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Liebesspiel ohne Maske am Fernbahnhof

In der Nacht von Samstag auf Sonntag informierte die DB AG die Bundespolizei über ein Pärchen....

Frankfurt/Main – Am vergangenen Wochenende waren die Beamten der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen gleich mit mehreren außergewöhnlichen Fällen beschäftigt.


In der Nacht von Samstag auf Sonntag informierte die DB AG die Bundespolizei über ein Pärchen, das sich im Bereich des Fernbahnhofs offensichtlich recht freizügig dem Liebesspiel auf einer Sitzgruppe hingab.
Vor Ort waren ein 53-jähriger Österreicher und eine 30-jährige Spanierin dann sichtlich peinlich berührt, als sie von der Streife quasi “in flagranti” erwischt wurden.
Das Liebesspiel des Pärchens führte nicht nur zu einem Hausverbot der DB AG sowie einer Ordnungswidrigkeitenanzeige aufgrund des Nichttragens des Mund-Nasen-Schutzes, sondern auch zu einer Strafanzeige wegen der Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Der Österreicher war im Laufe des Abends bereits mehrfach durch Bundespolizisten ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz angetroffen worden.

und dann war da noch ….

Bereits am Freitag versuchte eine 32-jährige Ukrainerin mit einem selbstgefälschten negativen Corona-Test einzureisen.
Bei der Kontrolle des vorgelegten Nachweises fiel dem eingesetzten Beamten auf, dass die aus Kiew kommende Frau ein ärztliches Zertifikat einer Arztpraxis aus Oberursel ausgehändigt hatte.
Auf Nachfrage gab sie an, selbst Ärztin zu sein und sich selbst getestet zu haben.
Das Ergebnis habe sie auf einem Blankoformular der Oberurseler Praxis, in der sie selbst nie beschäftigt war, eingetragen und unterschrieben. Die Bundespolizei ermittelt nun in diesem Fall wegen des Fälschens von Gesundheitszeugnissen.

Am Sonntag wurde ein 62-jähriger Reisender an der Luftsicherheitskontrolle im Terminal 1 ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz festgestellt. Den vor Ort befindlichen Beamten der Bundespolizei legte der Mann ein vermeintliches ärztliches Attest vor. Eine genaue Überprüfung erhärtete den Verdacht, dass es sich um ein sogenanntes “unrichtiges Gesundheitszeugnis” handelte.

Gegen den ausstellenden Arzt wird bereits in verschiedenen gleichgelagerten Angelegenheiten durch andere Polizeidienststellen ermittelt. Der Mann wurde wegen des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse angezeigt. Beim Verlassen der Dienststelle trug er einen Mund-Nasen-Schutz.

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