Schlagwort: Berlin

  • Alkoholisierter mit Schreckschusswaffe in der Bahn unterwegs

    Alkoholisierter mit Schreckschusswaffe in der Bahn unterwegs

    Berlin-Pankow

    Am Mittwochnachmittag nahmen Einsatzkräfte der Berliner Polizei einen 32-jährigen Mann am S-Bahnhof Schönhauser Allee fest, nachdem dieser am Bahnhof Pankow vor einem Reisenden mit einer Schreckschusswaffe herumhantierte.

    Gegen 16:20 Uhr meldete ein Zeuge über den Notruf der Polizei, dass ein Mann ihm am S-Bahnhof Pankow eine Schusswaffe zeigte und so tat, als würde er sie laden. Anschließend soll er die Waffe wieder in seinen Hosenbund gesteckt und mit einer S-Bahn der Linie 85 in Richtung Innenstadt gefahren sein. Alarmierte Einsatzkräfte der Berliner Polizei nahmen den Mann dann in der Nähe des Bahnhofs Schönhauser Allee vorläufig fest.

    Bei der Durchsuchung des 32-jährigen deutschen Staatsangehörigen fanden die Beamten die Schreckschusswaffe und stellten diese sicher. Einen Waffenschein konnte er nicht vorlegen.

    Gegen 20:30 Uhr, nur eine Stunde nach der Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam, fiel der Berliner erneut durch sein verbales und aggressives Verhalten im Hauptbahnhof auf. Als sich ihm eine Streife näherte, beleidigte er die Bundespolizisten umgehend und versuchte sein Geschlechtsteil zu entblößen, welches die Beamten verhinderten. Gegen die anschließende Mitnahme zur Dienststelle wehrte sich der 32-Jährige und biss die Einsatzkräfte. Sie blieben unverletzt.

    Die Bundespolizei leitete gegen den alkoholisierten (1,76 Promille Atemalkoholwert), einschlägig polizeibekannten Mann Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

  • Versuchtes Tötungsdelikt vor Bar – Polizei bittet um Mithilfe

    Versuchtes Tötungsdelikt vor Bar – Polizei bittet um Mithilfe

    Nach einem versuchten Tötungsdelikt in Lichtenberg am 2. Januar 2023 bittet die Polizei Berlin um Mithilfe. Gegen 18.40 Uhr kam es in und vor der „Elite Bar“ in der Frankfurter Allee 199 zu einer Auseinandersetzung mehrerer Personen. Ein Mann wurde im Zuge dessen verletzt. Mehrere Personen flüchteten im Anschluss in Richtung Lichtenberger Brücke.

    Die Polizei Berlin fragt:

    • Wer hat am Montag, den 2. Januar 2023 Beobachtungen gemacht, die mit der Auseinandersetzung in Verbindung stehen könnten?
    • Wer besucht das Lokal “Elite Bar” regelmäßig oder kann Angaben zur Stammkundschaft machen?
    • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben und hatte noch keinen Kontakt zur 8. Mordkommission?

    Hinweise nimmt die 8. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664 – 911 888, per E-Mail an LKA118@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    Erstmeldung Nr. 0020 vom 3. Januar 2023: Auseinandersetzung eskaliert – Mordkommission ermittelt
    Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt gestern Abend in Lichtenberg. Nach bisherigen Erkenntnissen trafen gegen 18.45 Uhr zwei Personengruppen in einem Lokal an der Frankfurter Allee aufeinander. Bei einer daraus resultierenden Auseinandersetzung zwischen den Gruppen im und vor dem Lokal erlitt ein 33-Jähriger mehrere lebensgefährliche Stich- und Schussverletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, in dem er sogleich notoperiert werden musste. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen dauern an.

  • Offizielle Pressemitteilung der Polizei zum tödlichen Unfall in Berlin – Mädchen (15) tot

    Offizielle Pressemitteilung der Polizei zum tödlichen Unfall in Berlin – Mädchen (15) tot

    Tödlicher Unfall in BerlinBei einem Verkehrsunfall in Lankwitz wurde gestern Abend eine Jugendliche tödlich, ihre Begleiterin schwer verletzt. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war ein Bus der Linie M 82 gegen 18.45 Uhr in der Leonorenstraße in Richtung Kaiser-Wilhelm-Straße unterwegs.

    https://youtu.be/OGGFG58M-LM

    Kurz hinter der Einmündung Calandrellistraße verließ der Doppeldecker eine Haltestelle und fuhr die beiden Teenager an, als sie mutmaßlich bei für Fußgänger rotem Ampellicht die Fahrbahn überquert haben sollen. Dabei gerieten die zwei Mädchen unter den Linienbus.
    Sie mussten von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Trotz des Einsatzes von Notärzten kam für eine 15-Jährige jede Hilfe zu spät. Sie erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Ihre ein Jahr jüngere Begleiterin erlitt schwere Verletzungen am Kopf sowie am Oberkörper und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Dem Vernehmen nach soll jedoch bei ihr keine Lebensgefahr bestehen.

    Der 62-jährige Busfahrer stand unter Schock und musste medizinisch versorgt werden. Zahlreiche Zeugen, darunter auch mehrere Jugendliche und Kinder, standen unter dem Eindruck des Geschehens. Auch sie wurden von zum Ort alarmierten Seelsorgern betreut. Während der Unfallaufnahme, zu der auch ein Gutachter, Vermessungstechnik des Landeskriminalamtes und ein Staatsanwalt hinzugezogen wurden, war die Leonorenstraße zwischen Siemens- und Kaiser-Wilhelm-Straße bis etwa 23 Uhr vollständig gesperrt.
    Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

  • Mädchen (15) von Bus in Berlin überfahren

    Mädchen (15) von Bus in Berlin überfahren

    Berlin – Schwerer Unfall Samstagabend in der Hauptstadt.
    Ein Doppeldecker-Bus erfasste zwei Jugendliche.


    Die junge Fußgängerin (15) wurde bei dem Unfall getötet, ein weiterer Teenager schwer verletzt.

    Die Begleitperson der 15-Jährigen wurde lebensgefährlich verletzt, kam ins Krankenhaus.

    Zu dem Unfall kam es in der Lenorenstraße im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.
    Gegen 18.45 Uhr wurde die Feuerwehr zur Unfallstelle alarmiert.
    Der Bus der Linie M82 hatte zwei Jugendliche erfasst, sie wurden unter dem tonnenschweren Fahrzeug eingeklemmt.

    Feuerwehrsprecher Rolf Erbe: „Wir fuhren mit 40 Rettungskräften zum Ort.“
    Drei Notärzte und Rettungswagen, dazu ein Rettungshubschrauber, für einen schnellen Transport.

    Mehrere Seelsorger seien im Einsatz, so der Polizeisprecher, weil es auch viele Zeugen des Unfalls gegeben habe. Der Busfahrer wurde ebenfalls notärztlich betreut.

    Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) reagierten bestürzt. „Wir sind tief betroffen“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Unfallbeteiligten.“

  • Gregor Gysi verteidigt Klima-Chaoten vor Gericht

    Gregor Gysi verteidigt Klima-Chaoten vor Gericht

    Vor dem Amtsgericht Berlin Tiergarten vertritt Gregor Gysi einen Klima-Chaoten der letzten Generation

    In Berlin kann ein Klima-Aktivist auf prominente Hilfe vor Gericht hoffen.
    Beim Prozess gegen den 24-Jährigen vor dem Amtsgericht Tiergarten (12.00 Uhr) am Mittwoch wird er vom bekannten Linke-Politiker und Rechtsanwalt Gregor Gysi vertreten.

    Der Angeklagte soll sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft an drei Straßenblockaden der „Letzten Generation“ im Januar und März in Berlin beteiligt haben.

    Die Gruppe sorgt mit ihren Blockadeaktionen oder mit Attacken auf Kunstwerke derzeit oft für Schlagzeilen. Die Extremisten wollen damit auf die Zerstörung der Umwelt und den Klimawandel aufmerksam machen.

  • Aktivisten reagieren auf Hirntod von Radfahrerin

    Aktivisten reagieren auf Hirntod von Radfahrerin

    Nach dem Hirntod einer Radfahrerin in Berlin zeigt sich ein Aktivist der Protestgruppe “Letzte Generation” bestürzt und drückt tiefes Bedauern aus. Zugleich bittet er die Medien, sich an Fakten zu halten und nicht “aufzuwiegeln”.

    Die Klima-Aktivisten der “Letzten Generation” haben sich bestürzt über die Nachricht vom Hirntod einer Radfahrerin geäußert, die am Montag in Berlin von einem LKW überrollt worden war. “Es trifft uns tief, dass die Radfahrerin, die am Montag in Berlin bei einem Unfall von einem Betonmischer schwer verletzt wurde, nun für hirntot erklärt wurde”, erklärte Aktivist Henning Jeschke.

    Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich die Ankunft eines rettenden Spezialfahrzeugs, das die Frau am vergangenen Montag bergen sollte, wegen eines Staus verzögert. Dieser soll wiederum, wie die Feuerwehr erklärt hatte, durch eine Protestaktion der Gruppe “Letzte Generation” ausgelöst worden sein. Allerdings räumte ein Feuerwehrsprecher ein, auch die Bildung einer Rettungsgasse sei angesichts der Größe des Fahrzeugs problematisch gewesen.

    In den sozialen Netzwerken werden die Klima-Aktivisten seit dem Vorfall verstärkt angefeindet und für den Hirntod der Frau direkt verantwortlich gemacht.

    Mahnung an die Medien

    Auch darauf reagierte “Letzte-Generation”-Mitglied Jeschke: “Wir hören viele Informationen bis hin zu Unwahrheiten, die von großen Medien verbreitet werden. Wir sollten uns an sichere Fakten halten, wie auch in der Klimakatastrophe”, erklärte er. “Wir fordern die Medien auf, die Realität als solche darzustellen, ohne aufzuwiegeln.”

    Auf die Frage, ob der Hirntod der Frau etwas an den Protestaktionen ändere, sagte er: “Solange unsere höchsten politischen Organe unsere gemeinsame Verfassung mit Ansage brechen, da sie unsere Lebensgrundlagen zerstören, solange werden wir friedlichen Widerstand leisten.”

    Die Zeit sei vorbei, in der die politisch Verantwortlichen “mit schönen Worten zum ‘Klimaschutz’” davonkämen, erklärte Jeschke weiter. Er hatte sich selbst auch bereits an Straßen geklebt und wurde nach Informationen von “Letzte Generation” bereits von einem Gericht zu einer Geldstraße verurteilt.

  • Kritik an Klimaaktivisten wächst, Polizei stellt Strafanzeige

    Kritik an Klimaaktivisten wächst, Polizei stellt Strafanzeige

    Nach einem Unfall in Berlin treffen die Rettungskräfte verspätet am Unglücksort ein, Klimaaktivisten hatten Straßen blockiert.
    Die Politik zeigt sich entsetzt.

    Klimaforscher Latif erklärt: “Das Vorgehen der Klima-Kleber ist völlig inakzeptabel”.
    Gegen zwei Aktivisten wird eine Strafanzeige gestellt.

    Nach einem durch Klimablockaden behinderten Einsatz von Rettungskräften bei einem Verkehrsunfall hat die Berliner Landesregierung die Aktivisten ermahnt, keine Menschenleben zu gefährden. “Klimaproteste dürfen keine Menschen in Gefahr bringen”, erklärte Verkehrssenatorin Bettina Jarasch von den Grünen. Wenn dies so gewesen sei, dann sei das “schlicht entsetzlich” und dürfe nicht wiederholt werden.

    Es sei zu klären, inwieweit die Aktivisten Schuld daran hätten, dass einer von einem Betonmischer überrollten Radfahrerin nicht schneller habe geholfen werden können, forderte Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey von der SPD. Dies sei die Aufgabe von Polizei und Gerichten. Grundsätzlich sei die Gefährdung von Menschenleben “durch nichts zu rechtfertigen”, erklärte Giffey weiter.

    Auch die Berliner Oppositionsparteien kritisierten die Klimaaktivisten scharf. “Das Leben einer jungen Frau steht auf dem Spiel, weil Klimachaoten die Berliner Straßen blockieren”, erklärte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Frank Balzer. Die Justiz müsse mit all ihren Möglichkeiten durchgreifen. Das Strafmaß müsse ausgeschöpft werden.

    Inzwischen hat die Berliner Polizei Strafanzeige gegen zwei Aktivisten der Gruppe gestellt.
    Die Anzeigen seien wegen unterlassener Hilfeleistung und der Behinderung hilfeleistender Personen geschrieben worden, sagte ein Polizeisprecher.

    NTV – WELT – Blaulicht 

     

  • Sprecherin der letzten Generation Carla Hinrichs rechtfertigt Blockaden nach Unfall in Berlin

    Sprecherin der letzten Generation Carla Hinrichs rechtfertigt Blockaden nach Unfall in Berlin

    Sprecherin rechtfertigt Blockaden nach Unfall in Berlin

     Die Sprecherin der “Letzten Generation”, Carla Hinrichs, hat die Wahl der Protestmittel gerechtfertigt, mit der die Gruppe das öffentliche Leben stört.

    “Wenn wir uns die Geschichte angucken, dann war ziviler Widerstand, der unterbrochen hat, der gestört hat, am erfolgreichsten”, sagte Hinrichs im ARD-Mittagsmagazin. Aufgrund des sich schließenden Zeitfensters in der Klimakrise sei es nötig, alle Möglichkeiten des Protests auszuschöpfen – insbesondere wenn Petitionen und Demonstrationen nicht wirken.

    Am Montag hatte eine Straßenblockade der Letzten Generation in Berlin zu einem Stau geführt. Dadurch waren Einsatzfahrzeuge nicht zu einem Unfallort gekommen, an dem eine schwerverletzte Frau geborgen werden musste. “Das tut mir weh, das zu wissen”, sagte Hinrichs im Mittagsmagazin. “Wir gehen diesen Protest nicht leichtfertig ein”. Größte Sicherheit zu gewährleisten, sei immer das höchste Anliegen der Gruppe. Es gebe immer eine Rettungsgasse, um Rettungsfahrzeuge durchzulassen.

    Twitter – ARD – “letzte Gerenration” – Youtube Blaulicht Report LIVE vor Ort 

  • Autofahrer schlägt Aktivistin – Video

    Autofahrer schlägt Aktivistin – Video

    Berlin – Klimaaktivisten haben am Freitag zum dritten Mal in dieser Woche zeitweise Zufahrten zu Autobahnen in Berlin blockiert. Dies berichtet u.a. auch die Bild.

    An einer Stelle kam es zu einem Zwischenfall.
    Ein Video zeigt, wie ein aggressiver Autofahrer einer Aktivistin ins Gesicht schlägt.

    In dem Video ist zu sehen, wie sich ein Stau an einer Kreuzung bildet, die von mehreren Aktivisten der Kampagne „Essen Retten – Leben Retten“ blockiert wird.

    Eine Aktivistin steht einem Mann gegenüber, der bedrohlich die Faust hebt, sich dann aber zunächst wegdreht, um dann doch zuzuschlagen. „Na los, jetzt verpiss dich. Wir müssen Arbeiten“, schreit er, während er offenbar zurück zu seinem Auto geht. Im Hintergrund hört man eine Frau rufen „Seid ihr Eltern? Mein Kind muss zum Arzt, verdammt.“

    Wie die Polizei mitteilte, waren Demonstranten der Kampagne „Essen Retten – Leben Retten“ unter anderem an der Seestraßenbrücke an der Auffahrt zur A100 (sechs Personen, vier hatten sich festgeklebt) sowie am Kurt-Schumacher-Platz an der Auffahrt zur A111 (zehn Demonstranten, vier festgeklebt).

    In allen Fällen wurde der Kleber gelöst, die Menschen weggetragen und Platzverweise ausgesprochen. Zum Teil gab es auch Anzeigen wegen Nötigung und Widerstandshandlungen sowie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsfreiheitsgesetz.

     

    Bild – 

  • Vermisste Frau tot aufgefunden

    Vermisste Frau tot aufgefunden

    Reinickendorf – Die 91-jährige Vermisste ist tot. Ihr Leichnam wurde heute Vormittag von der Besatzung einer Wasserschutzstreife am Ufer des Tegeler Sees im Wasser entdeckt und durch die Feuerwehr geborgen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

     

    Seniorin vermisst
    Mit der Veröffentlichung eines Fotos bittet die Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord) um Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten, hochbetagten Frau. Seit gestern wird die 91-Jährige aus ihrer Wohnung in Tegel vermisst. Die Seniorin wurde letztmalig gegen 7.30 Uhr in ihrer Wohnung im Eisenhammerweg von ihrer Tochter gesehen. Die Frau hatte sich einige Tage zuvor einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und ist in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.

  • Corona-Sonderrecht im Bundestag

    Corona-Sonderrecht im Bundestag

    Die Regierung verkürzte die Gültigkeit des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate.

    Aber nicht für ganz Deutschland !
    Im Deutschen Bundestag gilt der Genesenenstatus weiterhin sechs Monate.

    Ausgerechnet das Parlament, das die Verkürzung des Genesenenstatus ermöglichte, gönnt sich selbst eine Ausnahme
    Während Normalbürger bereits drei Monate nach einer Corona-Infektion nicht mehr als genesen gelten und weitreichende Rechte verlieren, wenn sie nicht geimpft sind, gelten Politiker im Bundestag sechs Monate lang nach einer Infektion als genesen – und werden nicht ausgeschlossen.

    Das bestätigte der Bundestag auf Anfrage der BILD.
    Begründung: Der Genesenenstatus sei in der Allgemeinverfügung des Bundestags geregelt, die Verfügung richte sich noch nach der alten Sechs-Monate-Regel.
    Seit dem Beschluss der neuen Regelung am 14. Januar wurde die Allgemeinverfügung noch nicht angepasst.
    Wann die Allgemeinverfügung angepasst werden soll?
    Unklar. Es werde „fortlaufend analysiert, ob Änderungen der Allgemeinverfügung angezeigt sind“.

  • Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vorstand der GRÜNEN

    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Vorstand der GRÜNEN

    Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den gesamten Bundesvorstand der Partei eingeleitet!

    Im Fokus der Ermittler sind auch die beiden Grünen-Chefs, Wirtschaftsminister Robert Habeck (52) und Außenministerin Annalena Baerbock (41).

    Der Verdacht: Untreue!

    Konkret geht es um den Corona-Bonus, den sich die Grünen-Spitze 2020 selbst bewilligt hatte.
    1500 Euro pro Kopf – mutmaßlich rechtswidrig!

     

    Die BILD hatte den Vorgang schon im vergangenen Frühjahr aufgedeckt.

    Nach Kritik parteiinterner Rechnungsprüfer mussten die Vorstände den Bonus und weitere Sondereinkünfte zurückzahlen.
    Dennoch wird nun ermittelt.

    Die Staatsantwaltschaft bestätigte gegenüber dem „Spiegel“ den Vorgang.
    Ein Grünen-Sprecher erklärte: „Die betroffenen Vorstandsmitglieder und die Bundesgeschäftsstelle kooperieren vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft, um den Sachverhalt schnell und vollständig aufzuklären.“

    Brisant: Weil Habeck, Baerbock und die drei Grünen-Vorstände Ricarda Lang (28), Jamila Schäfer (28) und Michael Kellner (44) dem Bundestag angehören, genießen sie Immunität.
    Daher musste die Staatsanwaltschaft Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (53, SPD) informieren, bevor sie das Verfahren einleiten konnte.

    Nach Infos der BILD  waren die Ermittlungen auch Thema im Immunitätsausschuss des Bundestags. Dort wurden die Ermittlungsverfahren als „plausibel“ gewertet.

    Sollten die Staatsanwälte die Aufhebung der Immunität der Top-Grünen beantragen, werde der Ausschuss wahrscheinlich zustimmen. Das schreibt die Bild am Mittwoch Abend.

    Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß (36) kritisiert: „Die Grünen werfen jetzt schon einen Schatten auf die Bundesregierung.“ Die Öko-Partei, die „sonst immer mit dem moralischen Zeigefinger auf andere“ zeige, müsse „endlich für volle Transparenz sorgen“.

  • Tödlicher Verkehrsunfall in Berlin Pankow

    Tödlicher Verkehrsunfall in Berlin Pankow

    Pankow – Bei einem Verkehrsunfall in Prenzlauer Berg kam gestern Nachmittag eine Frau ums Leben.
    Nach den bisherigen Erkenntnissen überquerte die 80-Jährige gegen 17.20 Uhr die Fahrbahn der Storkower Straße.
    Dabei wurde sie von dem Wagen eines 61-Jährigen erfasst, der in Richtung Grellstraße unterwegs war. Die Seniorin prallte zunächst gegen die Frontscheibe und anschließend auf die Fahrbahn.
    Mit schwersten Blessuren am Kopf, Brustkorb und am Bein kam sie in eine Klinik, wo sie kurz darauf ihren Verletzungen erlag.
    Für rund zwei Stunden kam es an der Unfallstelle zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Ermittlungen zum Hergang des Zusammenstoßes hat das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

  • Mehrere Durchsuchungen nach Sprengungen von Fahrkartenautomaten

    Mehrere Durchsuchungen nach Sprengungen von Fahrkartenautomaten

     

    Berlin/Brandenburg

    Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) gingen Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Brandenburger Polizei seit den frühen Morgenstunden in einem gemeinsam geführten Ermittlungskomplex gegen eine Bande, die Fahrkartenautomaten aufsprengten, vor. Dazu durchsuchten sie acht Wohnungen, in den Landkreisen Märkisch-Oderland und Dahme-Spreewald, und vollstreckten zwei Haftbefehle.

    Anlass der gemeinsamen Ermittlungen der Brandenburger Polizei und der Bundespolizei sind insbesondere mehrere Sprengungen von Fahrkartenautomaten auf verschiedenen Bahnhöfen, die in den zurückliegenden zwölf Monaten in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg stattgefunden haben.

    Die Täter leiteten ein Gasgemisch in die Fahrkartenautomaten ein, entzündeten es anschließend und brachten es dadurch zur Explosion. Neben dem erlangten Diebesgut verursachten die Täter dadurch einen Sachschaden in sechsstelliger Höhe.

    Obschon sich die Taten über mehrere Landkreise und Polizeidirektionen erstreckten, ist die Polizeidirektion Ost durch das Polizeipräsidium mit der Ermittlungsführung im Land Brandenburg beauftragt worden. Da die Sprengungen der Fahrkartenautomaten auf Bahnanlagen stattfanden, für deren Sicherheit die Bundespolizei verantwortlich ist, wurde auf der Grundlage einer länderübergreifenden Vereinbarung eine gemeinsame Ermittlungskommission von Bundespolizei und Brandenburger Polizei im Herbst 2020 gebildet.

    Mehrmonatige Ermittlungen führten zur Identifizierung von zwölf Personen, die der Tätergruppierung zugeordnet werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um russische Staatsangehörige im Alter von 16 bis 35 Jahren.

    Gegen einige Tatverdächtige sind auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) richterliche Durchsuchungsbeschlüsse sowie Haftbefehle ergangen, die heute umgesetzt worden sind. Einer der Tatverdächtigen befindet sich bereits wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft. Gegen einige der zwölf Männer wird wegen weiterer Straftaten ermittelt.

    Der Polizeipräsident des Landes Brandenburg, Oliver Stepien, und der Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, Karl-Heinz Weidner, erachteten die heutigen polizeilichen Maßnahmen als wichtiges Signal und Ausdruck der erfolgreichen behördenübergreifenden Zusammenarbeit von Bundespolizei und Brandenburger Polizei.

  • Festnahme nach Androhung einer Gewalttat in Berlin Lichterfelde

    Festnahme nach Androhung einer Gewalttat in Berlin Lichterfelde

    Festnahme nach Androhung einer Gewalttat
     02.07.2021 – Heute Nachmittag haben Einsatzkräfte einen Mann in Lichterfelde festgenommen. Der 59-Jährige soll zuvor gegen 11.45 Uhr über den Notruf der Polizei und über das Internet eine nicht näher konkretisierte Gewalttat im Bereich des Hauptbahnhofes angedroht haben. Gemeinsam mit der Bundespolizei, die im Bahnhof zuständig ist, wurden die Streifentätigkeiten sowohl durch uniformierte Einsatzkräfte wie auch durch Zivilkräfte am und im Bahnhof zum Schutz der Bevölkerung verstärkt. Die Ermittlungen führten schnell zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Bis zur Lokalisierung des Gesuchten waren in der Spitze gut 400 Kräfte am Einsatz beteiligt. Die Bundespolizei setzte zeitweise einen Polizeihubschrauber zur Absuche im Stadtgebiet ein. Nachdem der Aufenthaltsort des polizeibekannten und psychisch auffälligen Mannes ermittelt war, nahm das Spezialeinsatzkommando ihn gegen 16.50 Uhr widerstandslos fest. Der Festgenommene wird den Ermittlerinnen und Ermittlern des Landeskriminalamtes überstellt.

  • Tödlicher Motorradunfall in Pankow – Zeugen gesucht

    Tödlicher Motorradunfall in Pankow – Zeugen gesucht

    Zu dem Verkehrsunfall, der sich am Nachmittag des 18. Juni 2021 in Malchow ereignete und bei dem ein Motorradfahrer ums Leben kam, werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.

    Der Verkehrsermittlungsdienst fragt:

    • Wer hat den Unfall auf dem Blankenburger Pflasterweg am Freitag, den 18. Juni 2021 gegen 15.20 Uhr gesehen und kann sachdienliche Angaben machen?

    Hinweise bitte an den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 (Nord) in 13156 Berlin-Niederschönhausen, Idastraße 6, unter den Rufnummern (030) 4664-172800 oder -172801 oder an jede andere Polizeidienststelle.

    Erstmeldung Nr. 1328 vom 19. Juni 2021: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall gestorben
    Tödliche Verletzungen zog sich gestern Nachmittag ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Malchow zu. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand war der 60-Jährige gegen 15.25 Uhr im Blankenburger Pflasterweg in Richtung B2 unterwegs, als er in einer Kurve aus noch unbekannten Gründen von der Fahrbahn abkam, den Bordstein touchierte und dann gegen einen Baum prallte. Aufgrund der sich dabei zugezogenen schwersten Verletzungen verstarb er noch am Unglücksort. Für die Arbeiten an der Unfallstelle war die Straße bis etwa 20 Uhr für den Verkehr vollständig gesperrt, wovon auch die Buslinie 154 betroffen war. Das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Frau bei Wohnungsbrand in Berlin gestorben

    Frau bei Wohnungsbrand in Berlin gestorben

    Frau bei Wohnungsbrand in Berlin gestorben

    Bei einem Wohnungsbrand in Tiergarten kam in der vergangenen Nacht eine hochbetagte Frau ums Leben. Bewohnende des Gebäudes in der Kluckstraße bemerkten gegen 23 Uhr Rauch, der aus der Wohnung einer Seniorin drang, und alarmierten die Feuerwehr.
    Die Einsatzkräfte löschten das Feuer im Wohnzimmer, dessen Ursache derzeit noch unklar ist. Eine weitere Ausbreitung konnte verhindert werden.
    Vermutlich erlag die 101-Jährige einer Rauchgasvergiftung und konnte nur noch tot geborgen werden.
    Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

  • Tötungsdelikt am Kurfürstendamm – Verdächtiger mit Video gesucht

    Tötungsdelikt am Kurfürstendamm – Verdächtiger mit Video gesucht

    Mord am Kurfürstendamm in Berlin 
    Im Zusammenhang mit der einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallenen 50-jährigen Frau, Oksana ROMBERG, die am 1. April 2021 tot in ihrer Wohnung am Kurfürstendamm 61 gefunden wurde, veröffentlicht die Polizei Berlin nach intensiven Ermittlungen der 8. Mordkommission das Video einer Überwachungskamera.

    Die Aufnahmen stammen von einem Innenhof des Walter-Benjamin-Platzes, auf dem am 31. März 2021, gegen 17.30 Uhr eine verdächtige Person zu sehen ist.

    Oksana Romberg

    Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln, durch die der Täter überführt werden kann, hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 5.000 (fünftausend) Euro ausgelobt. Die Belohnung ist ausschließlich für Personen aus der Bevölkerung bestimmt, nicht für solche, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Personen, die an der Tat beteiligt waren, sind von einer Zuteilung der Belohnung ausgeschlossen. Die Verteilung der Belohnung findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt.

    Die Ermittlerinnen und Ermittler der 8. Mordkommission haben folgende Fragen:

    • Wer hat die verdächtige Person am 31. März 2021 im Bereich des Walter-Benjamin-Platzes bzw. des Kurfürstendamms gesehen?
    • Wer kennt die abgebildete Person und kann Angaben zu ihrer Identität und/oder ihrem Aufenthaltsort machen?
    • Wer kann darüber hinaus Angaben zur Tat und/oder zum Tatmotiv machen?
    • Wer hat Frau ROMBERG noch am Mittwoch, den 31. März 2021, nach 18 Uhr gesehen oder gesprochen?
    • Wer hat zwischen dem 31. März 2021, 18 Uhr und dem 1. April 2021, 18 Uhr, verdächtige Beobachtungen im Bereich Kurfürstendamm 61 gemacht?

    Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt die 8. Mordkommission beim Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 030-4664-911888 oder per E-Mail unter lka118@polizei.berlin.de entgegen.

  • 19jähriger fährt mit PKW auf Polizeibeamte zu – Festnahme

    19jähriger fährt mit PKW auf Polizeibeamte zu – Festnahme

    Mit Auto auf Polizisten zugefahren – Festnahme

    Neukölln – Polizeieinsatzkräfte nahmen in der vergangenen Nacht einen Mann in Neukölln fest, nachdem er mit einem Auto auf einen Beamten zugefahren war und dieser mit einem Sprung zur Seite ausweichen konnte.

    Gegen 22.45 Uhr stellten Polizistinnen und Polizisten einer Einsatzhundertschaft den bereits gesuchten VW in der Hermannstraße Ecke Warthestraße fest.
    Als sie dieses und die darin befindlichen Personen kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer und fuhr direkt auf den Polizisten zu, welcher sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnte und unverletzt blieb. Der nun flüchtende VW konnte zunächst mit hoher Geschwindigkeit entkommen, wurde jedoch kurz darauf in der Kienitzer Straße erneut von den Polizeieinsatzkräften entdeckt.
    Während die 20-jährige Beifahrerin im Auto sitzen blieb, flüchtete der Fahrer im Alter von 19 Jahren zu Fuß und wurde nach einer Verfolgung über mehrere Hinterhöfe von den Beamten in der Falkstraße festgenommen.

    Gegen 22 Uhr soll es in der Hermannstraße zu einer Übergabe von mutmaßlichen Drogen von dem 19-Jährigen an einen 37-Jährigen gekommen sein.
    Da letzterer vom Verkäufer betrogen worden sein soll, stellte dieser ihn daraufhin auf seinem Fahrrad zur Rede. Infolgedessen fuhr der Tatverdächtige den Fahrradfahrer mit dem VW an und flüchtete.

    Die 20-Jährige und der 19-Jährige kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam, aus welchem sie im Anschluss wieder entlassen wurden.
    Der VW einer Mietfirma wurde beschlagnahmt.

    Den Heranwachsenden erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der gefährlichen Körperverletzung sowie Versuch des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.