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Polizei überprüft fast 500 Personen und 300 Fahrzeuge bei Großkontrollen – 27-Jähriger flüchtet

Dortmund - Großkontrolltag - Haftbefehl

Polizei überprüft fast 500 Personen und 300 Fahrzeuge bei Großkontrollen – 27-Jähriger flüchtet

Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat am Donnerstag (3. April) einen Großkontrolltag im Bereich der nördlichen Innenstadt und im Dortmunder Westen durchgeführt. Fast 500 Personen und 300 Fahrzeuge wurden kontrolliert.

Ein Fahrer versuchte mit seinem Auto zu flüchten.

Zwischen 16 und 0 Uhr kontrollierte die Polizei an mehr als fünf Kontrollstellen Fahrzeuge und Personen. Bei einer Kontrolle in der Schleswiger Straße trifft die Polizei auf eine Person, die mit Haftbefehl gesucht wird.

Die Person bezahlte die geforderte Summe des Haftbefehls und konnte anschließend entlassen werden. Zwei weitere Personen, die den Beamten an der Kontrollstelle Brackeler Straße auffielen, konnten ihre Haftbefehle vor Ort hingegen nicht begleichen.

Sie wurden von der Polizei zur Wache gebracht und konnten nach Zahlung der Beträge von dort entlassen werden.

Insgesamt fielen bei allen Kontrollen sechs Fahrzeugführer auf, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.

Zur Beweiserhebung wurden den Fahrern Blutproben entnommen, gegen alle werden nun Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. An der Kontrollstelle auf der Mallinckrodtstraße stellte die Polizei in einem Fahrzeug knapp 90 Schuss Munition und in einem anderen Auto eine
Schreckschusswaffe sicher. Die Polizei leitete entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

An der Kontrollstelle auf der Emscherallee flüchtete ein Fahrzeugführer mit
seinem Passat vor der Polizei.

Der Fahrer fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über die Emscherallee in Richtung Mallinckrodtstraße. Dabei überholte er mehrere Fahrzeuge, die an einer roten Ampel warteten. Hierzu wich der Fahrer auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs aus und fuhr bei Rot über die Kreuzung.

Um weitere Fahrzeuge zu überholen, wich er zudem mehrfach auf die Gegenfahrbahn aus. Bei erlaubten 30 km/h fuhr der Fahrer zeitweise dreimal so schnell wie erlaubt. Die Verfolgungsfahrt setzte sich über die Varzinerstraße und Urbanusstraße in Richtung Kirchlinde fort. Um eine weitere Gefährdung für Fußgänger und Passanten zu verhindern, unterbrachen die Beamten die Verfolgung zwischenzeitlich. Die Polizei konnte den Passat wenig später im Oskarweg feststellen und beschlagnahmte das Fahrzeug. Auch der Fahrer konnte von der Polizei in der Nähe gestellt werden. Es handelt sich um einen 27-Jährigen aus Hagen. Die Beamten nahmen den Mann mit zur Wache. Dort wurden ihm Blutproben entnommen, da u.a. der Verdacht des Führens eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln bestand. Außerdem musste er sein Handy und seinen Führerschein bei der Polizei abgeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Hagener die Wache wieder verlassen.

Die Polizei führt regelmäßig Kontrolltage wie diesen durch, um die Hauptunfallursachen zu bekämpfen. Dazu gehören unter anderem: Geschwindigkeit, Alkohol/Drogen sowie die Ablenkung. Neben den zahlreichen Kontrollen führten die Beamten auch viele Gespräche mit den Verkehrsteilnehmenden, um sie für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

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