Schlagwort: Festnahme

  • Mann attackiert Bundespolizisten

    Mann attackiert Bundespolizisten

    Gießen

     

    Für Ärger sorgte gestern Vormittag (08.12./08:00 Uhr) ein 22-jähriger Mann aus Korbach im Bahnhof Gießen. Vorausgegangen war ein begangenes Fahrgelddelikt des Mannes, woraufhin das Bundespolizeirevier Gießen informiert wurde. Während der polizeilichen Maßnahmen der Beamten verhielt sich der 22-Jährige durchweg aggressiv und weigerte sich, den Anweisungen Folge zu leisten. Nachdem der Mann aufgefordert wurde, seine Hände aus den Taschen zu nehmen, ballte er die Fäuste und ging auf die Beamten los. Den Angriff konnte die eingesetzte Streife abwehren und den Angreifer überwältigen. Nur durch Unterstützung weiterer Beamte aus dem Revier Gießen konnte der 22-Jährige in Gewahrsam genommen und ihm Handfesseln angelegt werden. Anschließend wurde der Mann für weitere polizeiliche Maßnahmen zum Revier gebracht. Auf dem Weg zur Dienststelle versuchte der Mann weiterhin gegen die Beamten zu treten und zu schlagen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

    Offensichtlich unter Drogeneinfluss

    Da der junge Mann wie von Sinnen war und eine Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der Rettungsdienst verständigt. Dieser stellte fest, dass der Mann aus Korbach unter Drogen- und Tabletteneinfluss stand. Im Anschluss wurde er für weitere Untersuchungen in das nahegelegene Krankenhaus verbracht, da auch eine Eigengefährdung nicht auszuschließen war.

    Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 22-Jährigen ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines ,,Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte” eingeleitet.

  • Überfall auf Spielhalle in Wahnheide – Festnahme

    Überfall auf Spielhalle in Wahnheide – Festnahme

    Köln

     

    Dank des beherzten Einschreitens eines Kunden (41) haben Polizisten einen 58 Jahre alten mutmaßlichen Räuber am Samstagvormittag (4. Dezember) noch in einer Spielhalle im Stadtteil Wahnheide festgenommen. Der Mann hat keinen festen Wohnsitz und soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

    Nach ersten Ermittlungen soll der 58-Jährige die Spielhalle auf der Heidestraße gegen 11 Uhr betreten, die 75-jährige Angestellte unvermittelt mit einem Messer bedroht und Geld gefordert haben. Der ebenfalls anwesende 41-Jährige entwaffnete ihn mit einem Billiardqueue, fixierte ihn am Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte fest. Bei dem Gerangel erlitt die Seniorin leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. (mw/de)

  • Strafen im Mammut-Schleuserprozess Neun Schleuser in Haft

    Strafen im Mammut-Schleuserprozess Neun Schleuser in Haft

    München

     

    Kempten (Allgäu) – Bereits im Januar 2021 sind die Angeklagten in dem durch die Spezialabteilung der Staatsanwaltschaft Kempten zur Bekämpfung der internationalen Schleuserkriminalität in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung München geführten Ermittlungsverfahren nach umfangreichen verdeckten Maßnahmen in einem Großeinsatz festgenommen worden [Pressemitteilung vom 19.01.2021 – siehe Anlage]. Der Bandenchef ist bereits im Dezember 2020 in Österreich (Staatsanwaltschaft Eisenstadt) auf frischer Tat bei der Durchführung einer Schleusungsfahrt festgenommen und im Februar 2021 aufgrund eines erwirkten Europäischen Haftbefehls zur Strafverfolgung in Deutschland ausgeliefert worden.

    Nach Abschluss der Ermittlungen und Anklageerhebung im Juli 2021 [Pressemitteilung vom 06.08.2021 -siehe Anlage] kamen ab dem 12.10.2021 die von der Staatsanwaltschaft Kempten angeklagten 20 Fälle zur Verhandlung. Gegen den Bandenchef wurde im September 2020 eine zweite Anklage erhoben, nachdem die internationalen Ermittlungen koordiniert und von den ungarischen Behörden (Staatsanwaltschaft Bacs-Kiskun) weitere aufgedeckte Schleusungsfälle übernommen worden sind. Die Szenerie, welche sich den Beteiligten und Zuschauern bei dem Prozess bot, war beeindruckend: Nachdem keiner der herkömmlichen Gerichtssäle für die Dimension dieses Verfahrens ausreichend Platz bot, hat das Landgericht Kempten kurzerhand den großen Fürstensaal in der Kemptener Residenz umfunktioniert. Die neun Angeklagten nahmen mit ihren jeweils bis zu drei Verteidigern in mehreren Reihen Platz, ihnen gegenüber die Staatsanwaltschaft, am Kopf des Saals erhöht das Gericht. Allein dieser Anblick vermittelte eindrücklich das Ausmaß der durch die Schleuserbande begangenen Straftaten. Die gesamte Verhandlung wurde für die zumeist arabisch sprechenden Schleuser simultan durch drei Dolmetscher aus eigens eingerichteten, schallisolierten Dolmetscherkabinen übersetzt.

    Aufgrund der erdrückenden Beweislage gaben die Rechtsanwälte der Angeklagten schon zu Verhandlungsbeginn zu verstehen, dass ihre Mandanten grundsätzlich zu vollumfänglichen Geständnissen bereit wären. Nach mehreren Verständigungsgesprächen kam es zu einer Verfahrensabsprache, bei welcher sich das Gericht mit den Verfahrensbeteiligten über das zu erwartende Strafmaß für den Fall eines Geständnisses einigte. Bereits am vierten Prozesstag verkündete der Vorsitzende das Urteil der Strafkammer. Der von Zeugen als “Patron” beschriebene Kopf der Bande muss für 7 Jahre 3 Monate hinter Gitter. Für zwei weitere Täter aus der bestehenden “Kernbande” lautete das Strafmaß 2 Jahre 9 Monate bzw. 4 Jahre Freiheitsstrafe. Aufgrund der vom Gericht berücksichtigten positiven Auswirkung des Geständnisses auf das Strafmaß und der bereits bestehenden Untersuchungshaft von zehn Monaten erhielten vier Angeklagte, die jeweils nur in wenigen Fällen beteiligt waren, Freiheitsstrafen von 1 Jahr 3 Monaten bis zu 1 Jahr 9 Monaten, deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Urteil ist rechtskräftig.

  • Festnahme nach Verfolgungsfahrt

    Festnahme nach Verfolgungsfahrt

    Bad Segeberg

     

    Am frühen Donnerstagmorgen (28.10.2021) hat sich ein Fahrzeug einer Verkehrskontrolle durch Beamte der Polizeistation Glückstadt entzogen.

    Um 00:45 Uhr beabsichtigte eine Streife in Glückstadt ein Fahrzeug zu kontrollieren. Das Fahrzeug entzog sich mit hoher Geschwindigkeit der Kontrolle.

    An der Fahndung beteiligten sich Fahrzeuge der Dienststellen der Polizeidirektionen Itzehoe und Bad Segeberg sowie und ein Hubschrauber der Bundespolizei.

    Um 01:29 Uhr konnte das Fahrzeug nach umfangreicher Fahndung in der Straße “Am Altenfelsdeich” in Seestermühe durch Beamte des Polizeireviers Glückstadt gestoppt werden und ein 20-jähriger Fahrer im Fahrzeug angetroffen werden.

    Der 20 Jährige wurde vorläufig festgenommen und dem Gewahrsam des Polizeireviers in Pinneberg zugeführt.

    Warum er sich der polizeilichen Kontrolle entzog, ist aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

    Dem Mann droht ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

  • Einbrecher in Koblenz festgenommen

    Einbrecher in Koblenz festgenommen

    Koblenz

     

    Am Mittwoch, 27.10.2021, wurde der Koblenzer Polizei kurz nach Mitternacht ein aktueller Einbruch in die Halle eines Reifenhandels in der Andernacher Straße gemeldet. Als die Polizeibeamten kurze Zeit später am Tatort eintrafen, bemerkten diese eine männliche Person im Gebäude. Die Halle wurde umstellt und anschließend durchsucht. Hierbei wurde ein 28 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen. Dieser hatte zuvor die Scheibe eines Rolltores eingeschlagen um in das Anwesen zu gelangen.

  • Spezialkräfte stellten Verdächtigen in Wohnung – 46-Jähriger in Gewahrsam

    Spezialkräfte stellten Verdächtigen in Wohnung – 46-Jähriger in Gewahrsam

     
     

    Bonn

     

    In den Nachmittagsstunden des 15.09.2021 kam es einer Wohnung auf der Friedrich-Breuer-Straße in Bonn-Beuel zu einer Bedrohungslage:

    Gegen 15:55 Uhr informierte ein Zeuge die Bonner Polizei über einen 46-jährigen Mann, der in einer im dritten Obergeschoss des Mehrparteienhauses gelegenen Wohnung seine Lebensgefährtin bedrohen würde. Zuvor war der Hinweisgeber ebenfalls in der Wohnung zu einem Gespräch, dass nach seinen Angaben in Wutausbrüche und aggressivem Verhalten des 46-Jährigen, der der Polizei auf dem Gebiet der Betäubungskriminalität bekannt ist, eskalierte. Während der Zeuge die Wohnung verlassen konnte, hält sich nach dem aktuellen Sachstand die Lebensgefährtin des Beschuldigten noch in der Wohnung auf. Da nach den ersten Feststellungen eine Gefahr für den 46-Jährigen, der mit Messern bewaffnet sein soll, und seine Lebensgefährtin nicht ausgeschlossen werden konnte, erfolgte der Einsatz von Spezialkräften vor Ort.

    Gegen 17:40 Uhr wurde der 46-Jährige von den Spezialkräften an der Wohnungstüre überwältigt und fixiert. Der Mann blieb – wie auch seine 49-jährige Partnerin – unverletzt. Er wurde in Gewahrsam genommen.

  • Festnahme von vier professionellen Taschendieben

    Festnahme von vier professionellen Taschendieben

     

     

    München

     

    Der Münchner Hauptbahnhof ist bundesweit nicht der Führende bei festgestellten Taschendiebstählen. Doch nach mehreren Vorfällen im August gelang es der Bundespolizei nach kurzfristiger Fahndungsaktivierung, innerhalb von zwei Tagen vier professionelle Taschendiebe festzunehmen.

    Seit August gingen bei der Münchner Bundespolizei mehrere Strafanzeigen ein, die darauf hindeuteten, dass eine größere Bande erwerbsmäßig agierender Taschendiebe ihr Unwesen am Hauptbahnhof treibt. Der “Modus Operandi” deutete auf professionell agierende Trickdiebe hin. Zudem gab es mögliche Tatzusammenhänge gegen bereits des Öfteren auftretende Mitglieder einer Gruppierung, die sowohl im Bundesgebiet als auch in mehreren Nachbarländern Taschendiebstähle verübt.

    Nach intensiver Ermittlungsarbeit (u.a. Auswertung stundenlanger Videoaufzeichnungen) und sorgfältiger Vorbereitung wurden innerhalb weniger Stunden kurzfristig Taschendiebstahlsfahnder (TD-Fahnder) der Bundespolizei aus vier Bundesländern in der bayerischen Landeshauptstadt zusammengezogen. Diese überwachten in dieser Woche ab Montag (30. August) die Reisendenströme am zweitgrößten Bahnhof der Welt. Es dauerte nicht lange, dann konnten die TD-Fahndungsprofis vier Männer auf frischer Tat festnehmen. Alle vier waren jeweils als Pärchen auf den Bahnsteigen und in Zügen im Hauptbahnhof unterwegs.

    Am Dienstag (31. August) fielen den TD-Fahndern ein 51-jähriger Bosnier und ein 54-jähriger Kroate auf. Beide wurden gegen 10:30 Uhr auf frischer Tat in einem bereitgestellten ICE erwischt, als sie mit dem “Jacke-Jacke-Trick” Bargeld entwendeten. Nach der Festnahme wurden die überraschten Reisenden über die Diebstähle ihrer Wertsachen informiert. Bei den Tätern wurde Bargeld aufgefunden, das sie zuvor entwendet hatten. Aufgrund der konzertierten Aktion wurden beide beweissicher überführt, so dass der Haftrichter für beide Männer Untersuchungshaft anordnete.

    Am Donnerstag (2. September) erfolgte die zweite Festnahme; wiederum zweier zusammenwirkender, älterer Männer aus Osteuropa. Ein 51-jähriger Kroate und ein 56-Jähriger aus Bosnien-Herzegowina hatten den “Abdecktrick” bei einem 56-jährigen, hilfsbereiten Italiener in einem Zug angewandt. Auch hier klickten die Handschellen. Beide werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Da die TD-Fahnder die Tat filmen konnten, gehen die Münchner Ermittler auch hier von der Anordnung der Untersuchungshaft aus.

    Münchens Ermittlungsdienstleiter EPHK Fellner bezeichnete den TD-Einsatz als “vollen Erfolg”. Er lobte das “hochprofessionelle Vorgehen der Einsatzkräfte”. Diese wären zudem hochmotiviert gewesen, nachdem auch in ihren Bahnhöfen der ein oder andere der Gesuchten schon Zugange gewesen und aufgefallen war.

    Für die Münchner Bundespolizei kamen insgesamt 13 TD-Fahnder aus vier Bundesländern (Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg) zum Einsatz. Zudem waren mehr als 15 Ermittler der Bundespolizeiinspektion München in der Vorbereitung sowie in den strafrechtlichen Folgemaßnahmen involviert. Nun liegt es an der Justiz, die Vier, die allesamt bereits mit ähnlichen Delikten auffällig geworden waren bzw. auch schon vor Gericht standen, für längere Zeit aus dem Verkehr zu ziehen.

    “Jacke-Jacke-Trick”

    Hier wird ausgenutzt, dass Reisende ihre Jacke in Zügen oft hinter sich hängen. Der Dieb nimmt hinter seinem Opfer Platz und hängt seine Jacke daneben. Dann zieht er die fremde Jacke zu sich, tut so als suche er etwas in seiner Jacke, fasst dabei jedoch in die des Reisenden.

    Tipp der Bundespolizei: Sollten Sie Ihre Jacke so aufhängen, nehmen Sie bitte zuvor alle Wertsachen heraus.

    “Abdecktrick”

    Ein Dieb lenkt, z.B. durch Auskunftsfrage ab, der Komplize deckt mit einer Jacke einen Rucksack oder anderes Reisegepäck des Reisenden ab und entnimmt Wertsachen.

    Tipp der Bundespolizei: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie von Unbekannten im Bahnhof angesprochen werden. Achten Sie – auch wenn Ihnen jemand Hilfe beim Kofferverbringen in den Zug anbietet, ganz besonders auf Ihr Gepäck.

    Und zuletzt noch:

       - Meiden Sie Gedränge beim Einsteigen! Die Erfahrung lehrt, die 
         ersten, die den Zug besteigen, sind wegen der von hinten 
         nachdrängenden (Taschendiebe?) oft die Bestohlenen.
       - Trennen Sie Bargeld, Kreditkarten und Dokumente voneinander und 
         nutzen Sie unterschiedliche Aufbewahrungsmöglichkeiten.
       - Wertgegenstände gehören nicht in das obere, von hinten leicht 
         zugängliche Reißverschlussfach des Rucksackes.
       - Tragen Sie bei Handtaschen die Schließe (auch wenn es die 
         Designer anders planen) stets nach innen. Reißverschlüsse stets 
         geschlossen halten.
       - Der Blick in die Geldbörse sollte nur ihren Augen ermöglicht 
         werden. Seien Sie an den Kiosken beim Bezahlen oder auch beim 
         Abheben am Geldautomaten stets vorsichtig.

    Wir wollen, dass Sie sicher Reisen. Die Beachtung der Tipps der Bundespolizei helfen, um nicht Opfer eines Taschendiebstahls zu werden.

    Und wenn es doch geschehen ist? Versuchen Sie so schnell als möglich, die (Bundes)Polizei zu informieren. Nutzen Sie dazu auch mit Unterstützung der DB-Mitarbeiter in Zügen und Bahnhöfen.

  • Mutmaßlicher Tankstellen-Räuber auf Mallorca festgenommen

    Mutmaßlicher Tankstellen-Räuber auf Mallorca festgenommen

    Menden

    Der Raub auf eine Mendener Tankstelle Mitte Juli steht vor der Aufklärung. Umfangreiche Ermittlungen führten Polizeibeamte auf die Spur eines 28-Jährigen. Nach ihm wurde in den vergangenen Wochen per internationalem Haftbefehl gefahndet. Am 13. August 2021 klickten auf Palma de Mallorca die Handschellen. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Auslieferung des Tatverdächtigen beantragt. Ihn erwartet eine mehrjährige Haftstrafe wegen schweren Raubes.

    Der mutmaßliche Täter steht im Verdacht, weitere Raub-Taten zum Nachteil von Tankstellen außerhalb des Märkischen Kreises begangen zu haben. Die Zusammenhänge werden gegenwärtig noch geprüft. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an. (dill)

  • Festnahme eines 33- Jährigen nach mehreren Ladendiebstählen

    Festnahme eines 33- Jährigen nach mehreren Ladendiebstählen

     
     

    Kiel / Rendsburg

     

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ ein Haftrichter am Amtsgericht am Samstag einen  gegen einen 33-jährigen Mehrfachtäter, der im Verdacht steht in Rendsburg diverse Ladendiebstähle in Folge verübt zu haben. Der Mann wurde am Freitag durch Polizeibeamte in einem Rendsburger Geschäft festgenommen.

    Eine Mitarbeiterin einer Drogerie meldete sich am Freitag gegen 16:30 Uhr bei der Polizei und teilte mit, dass sie einen Mann beobachtet hatte, wie dieser diverse Waren in einen mitgeführten Reisekoffer verstaute. Die hinzugerufenen Beamten konnten den 33-jährigen polizeilich bekannten Tatverdächtigen in der Filiale antreffen und festnehmen. In seinem Reisekoffer konnten dabei Waren in einem Gesamtwert von ca. 2.450 Euro festgestellt werden. Ebenfalls am Freitag kam es bereits zu einem Polizeieinsatz, als der 33-Jährige in einem Rendsburger Baumarkt versuchte mehrere hochwertige Werkzeuge zu entwenden.

    Die 38-jährige Mitarbeiterin der Drogerie erkannte den 33-Jährigen zudem aus zwei vergangenen Ladendiebstählen aus Anfang Juli wieder, bei denen er flüchten konnte.

    Der Mann ist polizeilich als Mehrfachtäter bekannt und fiel bereits häufig mit ähnlichen Delikten im Kieler Stadtteil Gaarden auf. Die Ermittlungen führt das Kommissariat 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der 33-Jährige am Samstag einem Haftrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Haftbefehl. Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt

  • 55-Jähriger attackiert Polizisten

    55-Jähriger attackiert Polizisten

    Polizist außer Dienst schreitet ein und wird attackiert

    Charlottenburg-Wilmersdorf – Weil er eine körperliche Attacke in Westend beobachtete, versetzte sich ein in der Freizeit befindlicher Beamter in der vergangenen Nacht in den Dienst und wurde anschließend selbst attackiert.

    Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war ein 23-Jähriger kurz nach 22 Uhr mit seiner gleichaltrigen Begleiterin im Spandauer Damm unterwegs, als er plötzlich von hinten mit einem Gehstock geschlagen wurde.
    Versuche, den 55 Jahre alten Angreifer zu beruhigen, scheiterten, so dass sich der junge Mann weiteren Schlägen ausgesetzt sah.

    Auf das Geschehen wurde ein außer Dienst befindlicher Beamter der 34. Einsatzhundertschaft aufmerksam, gab sich als Polizist zu erkennen und kam dem Attackierten zu Hilfe.
    Die dann folgenden Faustschläge des 55-Jährigen konnte der Polizeimeister abwehren, den Aggressor gemeinsam mit dem 23-Jährigen zu Boden bringen und den hinzugerufenen Einsatzkräften übergeben.
    Diese brachten den Festgenommenen in einen Polizeigewahrsam, wo eine Atemalkoholmessung einen Wert von knapp 1,8 Promille ergab.
    Nach einer von der Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme konnte der 55-Jährige nach seiner Ausnüchterung die Polizeidienststelle wieder verlassen.
    Er muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
    Der Polizist blieb unverletzt, der angegriffene 23-Jährige erlitt Hämatome und Hautabschürfungen, verzichtete jedoch vorerst auf eine Behandlung.

    Unfallverursacherin flüchtet – Skateboard-Fahrerin gesucht

  • Streifenwagen mit Stein beworfen

    Streifenwagen mit Stein beworfen

    Streifenwagen mit Stein beworfen

    Bremen – Am Donnerstagnachmittag beschädigte in Gröpelingen ein 22 Jahre alter Tatverdächtiger einen Streifenwagen der Polizei Bremen.
    Zuvor war er wegen eines Corona-Verstoßes von Polizisten kontrolliert und im
    Weiteren an einem Polizeirevier vorgeführt worden.

    Der 22-Jährige trug keinen vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz, woraufhin er von Schwerpunktkräften der Polizei kontrolliert wurde.
    Als er seine Personalien nicht nennen wollte, wurde er zur Identitätsfeststellung an einer Polizeiwache vorgeführt.
    Nach erfolgter Überprüfung wurde er kurze Zeit später wieder am Revier entlassen.
    Die Polizisten führten anschließend ihre Schwerpunktmaßnahmen in Gröpelingen fort. Dort wurden sie von Zeugen darauf aufmerksam gemacht, dass ein Unbekannter soeben einen Stein gegen ihren abgestellten Funkstreifenwagen geworfen hatte.
    Dabei ging eine Seitenscheibe zu Bruch.
    Durch Zeugenaussagen geriet der soeben aus dem Polizeigewahrsam entlassene 22-Jährige erneut in den Fokus der Polizisten.
    Er konnte nahe seiner Wohnanschrift angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

    Juweliergeschäft-Scheibe mit Gulliedeckel zerstört

     

  • 17 Jähriger verkauft gestohlenes Auto

    17 Jähriger verkauft gestohlenes Auto

    17-Jähriger beim Verkauf eines gestohlenen Autos festgenommen

    Köln – Zivilfahnder haben am Montagabend (12. Januar) in Köln-Buchheim einen 17 Jahre alten Kölner bei dem Versuch, einen gestohlenen und mit falschen Kennzeichen versehenen Renault zu verkaufen, vorläufig festgenommen.
    Einem aufmerksamen Zeugen war der Renault Kadjar einige Tage zuvor auf einer Internetverkaufsplattform wegen des auffällig geringen Kaufpreises “verdächtig” vorgekommen.

    Er hatte einen “Kauftermin” vereinbart und die Kriminalpolizei informiert.
    Bei dem vereinbarten Treffpunkt auf der Dellbrücker Straße nahmen die Beamten den Heranwachsenden fest und stellten den mit gefälschten Fahrzeugpapieren ausgestatteten Wagen sicher.
    Im Zuge weiterer Recherchen fanden Ermittler des Kriminalkommissariats 74 heraus,
    dass der junge Mann einen gestohlenen Führerschein als Identitätsnachweis vorgelegt hatte, der bereits mehrfach beim Verkauf gestohlener Fahrzeuge eingesetzt worden war.

    Die Tat gehört nach Einschätzung des Kriminalkommissariats 74 zu einer Serie von etwa 100 im Ausland gestohlenen und in Köln angebotenen Autos.
    Es wird empfohlen, bei Privatkäufen von Automobilen besonders vorsichtig und aufmerksam zu sein.
    Idealerweise sollten die Fahrzeugpapiere und/oder Fahrgestellnummern vor einem möglichen Kauf gemeinsam mit dem Verkäufer bei einer Polizeidienststelle überprüft werden.
    Zudem warnen Experten davor, Fahrzeuge zu kaufen, die nur mit einem Originalschlüssel angeboten werden.

  • Mann wollte Polizeistation in Brand setzen

    Mann wollte Polizeistation in Brand setzen

    47798 Krefeld: Gegen 23:30 Uhr beobachtete ein Zeuge einen Mann, der in der Nähe des Polizeipräsidiums Krefeld aus einem Kanister eine Flüssigkeit in einem schwarzen Peugeot 206 ausschüttete, sich dann in den PKW setzte und bis vor den Haupteingang der Behörde fuhr.
    Dort stieg er aus und verließ die Örtlichkeit fluchtartig.
    Polizeibeamte stellten vor Ort eine Rauchentwicklung im Innenraum des Fahrzeugs fest und alarmierten die Feuerwehr, die die Brandentwicklung ablöschten.
    Zudem wurde ein weiterer Kanister mit einer unbekannten Flüssigkeit in dem Kleinwagen aufgefunden. Aufgrund der unklaren Lage übernahm das Polizeipräsidium Essen die Einsatzbewältigung.
    Im Rahmen der Fahndung konnte ein 32- jähriger Krefelder mit deutsch/russischer Staatsangehörigkeit, der mit dem PKW in Verbindung gebracht werden konnte, vorläufig festgenommen werden.
    Er wird aktuell derzeit zum Sachverhalt vernommen.
    Die Polizei hat derzeit für die Tatortaufnahme die Straße Nordwall zwischen Friedrichsplatz und Steckendorfer Straße gesperrt. 
     
     

  • Migrant mehrfach auffällig – Festnahme  !

    Migrant mehrfach auffällig – Festnahme !

    Am Mittwochmittag (14. April) haben Bundespolizisten einen mutmaßlichen Schwarzfahrer mehrfach des Bahnhofs verweisen müssen. Als der Migrant, später zwei Männer unvermittelt angreifen wollte, leistete er gegen die Festnahme Widerstand und wurde anschließend in ein Krankenhaus eingewiesen. Eine verletzte Polizistin musste ihren Dienst abbrechen.

    Zunächst wurde die Weilheimer Bundespolizei durch die Zugbegleiterin einer Regionalbahn zur Unterstützung gerufen. Ein Fahrgast hatte bei der Fahrscheinkontrolle kein gültiges Ticket vorweisen können. Die Beamten führten auf der Dienststelle eine Identitätsfeststellung durch, woraufhin der afghanische Staatsangehörige zusammen mit einer Anzeige wieder entlassen werden konnte. Nur kurze Zeit später mussten die Bundespolizisten eingreifen. Diesmal hatte der junge Afghane versucht, eine Getränkedose aus dem Bahnhofskiosk zu entwenden. Die Beamten sprachen dem 19-Jährigen nach der Sachverhaltsaufnahme einen Platzverweis aus. Jedoch musste die Streife den Migranten innerhalb der nächsten Stunde insgesamt viermal aus dem Bahnhof begleiten.

    Keine zwei Stunden nach dem ersten Zusammentreffen beobachteten die Beamten, wie der Mann schreiend und mit gestrecktem Bein zwei vor einem Linienbus stehende Männer angriff. Während der Fahrkartenkontrolleur und der Busfahrer auswichen, waren auch schon die Bundespolizisten zur Stelle, brachten den Angreifer zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Gegen die Maßnahme widersetzte sich der Afghane erheblich, wodurch zwei Polizistinnen verletzt wurden. Eine Beamtin musste den Dienst später sogar abbrechen.

    Bereits am Vortag leistete der Mann Widerstand bei einer Maßnahme der Landespolizei. Zuständigkeitshalber veranlasste die Polizeiinspektion Weilheim nun eine Einweisung des Täters auf die psychiatrische Station des Klinikums Weilheim. Der wegen mehrerer Straftaten Polizeibekannte wird sich nun wegen versuchten Diebstahls, versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs verantworten müssen. Die Bundespolizei informierte zudem die zuständige Ausländerbehörde des Asylbewerbers über den Sachverhalt.

  • Drogen und Waffenfund – Festnahme!

    Drogen und Waffenfund – Festnahme!

    Drogen und Waffenfund – Festnahme!

    Herne -Unverhoffter Erfolg für die Polizei: Bei einer Wohnungsdurchsuchung haben Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Herne Drogen und Waffen sichergestellt.
    Ein 39-jähriger Mann aus Herne und eine 32-jährige Frau aus Bochum wurden festgenommen.
    Am vergangenen Donnerstagnachmittag, 8. April, wurden die Polizeibeamten gegen 16:05 Uhr wegen Streitigkeiten zu einer Wohnung in Herne-Süd gerufen. Im Rahmen des Einsatzes nahmen die Beamten einen deutlichen Marihuana-Geruch wahr, der aus der Wohnung des 39-jährigen Mannes kam. 
    Nach richterlicher Anordnung konnte die Wohnung des Herners sofort durchsucht werden.
    Dabei fanden die Ermittler eine umfangreiche Menge Betäubungsmittel – darunter Marihuana, Amphetamine und Ecstasy Tabletten. 
    Zudem stellten die Beamten mehrere Waffen und diverse Verpackungsmaterialien sicher.
    Der 39-Jährige wurde festgenommen.
    Außerdem nahmen die Beamten eine 32-jährige Frau fest, die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt.
    Die Ermittlungen des Bochumer Rauschgiftkommissariats (KK 14) dauern an.

  • Itzehoe: Festnahme nach Haftbefehl

    Itzehoe: Festnahme nach Haftbefehl

    Itzehoe 

    Nachdem ein 42-Jähriger intensiven Ermittlungen zufolge für mehrere Einbrüche im Itzehoer Stadtgebiet verantwortlich gewesen sein dürfte, hat das Amtsgericht Itzehoe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe am Freitagvormittag gegen den Mann einen Untersuchungshaftbefehl erlassen.

    Mittlerweile befindet sich der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt.

    Mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen der Wiederholungsgefahr in der Hand suchten Einsatzkräfte am Freitag gegen 13.30 Uhr die Wohnanschrift des 42-jährigen, polizeilich hinreichend Bekannten in Itzehoe auf.

    Die Beamten trafen den wenig überraschten Beschuldigten in seiner Wohnung an und nahmen ihn fest.
    Nach der Verkündung des Haftbefehls durch einen Richter brachten die Polizisten den Itzehoer in eine Justizvollzugsanstalt.

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  • Festnahme – 96-Jähriger mit massiven Kopfverletzungen in Klinik

    Festnahme – 96-Jähriger mit massiven Kopfverletzungen in Klinik

    Köln 

    Staatsanwaltschaft Köln und Polizei Köln geben bekannt:

    Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Kürten-Bechen haben Polizisten in der Nacht zu Mittwoch (10. Februar) eine 29-jahre alte Frau festgenommen.

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    Der Kürtenerin wird vorgeworfen, den ihr bekannten Senior (96) gegen 2.15 Uhr in seiner Wohnung in der Kölner Straße überwältigt und ihm massive Kopfverletzungen zugefügt zu haben.

    Der 96-Jährige hatte kurz nach der Tat Bekannte zu Hilfe gerufen, die die Polizei alarmierten. Rettungskräfte brachten den 96-Jährigen in eine Klinik. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Eine Mordkommission ist eingesetzt.