Schlagwort: Verkehrskontrolle

  • Verfolgungsfahrt auf der A1 endet mit Unfall: Minderjährige flüchten vor Polizei

    Verfolgungsfahrt auf der A1 endet mit Unfall: Minderjährige flüchten vor Polizei

    Verfolgungsfahrt auf der A1 endet mit Unfall – Polizei nimmt vier Minderjährige in Gewahrsam

    In der Nacht zum 26. November erlebten Einsatzkräfte auf der A1 eine außergewöhnliche Verfolgungsfahrt. Gegen 1:30 Uhr entzog sich der Fahrer eines mit fünf Personen besetzten Pkw einer geplanten Verkehrskontrolle an der Anschlussstelle Kamen-Zentrum. Die Beamten reagierten sofort und leiteten eine Verfolgung ein. Die gesamte Gruppe bestand aus minderjährigen rumänischen Staatsbürgern mit Wohnsitz in Dortmund.

    Fahrer wendet in der Ausfahrt und flüchtet trotz Anhaltesignalen

    Während der Kontrollsituation schaltete der Fahrer kurzzeitig das Licht aus, wendete in der Ausfahrt und fuhr sogar entgegen der Fahrtrichtung, bevor er seine Flucht fortsetzte. Nachdem weitere Kräfte hinzukamen, zeigten die Beamten eindeutige Anhaltesignale. Der Fahrer ignorierte jedoch sämtliche Aufforderungen.

    Im Bereich der Anschlussstelle Schwerte verlor der Jugendliche kurzzeitig die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Pkw geriet auf die linke Böschung und stieß beim Zurückschwenken auf die Fahrbahn mit einem hinterherfahrenden Polizeiwagen zusammen. Trotz der Kollision setzte das Fahrzeug seine Flucht zunächst innerstädtisch fort.

    Rote Ampeln ignoriert – Flucht endet an einem Baum

    Während der Fahrt durch das Stadtgebiet überfuhr der Fahrer mehrfach rote Ampeln und brachte damit Verkehrsteilnehmer in Gefahr. Auf der Eisenstraße prallte der Wagen schließlich gegen einen Baum. Noch bevor die Beamten das Fahrzeug erreichten, flüchtete der Fahrer zu Fuß in ein angrenzendes Industriegebiet.

    Die Einsatzkräfte nahmen die vier Mitinsassen vor Ort in Gewahrsam. Während der weiteren Ermittlungen identifizierten sie den flüchtigen Fahrer: ein 14-jähriger rumänischer Jugendlicher. Wie sich herausstellte, waren alle fünf Insassen minderjährig und in Dortmund wohnhaft.

    Polizei stellt Fahrzeug sicher – Ermittlungen laufen

    Die Beamten brachten die vier Jugendlichen ins Polizeigewahrsam und übergaben sie anschließend ihren Erziehungsberechtigten. Das Fluchtfahrzeug stellten die Ermittler zur Beweissicherung sicher. Gegen den 14-jährigen Fahrer laufen Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Trotz der gefährlichen Fahrmanöver blieb glücklicherweise niemand verletzt.

    Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft weitere Hintergründe. Aktuelle Informationen und weitere Polizeimeldungen finden Leser auch unter blaulichtmyk.de/news/ sowie bundesweite Entwicklungen unter blaulichtmyk.de/deutschland/. Zudem bietet die Polizei NRW weitere Hintergrundinformationen zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen.

  • ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht klare Bilanz – 60 Anzeigen an einem Tag

    ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht klare Bilanz – 60 Anzeigen an einem Tag

    ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis: Polizei zieht 60 Anzeigen an einem Einsatztag

    Grenzen überschreiten, um Leben zu retten – dieser Leitgedanke bestimmt die europaweite Arbeit von ROADPOL.

    Das Netzwerk „European Roads Policing Network“ vereint Verkehrspolizeien aus EU-Mitgliedstaaten und koordiniert gemeinsame Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Auch im Rhein-Sieg-Kreis führen die Behörden regelmäßig Schwerpunktaktionen durch, um die Zahl der Verkehrsunfallopfer spürbar zu senken.

    Gezielte Kontrollen an drei zentralen Kontrollstellen

    Am Mittwoch (19. November) beteiligte sich die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis mit einem groß angelegten Kontrolltag an der europaweiten ROADPOL-Initiative. Teams aus den Polizeiwachen Troisdorf, Hennef und Eitorf sowie dem Verkehrsdienst überprüften ganztägig Lkw und Busse an drei Kontrollpunkten: der B8 in Hennef-Uckerath, der Kaldauer Straße in Siegburg und im Bereich der Meiger Mühle in Lohmar.

    Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf Fahrzeuge, die Warentransporte durchführen oder mehr als fünf Personen befördern. Ziel war es, Verstöße frühzeitig zu erkennen und unmittelbare Gefahren aus dem Verkehr zu ziehen.

    Fokus auf Geschwindigkeit, Ladung und Sozialvorschriften

    Die ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis deckten eine Vielzahl unterschiedlicher Verstöße auf. Besonders im Fokus standen Geschwindigkeitsübertretungen, nicht gesicherte Ladung, technische Mängel sowie Missachtungen der Sozialvorschriften. Immer wieder stellten die Beamten fehlende oder unvollständige Kontrollkarten der digitalen Tachographen fest – ein Pflichtnachweis, der die Lenk- und Ruhezeiten dokumentiert.

    Insgesamt leitete die Polizei rund 60 Anzeigen ein. Vier davon betrafen Verstöße gegen Sozialvorschriften, die sich auf insgesamt 116 Einzelverstöße summierten. Hinzu kamen Anzeigen wegen mangelhafter Ladungssicherung, darunter ein Fall in Hennef-Uckerath, bei dem Gartenbausteine auf einem Anhänger unzureichend gegen Herabfallen gesichert waren.

    Gefährliche Rechtsabbiegemanöver – 13 Lkw-Fahrer erwartet Bußgeld

    Ein weiterer Schwerpunkt betraf das Rechtsabbiegen innerorts. 13 Lkw-Fahrer verstießen gegen die Pflicht, mit Schrittgeschwindigkeit abzubiegen. Diese Vorgabe soll schwere Abbiegeunfälle verhindern. Die Fahrer müssen nun mit Bußgeldern sowie Punkten in Flensburg rechnen.

    Weitere Kontrollen angekündigt

    Die Polizei kündigt an, im gesamten Zuständigkeitsbereich weiterhin regelmäßige Schwerpunktaktionen durchzuführen. Die ROADPOL-Kontrollen im Rhein-Sieg-Kreis folgen dabei einem klaren Ziel: Verkehrsunfälle verhindern und Menschenleben schützen.

    Weitere Informationen zur Verkehrssicherheit finden Leser auch auf blaulichtmyk.de/verkehr/. Aktuelle Polizeimeldungen stehen unter blaulichtmyk.de/news/ bereit.  

  • Polizei stoppt rasenden Mitsubishi-Fahrer: Drogenfund, Waffen und mehrere Anzeigen

    Polizei stoppt rasenden Mitsubishi-Fahrer: Drogenfund, Waffen und mehrere Anzeigen

    Polizei stoppt rasenden Mitsubishi-Fahrer

    Die Polizei stoppte am späten Montagabend einen 42-jährigen Mitsubishi-Fahrer, der gegen 23:10 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Poststraße und anschließend über die Gerichtstraße raste. Eine Streife bemerkte den Wagen aufgrund seiner extrem schnellen Fahrweise und beendete die gefährliche Fahrt nur wenige Minuten später. Der Einsatz entwickelte sich schnell zu einem aufschlussreichen Kontrollvorgang mit mehreren strafrechtlich relevanten Feststellungen.

    Raserei ohne plausible Erklärung

    Die Beamtinnen und Beamten konfrontierten den Fahrer mit seiner Fahrweise. Der 42-Jährige lieferte jedoch keine nachvollziehbare Erklärung für sein Verhalten. Er erklärte lediglich, er wisse selbst nicht so genau, warum er „so unterwegs“ gewesen sei. Der Eindruck der Streife verfestigte sich jedoch durch den darauffolgenden Drogentest, der positiv auf mehrere Betäubungsmittel reagierte.

    Der Mann beteuerte, er habe lediglich „vor ein paar Jahren mal etwas genommen“, aktuell jedoch nichts konsumiert. Die deutlichen Testergebnisse widersprachen seiner Darstellung. Die Polizei entschied daher, den Mann genauer zu überprüfen.

    Drogenbehälter und Nasenrohr im Fahrzeug

    Während der anschließenden Durchsuchung des Mitsubishi stießen die Einsatzkräfte auf einen Behälter mit weißem Pulver sowie ein Nasenrohr. Der 42-Jährige stritt ab, dass diese Gegenstände ihm gehören. Die Polizisten fanden jedoch weitere Objekte, die sie dem Mann deutlich zuordnen konnten.

    Schlagringe und Messer griffbereit im Auto

    Im Innenraum lagen zwei Schlagringe und ein Messer – beides griffbereit und damit äußerst relevant für die Ermittlungen. Anders als bei den zuvor entdeckten Drogenutensilien räumte der Mann ein, dass diese Gegenstände vermutlich ihm gehörten. Die Beamten stellten sämtliche Funde sicher und dokumentierten sie für die weiteren Maßnahmen.

    Mehrere Anzeigen und Fahrverbot

    Die Polizei führte im Anschluss eine Blutprobenentnahme durch, um den Drogeneinfluss medizinisch zu bestätigen. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und leiteten mehrere Strafverfahren ein – darunter wegen Raserei, Fahren unter Drogeneinfluss sowie Waffenbesitzes. Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich eine Kombination aus illegalen Substanzen, hoher Geschwindigkeit und verbotenen Gegenständen im Straßenverkehr wirkt.

    Weitere Informationen zu Polizeieinsätzen aus der Region finden Leserinnen und Leser unter blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich blaulichtmyk.de/verkehr/. Hintergrundwissen zu ähnlichen Fällen steht zudem auf den Seiten der Polizei und der Bundesbehörde BKA bereit.

  • Mehrere Fahrer bei Verkehrskontrollen der A3 aus dem Verkehr gezogen

    Mehrere Fahrer bei Verkehrskontrollen der A3 aus dem Verkehr gezogen

    Verkehrskontrollen Montabaur: Mehrere fahruntaugliche Fahrer gestoppt

    Die Polizeiautobahnstation Montabaur führte am Sonntag umfangreiche Verkehrskontrollen auf den Autobahnabschnitten rund um die A3 durch und stoppte dabei mehrere Verkehrsteilnehmer, die eine erhebliche Gefahr für andere Autofahrer darstellten. Die Einsatzkräfte reagierten entschlossen und leiteten eine Reihe von Ermittlungsverfahren ein.

    Alkoholfahrt mit über zwei Promille

    Ein Fahrzeugführer fiel den Beamten besonders auf, nachdem er deutliche Anzeichen von Alkoholkonsum zeigte. Ein Atemalkoholtest bestätigte schließlich eine Konzentration von 2,06 Promille. Die Polizei nahm den Mann mit zur Blutentnahme und stellte seinen Führerschein sicher. Er muss nun mit einem empfindlichen Strafverfahren und einer längeren Führerscheinsperre rechnen.

    Drogenbeeinflussung und fehlende Fahrerlaubnis

    Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Beamten einen weiteren Autofahrer, der unter dem Einfluss von Kokain stand. Der Drogentest fiel positiv aus, woraufhin auch hier eine Blutprobe angeordnet wurde. Zusätzlich stoppten die Polizisten einen Mann, der ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war. In beiden Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren ein.

    BWM Kombi mit erheblichen technischen Veränderungen

    Besondere Aufmerksamkeit erregte ein BMW Kombi, der durch zahlreiche technische Veränderungen auffiel. Da keine der Umbauten eingetragen oder genehmigt waren, stellte die Polizei das Fahrzeug sicher. Ein Gutachter soll nun klären, welche Umbauten gegen geltende Vorschriften verstoßen.

    Mehrere Geschwindigkeitsverstöße registriert

    Neben den gravierenden Verstößen dokumentierten die Beamten mehrere Fälle überhöhter Geschwindigkeit. Diese werden nun als Ordnungswidrigkeiten verfolgt. Die Polizei kündigte an, weiterhin verstärkt Kontrollen im Bereich Montabaur und auf der A3 durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

    Weiterführende Informationen

    Aktuelle Nachrichten aus Rheinland-Pfalz finden Sie auch unter blaulichtmyk.de/news/ sowie bundesweite Meldungen unter blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Weitere Informationen der Polizei finden sich zudem auf den offiziellen Seiten der Polizei Rheinland-Pfalz.

  • Polizei zieht 51 Jahre alten Anhänger wegen gravierender Mängel aus dem Verkehr

    Polizei zieht 51 Jahre alten Anhänger wegen gravierender Mängel aus dem Verkehr

    Defekter Anhänger aus dem Verkehr gezogen

    Ein 51 Jahre alter defekter Anhänger wurde kürzlich von der Autobahnpolizei aus dem Verkehr gezogen.

    Bereits vor rund drei Wochen ging bei den Beamten eine Meldung über ein verdächtiges Gespann ein, dessen Anhänger während der Fahrt deutlich schwankte und ausbrach. Die Polizei reagierte umgehend und leitete eine Kontrolle ein.

    Schwerwiegende technische Defekte entdeckt

    Der Anhänger, Baujahr 1974, wies massive sicherheitsrelevante Mängel auf.

    Eine Untersuchung bei einer Prüfstelle bestätigte die Befürchtungen:

    Die Bremse des Anhängers war vollständig ohne Funktion. Damit stellte das Fahrzeug eine erhebliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer dar. Zudem war das aufgeladene Boot unzureichend gesichert – ein weiteres Risiko im Straßenverkehr.

    Polizei schreitet konsequent ein

    Aufgrund der gravierenden Mängel untersagten die Einsatzkräfte die Weiterfahrt und beschlagnahmten den Anhänger. Gegen den Halter wurden mehrere Verfahren eingeleitet, unter anderem nach der Verordnung über technische Kontrollen von Nutzfahrzeugen auf der Straße sowie dem Auslandspflichtversicherungsgesetz.

    Konsequenzen für den Fahrzeughalter

    Neben einem empfindlichen Bußgeld drohen dem Besitzer auch weitere rechtliche Konsequenzen. Fahrzeuge mit derart schweren technischen Mängeln dürfen unter keinen Umständen am Straßenverkehr teilnehmen. Die Autobahnpolizei betonte, dass Verkehrssicherheit höchste Priorität habe und Kontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um derartige Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen.

    Weitere Informationen zu Verkehrssicherheitsmaßnahmen und aktuellen Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/verkehr sowie auf der offiziellen Seite der Polizei.

  • Polizei stoppt nächtliche Spritztour – 17-Jähriger aus Witten flieht mit Auto der Mutter

    Polizei stoppt nächtliche Spritztour – 17-Jähriger aus Witten flieht mit Auto der Mutter

    17-Jähriger aus Witten flieht mit Auto der Mutter

    Ein 17-Jähriger aus Witten sorgte in der Nacht zu Freitag, dem 24. Oktober, für einen Polizeieinsatz im Stadtzentrum. Der Jugendliche hatte sich heimlich den Wagen seiner Mutter geschnappt, um mit zwei Freunden eine Spritztour zu unternehmen – doch die Fahrt endete schneller als geplant.

    Polizeistreife bemerkt verdächtigen Wagen

    Gegen Mitternacht fiel der Wagen einer Streifenbesatzung auf der Schlachthofstraße im Wittener Zentrum auf. Als die Polizisten den Fahrer anhalten wollten, beschleunigte der 17-Jährige und versuchte zu fliehen. Kurz darauf unterstützte ein zweiter Streifenwagen die Verfolgung. Der junge Fahrer stoppte schließlich, stieg aus und flüchtete zu Fuß. Doch die Beamten waren schneller: Sie stellten ihn und seine beiden Mitfahrer, zwei 18-Jährige aus Witten.

    Kein Führerschein, Drogen im Blut

    Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Jugendliche keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Den Wagen hatte er ohne Wissen seiner Mutter entwendet. Ein Drogenvortest reagierte zudem positiv auf Amphetamine, sodass ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Damit war die Spritztour endgültig vorbei.

    Anzeige und unangenehme Heimfahrt

    Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und informierte die Erziehungsberechtigten. Die Mutter erschien vor Ort, um ihr Fahrzeug abzuholen – ihren Sohn allerdings ließ sie zu Fuß nach Hause laufen. Für den Jugendlichen dürfte diese Nacht nicht nur in Erinnerung bleiben, sondern auch rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    Mehr aktuelle Blaulichtmeldungen aus der Region finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ und im Bereich Deutschland.

    Weitere Informationen bietet die Polizei NRW.

  • Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei stoppt Drogenfahrt – Fake Penis soll Urintest täuschen

    Polizei enttarnt Urin-Trick

    In der Nacht zu Dienstag, 21. Oktober, stoppte eine Streifenwagenbesatzung auf der Autobahn 27 einen Audi mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Am Anschluss Überseehäfen kontrollierten die Einsatzkräfte den 28-jährigen Fahrer – und entdeckten neben Cannabisgeruch einen dreisten Manipulationsversuch beim Drogentest.

    Tempoverstoß führt zur Kontrolle

    Die Beamten erkannten den Audi kurz vor Mitternacht in einer Tempo-80-Zone und registrierten eine deutlich überhöhte Geschwindigkeit. Sie fuhren am Fahrzeug vorbei, gaben das Signal „Bitte folgen!“ und leiteten den Wagen an der Abfahrt Überseehäfen von der A27. Der Fahrer reagierte ungewöhnlich: Er fuhr plötzlich sehr langsam und stockend hinter dem Streifenwagen her.

    Am Kontrollort überprüften die Polizisten Fahrzeug und Insassen. Bereits beim Öffnen des Fensters stellten sie intensiven Marihuana-Geruch fest. Der Mann wirkte schläfrig und unkonzentriert, sodass der Verdacht auf eine Drogenfahrt auf der A27 in Bremerhaven im Raum stand.

    Cannabisgeruch, Geständnis – und ein Manipulationsversuch

    Auf Nachfrage gab der 28-Jährige an, Cannabis im Auto zu transportieren, das angeblich nicht ihm gehöre. Er bestritt dennoch den Konsum und stimmte einem freiwilligen Urin-Schnelltest zu. Kurz vor der Abgabe deckten die Polizisten den Versuch auf, das Ergebnis zu verfälschen: Am Oberschenkel des Fahrers hing ein unechter Penis mit einer bereitgestellten, gefälschten Urinflüssigkeit.

    Nachdem diese Option wegfiel, gab der Mann eine echte Probe ab. Der Test reagierte positiv auf den Cannabis-Wirkstoff THC. Damit erhärtete sich der Verdacht auf eine Drogenfahrt.

    Drogenfund: über 90 Gramm Marihuana und etwas Kokain

    Die Einsatzkräfte durchsuchten den Audi und fanden mehrere sogenannte Verkaufseinheiten Marihuana – insgesamt mehr als 90 Gramm. Außerdem stellten sie eine geringe Menge Kokain sicher. Die Indizien sprachen für unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln. Die Polizisten leiteten eine Strafanzeige ein und fertigten zusätzlich eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss.

    Auf dem Revier entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Beamten stellten die Fahrzeugschlüssel, die Betäubungsmittel, mehrere Mobiltelefone und den Fake-Penis sicher.

    Konsequenzen und weitere Maßnahmen

    Den 28-Jährigen erwarten nun Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss. Je nach Ergebnis der Blutuntersuchung drohen ein Fahrverbot oder die Entziehung der Fahrerlaubnis, Geld- bzw. Freiheitsstrafen im Betäubungsmittelverfahren sowie Punkte im Fahreignungsregister. Die Polizei setzte zudem weitere Maßnahmen zur Beweissicherung in Gang.

    Die Ortspolizeibehörde Bremerhaven veröffentlicht fortlaufend Hinweise zum aktuellen Einsatzgeschehen. Bürgerinnen und Bürger erreichen die Behörde über die offiziellen Kontaktseiten.

    Hinweis für Verkehrsteilnehmer

    Wer unter Einfluss berauschender Mittel fährt, gefährdet sich und andere. Polizeikontrollen erkennen Drogenfahrten regelmäßig – auch bei vermeintlichen „Tricks“. Schon der Nachweis von THC kann zu empfindlichen Sanktionen führen. Bleiben Sie nüchtern am Steuer und planen Sie im Zweifel Alternativen ein.

    Mehr Einsatz- und Verkehrsmeldungen aus dem Norden finden Sie in unseren Rubriken Bremen, Verkehr und den aktuellen News.

     

  • Verkehrskontrolle in Moers: Polizei Wesel stoppt neun Drogenfahrten

    Verkehrskontrolle in Moers: Polizei Wesel stoppt neun Drogenfahrten

    Verkehrskontrolle in Moers

    Am 9. Oktober 2025 führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Wesel eine gezielte Verkehrskontrolle zur Bekämpfung von
    Alkohol- und Drogenverstößen in Moers durch. Neben mobilen Kontrollen aus dem fließenden Verkehr richtete die Polizei auf einem Parkplatz an der Filder Straße eine feste Kontrollstelle ein.

    Zusammenarbeit und praktische Ausbildung

    Beamtinnen und Beamte der Polizeiwache Süd sowie Teilnehmende eines Fortbildungskurses der Polizei waren an der Maßnahme beteiligt.

    Die angehenden Fachkräfte konnten ihr theoretisches Wissen direkt in der Praxis anwenden und erhielten wertvolle Einblicke in die alltägliche Verkehrsüberwachung.

    Intensive Kontrollen mit deutlichen Ergebnissen

    Zwischen 10:30 Uhr und 16:00 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte insgesamt 107 Fahrzeuge. Dabei führten sie 17 Atemalkoholtests
    und 39 Drogenvortests durch. In neun Fällen reagierten die Tests positiv auf Betäubungsmittel, was jeweils eine Blutprobenentnahme zur Folge hatte.

    Darüber hinaus schrieben die Beamtinnen und Beamten zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eine weitere Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetz

    Weitere Informationen und Präventionstipps bietet die Polizei NRW auf ihrer offiziellen Webseite.

  • Flucht vor Verkehrskontrolle endet in Unfall und mit Verletzten

    Flucht vor Verkehrskontrolle endet in Unfall und mit Verletzten

    Flucht vor Verkehrskontrolle endet im Crash

    In Offenbach eskalierte in der Nacht zu Dienstag eine geplante Verkehrskontrolle.

    Ein 20-jähriger Autofahrer flüchtete vor einer Streife der Stadtpolizei und verursachte dabei einen schweren Unfall mit mehreren beschädigten Fahrzeugen und verletzten Polizisten. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht im Goethering.

    Fahrer ignoriert Anhaltezeichen und flüchtet

    Die Beamten der Stadtpolizei wollten einen Opel Corsa anhalten, dessen Fahrer jedoch Gas gab, um sich der Kontrolle zu entziehen.

    Er raste in Richtung Strahlenberger Straße, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, überfuhr einen Bordstein und prallte gegen drei geparkte Autos. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Fahrzeuge zusammengeschoben.

    Auch der Streifenwagen kam beim Verfolgen des Flüchtigen von der Straße ab und kollidierte mit einem Ampelmast. Die drei Stadtpolizisten im Alter von 24, 32 und 37 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

    Fahrer flüchtet zu Fuß und versteckt sich im Gebüsch

    Nach dem Aufprall stieg der Fahrer aus und versuchte, zu Fuß zu entkommen. Streifenbeamte des Polizeireviers Offenbach entdeckten ihn wenig später in einem Gebüsch in der Nähe der Unfallstelle. Der junge Mann aus dem Landkreis Limburg-Weilburg stand mutmaßlich unter Drogeneinfluss, besaß keine gültige Fahrerlaubnis und fuhr ein nicht zugelassenes Fahrzeug.

    Zusätzlich waren die Kennzeichen des Opel Corsa einem anderen Fahrzeug zugeordnet.

    Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

    Der Mann musste eine Blutprobe abgeben.

    Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mehrere zehntausend Euro. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Fluchtverlauf geben können, sollen sich unter der Telefonnummer 069 8098-5100 beim Polizeirevier Offenbach melden.

    Weiterführende Informationen

     

  • Fahrzeugführer begeht zwei Trunkenheitsfahrten in 2 Stunden

    Fahrzeugführer begeht zwei Trunkenheitsfahrten in 2 Stunden

     

    Fahrzeugführer begeht zwei Trunkenheitsfahrten in unter zwei Stunden – Faid und Bruttig-Fankel

    Alkoholkontrollen in der Nacht: Polizei stoppt denselben Fahrer zweimal

    In der Nacht von Samstag, dem 11.10.2025, auf Sonntag, dem 12.10.2025, kontrollierten Einsatzkräfte in Faid einen Pkw-Fahrer. Die Beamtinnen und Beamten stellten deutliche Alkoholanzeichen fest. Ein Atemalkoholtest ergab knapp 1 Promille. Die Polizei untersagte dem 29-jährigen Mann sofort die Weiterfahrt und belehrte ihn umfassend.

    Weniger als zwei Stunden später, gegen denselben Fahrer: In der Ortslage Bruttig-Fankel fiel er erneut auf – diesmal mit einem anderen Pkw. Die Polizeikräfte stoppten das Fahrzeug, überprüften den Mann erneut und stellten abermals Alkoholeinfluss fest. Damit setzte der Fahrer trotz eindeutiger Untersagung seine Fahrt fort.

    Trunkenheitsfahrten in Faid und Bruttig-Fankel: Ermittlungen eingeleitet

    Die Polizei fertigte gegen den Fahrzeugführer zwei Anzeigen wegen des Verdachts von Trunkenheitsfahrten. Parallel prüfen die Behörden weitere Schritte, die – abhängig vom exakten Messwert und dem Gesamtgeschehen – Führerscheinmaßnahmen nach sich ziehen können. Zudem kann die Staatsanwaltschaft ein Verfahren nach § 316 StGB einleiten. Bereits jetzt gilt: Die Ermittlungen laufen, und die zuständigen Dienststellen werten alle Feststellungen sorgfältig aus.

    Einordnung und Hinweise

    Wer nach Alkoholgenuss fährt, gefährdet sich und andere. Bereits Werte um 0,5 Promille können ein empfindliches Bußgeld, Punkte und Fahrverbote nach sich ziehen. Ab 1,1 Promille droht regelmäßig eine Straftat. Wichtig ist deshalb: Nach Alkoholkonsum das Auto stehen lassen, Alternativen nutzen und Verantwortung übernehmen.

    Service & weiterführende Informationen

    Fazit: Konsequente Kontrollen schützen alle Verkehrsteilnehmer

    Trunkenheitsfahrten in Faid und Bruttig-Fankel zeigen, wie wichtig konsequente Kontrollen sind. In dieser Nacht verhinderten aufmerksame Polizeikräfte Schlimmeres. Der 29-Jährige muss sich nun in zwei Verfahren verantworten. Bitte bleiben Sie nüchtern am Steuer – Sicherheit geht vor.

  • Polizeierlebnistag in St. Goarshausen: Ein Blick hinter die Kulissen am 17.10.2025

    Polizeierlebnistag in St. Goarshausen: Ein Blick hinter die Kulissen am 17.10.2025

    Polizeierlebnistag in St. Goarshausen: So läuft der Blick hinter die Kulissen

    Die Polizeiinspektion St. Goarshausen öffnet am Freitag, 17. Oktober 2025, von 10:00 bis 15:00 Uhr ihre Türen zum Polizeierlebnistag. Interessierte Schülerinnen und Schüler erleben den Polizeialltag aus nächster Nähe, erhalten Einblicke in verschiedene Aufgabenbereiche und probieren selbst Tätigkeiten aus.

    Damit setzt die Inspektion ein starkes Zeichen für Nachwuchsgewinnung und transparente Polizeiarbeit.

    Programm: Führungen, Vorführungen und Mitmachstationen

    Die Teilnehmenden starten mit einer geführten Tour durch die Polizeiinspektion inklusive Wache.

    Im Hof präsentiert die Polizei ihre Einsatzfahrzeuge sowie Ausrüstung und erklärt, wie Beamtinnen und Beamte diese im Einsatz nutzen.
    Wer aktiv mitmachen möchte, beteiligt sich an einer Spurensuche oder testet das Funken im polizeilichen Funkbetrieb.

    Ein besonderes Highlight bildet die Vorführung der Diensthundestaffel. Außerdem zeigt die Wasserschutzpolizei, wie sie auf Rhein, Mosel und Lahn für Sicherheit sorgt, und eine realitätsnahe Verkehrskontrolle demonstriert Abläufe von der Ansprache bis zur Prüfung
    der Verkehrstüchtigkeit.

    Polizeikarriere: Beratung, Eignungstests und Sport

    Wer sich für den Polizeiberuf interessiert, erhält vor Ort individuelle Beratung zur Einstellung bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Zusätzlich können Teilnehmende Übungen aus dem Einstellungs- und Sporttest ausprobieren. So entsteht ein realistisches Bild von Anforderungen und Chancen im Polizeidienst.

    Teilnahme & Anmeldung

    Die Teilnahme ist ab 12 Jahren möglich.

    Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte senden Sie Name, Anschrift und Erreichbarkeit an: pistgoarshausen.einstellungsberatung@polizei.rlp.de. Nach Eingang folgen weitere Informationen per E-Mail.

    Service-Links

    Warum sich der Besuch lohnt

    Der Polizeierlebnistag St. Goarshausen 17.10.2025 bietet authentische Einblicke, direkten Kontakt zu Einsatzkräften und die Gelegenheit, Fragen zur Ausbildung und zum Studium zu stellen. Durch praktische Stationen erfahren Jugendliche, welche Kompetenzen im Polizeiberuf zählen und wie Teamarbeit, Kommunikation und Fitness den Alltag prägen.

    Wer den Polizeiberuf kennenlernen möchte, setzt mit dem Polizeierlebnistag St. Goarshausen 17.10.2025 den richtigen Schritt.

    Hinweis: Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Rechtzeitig anmelden, um einen Platz zu sichern.

  • Gefährliche Verfolgungsfahrt durch den Westerwald – Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Gefährliche Verfolgungsfahrt durch den Westerwald – Polizei bittet um Zeugenhinweise

    Wilde Verfolgungsfahrt durch den Westerwald: 43-Jähriger flieht vor Polizeikontrolle

    Am Montag, den 29.09.2025, kam es in Hamm (Sieg) zu einer gefährlichen Verfolgungsfahrt. Ein 43-jähriger Fahrer entzog sich gegen 11:55 Uhr einer polizeilichen Verkehrskontrolle auf dem Parkplatz eines Lidl-Marktes. Als der Mann die Beamten bemerkte, flüchtete er mit seinem schwarzen Audi S4. Die Polizei nahm sofort die Verfolgung auf.

    Rasante Flucht über Kreis- und Bundesstraßen

    Die Verfolgungsfahrt führte über die K50 und K52 in Richtung Altenkirchen (Westerwald) und anschließend über mehrere Ortschaften sowie Kreis- und Bundesstraßen. Der Fahrer zeigte eine äußerst grob verkehrswidrige Fahrweise. Er überholte trotz Kurven und unübersichtlicher Stellen mehrfach andere Fahrzeuge.

    Besonders gefährlich wurde es in der Ortslage Hilgenroth, wo ein entgegenkommender Pkw nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß verhindern konnte. Durch die schnelle Reaktion des Fahrzeugführers kam es glücklicherweise nicht zu einer Kollision.

    Polizei bricht Verfolgung aus Sicherheitsgründen ab

    Die Polizei setzte die Verfolgung über die B256 in Richtung Flammersfeld fort. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit und um unbeteiligte Verkehrsteilnehmer nicht weiter zu gefährden, beendeten die Beamten die Jagd auf den Audi. Dennoch setzte der Flüchtige seine riskante Fahrweise fort. In Neitersen touchierte er schließlich einen entgegenkommenden Transporter.

    Ermittlungen gegen den Fahrer

    Die Polizei konnte den Mann identifizieren. Gegen ihn laufen nun mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizeiinspektion Altenkirchen bittet Zeuginnen und Zeugen sowie Personen, die durch die Fahrweise gefährdet wurden, sich zu melden. Hinweise können direkt an die Polizeiinspektion Altenkirchen gegeben werden:

    Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Altenkirchen entgegen.

  • Polizeidirektion Koblenz kontrolliert knapp 50 Zweiräder in Lahnstein

    Polizeidirektion Koblenz kontrolliert knapp 50 Zweiräder in Lahnstein

    Zweiradkontrolle in Lahnstein

    Die Polizeidirektion Koblenz führte am Sonntag, den 28.09.2025, eine umfassende Zweiradkontrolle im Bereich der Polizeiinspektion Lahnstein durch.

    Von 10:30 bis 16:30 Uhr überprüften spezialisierte Beamte insgesamt knapp 50 Zweiräder.

    Die Kontrollen richteten sich vor allem auf Krafträder, E-Scooter und Kleinkrafträder.

    Fokus auf Lärmbelastung und Verkehrssicherheit

    Besonderes Augenmerk legten die Einsatzkräfte auf die Thematik „Lärm durch Zweiradfahrende“.

    Gerade in den wärmeren Monaten gehen bei Polizei und Kommunen regelmäßig Beschwerden über störende Fahrgeräusche ein. Ziel der Maßnahmen war es, auffällige Fahrzeuge und Fahrer frühzeitig zu identifizieren und damit die Verkehrssicherheit wie auch die Lebensqualität der Anwohner zu stärken.

    Ergebnisse der Kontrolle

    Das milde, teils sonnige Wetter führte zu einem mittleren Verkehrsaufkommen. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten mehrere Ordnungswidrigkeiten fest und verhängten Verwarnungen. In einem besonders schweren Fall leiteten sie ein Strafverfahren ein: Ein Fahrzeugführer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

    Damit setzte er nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer erheblichen
    Risiken aus.

    Positive Resonanz aus der Bevölkerung

    Die Maßnahme wurde von vielen Bürgerinnen und Bürgern als positiv bewertet. Der Verkehr in und um Lahnstein profitierte von der erhöhten Präsenz der Polizei, die ein klares Signal für mehr Sicherheit auf den Straßen setzte. Durch die gezielten Kontrollen konnte die Zweiradkontrolle in Lahnstein einen wichtigen Beitrag zur Prävention leisten.

    Fazit

    Mit der Zweiradkontrolle unterstrich die Polizeidirektion Koblenz einmal mehr, dass sie nicht nur
    Verstöße ahndet, sondern auch präventiv arbeitet.

    Die Bilanz von knapp 50 überprüften Fahrzeugen zeigt, wie wichtig solche Einsätze für die Sicherheit im Straßenverkehr sind. Weitere Informationen zu aktuellen Einsätzen und Verkehrskontrollen finden sich auf der Seite der Blaulicht News Deutschland.

  • Maroden Reisebus aus dem Verkehr gezogen

    Maroden Reisebus aus dem Verkehr gezogen

    Reisebus mit gravierenden Mängeln auf der A6 

    Die Autobahnpolizei Kaiserslautern hat in der Nacht zu Freitag auf der A6 einen ausländischen Reisebus gestoppt, der aufgrund einer Panne im Bereich des Autobahnkreuzes Landstuhl liegen geblieben war.

    Der Fahrer erklärte den Beamten zunächst, ein Batterieproblem sei die Ursache. Ein Abschleppdienst und die Autobahnmeisterei kamen hinzu, um die Weiterfahrt zu ermöglichen.

    Während der Arbeiten stellten die Polizisten jedoch bereits erste technische Mängel fest.

    Deshalb wurde das Fahrzeug auf einen nahegelegenen Parkplatz geschleppt und die Weiterfahrt vorerst untersagt. Am Freitagmorgen übernahm der „Schwerverkehrkontrolltrupp“ der Zentralen Verkehrsdienste die genauere Untersuchung des Reisebusses.

    Weitere Defekte bei Tageslicht entdeckt

    Bei der Kontrolle am Morgen bestätigten sich die ersten Befürchtungen.

    Neben den bereits bekannten Mängeln traten weitere sicherheitsrelevante Defekte zutage.
    Die Einsatzkräfte begleiteten den Bus in langsamer Fahrt zu einer Prüfstelle, wo das Fahrzeug gründlich untersucht wurde.

    Dort stellten die Experten gravierende Schäden fest, die eine Weiterfahrt endgültig
    ausschlossen.

    Liste der festgestellten Mängel

    • Durchgerosteter Hauptrahmen mit teilweisem Abriss
    • Defekte Bremse
    • Reifen ohne Luftdruck
    • Funktionsunfähiger Notausstieg
    • Ausgeschlagene Lenkung
    • Nicht funktionierende Schutzvorrichtungen
    • Schäden an Beleuchtung und Scheibenwischer

    Die Beamten stuften den Bus als verkehrsunsicher ein.

    Das Fahrzeug blieb stehen, und die Weiterfahrt wurde endgültig untersagt. Der Fahrer und der Halter müssen nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

    Die Ermittlungen dauern an.

    Mehr Nachrichten aus der Region finden Sie in unserer Rubrik News sowie
    unter Deutschland.

    Offizielle Informationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Rollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

    Rollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

    Verfolgung mit Rollerfahrer

    Am 23.09.2025 gegen 19:20 Uhr versuchte die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Rollerfahrer auf der Heerstraße zu kontrollieren. Grund war ein fehlendes Kennzeichen am Fahrzeug. Der Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltesignale und entzog sich der Kontrolle durch eine riskante Fluchtfahrt.

    Rasante Flucht durch die Stadt

    Die Verfolgung begann auf der Heerstraße und führte über die Landskroner Straße sowie die Bonner Straße. Anschließend setzte der Rollerfahrer seine Fahrt auf einem Feldweg in Richtung Lohrsdorf fort. Dort verloren die Polizeibeamten schließlich den Sichtkontakt zum Flüchtigen. Während der gesamten Fahrt missachtete der Fahrer nicht nur die Anhaltesignale, sondern auch sämtliche Regeln der Straßenverkehrsordnung.

    Beschreibung des Rollerfahrers

    Zeugen beschrieben den Rollerfahrer als männlich, bekleidet mit einem schwarzen Oberteil und grauen Jogginghosen. Er trug zudem einen schwarzen Helm. Das Fahrzeug selbst war schwarz-grau lackiert. Durch seine rücksichtslose Fahrweise brachte der Mann möglicherweise weitere Verkehrsteilnehmer in Gefahr.

    Polizei bittet um Mithilfe

    Die Polizei bittet Personen, die durch die Fahrweise des Rollerfahrers gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise zur Identität des Mannes geben können, sich zu melden.

    Zuständig ist die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler.

    Hinweise können auch über die offiziellen Kanäle weitergeleitet werden. Informationen zur Region und zu weiteren Polizeimeldungen finden Sie jederzeit auf blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Verkehr.

     

  • Verkehrskontrollen „Safety-Days“  – manipuliertes Tuning-Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

    Verkehrskontrollen „Safety-Days“ – manipuliertes Tuning-Fahrzeug aus dem Verkehr gezogen

    Verkehrskontrollen in Baumholder: Polizei legt VW Golf GTI mit massiven Mängeln still

    Am Mittwoch, den 17. September 2025, führte die Polizei im Rahmen der „Safety-Days“ im Stadtgebiet Baumholder umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Die Beamten klärten Fahrzeugführer über festgestellte Mängel und fehlerhaftes Verhalten auf. In verkehrserzieherischen Gesprächen sensibilisierten sie die Betroffenen für die Gefahren, die von technischem Verschleiß oder riskantem Fahrverhalten ausgehen können.

    Polizei stoppt auffällig modifizierten VW Golf GTI

    Besondere Aufmerksamkeit zog ein VW Golf GTI auf sich, bei dem die Beamten gravierende technische Veränderungen feststellten.

    Unter anderem war ein sogenanntes Luftfahrwerk (Airride) verbaut, dessen Fahrzeughöhe per elektronischer Fernbedienung variierbar ist.

    Der Fahrer hatte das elektronische Modul jedoch vom Stromkreislauf getrennt. Dadurch fiel nicht nur die Steuerung des Systems aus, sondern auch sicherheitsrelevante Funktionen wie der akustische Warnton bei Druckabfall.

    Zusätzlich bemerkten die Polizisten einen Überrollkäfig, der unzulässig in der Isofix-Halterung montiert war. Aufgrund der Komplexität des Umbaus zogen die Beamten eine Prüfstelle hinzu. Der Sachverständige bestätigte die Feststellungen und entdeckte weitere unzulässige Veränderungen.

    Gefährliche Umbauten und manipulierte Abgasanlage

    So waren unter anderem verstellbare Koppelstangen eingebaut, die bereits unzulässig sind. Durch fehlerhafte Einstellungen zeigten die Vorderreifen starke Abnutzung – das Gewebe war sichtbar. Dies stellte eine akute Verkehrsgefährdung dar. Außerdem manipulierte der Fahrer eine in die Zulassungsbescheinigung eingetragene Abgasanlage. Die Deaktivierung der Schubabschaltung führte zu übermäßig lauten „Schubknallern“. Bei einer Messung protokollierte die Polizei einen Geräuschpegel von rund 106 dB.

    Die Beamten stellten fest: Die Betriebserlaubnis des VW Golf GTI war erloschen. Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer untersagt. Die zuständige Zulassungsstelle erhielt eine Mitteilung, um die Mängelbeseitigung zu überwachen und über eine mögliche Neuerteilung der Betriebserlaubnis zu entscheiden.

    Rechtliche Folgen für den Fahrzeugführer

    Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld im dreistelligen Bereich sowie mindestens einem Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg rechnen. Solche Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung der Verkehrssicherheit und sollen verdeutlichen, dass illegale Umbauten am Fahrzeug gravierende rechtliche und sicherheitsrelevante Konsequenzen nach sich ziehen können.

    Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/deutschland oder direkt bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

  • Betrunkener Lkw-Fahrer mit Schlagring auf A 67 gestoppt

    Betrunkener Lkw-Fahrer mit Schlagring auf A 67 gestoppt

    Polizei stoppt Lkw-Fahrer mit Schlagring auf A 67

    Am Montagmittag (15.09.) hat eine Streife der Polizeiautobahnstation Südhessen auf der Autobahn 67 einen
    32-jährigen Lkw-Fahrer gestoppt.

    Ein aufmerksamer Zeuge meldete den Sattelzug, weil dieser in auffälligen „Schlangenlinien“ unterwegs war.

    Die Beamten reagierten sofort und kontrollierten den Mann, der die Fahrbahn durch seine unsichere Fahrweise gefährdete.

    Atemalkoholtest ergibt 3,3 Promille

    Bei der Überprüfung stellten die Polizisten starken Alkoholgeruch fest.

    Ein sofort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,3 Promille.

    Angesichts dieser erheblichen Alkoholisierung nahmen die Beamten den Fahrer vorläufig fest. Er musste die Beamten zur Wache begleiten, wo eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung
    stattfanden.

    Verbotener Schlagring sichergestellt

    Während der Kontrolle entdeckten die Ordnungshüter außerdem einen verbotenen Schlagring im Besitz
    des Mannes.

    Dieses verbotene Utensil unterliegt dem Waffengesetz und führte zu einem zusätzlichen Ermittlungsverfahren. Die Polizei stellte den Schlagring sicher.

    Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

    Die Polizei ermittelt nun wegen Trunkenheit im Verkehr und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

    Der 32-Jährige muss sich für sein Verhalten verantworten. Angesichts der hohen Promillezahl und des Fundes einer verbotenen Waffe drohen ihm empfindliche strafrechtliche Konsequenzen.

    Sein Führerschein wurde vorläufig eingezogen.

    Hintergrund: Gefahren durch Alkohol am Steuer

    Alkoholisierte Lkw-Fahrer stellen eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr dar.

    Schon geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen Reaktionsfähigkeit und Wahrnehmung. Bei einem Wert von über drei Promille kann von einer massiven Fahruntüchtigkeit ausgegangen werden.

    Die Polizei appelliert daher regelmäßig an die Verantwortung von Berufskraftfahrern, da ein Ausfall
    im Straßenverkehr schwerwiegende Folgen für alle Verkehrsteilnehmer haben kann.

    Weitere Meldungen zu Einsätzen in der Region finden Sie auf BlaulichtMYK News oder im Bereich Verkehr.

    Informationen zum Thema Alkohol am Steuer stellt auch die Polizei Hessen bereit.

  • Da steht ein Pferd im Kofferraum!

    Da steht ein Pferd im Kofferraum!

    Pony im Kofferraum: Polizei Aachen stoppt kuriose Autofahrt

    Ein ungewöhnlicher Vorfall beschäftigte am 3. September 2025 einen Polizisten des Bezirksdienstes Alsdorf.

    Bei einer Verkehrskontrolle entdeckte er ein weißes Pony im Kofferraum eines pinken Autos. Die Rückbank war umgeklappt, ein Teppich ausgelegt und das Tier stand entspannt mit einem Eimer Proviant im Fahrzeug. Die Fahrerin zeigte sich uneinsichtig und hielt ihre Sicherung mit einem Führstrick für ausreichend.

    Verbotene Weiterfahrt und Bußgeldverfahren

    Der Polizist untersagte die Weiterfahrt und bot ein Verwarngeld von 35 Euro an, das die Fahrerin ablehnte.

    Nun läuft ein Bußgeldverfahren.

    Die Polizei Aachen nutzt den Fall, um auf die Gefahren unzureichender Ladungssicherung
    hinzuweisen.

    ADAC-Crashtests verdeutlichen Gefahr

    Bereits 2024 zeigte ein ADAC-Crashtest, dass ungesicherte Gegenstände bei einem Aufprall mit 50 km/h das 50-fache ihres Eigengewichts entwickeln können.

    Bei einem 150 Kilogramm schweren Pony entspräche das 7,5 Tonnen, die mit voller Wucht nach vorn schleudern.

    Der Führstrick könnte diese Kräfte niemals halten – Lebensgefahr für das Tier, die Fahrerin und andere Verkehrsteilnehmende wäre die Folge.

    Ein Pony gehört in einen geeigneten Pferdetransporter, nicht in den Kofferraum.

    Tipps zur sicheren Ladung im Fahrzeug

    Die Polizei Aachen erinnert an grundlegende Regeln für den sicheren Transport:

    • Schwere Gegenstände immer nach unten im Kofferraum, leichtere nach oben.
    • Sicherheitsgurte auch auf unbesetzten Rücksitzen anlegen.
    • Für gleichmäßige Gewichtsverteilung und formschlüssige Ladung ohne Lücken sorgen.
    • Sicherheitsnetze oder Trenngitter fachgerecht einbauen.
    • Ladung darf nicht über die Oberkante der Rücksitzlehne hinausragen.
    • Reifendruck und Scheinwerfer-Einstellungen an die Beladung anpassen.
    • Warnweste, Warndreieck und Erste-Hilfe-Kasten stets griffbereit halten.

    Sicherheit geht vor

    Auch kurze Fahrten bergen Risiken. Wer Ladung nicht richtig sichert, gefährdet sich und
    andere.

    Mehr aktuelle Polizeimeldungen finden Sie im Bereich News, Verkehr oder Deutschland.

  • Polizei zieht maroden Schulbus in Kaiserslautern aus dem Verkehr

    Polizei zieht maroden Schulbus in Kaiserslautern aus dem Verkehr

    Schulbus in Kaiserslautern aus dem Verkehr gezogen

    Die Polizei hat am Freitag in Kaiserslautern einen als Schulbus eingesetzten Omnibus aus dem Verkehr gezogen. Der Bus wies gravierende technische Mängel auf, die eine akute Gefahr für die Sicherheit der beförderten Kinder darstellten. Erst ein Hinweis eines besorgten Vaters brachte die Kontrolle ins Rollen.

    Hinweis eines Elternteils führte zur Kontrolle

    Der Vater eines Schulkindes meldete am Freitagmorgen den verdächtigen Bus bei den Zentralen Verkehrsdiensten des Polizeipräsidiums Westpfalz.

    Er gab an, dass das Fahrzeug „nicht in bestem Zustand“ sei. Die Beamten des Schwerverkehrskontrolltrupps stellten den beschriebenen Bus kurz darauf am Ende seiner morgendlichen Tour in einem Kaiserslauterer Stadtteil fest und lotsten ihn auf ein geeignetes Gelände zur Kontrolle.

    Zahlreiche Mängel am Fahrzeug festgestellt

    Bei der technischen Untersuchung traten erschreckende Defekte zutage: Ein lockeres Blech schliff am Reifen, ein Vorderreifen wies einen tiefen Riss auf, das Auspuffendstück fehlte, Abgase sammelten sich im Motorraum und verdunkelten bereits eine Rückleuchte. Zudem war das Lenkgetriebe undicht, die Abgasanlage defekt, die Luftfederung fehlerhaft und ein Blinker außer Funktion. Auch eine Fehlermeldung der Motorkontrollleuchte lag vor.

    Im Fahrgastraum hatten sich außerdem Sitzbänke gelöst. Besonders brisant: Das Fach mit Warndreieck und Verbandskasten war verschlossen und nicht zugänglich, da der Schlüssel fehlte.

    Polizei untersagt sofortige Weiterfahrt

    Ein Mechaniker der Halterfirma beseitigte lediglich das schleifende Blech vor Ort. Danach durfte der Fahrer den Bus unter polizeilicher Begleitung vorsichtig zur hauseigenen Werkstatt fahren. Die Nutzung für den Personenverkehr wurde von der Polizei bis zur vollständigen Behebung aller Mängel untersagt.

    Fazit: Kinder waren akut gefährdet

    Die Kontrolle zeigt, wie wichtig Hinweise aus der Bevölkerung sind. Durch das Eingreifen der Polizei konnte ein gefährlicher Einsatz im Schülerverkehr verhindert werden. Eltern und Schüler können sich so auf ein höheres Maß an Sicherheit verlassen. Weitere Informationen zu ähnlichen Einsätzen finden Sie auch unter BlaulichtMYK News oder im Bereich Verkehr.