Schlagwort: Festnahme

  • Häusliche Gewalt in Hahnstätten – größerer Polizeieinsatz !

    Häusliche Gewalt in Hahnstätten – größerer Polizeieinsatz !

    Häusliche Gewalt

    Hahnstätten – 

    Am späten Sonntagabend wurde der Polizeiinspektion Diez ein Fall von häuslicher Gewalt in
    Hahnstätten gemeldet. Bei der Festnahme des Beschuldigten waren insgesamt drei Streifenwagenbesatzungen vor Ort.

    Der Mann war stark alkoholisiert und wurde nach seiner Festnahme für die Nacht in einer polizeilichen Gewahrsamszelle untergebracht. Während der Maßnahme vor Ort versuchte ein Bekannter des Beschuldigten diesen aus der Gewalt der Polizei zu befreien. Dies konnte jedoch unterbunden werden.

    Da auch dieser Mann unter Alkoholeinfluss stand wurde beiden eine Blutprobe entnommen. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte derart verletzt, dass sie ihren Dienst beenden mussten.

  • Kabeldieb auf frischer Tat festgenommen

    Kabeldieb auf frischer Tat festgenommen

    Berlin – Treptow-Köpenick – 

    In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag nahmen Bundespolizisten einen 49-Jährigen fest, der zuvor mehrere Gleisverbindungskabel im Bereich des S-Bahnhofes Friedrichshagen entwendete. Der Mann soll im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt werden.

    Gegen 23 Uhr bemerkten Mitarbeitende der Deutschen Bahn AG eine Person im Gleisbereich zwischen
    den S-Bahnhöfen Friedrichshagen und Rahnsdorf, die sich immer wieder von den Gleisen in ein angrenzendes Waldgebiet begab. Alarmierte Bundespolizisten konnten mithilfe von Nachtsichttechnik kurz darauf beobachten, wie die Person mehrfach Kabel abtrennte und diese anschließend aus
    dem Bereich trug.

    Unterstützt durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers gelang es den Einsatzkräften, den Mann noch am Tatort vorläufig festzunehmen. Neben einem Bolzenschneider hatte der 49-Jährige Kabelstränge mit einer Gesamtlänge von rund zwölf Metern bei sich. Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts des besonders schweren Diebstahls gegen den bereits einschlägig polizeibekannten rumänischen Staatsangehörigen.

    Es stellte sich heraus, dass gegen den 49-Jährigen darüber hinaus bis Februar 2024 eine Wiedereinreisesperre für die Bundesrepublik Deutschland besteht und er zur Festnahme durch das Landesamt für Einwanderung Berlin ausgeschrieben ist. Es ist daher beabsichtigt, den 49-jährigen Rumänen nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen einem Richter zur Entscheidung über dessen weiteren Verbleib vorzuführen.

  • 1500 Klimaaktivisten festgenommen

    1500 Klimaaktivisten festgenommen

    Die Polizei in Den Haag hat mehr als 1500 Menschen bei Protesten festgenommen. Die Klimaaktivisten hatten einen Teil einer Autobahn blockiert. Aufgerufen hatte die Gruppe “Extinction Rebellion”.

     

    Die niederländische Polizei hat nach eigenen Angaben bei einer Demonstration von Klimaaktivisten in Den Haag mehr als 1500 Menschen festgenommen. Sie habe Wasserwerfer eingesetzt, um die Aktivisten der Gruppe “Extinction Rebellion” zu vertreiben, die eine Hauptverkehrsstraße der Stadt blockiert habe, teilte die Polizei mit.

    Insgesamt 1579 Menschen wurden demnach festgenommen, von denen 40 strafrechtlich verfolgt werden sollen.

    Die Aktivisten hatten zum mittlerweile siebten Mal einen Streckenabschnitt der Autobahn A12 unweit des Parlaments- und Regierungssitzes der Niederlande blockiert. Die Stadtverwaltung Den Haags hatte die Demonstranten zuvor gewarnt, dass eine Blockierung der Schnellstraße verboten sei. Mit der Aktion wollte die Gruppe “Extinction Rebellion” eigenen Angaben zufolge gegen die Energiepolitik der Regierung protestieren.

  • 28jähriger im Westerwald vergebens vor der Polizei geflüchtet

    28jähriger im Westerwald vergebens vor der Polizei geflüchtet

    Altenkirchen (Westerwald) – 

    In der Nacht von Montag, den 22.05.2023, auf Dienstag, den 23.05.2023, konnte gegen 01:45 Uhr
    durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Altenkirchen am Bahnhof Altenkirchen eine Personengruppe festgestellt werden.
    Bei Erkennen des Streifenwagens flüchtete eine der Personen fußläufig von der Örtlichkeit, woraufhin die Verfolgung des Flüchtenden aufgenommen wurde.

    Die männliche Person konnte durch die Polizeibeamten gestellt werden. Im Rahmen der Überprüfung der Personalien wurde festgestellt, dass gegen den 28-Jährigen Mann ein Vollstreckungshaftbefehl von einem Jahr und sechs Monate vorliegt. Die Person wurde hieraufhin festgenommen und der Justizvollzugsanstalt Koblenz zugeführt.

  • 36-jähriger durch Stich verletzt – Tatverdächtiger festgenommen

    36-jähriger durch Stich verletzt – Tatverdächtiger festgenommen

    Menden – 

    Bei einer Auseinandersetzung auf der Kolpingstraße erlitt ein 36-jähriger Mann aus Menden gestern Abend eine Stichverletzung.

    Gegen 18.20 Uhr meldeten sich Zeugen auf der Polizeiwache und berichteten von einer Person mit einer Stichverletzung. Sie beschrieben einen flüchtenden Tatverdächtigen. Das 36-jährige Opfer wurde vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Tatverdächtige flüchtete, konnte jedoch im Rahmen der folgenden Fahndung kurze Zeit später in einem Gebäude entdeckt werden. Die Polizei nahm den 59-jährigen, in Hagen gemeldeten Tatverdächtigen vorläufig fest. 

  • Fahnder der Bundespolizei fassen gesuchten Betrüger: Über zwei Jahre Haft für 44-Jährigen

    Fahnder der Bundespolizei fassen gesuchten Betrüger: Über zwei Jahre Haft für 44-Jährigen

    Frankfurt/Main – 

    Für mehr als zwei Jahre ins Gefängnis muss ein 44-jähriger Deutscher, den Fahnder der Bundespolizei
    am 2. Mai am Flughafen Frankfurt verhafteten. Die Beamten griffen zu, als der Mann das Flugzeug aus Casablanca / Marokko verließ.

    Betrüger setzte sich ins Ausland ab 

    Wegen Betruges war er bereits im Dezember 2016 vor dem Amtsgericht Frankfurt zu einer Haftstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt worden. 2018 folgte eine Verurteilung vor dem Amtsgericht Wuppertal: neun Monate Freiheitsstrafe wegen fahrlässigen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in drei Fällen. Zudem sucht die Staatsanwaltschaft in Kleve derzeit in einem anderen Betrugsfall nach dem Mann, der sich nach den Verurteilungen nicht zum Strafantritt gestellt, sondern sich ins Ausland abgesetzt hatte.

    Bundespolizisten lieferten den Gesuchten in die Justizvollzugsanstalt Preungesheim ein.

  • Vier Männer im Flughafen Bremen und im Hauptbahnhof Bremen festgenommen

    Vier Männer im Flughafen Bremen und im Hauptbahnhof Bremen festgenommen

    Bremen – 

    Beamte der Bundespolizeiinspektion Bremen haben am Dienstag und am Mittwochmorgen vier Männer festgenommen.

    Am Bremer Flughafen wurde am Dienstagmorgen ein 35-jähriger Passagier bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Ägypten gestoppt. Wegen Betruges lag ein Strafvollstreckungsbefehl der Staatsanwaltschaft Bremen gegen ihn vor. Der Deutsche konnte einen Freund benachrichtigen, der den haftbefreienden Betrag von 500 Euro für ihn bei einem Polizeirevier einzahlte. So entging der
    35-Jährige einer 50-tägigen Freiheitsstrafe, verpasste jedoch seinen Flug. Außerdem lag eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Verden in einer anderen Angelegenheit gegen ihn vor.

    Nicht liquide war dagegen ein 42-jähriger Mann, der am Abend im Bremer Hauptbahnhof wegen des Diebstahls von Weinflaschen überprüft wurde. Ebenfalls wegen Diebstahls lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hannover gegen ihn vor. Den Betrag von 885 Euro konnte nicht beglichen werden, weswegen der polnische Staatsangehörige zum Antritt einer Ersatzfreiheitsstrafe von 59 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

    Kurz vor Mitternacht mussten Bundespolizisten einen 28-jährigen Mann bei Ankunft eines Zuges aus Hamburg im Bremer Hauptbahnhof wecken. Er hatte keinen Fahrausweis, war über den Begleitservice an die frische Luft “not amused”, wurde zunehmend aggressiv und musste auf einer Bahnsteigsitzbank mit Handschellen gesichert werden. In seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt, versuchte der georgische Staatsangehörige unter lautem Geschrei mehrfach einen 26-jährigen Bundespolizisten in die Hand zu beißen. Das gelang ihm nicht und er konnte zur Wache geführt werden. Sein Atemalkoholwert betrug
    1,8 Promille. Mit einer Strafanzeige wegen Erschleichens von Leistungen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde er im Verlauf der Nacht entlassen.

    Am Mittwochmorgen sorgte ein 21-jähriger Mann im Bremer Hauptbahnhof für Aufsehen. Wegen Lebensmitteldiebstählen in zwei Bäckereien wurde er zunächst von Bahnsicherheitsmitarbeitern festgehalten. Er spuckte und trat um sich. Bundespolizisten nahmen ihn vorläufig fest und mussten ihm wegen weiterer Spuckattacken und damit verbundener Infektionsgefahren eine Schutzhaube aufsetzen. So wurde er schließlich im Haltegriff durch den Bahnhof zur Wache geführt. Mit Strafanzeigen wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und Beleidigung wurde der tunesische Staatsangehörige entlassen. Bei der Bundespolizei ist er nach rund 30 Strafanzeigen bekannt.

  • Autofahrer nach Verfolgung auf der A4 gestellt – Blutprobe und Festnahme

    Autofahrer nach Verfolgung auf der A4 gestellt – Blutprobe und Festnahme

    Köln – 

    Eine Streife der Autobahnpolizeiwache Frechen hat am Sonntagabend (2. April) einen mutmaßlich unter Kokaineinfluss stehenden Peugeot-Fahrer (31) nach kurzer Verfolgung auf der Autobahn 4 bei Kerpen gestoppt.

    Positiver Drogenvortest

    Nachdem der Drogenvortest positiv ausgefallen war und der 31-Jährige einen mutmaßlich gefälschten Führerschein vorgezeigt hatte, ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an und nahmen
    ihn fest.

    Seinen unversicherten Wagen zogen die Einsatzkräfte ebenfalls aus dem Verkehr.

    Nach ersten Erkenntnissen hatten die Polizisten dem 31-Jährigen gegen 23.45 Uhr signalisiert dem Streifenwagen zu folgen und die Autobahn an der Anschlussstelle Köln-Eifeltor zu verlassen. Stattdessen beschleunigte der Fahrer jedoch seinen Peugeot auf über 200 km/h und fuhr in Richtung Aachen weiter. Erst kurz vor dem Autobahnkreuz Kerpen gab er seine Flucht schließlich auf und stellte sich den Beamten.

    Die Einsatzkräfte leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Fahren unter Drogeneinflusses sowie eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein.

  • Mehrere Kilo Betäubungsmittel in Wohnung gefunden – Festnahme

    Mehrere Kilo Betäubungsmittel in Wohnung gefunden – Festnahme

    Köln – 

    Streifenpolizisten haben in der Nacht zu Mittwoch (29. März) einen 34 Jahre alten Drogendealer in
    Köln-Sürth festgenommen und bei der Durchsuchung seiner Wohnung rund 2,5 Kilogramm Marihuana und Cannabis beschlagnahmt.

    Einsatzkräfte treffen auf Marihuana riechenden 34-Jährigen

    Gegen 23 Uhr waren die Beamten zunächst zu einem hilflos aussehenden Mann auf dem Distelfalterweg gerufen worden. Dort trafen die Einsatzkräfte jedoch auf den nach Marihuana riechenden 34-Jährigen sowie drei seiner mutmaßliche Kunden. Die Beamten fanden bei der Durchsuchung des verdächtigen Kölners Betäubungsmittel in verkaufsfertigen Plastiktütchen, so dass die Staatsanwaltschaft im Anschluss die Durchsuchung der Kellerwohnung in Köln-Sürth anordnete.

    Dort fanden die Einsatzkräfte mehrere Marihuana-Pflanzen und beschlagnahmten zudem ein Elektroschockgerät, zwei Armbrüste, mehrere Totschläger, Macheten und etwa 150 Schuss scharfe Munition.

    Der wegen Drogendelikten bereits in Erscheinung getretene Mann soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen die drei weiteren Männer wurden Ermittlungsverfahren, u.a. wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. 

  • Mann stellt sich freiwillig bei der Bundespolizei zum Haftantritt

    Mann stellt sich freiwillig bei der Bundespolizei zum Haftantritt

    Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof

    Gestern in den frühen Morgenstunden sprach ein Mann im Erfurter Hauptbahnhof eine Streife der Bundespolizei an und gab sich als Gesuchter zu erkennen.

    Die Bundespolizisten überprüften sodann die Angaben des Mannes und stellten bei einem Abgleich des behördlichen Datenbestandes fest, dass der 40-jährige Deutsche gleich in zwei Verfahren Strafen zu entrichten hatte. Zum einen wegen der Verbreitung pornografischer Schriften und zum anderen wegen dem Erschleichen von Leistungen.

    Die Thüringer Justiz hatte die Person zu erheblichen Geldstrafen verurteilt. Doch die Beträge konnte oder wollte der Mann nicht entrichten. Auch die dann greifende Ersatzfreiheitsstrafe hat der 40-Jährige nicht fristgerecht angetreten. Dafür sorgte nun die Bundespolizei, die ihn in die Justizvollzugsanstalt Goldlauter einlieferte, wo
    er nun 201 Tage Freiheitsentzug zu verbüßen hat.

  • Bundespolizei verhaftet Gesuchten am Berliner Hauptbahnhof

    Bundespolizei verhaftet Gesuchten am Berliner Hauptbahnhof

    Berlin-Mitte – Donnerstagmorgen nahm die Bundespolizei einen Mann fest, der mit einem Haftbefehl gesucht wurde und aufgrund einer Wiedereinreisesperre ausgeschrieben war.

    Gegen 10:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 49-Jährigen am Berliner Hauptbahnhof. Hierbei ermittelten sie, dass die Staatsanwaltschaft Hanau seit November 2019 nach dem polnischen Staatsangehörigen suchte. Das Amtsgericht Hanau hatte ihn im August 2019 wegen versuchten Diebstahls zu einer Geldstrafe von 1800 Euro ersatzweise zu 180 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt. Des Weiteren lag gegen den 49-Jährigen eine bestehende Wiedereinreisesperre vor, nachdem er 2018 in sein Heimatland abgeschoben wurde.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz ein. Der Gesuchte wurde anschließend in den Zentralen Polizeigewahrsam eingeliefert.

  • Fund von Betäubungsmitteln nach Verfolgungsfahrt; Beschuldigter zur Festnahme ausgeschrieben

    Fund von Betäubungsmitteln nach Verfolgungsfahrt; Beschuldigter zur Festnahme ausgeschrieben

    Nister-MöhrendorfAm 06.02.2023 um circa 00:21 Uhr sollte ein PKW in der Ortslage 56477 Nister-Möhrendorf einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer versuchte sich durch Flucht mit erhöhter Geschwindigkeit der Kontrolle zu entziehen. Erst kurz hinter der Ortslage 35792 Löhnberg – Ortsteil Obershausen konnte der Fahrer angehalten und kontrolliert werden. Der 39 Jahre alte Fahrzeugführer aus dem Kreis
    Limburg-Weilburg war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Es konnte eine kleine Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden. Aufgrund mehrerer aktueller Haftbefehle wurde der Beschuldigte festgenommen. Es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

  • Mann schwerverletzt nach Tritten gegen seinen Kopf

    Mann schwerverletzt nach Tritten gegen seinen Kopf

    Berlin-MitteIn der Nacht zu Dienstag nahm die Bundespolizei einen Mann am Berliner Hauptbahnhof fest, der zuvor einen anderen mehrmals mit Schuhen gegen den Kopf getreten haben soll.

    Nach dem Hinweis einer Reinigungsfirma um 1:33 Uhr fanden die Einsatzkräfte einen stark blutenden Polen am Eingang Washingtonplatz. Der am Boden liegende Mann erlitt unter anderem mehrere Platzwunden am Kopf sowie eine Schnittverletzung am Hals. Mitarbeitende eines Sicherheitsdienstes leisteten bereits Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus.

    Zeugen gaben an, dass ein Mann den am Boden liegenden Polen mehrfach mit dem beschuhten Fuß gegen den Kopf trat und anschließend flüchtete.

    Auf der Ebene -1 des Berliner Hauptbahnhofes hielten weitere Mitarbeitende des Sicherheitsdienstes den mutmaßlichen Tatverdächtigen fest. Nach der Belehrung und Befragung des 55-jährigen Deutschen nahmen die Einsatzkräfte ihn vorläufig fest.

    In der Nähe des Tatorts fanden Einsatzkräfte neben einer Schere und einem abgebrochenen Kugelschreiber mit Blutanhaftungen, persönliche Dokumente des Polen in einem Abfallbehälter. Die Gegenstände stellten sie als Beweismittel sicher.

    Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung sowie des versuchten schweren Raubs ein. Da der Deutsche die Beamten bei der Durchsuchung mehrfach beleidigte, muss er sich ebenso wegen des Verdachts der Beleidigung verantworten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem polizeibekannten Mann ergab einen Wert von 0,27 Promille.

    Die Polizei des Landes Berlin hat den Sachverhalt zur weiteren Bearbeitung übernommen.

  • 19-Jähriger verletzt Reisenden mit Messer

    19-Jähriger verletzt Reisenden mit Messer

    Berlin (Tempelhof-Schöneberg)Sonntagmorgen konnte ein 19-Jähriger am S-Bahnhof Friedenau festgenommen werden, nachdem er zuvor Reisende belästigt und einen 18-Jährigen mit einem Messer verletzt hatte.

    Gegen 4:50 Uhr bestieg der 19-jährige libanesische Staatsangehörige am S-Bahnhof Schöneberg die S-Bahn der Linie S1. Die auf dem Bahnsteig beginnenden Provokationen und Beleidigungen gegenüber anderen Reisenden setzten sich in der Bahn fort.

    Der Libanese soll eine Frau aus einer achtköpfigen Gruppe beleidigt und versucht haben, diese anzufassen.
    Als ein 19-jähriger Bulgare dazwischen ging, soll der Libanese ihm einen Kopfstoß versetzt und ein Messer aus der Tasche geholt haben. Ein 18-jähriger Serbe aus der Gruppe stellte sich dem Angreifer entgegen und erlitt dabei eine Schnittwunde an der linken Hand. Ein Mobiltelefon und eine Jacke wurden beschädigt.

    Am S-Bahnhof Friedenau verließen alle Beteiligten die S-Bahn. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei des Landes Berlin und der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen noch vor Ort fest. Das Messer, welches er vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte in das Gleis warf, konnte sichergestellt werden.

    Die Bundespolizei ermittelt wegen der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung sowie des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den bereits polizeilich in Erscheinung getretenen, alkoholisierten Tatverdächtigen (1,25 Atemalkoholkonzentration). Der Geschädigte wurde in einem Klinikum ärztlich versorgt.

  • Verfolgungsfahrt nach Schlägerei mit Baseballschläger endet mit einer Festnahme

    Verfolgungsfahrt nach Schlägerei mit Baseballschläger endet mit einer Festnahme

    Dortmund – Lfd. Nr.: 0106

    Die Polizei erzielte einen schnellen Fahndungserfolg und nahm einen Tatverdächtigen fest, der infolge einer Schlägerei mit seinem Auto flüchtete und keinen Führerschein besaß.

    Am Sonntag (29. Januar) beobachtete ein Zeuge gegen 12.30 Uhr auf der Wambeler Straße zwei Männer, die mit einem Baseballschläger auf einen weiteren Mann schlugen. Der Zeuge informierte die Polizei und gab das Kennzeichen eines flüchtenden Autos an.

    Auf der Anfahrt zu dem Tatort fuhr das gemeldete Auto mit überhöhter Geschwindigkeit zwei Streifenwagen auf der Straße Oestermärsch entgegen. Die eingesetzten Beamten wendeten und fuhren dem Auto hinterher. Das flüchtende Auto missachtete mehrere rote Ampeln. Im weiteren Verlauf der Verfolgungsfahrt durch die nördliche Innenstadt hielt das Auto in der Westerbleichstraße an und der Fahrer ergriff fußläufig die Flucht. Erfolglos, die Beamten nahmen ihn nach kurzer fußläufiger Verfolgung fest.

    Ermittlungen zufolge handelt es sich bei dem Fahrzeugführer um einen 24-Jährigen aus Dortmund, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem lag gegen ihn ein offener Haftbefehl vor.

    Den Dortmunder erwartet unter anderem eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen bezüglich der gefährlichen Körperverletzung dauern an. Sein Mobiltelefon und ein Baseballschläger, welcher in seinem Auto aufgefunden wurde, stellten die Beamten sicher.

  • Bundespolizei verhaftet gesuchte Männer

    Bundespolizei verhaftet gesuchte Männer

    Berlin-Mitte

    Die Bundespolizei nahm am Sonntag zwei Männer fest, die aufgrund einer Wiedereinreisesperre ausgeschrieben waren.

    Gegen 01:15 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 36-Jährigen, nachdem er seine Taxifahrt zum Hauptbahnhof nicht bezahlen konnte. Gegen den polnischen Staatsangehörigen lag eine Wiedereinreisesperre vor, nachdem er im September letzten Jahres zum wiederholten Mal in sein Heimatland abgeschoben wurde.

    Um 19:45 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei einen 42-Jährigen im Hauptbahnhof und ermittelte hierbei, dass gegen ihn ebenfalls eine bestehende Wiedereinreisesperre vorlag. Der tschechische Staatsangehörige war bereits im September 2022 abgeschoben worden.

    Die Bundespolizei verhaftete die Männer und leitete Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz ein. In beiden Fällen übergaben die Beamten die verhafteten Männer an die Berliner Polizei zur Einlieferung in das Zentrale Polizeigewahrsam.

  • Alkoholisierter mit Schreckschusswaffe in der Bahn unterwegs

    Alkoholisierter mit Schreckschusswaffe in der Bahn unterwegs

    Berlin-Pankow

    Am Mittwochnachmittag nahmen Einsatzkräfte der Berliner Polizei einen 32-jährigen Mann am S-Bahnhof Schönhauser Allee fest, nachdem dieser am Bahnhof Pankow vor einem Reisenden mit einer Schreckschusswaffe herumhantierte.

    Gegen 16:20 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf der Polizei, dass ein Mann ihm am S-Bahnhof Pankow eine Schusswaffe zeigte und so tat, als würde er sie laden. Anschließend soll er die Waffe wieder in seinen Hosenbund gesteckt und mit einer S-Bahn der Linie 85 in Richtung Innenstadt gefahren sein. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Polizei nahmen den Mann dann in der Nähe des Bahnhofs Schönhauser Allee vorläufig fest.

    Bei der Durchsuchung des 32-jährigen deutschen Staatsangehörigen fanden die Beamten die Schreckschusswaffe und stellten diese sicher. Einen Waffenschein konnte er nicht vorlegen.

    Gegen 20:30 Uhr, nur eine Stunde nach der Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam, fiel der Berliner erneut durch sein verbales und aggressives Verhalten im Hauptbahnhof auf. Als sich ihm eine Streife näherte, beleidigte er die Bundespolizisten umgehend und versuchte sein Geschlechtsteil zu entblößen, welches die Beamten verhinderten. Gegen die anschließende Mitnahme zur Dienststelle wehrte sich der 32-Jährige und biss die Einsatzkräfte. Sie blieben unverletzt.

    Die Bundespolizei leitete gegen den alkoholisierten (1,76 Promille Atemalkoholwert), einschlägig polizeibekannten Mann Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

  • Polizei nimmt 14-jährigen Intensivtäter fest

    Polizei nimmt 14-jährigen Intensivtäter fest

    DuisburgBeamte der Duisburger Kriminalpolizei haben am Mittwoch (18. Januar, 08:30 Uhr) einen 14-Jährigen in Neumühl festgenommen. Ermittler zählten seit seiner Strafmündigkeit im März 2022 43 Straftaten, die auf das Konto des Jugendlichen gehen sollen. Darunter Bedrohungen, Diebstähle, unter anderem von Rollern, Körperverletzungsdelikte, Widerstand und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

    Die Taten ereigneten sich hauptsächlich im Duisburger Norden. In vier Fällen lag der Tatort in Krefeld. Zuletzt schlug der Teenager mit einem Komplizen auf der Bernhardstraße in Neumühl zu: In der Nacht zum 5. Januar verständigte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, weil sich ein Duo an dem Mofa seines Nachbarn zu schaffen machten. Die beiden fuhren mit dem Mofa davon, stürzten und rannten vor den Beamten weg. Die Polizisten holten die beiden mutmaßlichen Diebe ein und stellten sie.
    Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Jugendlichen an Erziehungsberechtigte
    (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5409982 ).

    Bei der Festnahme und der Verkündung des Haftbefehls am Mittwoch (18. Januar) leistete der 14-Jährige Widerstand. Als ein Ermittler ihm Handschellen anlegen wollte, riss der Jugendliche sich los und biss dem Beamten durch die Winterjacke in den Arm. Mit Hilfe weiterer Polizisten gelang es, dem 14-Jährigen Handschellen anzulegen und ihn ins Gewahrsam zu bringen. Von dort aus führt ihn sein Weg nun in eine Jugendstrafanstalt. Der Beamte verletzte sich leicht, konnte aber im Dienst bleiben.

  • Zweifache Räuberische Erpressung mit Schusswaffe

    Zweifache Räuberische Erpressung mit Schusswaffe

    Lübeck

     

    +++ Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck +++

    Am Montagabend (13.12.2021) hat ein junger Mann in Lübeck St. Jürgen innerhalb mutmaßlich weniger Stunden einen 17-jährigen und eine 60-jährige Lübeckerin mittels einer Schusswaffe bedroht und anschließend beraubt. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen jedoch kurze Zeit später in Tatortnähe von der Polizei und festgenommen werden.

    Bisherigen Erkenntnissen nach soll der 22-jährige Tatverdächtige zunächst gegen 20.05 Uhr einen 17-jährigen Jugendlichen in Höhe der Bushaltestelle Grönauer Baum in der Ratzeburger Allee angesprochen haben. Unter dem Vorwand, angeblich Hilfe zu benötigen, habe er er den Jugendlichen kurz darauf mit einer Waffe bedroht und die Herausgabe von Bargeld und Wertgegenständen gefordert. Danach konnte der 22-Jährige mit der Beute zunächst unerkannt entkommen.

    Kurz nach der Tat, gegen 21:25 Uhr, betrat ein maskierter Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Ratzeburger Allee und forderte unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe von Bargeld. Die bedrohte Verkäuferin konnte sich ins Freie flüchten und alarmierte die Polizei. Dank der guten Personenbeschreibung erkannte eine Funkwagenbesatzung des 4. Polizeireviers einen tatverdächtigen Mann in Tankstellennähe. Es handelte sich erneut um den 22-jährigen Lübecker, der verdächtig ist, kurz zuvor den 17-jährigen Jugendlichen überfallen zu haben. Bei anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Beamten neben der Tatwaffe auch das Raubgut sicher.

    Am Dienstagmittag (14.12.2021) wurde der festgenommene Mann auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft dem Haftrichter des Amtsgerichts Lübeck vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren räuberischen Erpressung. Unter strengen Auflagen wurde der Lübecker vom Vollzug der Untersuchungshaft verschont, d. h. er muss nicht in die Justizvollzugsanstalt, solange er sich an die Auflagen hält.

    Er wird sich wegen der Taten in einem Strafverfahren verantworten müssen.