Die Ermittler prüfen nun die genauen Abläufe, die Fahrstrecke sowie mögliche weitere Straftaten im Zusammenhang mit der Flucht.

    Weitere Informationen liefern die offiziellen Stellen, etwa die Polizei Gelsenkirchen sowie die Staatsanwaltschaft Essen. Passende Hintergründe findest Du außerdem in unseren Rubriken Verkehr, Fahndung und News.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Kleinkind lenkt Pkw auf der A6: Polizei stoppt Mutter bei Ramstein

    Kleinkind lenkt Pkw auf der A6: Polizei stoppt Mutter bei Ramstein

    Kleinkind (1) hinterm Steuer auf Autobahn

    Eine Polizeistreife erlebt am Dienstagabend gegen 22 Uhr auf der A6 bei Ramstein einen Einsatz, den selbst erfahrene Beamte nicht alle Tage sehen. Zunächst fällt den Polizisten ein Pkw auf, in dem die Fahrerin während der Fahrt auf ihrem Handy tippt. Ein solches Verhalten verursacht regelmäßig gefährliche Situationen im Straßenverkehr und stellt bereits eine erhebliche Ablenkung dar.

    Schockmoment: Kleinkind hält das Lenkrad

    Als die Beamten jedoch genauer hinsehen, entdecken sie einen noch weitaus alarmierenderen Umstand: Auf dem Schoß der jungen Fahrerin sitzt ein Kleinkind, nicht einmal zwei Jahre alt. Das Kind hält mit beiden Händen das Lenkrad, während das Auto mit hoher Geschwindigkeit über die Autobahn fährt. Die Polizisten reagieren sofort und leiten die Fahrerin an der nächsten Abfahrt sicher von der Autobahn.

    Kontrolle offenbart Uneinsichtigkeit der Mutter

    Während der anschließenden Kontrolle zeigt sich die Frau völlig uneinsichtig. Sie erklärt, dass es ihrem Kind nicht gut gehe und sie deshalb schnell zu einem Fast-Food-Restaurant fahren wollte. Trotz mehrfacher Hinweise auf die extreme Gefährdungslage erkennt sie den Ernst der Situation nicht.

    Verfahren eingeleitet – Behörden werden informiert

    Die Polizei eröffnet umgehend ein Verfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte und möglicher Gefährdung des Kindeswohls. Zusätzlich werden zuständige Behörden und Fachdienste über den Vorfall informiert, um weitere Maßnahmen zu prüfen.

    Ähnliche Meldungen und Updates veröffentlicht die Redaktion regelmäßig in der Rubrik News, im Bereich Deutschland sowie unter Verkehr.

    Weitere Informationen und Hinweise zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen finden sich auch bei der Polizei und beim Bundesministerium für Verkehr.

  • Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verstöße

    Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verstöße

    Alkohol und Drogenkontrollen in Altena: Polizei stoppt mehrere Verkehrssünder auf der B236

    In Altena setzt die Polizei in der Adventszeit konsequent auf Alkohol und Drogenkontrollen in Altena. Am Mittwochabend überprüften Beamtinnen und Beamte den Verkehr auf der B236 unter der Fritz-Berg-Brücke und nahmen dabei zahlreiche Fahrzeuge genauer unter die Lupe. Viele Menschen wärmen sich in diesen Tagen mit Glühwein oder anderen alkoholischen Getränken auf Weihnachtsmärkten auf – wer anschließend ins Auto steigt, riskiert nicht nur seinen Führerschein, sondern auch schwere Unfälle.

    Vier Fahrer nach positiven Drogenvortests zur Blutprobe

    Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer. Nach positiven Drogenvortests begleiteten die Beamtinnen und Beamten vier Fahrer zur Entnahme einer Blutprobe. Für sie kann der Abend deutlich teurer werden als geplant: Neben hohen Bußgeldern drohen Punkte im Fahreignungsregister und Fahrverbote. In Deutschland gelten klare Regeln zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, über die unter anderem die polizeiliche Aufklärung zu Drogen im Straßenverkehr informiert. 

    Die Polizei betont, dass bereits geringe Mengen Alkohol oder Drogen die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigen. Abhängig von Substanz und Dosis steigt das Unfallrisiko deutlich. Informationsportale wie der ADAC zur Promillegrenze im Auto machen immer wieder deutlich, dass niemand nach Alkoholgenuss noch ans Steuer steigen sollte. 

    Film am Steuer und weitere Ablenkungen

    Für Kopfschütteln sorgte ein Autofahrer, der beim Heranfahren an die Kontrollstelle auf der B236 einen Film anschaute. Statt sich auf die Straße zu konzentrieren, blickte er auf den Bildschirm. Das ausstehende Bußgeld fällt mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich höher aus als jedes übliche Streaming-Abo. Ablenkung gehört inzwischen zu den häufigsten Ursachen für gefährliche Situationen im Straßenverkehr.

    Neben dem Film am Steuer stellten die Einsatzkräfte zahlreiche weitere Verkehrsverstöße fest: fehlende Fahrzeugpapiere, nicht mitgeführte Führerscheine und defekte Beleuchtungseinrichtungen an den Fahrzeugen. Gerade kaputte Leuchten gefährden in der dunklen Jahreszeit andere Verkehrsteilnehmer massiv, weil Fahrzeuge oder Fußgänger später oder gar nicht auffallen.

    Lkw-Fahrer ignoriert Verbotsbeschilderung

    Pech hatte auch ein Lkw-Fahrer, der die Verbotsbeschilderung und Schilderbrücken ignorierte und trotzdem über die Bahnhofstraße fuhr. Die Polizei stoppte das Fahrzeug und leitete entsprechende Maßnahmen ein. Schwerlastverkehr in Straßen, die dafür nicht ausgelegt sind, gefährdet Anwohner, beschädigt die Infrastruktur und sorgt oft für zusätzliche Gefahrensituationen im ohnehin dichten Stadtverkehr.

    Polizei setzt in der Adventszeit auf sichtbare Präsenz

    Die Alkohol und Drogenkontrollen in Altena stehen stellvertretend für zahlreiche Aktionen, mit denen die Polizei in der Vorweihnachtszeit Präsenz zeigt. Landesweit führen die Behörden Schwerpunktkontrollen durch, um alkoholisierte oder berauschte Fahrer frühzeitig aus dem Verkehr zu ziehen. Die Polizei NRW setzt dabei auf eine Kombination aus Kontrollen und Prävention, um Unfälle zu verhindern und über Risiken aufzuklären. 

    Die Beamtinnen und Beamten appellieren eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer: Wer Glühwein oder andere alkoholische Getränke konsumiert, organisiert im Vorfeld eine sichere Heimfahrt – etwa mit Taxi, öffentlichen Verkehrsmitteln oder als Beifahrer. Schon eine Fahrt unter leichtem Einfluss kann schwerwiegende Folgen haben. Fachstellen wie das Portal „Alkohol und Straßenverkehr“ des DVR unterstreichen, dass schon geringe Alkoholmengen die Leistungsfähigkeit deutlich herabsetzen. 

    Hinweis für Leserinnen und Leser

    Aktuelle Blaulichtmeldungen, Verkehrsunfälle und Einsätze aus vielen Regionen findest du fortlaufend auf Blaulicht-Report. Einen Überblick über Nachrichten aus ganz Deutschland bietet außerdem die Rubrik Blaulicht-News aus Deutschland. Die Redaktion berichtet dort über ernste Unfälle, Fahndungen und besondere Einsätze.

    Die Alkohol und Drogenkontrollen in Altena zeigen eindrücklich, dass die Polizei gerade in der Adventszeit genau hinschaut. Wer verantwortungsvoll handelt, schützt sich selbst, seine Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer – und sorgt dafür, dass die Vorweihnachtszeit sicher bleibt.