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Regierung fürchtet Ausfall von Millionen Heizungen

Deutschland

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Die Bundesregierung fürchtet einen millionenfachen Heizungsausfall im Winter.

Das berichtet u.a. die BILD mit Infos aus einer geheimen Schaltkonferenz zwischen Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt (51, SPD) und den Chefs der Staatskanzleien der Bundesländer, die am Mittwoch abgehalten wurde.

Weitere Teilnehmer: Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller (51) und Vertreter mehrerer Bundesministerien.

Die Angst der Regierung: Wenn das Gas knapp wird, könnte der Druck in den Gasnetzen plötzlich absinken. Kann das Stabilitätsniveau nicht gehalten werden, könnte das für hunderttausende oder sogar Millionen Haushalte dramatische Konsequenzen haben.

Konkret: Millionen Heizungen in Deutschland könnten sich im Winter abschalten!

Der Plan: Die Versorger schlagen Alarm, dann ruft das Bundeskabinett die 3. Notfallstufe aus, anschließend beginnt die Bundesnetzagentur mit der Gas-Verteilung und -Rationierung.

Die Bundesregierung einigte sich am Donnerstag auf die angekündigte Gas-Umlage.
Mit der Umlage sollen Unternehmen, die Gas aus Russland importieren, Zusatzkosten durch die Beschaffung von Gas aus anderen Quellen weitergeben können. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (52, Grüne) betonte, damit würden die Kosten „möglichst solidarisch verteilt“.

„Die betroffenen Gasimporteure tragen bis zum Oktober alle Kosten für die Ersatzbeschaffung allein“, erklärte Habeck. „Danach werden diese gleichmäßig auf viele Schultern verteilt. Zehn Prozent der Kosten tragen die betroffenen Gasimporteure für die Zeit der Umlage selbst.“

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