Wildschweinjagd Berlin: Friedhof wegen massiver Schäden gesperrt
Berlin. Die Wildschweinjagd Berlin sorgt auf dem Friedhof Ruhleben für Aufsehen. Mehrere Wildschweine haben dort Gräber, Wege und Grünflächen erheblich beschädigt. Deshalb greifen die Behörden nun ein. Am Dienstag, 20. Oktober 2026, wollen Jäger mit scharfer Munition gegen die Tiere vorgehen. Aus Sicherheitsgründen schließt die Friedhofsverwaltung das Gelände für Besucher.
Wildschweinjagd Berlin: Warum die Behörden eingreifen
Auf dem Friedhof Ruhleben verursachen Wildschweine seit längerer Zeit erhebliche Schäden. Besonders betroffen sind Grabstätten und bepflanzte Flächen. Denn die Tiere durchwühlen bei ihrer Nahrungssuche den Boden. Dabei zerstören sie Pflanzen und beschädigen die gepflegten Anlagen.
Obwohl die Friedhofsverwaltung bereits verschiedene Schutzmaßnahmen umgesetzt hat, richten die Tiere weiterhin Schäden an. Deshalb hat das zuständige Bezirksamt eine erneute Jagd angeordnet.
Sechs Wildschweine auf dem Friedhof gesichtet
Nach Angaben des Bezirksamts entdeckten Mitarbeiter zuletzt sechs Wildschweine auf dem Gelände. Außerdem erlegten Jäger bei früheren Maßnahmen bereits sieben Tiere. Dennoch bleibt die Situation problematisch.
Für die Wildschweinjagd Berlin kommen voraussichtlich zwei Jäger und zwei Jagdhunde zum Einsatz. Da die Jäger auch scharfe Munition verwenden können, sperrt die Friedhofsverwaltung das Gelände aus Sicherheitsgründen.
Wildschweinjagd Berlin: Termin kurzfristig geändert
Ursprünglich plante das Bezirksamt die Jagd für Mittwoch, den 21. Oktober. Allerdings verlegten die Verantwortlichen den Termin nach neueren Medieninformationen auf Dienstag, den 20. Oktober.
Besucher sollten deshalb die aktuellen Hinweise des Bezirksamts beachten. Denn während des Einsatzes dürfen sie das Friedhofsgelände aus Sicherheitsgründen nicht betreten.
Auch auf dem Koblenzer Hauptfriedhof gibt es Probleme
Wildschweine auf Friedhöfen sind keineswegs nur in Berlin ein Problem. Auch in Koblenz haben die Tiere bereits erhebliche Schäden verursacht.
So berichteten wir bereits über Wildschweine, die Grabstätten auf dem Koblenzer Hauptfriedhof verwüsteten. Dort beschädigten die Tiere ebenfalls Bepflanzungen und Grünflächen.
Darüber hinaus bat die Stadt Koblenz Friedhofsbesucher dringend um Mithilfe. Insbesondere sollten Besucher die Eingangstore konsequent schließen. Dadurch wollte die Stadt verhindern, dass weitere Wildschweine auf das Gelände gelangen.
Warum Wildschweine immer wieder Friedhöfe aufsuchen
Friedhöfe bieten Wildschweinen häufig günstige Bedingungen. Einerseits finden die Tiere dort lockere Böden und ausreichend Nahrung. Andererseits bieten Grünflächen und Bäume geschützte Rückzugsorte.
Auch die Nähe des Friedhofs Ruhleben zum Berliner Grunewald begünstigt solche Besuche. Deshalb versuchen die Verantwortlichen, das Gelände durch bauliche Maßnahmen besser zu schützen.
Allerdings verursachen Wildschweine nicht nur Schäden an Grünflächen. Sie spielen auch bei der Überwachung von Tierseuchen eine wichtige Rolle. Über entsprechende Vorsorgemaßnahmen berichteten wir bereits im Artikel zur Afrikanischen Schweinepest in Rheinland-Pfalz.
Wildschweinjagd Berlin: Friedhofsverwaltung setzt auf Schutzmaßnahmen
Neben der geplanten Jagd setzt das Bezirksamt weiterhin auf technische und bauliche Schutzmaßnahmen. Unter anderem erneuerten die Verantwortlichen bereits Teile der Zaunanlagen und richteten ein Rolltor ein.
Dennoch gelangen offenbar weiterhin Wildschweine auf das Gelände. Daher soll die Wildschweinjagd Berlin dazu beitragen, weitere Beschädigungen auf dem Friedhof Ruhleben zu verhindern.
Weitere Informationen veröffentlicht das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.
Bei der Erstellung dieses Beitrags kamen KI-Werkzeuge unterstützend zum Einsatz. Die redaktionelle Verantwortung trägt der Herausgeber.
