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Tigermücke breitet sich in Köln aus: Stadt bittet Bürger um Hilfe

1. Oktober 2026 3 Minuten gelesen
Tigermücke

Köln. Klein, schwarz-weiß gemustert und auch tagsüber aktiv: Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Köln aus. Die Stadt hat die invasive Mückenart inzwischen in mehreren Kölner Stadtteilen nachgewiesen. Jetzt bittet sie die Bevölkerung um Mithilfe.

Die Tigermücke in Köln kann sich während der warmen Monate stark vermehren. Vor allem kleine Wasseransammlungen bieten der Mücke ideale Bedingungen für die Eiablage.

Tigermücke in Köln: Daran erkennt man die Mücke

Die Asiatische Tigermücke erreicht eine Größe von etwa 3,4 bis acht Millimetern. Auffällig ist vor allem ihr schwarz-weißes Muster. Zusätzlich verläuft eine weiß-silbrige Linie über Kopf und Rücken. Auch die weißen Abschnitte an den Beinen fallen auf.

Anders als viele heimische Mückenarten ist die Tigermücke den ganzen Tag aktiv. Zudem zeigt sie ein besonders ausgeprägtes Stechverhalten.

Dengue, Zika und Chikungunya: Welche Gefahr besteht?

Die Asiatische Tigermücke kann grundsätzlich Krankheitserreger wie Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Viren übertragen. Dafür müsste die Mücke allerdings zunächst einen infizierten Menschen stechen und den Erreger anschließend auf eine weitere Person übertragen.

Bislang sind in Deutschland keine durch die Asiatische Tigermücke verursachten Übertragungen dieser drei Erkrankungen bekannt. Dennoch beobachten Fachleute die weitere Ausbreitung genau.

Kleine Wasserstellen reichen der Tigermücke

Zwischen April und Oktober findet die Tigermücke in Köln zahlreiche mögliche Brutplätze. Bereits kleinste Mengen stehenden Wassers reichen aus.

Zu den typischen Brutstätten gehören Blumentopfuntersetzer, Tiertränken, Gießkannen, Eimer, Regentonnen, Regenrinnen, alte Autoreifen, Verpackungsmüll und herumliegendes Spielzeug.

Die Weibchen befestigen ihre Eier an den Innenwänden der Behälter. Die Eier halten Trockenheit aus und überstehen sogar Frost bis etwa minus zehn Grad Celsius. Dadurch können sie auch in unserer Region überwintern.

Stadt Köln erklärt: Das können Bürger jetzt tun

Die wichtigste Maßnahme besteht darin, mögliche Brutstätten zu beseitigen. Wasser in Untersetzern, Eimern oder Gießkannen sollte mindestens einmal pro Woche ausgeschüttet werden.

Regentonnen sollten Bürger vollständig mit einem Deckel oder einem engmaschigen Netz verschließen. Gleichzeitig empfiehlt die Stadt, Regenrinnen regelmäßig von Laub und Schmutz zu befreien.

Tiertränken und andere notwendige Wasserstellen können bestehen bleiben. Allerdings sollten Besitzer sie zwischen April und Oktober mindestens einmal pro Woche reinigen und anschließend mit frischem Wasser befüllen.

Tigermücke entdeckt? Fund in Köln melden

Wer eine verdächtige Mücke entdeckt, kann die Stadt bei der Überwachung unterstützen. Bürger sollten möglichst ein Foto machen und den Fundort sowie ihre Kontaktdaten an das Gesundheitsamt übermitteln.

Die Stadt Köln nimmt entsprechende Hinweise per E-Mail unter tigermuecke@stadt-koeln.de entgegen. Ein möglichst unbeschädigtes Exemplar kann außerdem zur Bestimmung an den Mückenatlas geschickt werden.

Weitere Informationen zur Asiatischen Tigermücke, zu Schutzmaßnahmen und zur Bekämpfung stellt die Stadt Köln bereit. Informationen zu möglichen durch Mücken übertragenen Erkrankungen bietet außerdem das Robert Koch-Institut.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.

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